Warum wollen die Lokführer mehr Geld.?

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  • Warum wollen die Lokführer mehr Geld.?

    Mich wundert das noch niemand nachgefragt hat warum die Lokführer mehr Geld wollen, jeder normale Busfahrer hat mehr Verantwortung als diese Berufgruppe, gut sie haben unter Umstanden mehrere hundert Leute im Zug aber was soll schief gehen was der Lokführer beinflußen könnte.

    1. Der Lokführer kann nur Fahren wenn das Siganl grün ist
    2. Sollte er doch fahren bekommt er eine Zwangsbremsung
    3. Sollte auf der Strecke zusammenbrechen, gibts eine Zwangsbremsung
    4. er braucht nur auf die Signale schauen die für ihn gestellt werden
    5. Das einzige Kunststück er muß am Bahnsteig genau bremsen

    Uns solche Leute wollen sich mit Pilotenvergleichen, wie gesagt, jeder Busfahrer (bekommt weniger Gehlat) hat mehr Leistung zu bringen als die armen unterbezahlten Lokführer.

    Was haltet ihr von den Forderungen
  • Hallo

    "Mich wundert das noch niemand nachgefragt hat warum die Lokführer mehr Geld wollen"

    Wieso bist Du dir so sicher, dass keiner nachgefragt hat?

    Es wird doch täglich auf das Thema in Rundfunk und Presse aufmerksam gemacht. Warum diese Berufssparte mehr Geld will, natürlich, weil diese eben nicht mehr zeitgemäß entlohnt werden. Verantwortung hat doch jeder, der im Berufsleben ist, mal mehr mal weniger. Das kann es allein ja nicht sein.
    Deutschland macht seit Jahren Rekordgewinne, aber die Entlohnung ist eher Rückläufig. Mehr Steuern,Preiserhöhung etc.
    Der Streik ist gerechtfertigt, nicht nur bei der Bahn. Natürlich hat auch der Busfahrer eine Verantwortung, hier geht es aber um Entlohnung und nicht um eine Verantwortungszahlung :)

    gruß goweidlich
  • goweidlich schrieb:

    Hallo

    Natürlich hat auch der Busfahrer eine Verantwortung, hier geht es aber um Entlohnung und nicht um eine Verantwortungszahlung :)

    gruß goweidlich


    Die Lokführer vergleichen sich ja selber mit den Piloten und deren hoher Verantwortung für den Kunden, da muß ich ja lachen.

    Wie schon geschrieben, die Verantwortung die ein Lokführer im Vergleich zum Busfahrer ist ist äußerst gering. (ich bin kein Busfahrer)
  • So einfach könnt ihr Lokführer nicht diskreditieren! Nicht jede 100 Meter Gleisanlage liegt ein Indusi (Zugsicherungsschalter), der eine Zwangsbremsung auslösen könnte! Gerade im Bahnhofsbereich passiert einiges. Und was ist im Güterverkehr, insbesondere auf Verschiebeanlagen? Oder S-Bahn-Fahrer, die ständig viele Leute am ein- und aussteigen haben? Dazu Schichtdienst, was bei Fernverkehrsfahrern auch bedeutet, dass sie nicht zuhause schlafen können!

    Bei allen elektronischen und sonstigen Hilfen für einen Lokführer kann trotzdem ein Defekt auftreten oder bei hoher Geschwindigkeit ein Hindernis auf den Gleisen auftauchen! Als Lokführer muss (sollte) man stets hochkonzentriert am Arbeitsplatz sein und darf keine Minute verpennen. Piloten moderner Jets haben doch auch zahlreiche elektronische Assistenten neben dem Auto-Piloten.

