lesen lernen

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  • mein sohn ist in der 1.Klasse und hat überhaupt keine lust etwas
    zu lernen.seit anfang october ist er im förderkurs bringt auch wenig.
    könnte mir jemand einen rat geben ( bitte nicht " kommt zeit kommt
    rat" ) . ich habe keine lust das er auf eine förderschule gehen muß.
    meine tochter hat doch auch keine probleme in der schule.
  • Hi!
    Also!
    Ich bin schüler und hatte das gleiche problem!
    Bei mir hat motivation geholfen!
    Ich habs mir so gedacht: Wenn ich jetzt ein paar vokabeln lerne kann ich fernsehen oder raus. Ich hab gelernt und mich dann dafür belohnt!(mit nem eis etc.)
    Ich kann dir sagen das hat wirklich geholfen!
    Du musst ihm nur die Lust am lernen geben!

    mfg
    Khaled
  • Eltern müssen manchmal einsehen, dass ihre Kinder nicht komplett normal sind. Genau deswegen gibt es Förderschulen und eins ist sicher, die Eltern, die ihre Kinder dort hinschicken hatten ganz bestimmt auch nicht allzu große Lust darauf. Es gibt verschiedene Arten von Lernbehinderungen, da läßt sich oft einfach nichts dagegen tun. Hab in meinem Umfeld einpaar Fälle dieser Art. Die Kinder dann zu etwas zu zwingen quält sie nur und bringt keinen weiter, zerstört zugleich aber die Eltern-Kind Beziehung. Du hast nicht wirklich genug Informationen geliefert, als das man irgendetwas mit Gewissheit sagen könnte. Generell kannst du aber dein Kind auch nur motivieren bzw ihm eine besondere Förderung zukommen lassen (Förderkurs ist ja bereits da) - alles andere liegt nicht in deiner Macht.

    PS. Das "Wohlbefinden" deiner Tochter hat überhaupt nichts mit deinem Sohn zutun. Du kannst 10 gesunde Kinder zur Welt bringen und das 11te könnte immernoch mit drei Köpfen aufwaten.
  • Die Frage ist, warum er nicht lernt, ob es nur Lust ist oder was anderes.

    Wenns ihm legidlich am Lust fehlt, dann solltest du versuchen, ihm das ganze über Spaß beizubringen, man kann nur sehr schlecht jemanden zu etwas zwingen.

    Über Belohnungen (wenn ... dann ...) funktioniert es teilweise auch, ist aber auf Dauer nicht wirklich gut.

    Er muss einfach Spaß an der Sache haben, das es für ihn eher ein Hobby als Arbeit ist.

    Wenn er zum Beispiel ungern liest dann besorg ihm Bücher wo interessante Sachen drinstehen, dann hat er meistens mehr Lust zu lesen.

    Les auch mit ihm zusammen, das hilft auch oft.

    mfg
    neo
    Glauben Sie wirklich, Sie kämpfen für etwas, für mehr als ihr Überleben? Freiheit, Wahrheit, Friede, Liebe - Illusionen! Vorrübergehende Konstrukte eines schwächlichen menschlichen Intellekts, der verzweifelt versucht, eine Existenz zu rechtfertigen, die ohne Bedeutung oder Bestimmung ist!
    momentan hungernde Menschen: 1 Milliarde
    an Hunger sterbende Menschen: alle 3 Sekunden jemand
  • Ohje, das Problem gabs mit meinem Bruder auch...

    Er war dann auch auf einer Fördergrundschule und hatte somit dann ein Zeugnis, das staatlich nicht anerkannt wurde (dürfte n Schnitt von 2,0 oder so gewesen sein), dann musste er trotzdem die Aufnahmeprüfung machen, die er leider nicht geschafft hat.... jetzt ist er auf der Hauptschule in der 9.Klasse und macht den M-Zweig...

    Deshalb versteh ich, dass du keine Lust hast, dass er auf so eine Schule geht...

    Geh doch mal mit ihm in einen Buchladen und er soll sich selber ein Buch aussuchen...vll weckt das sein Interesse ein bisschen mehr???

