Panikattacken

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  • Panikattacken

    Hi, ich möchte mal wissen wie ihr über Panikattacken denkt??
    Habe 1 Jahr darunter gelitten und war sehr Depressiv zu dieser Zeit weil ich einfach nicht mehr voran gekommen bin in meinem Leben.

    Hattet ihr so eine Zeit?
    Wie seid ihr da wieder rausgekommen?
    Was macht ihr wenn ihr eine Attacke bekommt? Merkt ihr schon vorher ob sie kommt oder kommt sie aus heiterem Himmel?
    Was war bei euch der ausschlag gebende Punkt?

    GreetZ
  • Kenne es aus der Familie, scheiss Situation. Die Sache ist du solltest den Grund herausfinden und hart gegen dich selbst sein und dich ihnen stellen. Protokolliere wann dies der Fall ist, in welcher Situation, was passiert und wie geht es dir innerlich.
    Meistens ist es ein "pärgendes Erlebnis im Leben, das dies auslöst und das musst du bearbeiten oder lernen mit umzugehen.
  • Kenne das aus der Schule, speziell vor Prüfungen...

    Habe dann meistens die Nacht davor komplett durchgelernt weil ich nicht schlafen konnte und tierische Ängste die Klausuren nicht zu bestehen. Denke hier wars schon weit mehr als nur leichte Aufregung.

    Habe viel geraucht und mich ständig unter großen Druck gesetzt. Depressiv war ich genau bis zu dem Zeitpunkt wo ich im Klassenzimmer gesessen bin und angefangen habe zu schreiben. Selbst wenn ich dann genau wusste das das nix wird war dann meistens dieses Angstgefühl einfach weg obwohl ja dann genau das eintreten würde wovor ich solche Angst hatte.

    Seit ich mein Abi hab, bin jetzt an einer FH sind solche Gefühle nicht mehr aufgetreten. Ich lerne jetzt auch ehrlich gesagt besser und ausführlicher.
    Und einen Ausgleich habe ich auch gefunden. Sport (Fußball 2x, Joggen2X, + Fitnessstudio 1-3 mal) Also wirklich verdammt viel Sport, weil das bei mir super hilft.

    Gruß Panicmove
  • Hi
    Du bist nicht allein....
    Eine Universalhilfe gibts leider nicht.
    Eine Hilfe in meiner schlechten Zeit war mir ein Buch von Dale Carnegie
    "Sorge dich nicht lebe".
    Schon ein wenig älter, ändert aber nichts an den Aussagen des Buches.
    Einfach mal das Vorwort lesen, danach sicher auch den Rest...
    MfG
    four4four
  • hallo,

    selber habe ich panikattaken erleben müssen und im laufe der zeit hat es sich gebessert. harte arbeit an mir selber/thera und der wunsch davon loszukommen...
    oftmals hat mir laute musik, oder aber leider auch mich selber "kneifen" geholfen.. dennoch gabs ein mittel, mittel ist nicht das richtige wort, wenn ich mega viel angst bekam oder panisch wurde oder in mir einen aufsteigenden druck gespürt hab.. hab ich versucht herauszufinden wovor und warum, dann zu schaun welche möglichkeiten ich habe und diese umgesetzt und wenn das alles nicht klappte und half (das kommt ja auch vor), dann gabs von der thera ein mittel .. zucker, öl (lveöl der babyöl) und duftöl zu nem breiigen zeug zusammenmischen und sich damit die hände einreiben.. und in dieses reiben kann man alles an wut, alles an angst, alles reinpacken.. und wenn man ein schritt weitergehen wollte, dann mehr von dem zeug anmischen und ab unter die dusche damit..den kompletten körper (außer gesicht und intimbereich) einreiben. anschließend beim abduschen kam bei mir das gefühl auf, dass ich diesen "dreck" weggespült habe. das gute dabei, ich tu etwas für mich, baue druck ab und gebe der haut was schützendes..

    wünsche dir weiterhin viel mut und kraft es zu packen und dich davon zu lösen.
  • Hallo, hatte auch einmal eine Panikattacke mit kaltem Schweiß und allem drum herum. Und zwar war es bei mir abends im Bett, ich spürte aufeinmal ein heftiges ziehen in meiner linken Brust. Natürlich war mein erster Gedanke, dass was mit meinem Herzen ist. Daraufhin bekam ich dann den Schweißausbruch. Bin dann aufgestanden und hab ein Glas Wasser getrunken. Daraufhin gings mir wieder besser und ich konnte schlafen. Bin dann am nächsten Morgen zum Internisten, der hat mich untersucht und es war alles in Ordnung.
    Hatte nur eine ziemliche Verspannung. Hatte jedenfalls bis jetzt keine mehr. Ich denke mir, dass man sich selber mit seine Gedanken, was wäre wenn, selbst so fertig macht, das man dann in Panik verfällt.
    LG
    Thomas
  • Hallo,

    bin noch neu hier, aber der Thread ist mir aufgefallen, da mich das Problem sehr beschäftigt.

    Ich hatte meine erste Attacke vor wenigen Monaten, in einer Zeit mit viel Stress bei der Arbeit und kurz vor einer Prüfung bei meinem berufsbegleitenden Abenstudium.

    Bin nachts aufgewacht mit Herzrasen und hatte das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Also tief einatmen ging schmerzlos (trotz 17 Jahren rauchen ;) aber irgendwie hats nicht gereicht. Kalter Schweiß, Todesangst.

    Aufgestanden, heiß-und kalt abwechslend geworden, Kreislauf im Sack. Geschrien und geheult, wollte meine Eltern anrufen und mich verabschieden. Meine Freundin war völlig von den Socken, ich habs dann innerhalb von ner halben Stunde in den Griff bekommen.

    Hilfe war viel kaltes Wasser und aus dem Fenster gucken mit Fixieren eines Punktes, in meinem Fall ein Schornstein. (wurde bereits hell). Ausserdem noch auf die Terasse und tief durchatmen.

    Hab es nie wieder so schlimm gehabt, aber die Angst vor der Angst bestimmt mein Leben. Bei einigermassen viel Stress "drehe ich durch", meine verrückt zu werden, die Nerven kribbeln und mein Magen spielt total verrückt. Meine Nerven sind immer noch angeschlagen, auch jetzt sitze ich hier völlig übermüdet und würde eigentlich gern schlafen. Gehe bald zum Neurologen.

    Werde nun wieder anfangen Sport zu machen (heute angemeldet beim Fitness). Ach ja, der Arzt konnte nichts finden, Magenspiegelung gemacht, 24Std EKG und vieles mehr. Bin in einer Gesprächstherapie gelandet, meine das bringt noch nicht genug.

    Fehler: Mit Alkohol betäuben. Das hab ich nun fast täglich gemacht (keine Unmengen, meist 1 Fl Wein oder 2-3 Bier 0,5er). Damit konnte ich wenigstens einschlafen. Habe aber Angst, zum Alki zu werden.

    Wünsche das meinem schlimmsten Feind nicht, vor allem das unvorhersehbare hat fast meine Beziehung zerstört. Panik vorm Urlaubsflieger (wäre fast nach dem Check-In wieder nach Hause gefahren) und so weiter.

    So, nun mal aufs Sofa und versuchen, müde zu werden :)

    Grüße euch,
    Lars