Unsere Lockführer sind zu verwöhnt ...

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  • reppesis schrieb:

    ... hätten sie mit deratigen Umständen zu kämpfen, wäre ihr Streik ja noch halbwegs nachvollziehbar ;)

    ROFL.TO : Seltsamer Markt in Bangkok


    Hi,

    nett, wie ihr Eure Zeit verplempert.
    Fakt ist, bei der DB besteht Sklaverei, Dienst ist Dienst, zu unmöglichsten Zeiten und an merkwürdig festgelegten Orten hat der Dienst zu beginnen.
    Wer keinen direkten Zugang dorthin hat übernachtet in Lokführer-Unterkünften (der Ausdruck "Zigeunerleben" ist mit zu viel Emotionen behaftet, sonst könnte man ihn in diesem Falle gezielt benutzen).

    Wer einen Zug mit mehr Leuten als im Flieger der Pilot befördert, hat logischerweise entsprechend mehr Verantwortung, die zu definieren überlasse ich jeden Einzelnen von Euch. So wie es nicht nur Schönwetter-Piloten gibt, gibt es auch nicht nur Schönwetter-Lokführer.

    Mit Deinem Auto sollst Du bei Nebel langsam und vorsichtig fahren, sag mal wie das ein Lokführer machen soll, der seine Fahrzeiten unabhängig von der Witterung vorgeschrieben bekommt. Ehe er das Vorsignal richtig erkennen kann, muß seine Entscheidung schon gefällt sein. Runter mit der Geschwindigkeit oder einen kostenpflichtigen Zwangstop durch das nicht imnmer gut zu erkennende Hauptsignal (Lohn-Abzug). Überstunden werden gesammelt aber nicht entsprechend vergütet.

    Wer im Kühlhaus Bananen stappelt hat in etwa das gleiche Einkommen wie der so gepriesene Lokführer.

    So wie die Leitung der Bahn AG sich einen Dreck um ihre Fahrgäste (Kunden) schert, schert sie sich auch um ihr Fahrpersonal (wie gesagt Sklaven der Bahn AG und so müssen sie auch behandelt werden).

    Nach außen, durch den gerechtfertigten "Scharmützel"-Streik unter Druck geraten, werden -tatsächlich nachweisbar- völlig aus dem Zusammenhang gerissene "Fakten" veröffentlicht und mit Zahlen joungliert um das "Publikum" als durch die Gewerkschaft/en geschädigte Bahnbenutzer "aufzuwiegeln" oder besser, in seiner Stimmung von Pro nach Kontra zu geleiten. Ist es soweit hat die Bahn AG die besseren Karten.

    Würde die Bahn AG die gleiche vorsorgliche Trauermiene bei ihren Preiserhöhungen machen, wäre sie zwar nicht besser dran, aber der Kunde könnte leichter und schneller erkennen, wer hier schädigt.

    Geduldige Schafe gehen viel in einen kleinen Stall. Abhängige Bahnkunden auch.

    Denkt mal drüber nach. Im Übrigen ich bin kein Bahnbediensteter und kein Feind des Herr Medon, aber denken kann ich noch.

    Der Streik an sich ist immer das letzte Mittel um gerechtfertigte Forderungen treu nach Gesetz und Ordnung durch zu setzen.

    Bei den Energiepreisen hat der Staat diese Möglichkeit nicht durchdacht und da nehmen wir jede Kundenschädigung ohne zu murren hin. Wo sollten wir unseren Protest auch loswerden?

    Bleibt fröhlich, theater221
  • @theater221
    wer sich diesen Job aussucht, hat doch selber Schuld! Der sollte sich nämlich VORHER über die Arbeitsbedingungen informieren und nicht erst, wenn er ein paar Jahre Dienst hat und dann das Recht missbruachen zu streiken!!!
    Wenns jemanden nicht passt, soll diese(r) doch TGV-fahren lernen :P
  • Broken Sword schrieb:

    @theater221
    wer sich diesen Job aussucht, hat doch selber Schuld! Der sollte sich nämlich VORHER über die Arbeitsbedingungen informieren und nicht erst, wenn er ein paar Jahre Dienst hat und dann das Recht missbruachen zu streiken!!!
    Wenns jemanden nicht passt, soll diese(r) doch TGV-fahren lernen :P


    Gut gebrüllt Loewe,

    dazu muß man sich nur

    1. die Ausbildungs-Rituale (Werdegang) ansehen und

    2. danach sehen die gelernten Lokführer etwas älter aus und der Markt bietet selbst "Aussteigern" nicht sofort einen neuen "Job". Der Ausdruck Job passt hier, weil nicht jeder den erlernten Beruf bereitwilligst an den Nagel hängen kann um Bananen zu stapeln.

    Tschuldidgung, aber ich fahre auch hin und wieder mit der Bahn und sehe die vielen Fahrt-Anweisungen, die der Lokführer bei Dienstantritt im Bereitstellungs-Bahnhof gereicht bekommt. Hier bietet das Verantwortungsbewußtsein und der "Berufsethos" des Lokführers alle Vorraussetzungen für die eigene "Ausbeutung".

    Das ist aber auch in anderen "Berufen" genau so, wo man unbedingt für seine Kohlen jobben muß. Die Leidensgrenze ist von vielen Faktoren abhängig.

    Nicht nur, wenn man sein Häus´le abstottern muß.

    Freundliche Grüße an Alle, auch die Leidtragenden auf beiden Seiten, theater221