    Viel Erfolg!!!
  • mein sohn spielt gerne fußball , jetzt habe ich ihn fußballbücher besorgt
    wo er lesen kann , auch habe ich ihn versprochen , sollte er sich etwas
    anstrengen bekommt er neue fußballschuhe ( Antwort von ihn: ich habe
    doch welche : ) super, naja bis februar hat er noch zeit laut seinen
    lehrer schau mer mal
  • Moin,


    was treibt Dein Sohnemann denn sonst noch so alles, bzw. was läßt Du ihn treiben? Fernseher im Kinderzimmer, Playstation samt X-Box daneben? Dann würd's mich ehrlich gesagt nicht wundern.

    Wenn er noch an das Christkind oder den Nikolaus glaubt, dann ließe sich da evtl. auch noch etwas basteln. In den Einkaufszentren, jedenfalls war's mal vor Jahren so, konnte man als Eltern Geschenke abgeben, die dann der Nikolaus (6.12.) oder der Bälzmärtel (11.11. also in 2 Wochen!!!) anschließend an die Kinder verteilt hat. Wenn's sowas gibt, geh' hin, gib ein Geschenk ab und sage dem Schauspieler, daß er Deinen Sohn etwas rügen soll, weil er nicht liest. Oftmals hat das eine mächtigere Wirkung, als wenn Du ihm das sagst. Denn jetzt weiß es auch derjenige, der die Geschenke bringt, und den möchte man natürlich nicht verärgern. Denn sieh's mal so, auch wenn er Dir gesagt hat, daß er sowieso Fußballschuhe hat, zu Weihnachten wünscht sich doch jedes Kind etwas ganz tolles und die Augen werden ganz groß und leuchtend, wenn dann das, was man wollte unter dem Tannenbaum liegt.
    Stop sage ich hier. Wenn er bis Anfang Dezember anfängt zu lesen, dann gib ihm zum großen Teil das, was er will. PC-Spiele etc. würde ich aber dennoch reduzieren. Lege aber auch ein paar Bücher dazu. Wenn nicht, dann bekommt er vom Christkind eben nur 30 Donald-Duck-Bücher. Weihnachten ist dann zwar gelaufen, aber zumindest hatte er dann sein Aha-Erlebnis und wird sich für's nächste Jahr etwas mehr bemühen, denn er will ja wieder etwas. Außerdem ist mir ein Kind, das mal 2 oder 3 Tage schmollt allemal lieber, als wenn es glücklich ist und es sich seine Zukunft verbaut.

    Nochmal zurück zum Kaufhaus, da kannst Du noch ein paar Schauergeschichten drumherum basteln, also daß Knecht Rupprecht kommt und ihn den allerwertesten versohlt mit seiner Rute, wenn er nicht brav ist. Zur Unterstreichung kannst Du auch Deinen Nachbarn bitten sich eine Zipfelmütze aufzusetzen und um 20:00 Uhr mal zu klingeln. Dann unterhaltet ihr euch eben so laut, daß Dein Sohnemann das mitbekommt. Der wird schneller unter der Bettdecke verkrochen hocken als Dir lieb ist.

    Versuch's einfach mal mit der "sanften" Einschüchterungs- und Verweigerungstaktik. Kinder loten Grenzen aus und testen wie weit sie gehen können. Solange die alles bekommen was sie wollen, wieso sollten die dann etwas in ihrem Verhalten ändern?


    HTH,
    Linda
  • Neben den vielen guten (gutgemeinten) und richtigen Ratschlägen hier,
    solltest Du gegebenefalls auch einmal darüber nachdenken,
    wie diese Lernschwierigkeiten entstanden sind.

    Denn DAS Lernen beginnt nicht erst im (Vor)Schulalter, sondern bereits vor bzw. nach der Geburt und in den ersten Lebensjahren.

    Habt Ihr Eurem Sohn entsprechende Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet...
    ihn in seinen Interessen bestärkt....
    ihm auch durch Zuwendung und Beispiel Motivation zu eigenen Leistungen geboten.
    Ich weiss...so etwas klingt sehr hart, aber ...
    auch eigene Selbstzweifel und Veränderungen Eurer familiären Gesamtsituation könnten ja noch positive Effekte zeitigen.
    Eine zusätzliche, entsprechend fachliche Beratung kann hier auch - noch relativ frühzeitig - weitere negative Begleiterscheinungen verhindern.
    Denn ...es müssen ja durchaus nicht unbedingt (aber möglich) medizinische Gründe vorliegen.
  • medizinische Gründe liegen nicht vor , aber wegen der Aufmerksamkeit kannst
    Du recht haben , leider ist es so das meine Tochter von Oma`s & Opa`s seite her
    bevorzugt wird , teilweise auch von meiner frau , dagegen kämpfe ich schon seit jahren , von mir hat er eigentlich viel aufmerksamkeit bekommen , vorgelesen , seit 3 jahren bin ich jetzt auch sein fußballcoach , wir machen eigentlich viel zusammen