    Bevor ihr also derart leichtfertig solche Aussagen wie oben trefft, solltet ihr erst mal mit einem aktiven Lokführer sprechen! Dass Busfahrer im städtischen Straßenverkehr ebenfalls eine hohe Belastung haben und viel Verantwortung tragen, ist unbenommen. Wenn diese Leute sogar noch weniger erhalten, als ein Lokführer, dann sollten man eher darüber nachdenken, sie auf mindestens das selbe Lohnniveau zu heben, wie die Schienenfahrer.
  • MusterMann schrieb:

    Fernverkehrsfahrern auch bedeutet, dass sie nicht zuhause schlafen können!

    ein Hindernis auf den Gleisen auftauchen!

    Bevor ihr also derart leichtfertig solche Aussagen wie oben trefft,


    Gute den ersten Punkt sehe ich ein, jedoch wenn der Lokführer ein Hindernis auf den Schienen bemerkt ist es zu spät, da kann er nicht mehr viel machen.

    Die leichtfertigen Aussagen kann ich treffen weil tagtäglich mit den hochqualifizierten Lokführern zu tun habe und weiß was da abläuft.

    Zu Ihrem Gewerkschaftsführer, das ist mir klar das der sich so reinhängt weil er in einem halben Jahr nicht mehr am Ruder ist und sich so nochmal ein Denkmahl stellen will so wie der Stoiber.
  • Hey Robsco ;)
    wenn Du mit Lokführern viel zu tun hast...
    solltest Du auch u.a. die Argumente von MusterMann bereits kennen :D

    Zudem....bei den zunehmenden Einschränkungen auf vielen Strecken unseres deutschen Netzes (zunehmende Langsamfahrstrecken wegen mangelnder Wartung) helfen auch keine elektronischen Fahrhilfen ;)
    Überstunden, welche im Flugdienst inakzeptabel wären, sind bei einem staatlichen Unternehmen aber seit längerem fast Standard.
    Das LKW- und Busfahrer auch tw. unter ähnlichen Missständen leiden, heisst ja auch nicht zwangsläufig, dass die Forderungen der Lokführer damit falsch sind ;)

    Der Vergleich mit anderen Berufgruppen hinkt eh ein wenig :D
    ob nun Piloten, Bus- oder LKWfahrer...
    Jeder von denen trägt viel Verantwortung für andere Menschen, die sich ihnen anvertrauen..

    Ich würde das eh hauptsächlich als populäre Argumentationskrücke im Arbeitskampf sehen.
    Fakt ist allerdings, dass z.B. französiche Bahnangestellte wesentlich besser entlohnt werden und ein Tarifausgleich auch längst überfällig ist.

    Wenn sich die DB einerseits bzgl. ihres geplanten Börsengangs versucht bestens hinzustellen und positivste Zahlen nach den anderen veröffentlicht...:rolleyes:
    andererseits notwendigste Investitionen ins Bahnnetz erst einmal vertagt (das wäre dann ja später anders abschreibbar/bewertbar), eh sehr zweifelhafte Bestandsberichte vorlegt und
    sich ausserdem noch vehement gegen ja schon längst überfällige tarifliche Anpassungen sperrt - die ihre (geschönten) Bilanzen dann vollends zum Wackeln bringen würden - dann stimmt da (neben vielem Anderen mehr) etwas ganz und gar nicht xD

    Bzgl. Deines Seitenhiebes...."Denkmal" sollte man sich eher diesen "Gesellen" mal genauer vornehmen
    Mehdorn - das Herr spare ich mir hier ganz bewußt :( - ist ja eigentlich ein viel zu hoch bezahlter Lobbyist der privaten Transportwirtschaft - welcher seinen eigentlichen Auftrag des (öffentlichen) Transports innerhalb Deutschlands zu Gunsten seiner tw. schon verwirklichten, internationalen Aktivitäten vernachlässigt.

