Studienrichtung Grafik/Design

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  • Studienrichtung Grafik/Design

    Hallo Fsb-ler. Mit diesem Thread wollte ich mal sehen, wieviele hier erstmal überhaupt Studieren und spezieller etwas in Richtung Grafik. Ich selbst strebe sobald ich mein Abi in der Tasche hab einen Medienkunst oder Kommunikationsdesign Studiengang an. Ich bin zwar recht informiert, jedoch interessieren mich auch Statements von anderen angehenden Künstlern - ob sie nun schon studieren oder sich noch in der Vorbereitungsphase befinden.

    Habt ihr Mappenvorbereitungskurse besucht? Will ich persönlich nicht machen, vllcht ist das ein Fehler? Irgendwelche weiteren Kunstkurse? Seid ihr vllcht mehrfach auf die Schnauze gefallen bzw nach etlichen Versuchen doch noch irgendwo aufgenommen worden?

    Schreibt einfach alles, was euch zu diesem Thema auf dem Herzen liegt. Wie es euch gefällt, ob ihrs nochmal machen würdet, was man beachten sollte etc. Einfach alles.


    Naja, der Thread wird wahrscheinlich leer bleiben. Aber einen Versuch ist es wert ^_^.
  • also ich wollte früher mal Design studieren ;) ich hatte mich auch ziemlich intensiv damit auseinander gesetzt und auch diverse Praktika beim Grafik und Industriedesigner gemacht. Also Mappenvorbereitungskurse sind schon sehr gut und sinnvoll (ich wollte damals auch keinen machen) Andererseits kommt es auch immer darauf an, wieviel und wie gern Du zeichnest / malst. Teilweise sind die Aufnahmeprüfungen an den FH´s ja schon heftig. Erstmal ne umfangreiche Mappe machen; einer der Designer sagte mir damals, dass in jedem Bild / Zeichnung circa 40 Stunden Arbeit stecken müssen und man dies auch sehen sollte - danach wird entschieden ob man zur Aufnahmeprüfung zugelassen wird und darf dann auch nochmal etwas kreatives vorlegen und abschließend sich noch den Frage des Kolloquiums stellen. Also das ist schon hart - und teilweise finde ich es auch etwas ungerecht, dass die Aufnahmebedingungen so hart sind, denn beispielsweise für Architektur, wo man ja auch zeichen können sollte gibt es sowas nicht. Die Aufnahmeprüfungen sind von Bundesland zu Bundesland natürlich auch wieder völlig verschieden - ich weiß, dass sie in Köln, Saarbrücken und Düsseldorf recht viel verlangen in Hamburg dagegen braucht man teils nur ne Mappe vorzulegen, aufgrund derer dann über die Aufnahme entschieden wird. Letztendlich haben mir dann auch alle davon abgeraten "brotlose Kunst" zu studieren, da man als Selbständiger Designer richtig schwer hätte (das hatte ich bei dem Praktikum auch mitbekommen), allerdings gibt es ja auch noch andere Alternativen zur Selbständigkeit ;-). Ich bereue es heute ein kleines bißchen, dass ich nicht Grafik-Design studiert habe (sondern BWL :rolleyes: ) -
    Ich denke heute, wo fast alles mit Computern gemacht wird, würde ich mich für eine Alternative entscheiden...vielleicht Medieninformatik oder ähnliches....
  • Danke für deine Antwort! Schön, dass es hier wenigstens eine Seele gibt, die etwas mit der ganzen Sache zutun hat. Und natürlich sprichst du auch genau das Kernproblem dieses Unterfangesn an - Stichwort brotlose Kunst. Ich habe mir viele erfolgreiche Bewerbungsmappen angesehen und fürchte mich daher irgendwie kaum vor der qualitativen Anforderung (um genauer zu sein - so einige Leute, die mMn nichts in dieser Sparte verloren haben, sind mit ihrer "Kunst" durchgekommen bzw aufgenommen worden). Aber das Problem, nach dem Studium auch wirklich etwas Handfestes in Punkto gehalt zu haben, beschäftigt mich immernoch aufs ärgste. Naja, ich versuche da irgendwie einbischen drumherum zu schiffen, in dem ich wie gesagt Medienkunst oder Kommunikationsdesign anstrebe, dass sich eher auf neue Medien konzentriert bzw auch in Richtung Trickfilm/Animation geht. Ich hoffe einfach, dass sich auf diesem Gebiet schon einbisschen Kohle machen lässt.
  • Erm Brotlose Kunst? Ein Freund von mir hat ein Praktikum in einer Frankfurter Agentur gemacht, die mal eben mir nichts dir nichts einen Werbevertrag mit Mercedes Benz für einen mehrstelligen Millionenbetrag in trockene Tücher gebracht hatte. Weißnich was ihr als Brotlos aufasst aber DAS ist es sicher nicht ;)..es sei denn du willst Straßengrafiker werden der Züge in einem schlichten Silbergrau einnebelt^^
  • Klar, ich denke allerdings wenn man in einer Agentur anbendelt ist das Gehalt nicht umbeding unüppig. Das Problem ist vielleicht eher das man als Künstler gern sein eigener Herr wäre und deswegen sich viele auf dem Freelancer Weg versuchen und der ist wirklich Steinig
  • Ja, wenn man erstmal Erfolg hat, dann aber richtig. Aber wie Yimmi bereits erwähnte, hat man es als Frischling nicht gerade leicht. Es gibt so viele Designer und so wenig Agenturen. Man muss schon mit etwas auftrumphen um aus der Masse hervorzustechen. Und zum Thema eigener Herr - ich seh das so. Sicherlich ist das auch mein Traum, aber ich werde mich dennoch irgendwo unterbringen (Agentur o.ä.) und nebenbei auch mein eigenes Ding drehen. Am Ende zeigt sich, was erfolgsversprechender ist. Klar, Zeitmangel wird das primäre Problem sein - aber da muss man halt mit leben.