    zum tv oder computer im zimmer , nein danke , sollten sie irgendwann zeitung
    austragen , können sie sich ein kaufen vorher nicht
    aber mit dem nikolaus werde ich mal testen , schau mer mal ob es wirkt
  • Toll, dass Du die Situation so ehrlich und selbstkritisch selbst schon beantwortest :)

    Die von Dir geschilderte Situation kenne ich übrigens auch aus diversen familären Konstellationen.
    Auch deswegen bemerkte ich, meiner Meinung nach ;) häufig, dass weiblicher Nachwuchs im Gegensatz zu männlichen Geschwistern oft wesentlich weniger Lernschwierigkeiten, wie z.B. beim Lesen lernen, hat.

    Die Gründe und mögliche Abhilfe würde ich an Deiner Stelle durchaus auch einmal in einem Beratungsgespräch mit einem Familienpsychologe(in)/therapeuten(in) bzw. entsprechenden pädagogisch und fachlich gut geschulten Experten besprechen.
    Besser zu früh einmal zu oft "Alarm" geschlagen...als sich später dann Vorwürfe zu machen.

    Ansonsten....es gibt doch z.B. auch spannende Fussballgeschichten, die zum Lesen annimieren.
    Ich habe nur z.B. - aber eh schon ein Frühleser :D - als Geschenk von einem Onkel früher das Buch von Fritz Walter "3:2" geschenkt bekommen.... und begeistert verschlungen.
    Danach wollten es alle aus unserer Fussballmannschaft haben :D

    Aber, na ja, vllt. ist das Buch noch ein klein bisschen zu früh für Deinen Youngster...aber warum nicht seine jetzigen Interessen wie Fussball mit dem Lesen lernen verbinden...?
    Das wäre doch mit ein bisschen Literaturrecherche auch bestimmt ein nettes Weihnachtsgeschenk zu finden ;)
    Um es gemeinsam zu lesen oder ... ihn auch alleine lesen zu lassen :)
  • Die Sache mit dem Nikolaus finde ich persönlich jetzt eher daneben.

    Mit Druck (sanft oder nicht) kannst du die Ausführung von Aufgaben beeinflussen, also z. B. wenn dein Sohn nachlässig bei den Hausaufgaben arbeitet oder wenn er sie häufig gar nicht macht, Lernlust verschaffst du ihm damit sicher nicht.

    Vor dem von dir geschilderten familiären Hintergrund hätte ich folgende Tipps:

    - Vorlesen; Sachen, die dir und ihm Spaß machen, jeden Abend vorm Schlafengehen, ~ 20-30 mins lang
    - Interesse für Schule zeigen; nachfragen, was in der Schule so passiert ist, was Spaß gemacht hat, was geärgert hat
    - Ranzen täglich überprüfen; wenn das Material ok und vollständig ist entfällt schonmal ein Stressfaktor von Schule
    - positiv verstärken; jeden kleinen Schritt in die richtige Richtung (saubere & richtige Hausaufgaben, Lob der Lehrerin, ...) loben und belohnen
    - regelmäßigen Austausch mit der Lehrerin; auch die sollte merken, wie wichtig dir der schul. Erfolg deines Sohnes ist. Außerdem sind Maßnahmen erfolgversprechender, wenn sie abgesprochenerweise von 2 Seiten aus laufen.

    Letzteres ist allerdings auch ein sensibler Punkt an der ganzen Geschichte.
    Es macht wenig Sinn, die Zusammenarbeit mit dem Lehrer aufzukündigen, wenn es in Richtung Förderschule geht. Auch vor diesem Weg sollte man, wie schon weiter oben angesprochen, die Augen (zum Wohle des Kindes) nicht verschließen.
    Es gibt in vielen Schulamtsbezirken schulpsychologische Beratungsstellen. Ein Besuch dort könnte möglicherweise etwas mehr Aufschluss über die Hintergründe der Lernunlust geben und entsprechend bei der "Bekämpfung" weiter helfen. Du musst dich allerdings hier auf Wartezeiten einstellen und damit rechnen, dass die ganze Familie zu Gesprächen eingeladen wird, da Lernprobleme auch durch Variable aus diesem Umfeld entstehen/beeinflusst werden können.
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • Meine Mutter hat mich damals beim gleichen Problem ausgetrickst:

    Sie hat mir vor dem Einschlafen aus einem Comic vorgelesen und wenn es spannend wurde gesagt, dass sie keine Lust mehr hat, aber wenn ich selber noch vielleicht etwas hineinsehen möchte.........;)

    Hat damals bei mir geklappt.