    Hier zeigt sich - leider erneut - dass schon die vorherigen Privatisierungtendenzen der staatlichen Bahn nur weitere negative Folgen zeitigen.
    Misswirtschaft in der Vergangenheit wie
    eine m.M. überflüssige, zudem europäisch gesehen doppelte Entwicklung von Hochgeschwindigkeitszügen und - strecken zu Lasten u.a. von Pünklichkeit, regionalen Strecken/Netzausbau's sowie bezahlbarer, durchschaubarer Tarife und eines allgemein - und früher ja einmal hochgeschätzten - akzeptierten Service
    werden nun noch durch einen profilneurotischen Vorstand, der mit deutschen Wirtschaftsunternehmen zudem viel zu verfilzt ist, verkompliziert und verstärkt
    und ...
    somit weiterhin (indirekt) auf dem Rücken des Steuerzahlers und der bei der DB abhängig Beschäftigten ausgetragen.

    Scheinbar positive Aspekte wie keine betriebsbedingten Kündigungen werden als eigener Verdienst dargestellt :D...obwohl diese Regularien staatlicherseits ja längst vorgegeben waren.

    Kurzum, Mehdorn stellt sich, als eigentlich ja bezahlter Angestellter des Staates/Steuerzahler's, so hin als wäre er bereits ein Wirtschaftstycoon ...
    die selbst verordnete "Gehalterhöhung" von > 300% in den letzten Jahren scheint ihn in diesem Glauben wohl auch noch zu bestärken :rolleyes:
    aber ... dafür in bester Medienmanier kleine Angestellte bzw. deren gewerkschaftliche Vertreter, welche sich zu wehren trauen, gegeneinander ausspielen/ zu diskretitieren
    und in der Öffentlichkeit möglichst schlecht aussehen zu lassen :würg:

    siehe zudem auch noch hier ->
    freesoft-board.to/f273/deutsch…isiert-werden-235089.html
  • Also als Grund, weshalb die Lokführer im Gegensatz zu den Busfahrern für mehr Lohn streiken, würde ich die Tatsache ansehen, dass die Lokführer eine Gewerkschaft, die großflächige Streiks organisiert, hat - eine größere Gewerkschaft der Busfaher gibt's zumindest meines Wissens nach nicht.

    Ein Grund, weshalb ich der Ansicht bin, dass es gerechtfertigt ist, wenn Lokführer mehr Geld bekommen als Busfahrer ist aus meiner Sicht ihre Ausbildung - die der Lokführer ist schon umfangreicher als die der Busfahrer.
    Unter diesem Aspekt zählt aus meiner Sicht der Vergleich mit Piloten nicht wirklich - denn deren Ausbildung ist inkl. aller möglichen Lizenzen weitaus umfangreicher - sowohl vom Zeit- als auch vom Kostenaufwand, weshalb Busfahrer und Lokführer mit Piloten verglichen aus meiner Sicht ungefähr gleich auf sind :)

    fu_mo
  • Naja ich finde das der Threadstarter sich nicht viel gedanken gemacht hat, denn sonst würde er zu einen ganz einfache Antwort kommen und zwar alles wird Teurer die Milch, Butter etc alles das ganze leben halt.

    Aber ihr Gehalt bleibt gleich..... wie sollen sie denn ein Vernüftiges leben führen wenn ihr Gehalt nicht steigt aber die kosten fürs Leben schon??


    greez
  • m4d-maNu schrieb:

    Naja ich finde das der Threadstarter sich nicht viel gedanken gemacht hat,
    greez


    Glaube mir ich habe mir genügend Gedanken gemacht, ich bin direkt damit konfrontiert, und kenne die Problem aus dem täglichen Betrieb und nicht nur aus der Zeitung.
    Hier dreht es sich um eine kleine Gruppe von 8000 Lokführern (Bahn 225000 Mitarbeiter) aus meiner sicht sind die Fahrdienstleiter wichtiger und haben mehr Verantwortung als die L-Führer, das werden dann die nächsten sein die einen eigenen Tarifvertrag wollen, da möchte ich euch dann hören wenn alle 4 Wochen eine andere Gruppe streikt, dann kann die DB gleich zumachen.

    Es ist eine Firma vom Botendienst bis zu den Lokführern keiner ist besser oder schlechter, es ist einfach ein Team.

    Man kann über Mehdorn verschiedener Meinung sein, seit er am Ruder geht zumindestens etwas, von mir aus soll er 300% Erhöhung haben, ich möchte den Job nicht machen.
  • Ich finde es voll Gerechtfertigt!!!
    Schau nur mal den Zuwachs der Gehälter des Bahnvorstandes in den letzten Jahren an, dann die der Bahnbeschäftigten(nicht die Summen, sondern Prozente).
    Warum keine eigene Gewerkschaft,die Piloten haben ihre ja auch bekommen.
    Und die Dienstzeiten sind ja voll der Horror.

    Wen hat den unsere Regierung gefragt, ob sie unser Staatseigentum für nen Appel und nen Ei verscherbeln darf, und wir noch weiter unsere Steuern in dieses Unternehmen einbringen dürfen.
    Von Vorteil wär ja mal, wenn die Bahn AG das Schienennetz nicht bekommt, so das auch andere Anbieter auf den Markt kommen. Aber das ist ja eine eigene Diskussion wert.

    mfg
    [size=1]
    Wer sich gut im Verborgenen gehalten hat, hat gut gelebt
    [SIZE="1"]Meine BlackList[/SIZE]

    -----------------------------------------------------[/size]
  • Ich halte die Forderungen der GDL für etwas zu hoch. Die Lokführer sollen mehr bekommen, momentan sieht das so aus, dass sie nach 8 Jahren die höchste Gehaltsstufe erreicht haben für den Rest ihres Berufslebens (außer sie steigen auf zum teamleiter z.B. aber es können ja nicht alle Teamleiter werden). Außerdem muss man die Belastungen von 12 Stunden-Schichten und kurzfristigen Dienstplänen sowie den Dienst an Feiertagen und Wochenenden miteinbeziehen. Ich hoffe sie finden bald eine Lösung!
  • Ich finde zwei Sachen doof:
    1. Dass die Bahn gegen die Streiks vor Gericht geht, obwohl das Streiken eigentlich erlaubt ist
    2. Wenn die Lokführer noch mehr Geld wollen, müssen wir noch mehr für die Fahrkarten zahlen.

    Ich bin so dazwischen, aber irgendwie bin ich für die GDL, da die der Bahn mal zeigen, was Sache ist, und wer wie viel Macht hat :D

    mfg, d0m1
    "Die Verkabelung bei einem Panzer zu verlegen ist weitaus komplizierter, als einen Computer ans Internet anzuschließen"
  • Das Problem ist, das die GDL eine Lohnerhöhung von 30%? wollte, das ist eine ganze Menge auf einen Schlag.
    Ein weiteres Problem kennen wir alle, wenn jmd. etwas will, und es ( wie auch immer ) erreicht, will der andere es auch haben.
    Bin mal gespannt wie bzw. wann die sich endlich einigen, jeden Tag mit dem Auto fahren ist auf die Dauer zu teuer ;)
    [SIZE="2"]Ich überneme zur Zeit keine IP-Verteilung mehr, Anschreiben ist sinnlos.[/SIZE]
  • Die Lokführer haben Recht! Sie arbeiten in einen von Dienstbeginn bis Dienstende vorher total festgelegten Dienstplan! Sie arbeiten in der Schicht immer genau auf die Minute (Ablösen, vorbereiten, Fahren)! Sie sind also schlechter dran als eine Toilettenfrau!!!! Die kann sich mal für 5 Minuten verstecken und selbst Ihr Chef weis nicht was genau Sie momentan macht! Beim Lokführer ist das total anders! Der Boss kann genau auf die Minute sagen was der Mitarbeiter gerade macht! Das hat nätürlich Begehrlichkeiten beim Arbeitgeber geweckt im laufe der Jahre! Die Dienstpläne wurden extrem verschlechtert!!!(Am liebsten DURCHFAHREN von Anfang bis Ende, 30 minuten Pause die abgezogen wird ......und feddich!):mad: Ausserdem muss der Lokführer von der ersten bis zur letzten Minute VOLLE LEISTUNG bringen und kann nicht wie bei vielen Arbeitern üblich in der letzten Stunde nachlassen! Asserdem kommt noch eine erhebliche Belastung durch Wochenend und Schichtarbeit hinzu!!! Die Scheidungsrate ist über 90 % bei den Lokführern! Die Zulagen sind miserabel!! Würdet Ihr gerne and Hl. Abend oder Silvester für 2,70 Euro die Stunde mehr arbeiten wollen?????
    Ein Lokführer verdient nach 6 Jahren Berufserfahrung momentan 1600 Euro netto incl. Zulagen!!! ......Und danach ist Ende mit Lohnerhöhung bis zur Rente!!! Über die Hälfte macht den Job nur noch um einfach Geld zu verdienen! Nur zur Info: In Frankreich arbeitet der Lokführer nur 30 Stunden die Woche für 3000 Euro!!!!! Und geht mit 55 Jahren in den Ruhestand!!!
    Wenn Jemand will kann ich gerne meinen Dienstplan mailen!!! ABER VORSICHT!!! Nicht das Ihr gleich:würg:

    Grüße

    ein Lokführer
  • Na prima
    Wir haben sogar einen richtigen "Lokomotivführer" in der Community :D

    Also...
    Meine volle Solidarität habt ihr :) ....auch noch länger ;)
    Lasst euch vor allem auch nicht von dem Teil der tw. desinformierten Öffentlichkeit irre machen,
    die nur dann Unterstützung leisten, wenn es für sie nichts kostet bzw. nicht mit persönlichen Unbequemlichkeiten verbunden ist.

    Der Bahnvorstand kämpft mit Sicherheit atm nicht für seine Kunden oder stabile Beförderungspreise...
    sondern eher für ihre bisher geschönten Bilanzen und "ihre", später bestimmt lukrativ vergütete, Teilprivatisierung.

    Also zeigt den Leuten, dass ihr euch auch nebenbei gegen eine tw. unterwanderte Konkurenzgewerkschaft wie Transnet DOCH noch durchsetzen könnt.

    Zu Euren Tarifen :rolleyes:
    Tja, wirklich ähnlich wie bei Kranken- und Pflegeberufen....
    die ja auch um so vieles geringer verantwortlich für menschliches Leben sind...
    als manche Managerbürokraten :würg:
  • Hallo

    ist ja überall der gleiche mist.....immer der Arbeiter bezahlt die Zeche....

    nur als kleines Bespiel....hier In Italien wurden vor etlichen Jahren, alle Privat Bediensteten für ein Jahr Gesperrt, bzw mussten noch ein Jahr Arbeiten um in Rente zu gehen..... 36 Jahre anstatt 35 J
    (ich will mich auch nicht beklagen, haben wir hier doch ein groszügiges Rentensytem, zwar muss so mancher Fabricks-Arbeiter mit 800 Euro
    Monatlich Rente auskommen )

    denoch, damals konnten noch alle Frauen mit Kind und alle Männer im Frühpension gehen.....Frauen mit 15 Arbeitsjahren und Männer mit 25 AJ , die Im Öffendlichen Dienst angestellt waren, ich finde sowas zum ******...

    ich kenne da einige Schullehrerinnen die mit einem Alter von 33 bis 36 schon die Pension bekommen haben.....und Teilweise keine 7 Jahre an Stunden zusammenbringen würden, verglichen mit einen Arbeiter.

    die bekommen die kinder immer zur Schulzeit und nicht in den Sommerferien, da die so um die 600 Euro Rente bekommen und das für fast 50 Jahre zirca, frage ich mich wer das bezahlt......wieder Genosse Arbeiter....ich bin der Meinug das Sollte der Minister verantworten müssen der diesen Mist gemacht hat...

    Meine Frau hat 15 Jahre in Hotels Gearbeitet, sie würde heute zirca 50-100 Euro Rente bekommen......haben wir Abgelehnt und auf Landes Hausfrauen-Rente umgestellt....jetzt bekommst sie 400 Euro.....Italien halt

    ich stehe zu den Streiks, die Arbeitsbedingungen sind nicht die Besten, Autobus-Bedienstete haben sogar noch die schlechteren, aber besser bezahlt, ich meine aber die Privat Bus Fahrer für Urlaub und nicht die Linien Bus F

    Gruß Franz
  • Rasputin schrieb:

    Und geht mit 55 Jahren in den Ruhestand!!!
    Wenn Jemand will kann ich gerne meinen Dienstplan mailen!!! ABER VORSICHT!!! Nicht das Ihr gleich:würg:



    Mach doch mal etwas halblang lieber Kollege, ihr müßt schon auch mal schaun mit welchen Voraustzungen ihr ins Berufsleben startet, in der Regel kommt ihr von der Hauptschule, und macht eure Ausbildung als Lokführer, man sollte die Kirche schon ein wenig im Dorf lassen und sich nicht mit Piloten vergleichen

    Wo war den eure tolle Gewerkschaft die letzten Jahre, wenn irgendwo ein kleiner Erfolg war hat sie sich das in großen Lettern an die Fahne geschrieben, wenn sie was nicht so gelaufen ist hat sie mit den Fingern auf die anderen gezeigt.

    Den Erfolg ihres handelns kannst du bereits hier sehen, die Mitarbeiter gehen aufeinaders los.

    Klasse Leistung von deiner Gewerkschaft.

    Ich denke nicht das du schon so alt bist aber in der Regel infornmiere ich bevor ich einen Beruf erlernen wie das Gehalt und die Arbeitszeiten sind, die haben sich ja nicht erst in der letzten Zeit geandert, ich denke du bist aber auch aus der Web´ndezeit als die Lokführer mit dem Lasso gefangen wurde.

    Fazit. Hock dich auf deinen Bock un mach deine Arbeit und ziehe deine Kollegen nicht mit rein.

    :flag: Schell auf Kur sagt alles was ihr für ein Haufen seit.:würg:

    muesli schrieb:

    Na prima

    Lasst euch vor allem auch nicht von dem Teil der tw. desinformierten Öffentlichkeit irre machen,


    Sag mal überlegst du dir auch den Mist den du schreibst, stell dir vor wenn die Lokführer einen eigen Vertrag bekommen, dann sind als nächstes die Fahrdienstleiter dran, die haben übrigens mehr Verantwortung, als nächstes die Leute von DB Enegie und so kann ich dir noch einiges aufzählen, dann streikt bei der Bahn jedes Monat jemand anderes.

    Schon mal soweit überlegt, ich denke nicht.

    Sagen die Lokführer auch das sie bei der Bahn billigere Wohnungen erhalten können, dann relativiert sich der Verdienst.

    Mich :würg: es einfach an für wie wichtig sich diese Typen halten, und den Rest der Kollegen für blöd verkaufen.
  • Hallo,

    also Robsco reg Dich bitte ab, Du schreist und hüpfest hier rum ,statt Doppelpost könntest Du auch editieren und mit mehr Styl würden Deine Argumente besser ankommen. Für weniger hat mir Mr Slate auf die Nase gekloppt.
    Zu den Lokführer:
    Pro : Gehaltserhöhung muss sein, wenn anders nicht geht, mit Streik durchsetzen. Das ist Legitim. Verantwortung und Leistung muss anerkannt sein, auch in der Lohntüte. Die Bahn macht Gewinne, dazu haben unter anderem auch die Lokführer beigetragen. Die heutige Wirtschaft ist amerikanisch geprägt, Dividende, unverhältnismäßige Manager-Gehälter sind einfach Verdummung des Volkes.

    Contra: 30 % sind zu hoch. Verantwortung gehört zum ihren Job. Gewerkschaften machen die Wirtschaft kaputt. Lokführer haben auch soziale Verantwortung gegenüber Reisender und Pendler. Sie dürfen nicht alles nach ihren Laune lahm legen.

    Lösungsvorschlag: Statt neuen Logo (Rot-Weiß DB statt Weiß-Rot DB – (300000 € ?)) neuen Vorstand.

    Gruß Luisy
  • @ Robsco
    Mal auch ein Halblang von mir ;)
    - bzgl. Franzl heisst das...er meinte evtl. ja nur seine "Doppel"post ...auch daran schon mal gedacht ;)
    ansonsten..sieh Luisy

    und zu "Mist" ...
    Nun, ....ein sehr fruchtbares Zwischenprodukt...vielseitig einsetzbar...sofern man WIRKLICH weiss, was damit anzustellen ist :D

    @ topic
    Mir ist das Grundprinzip gewerkschaftlichen Handelns vmtl. besser bekannt, als...Dir schwant ;)
    Natürlich gibt es dort - wie überall - Egoismen, Manipulationen etc. pp.,
    aber grundsätzlich schließt ein Arbeitskampf in einer Sparte ja NICHT die Solidarität mit anderen Mitarbeitern im gleichen Unternehmen aus.
    Das bzgl. Transnet und GDL einiges in der Vergangenheit im Argen lag, ist unbestritten....
    andererseits bin ich aber auch gegen verordnete Einheitsgewerkschaften ;)...
    auch wenn mir sogenannte "scheingewerkschaftliche" Zusammenschlüsse a la "christliche GW-bünde" auch nicht so recht behagen....

    Das "Teile und Herrsche" Prinzip wird eben in allen menschlichen Bereichen angewandt.
    Wenn die Transnet hier in diesem Fall eben nicht die Bedürfnisse aller (DB)Mitarbeiter abdeckt, ist es nun einmal das verbriefte Recht (u.a. auch bzgl. GG etc.) dieser MA's sich entsprechend zu organisieren und in diesem Fall - erstmal auch - für ihre eigenen Interessen zu kämpfen.
    Dies schließt ja nicht aus, dass dabei nicht auch langfristig für Vorteile Anderer agiert wird.
    Die Transnet hat sich ja u.a. wohlweislich gleich in ihre Tarifabschlüsse eine spätere Angleichungsmöglichkeit (z.B. bzgl. von GDL-Abschlüssen) einfügen lassen ;)
    Das ein derartiger - jetzt seperat geführter - Arbeitskampf grundsätzlich gegen viele wirtschaftliche Interessen angelegt ist...und somit auch Widerstand produziert...liegt nun mal in der Natur der Sache :D

    Aber mal Klartext...
    Wenn Lokführer für ihre Arbeitsbedingungen/Entlohnungen etc. mit allen ihnen zustehenden Mitteln kämpfen...
    ist dies erstmal ihr verfassungsgemässes Recht
    Wie Du oder Andere dazu stehen...
    ob diesbzgl. jetzt für die Zukunft schwarz gemalt wird...
    oder ob sich Alle daraufhin zusammensetzen, um Konstruktiveres für die Zukunft zu beschließen....liegt eben an allen Seiten.

    Du...als Arbeit"nehmer" - eigentlich "gibst" Du ja wohl eher ;) - lässt hier für mich eigentlich notwendige Solidarität und auch Vertrauen vermissen.
    Natürlich liegt ein Arbeitskampf anderer Sparten später immer auch im Bereich des Möglichen^^ - sofern sich diese MA's entsprechend organisieren...
    DIES ist so aber auch von unseren Gesetzen gewollt ;)
    Wem machst Du denn mit dieser Idee einen Vorwurf xD
    Und...auch dies muss ja nicht zwangsläufig in einen Streik ausarten ;)
    Dieser ist erst...sozusagen das letzte Mittel des Arbeitskampfes um bessere Bedingungen, wobei ja auch noch jeweils der Partner auf der anderen Seite ein gewichtiges Wort mitzusprechen hat...durch Entgegenkommen.
    Das sich in diesem Fall !!!
    die DB-Entscheidungsträger sogar deutlich GEGEN die Empfehlungen der Schlichter Geisler & Biedenkopf ausgesprochen haben....
    lässt doch wohl viel tiefer blicken :rolleyes:
    Also...mir sind u.a. noch diverse andere Zukunftsperspektiven bewusst...
    aber bevor Du hier voreilig polemisierst:

    Denke auch einmal daran
    - das lt. der neusten Erhebung des statistischen Bundesamtes die durchschnittlichen Nettolöhne in Deutschland in den letzten 15 Jahren von 11,xx € auf 11,xx € (o.G. ~11,23->11,68) nur um real 45 Cent gestiegen sind.
    www-ec.destatis.de/csp/shop/sf…100024gvvYlrIDX1752572878
    soeb.de/img/content/norbert_schwarz.pdf
    Und dies ist nur bzgl. der Durchschnittseinkommen !
    Manche Einkommensgruppen haben real Senkungen erfahren!
    Die entsprechende Arbeitsproduktivität ist aber im gleichen Zeitraum um ca. 25% gestiegen.
    Wohin :ööm:
    sind die entsprechenden Marchen/Gewinne/Renditen/Profite denn nun zwischenzeitlich geflossen?
    Wer profitierte bisher davon...vor allem, wenn man sich die entsprechenden Arbeitsplatz-Rationalisierungen und darauf folgend "neu" entstandenen (Kurzzeit)"Arbeitsplätze" mit ihren real reduzierten Arbeitsstundenrelationen mal genauer ansieht.
    Von den seitdem kaum einmal objektiv errechneten und publizierten Inflationsraten...
    also damit auch permanent gestiegenen Grundbedarfskosten mal ganz abgesehen.

    Einkommen und Arbeit...ist eben sehr relativ und sollte deshalb auch sehr differenziert betrachtet werden....
    aber ...dies ist ja auch nur ein Teilaspekt des oben genannten Arbeitskampfes ;)

    @ Luisy ....Ergänzung
    Mehdorn ....
    inkl. geschätzter Rendite/Gewinnbeteiligungen ca. 3.000.000 € ...pro Jahr xD
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • Luisy schrieb:

    Hallo,

    also Robsco reg Dich bitte ab,


    Ich bin 27 Jahre bei der Bahn und wegen 3 % der Mitarbeiter sollen sich die Bahn erpressen lassen, hier geht es nicht mal um die ganzen Lokführer, sondern nur die die nach der Wende von der GDL im Osten eingefangen wurden, ist das noch im Verhältnis.?

    Außerdem schreie ich hier nicht rum, ich muß mich nur wundern wie die Leute den Käse aus der Zeitung nachplappern.
  • @Robsco

    Also ich stehe hier noch relativ gut da gegenüber meinen Kollegen da ich Beamter bin! Ich habe ausserdem Realschulabschluß und eine abgeschlossene Ausbildung als Energieanlagenelektroniker!!!
    Klar!............am Anfang war man "Fahrgeil" doch das läßt mit der Zeit nach und ist auch normal! Ich kenne sehr viel Kollegen die sich total reingesteigert haben und jetzt unter "Burn-out-Sydrom" leiden!
    Ja!......Beamter! Das war auch der Grund diesen harten Beruf zu wählen! Allerdings habe ich bei der Bundesbahn angefangen. Die war eine Behörde welche nur kostendeckend arbeiten musste! Jetzt hat man mich ohne zu fragen einfach zu einer Privatfirma (Deutsche Bahn)gesteckt! Das ist in meinen Augen VERTRAGSBRUCH! Und nun muss ich in einen Unternehmen arbeiten das auf Gewinn erzielen aus ist...........koste es was es wolle! Die Bahn geht über Leichen! Deshalb.......nur munter weiter streiken!!!!

    Grüße

    ein Lokführer