    Z.
  • Hallo rieder
    eigentlich ist die Lösung ganz einfach: Gib ihm Texte mit Themen, die er interessant findet. Das kann etwas zum Thema Hunde, Fußball etc sein. Auch Witze! Das ist ganz egal. Das Problem ist, dass wir immer versuchen, Kinder zu zwingen, langweilige TExte zu lesen!

    Viel Erfolg

    Papa
  • Also mit dem Knecht Rupprecht, der mit dem Nikolaus mitkommt, muss ich erhlich sagen find ich ziemlich daneben - der Nikolaus was niemand, der den Kindern mit seim Kollegen eins auswischen wollt, sondern ein Heiliger, der den Menschen geholfen hat.
    Blödsinnig damit zu drohen. Der Nikolaus ist kein Erziehungshelfer! Da kann man dann im Frühjahr auch drohen, dass einen der Osterhase in den Po tritt :mad:

    Wobei ichs okay find, wenn der Nikolaus sagt, dass er dies und jenes toll findet, aber traurig ist, dass das mit der Schule/den hausaufgaben nicht so klappt, ob er nicht meint, dass er sich da ein bisschen mehr anstrengen kann.
    Aber bitte macht doch aus dem netten Herrn keinen bösen Erziehungshelfer.



    Rieder: Darf ich mal fragen, wann dein Sohn geboren ist. Denn vielleicht tuts ihm auch gut, wenn er nochmal ein Jahr im Kindergarten ist?

    Ansonsten ist ganz wichtig auch negatives positiv zu verpacken. Lob sollte überwiegen und vor allem ehrlich gemeint sein.
    Wenn er so ein Fußball-Freak ist, vielleicht kann man ihn ja dann mit ner Hausaufgabentabelle reizen?
    Je nachdem wie zufriedenstellend die Hausaufgaben erledigt wurden, gibts nen Sieg, Unentschieden oder ne Niederlage mit Punkten.
    Bei ner gewissen Punktzahl gibts ne nette Belohnung.

    Vielleicht auch einfach vorher für ordentlich Bewegung sorgen, so läufts bei den Hausaufgabenbetreuungen im Hort auch. Erst wird eine halbe Stunde getobt, dann gibts nen Snack bzw. Essen (zum beruhigen) und dann wird Hausaufgabe gemacht.

    Der Hausaufgabenplatz sollte hell, gut belüftet sein, freundliche Atmosphäre, aber nichts was stört oder ablenkt.

    Jedes Kind ist individuell, also nicht vergleichen mit Tochter und Sohn und das vor allem auch dem Sohn nicht so sagen ("bei deiner Schwester klappts doch auch viel besser").
    Förderschulen sind mittlerweile definitv nicht mehr peinlich, vielleicht ists aber auch mit nem Hort übergangsweise getan und was bei uns auch in der Region angeboten wird ist eine stundenweise Buchung am Nachmittag bei den Förderschulen die ebenso Hausaufgaben betreuen.



    Übrigens ne gute Einstellung die du da hast mit dem Fernseher im Zimmer usw. *freu*
    [FONT="Century Gothic"][COLOR="Black"]Früher hasste ich es auf Hochzeiten zu gehn...
    Alle ältlichen Verwandten kamen zu mir, stupsten mich in die Seite und sagten "Du bist dann wohl die Nächste, oder?".
    Sie haben damit aufgehört, als ich begann dies bei Beerdigungen zu machen.[/color][/FONT]
  • Rubin zu deiner frage wann mein sohn geboren ist Februar 2001 , er ist leider zu alt für den kindergarten , das mit den punkten ( hausaufgaben usw.) mache ich schon eine ganze zeit , wir waren jetzt 3 tage in italien ( ich hatte eine schulung ) wo er sich etwas aussuchen durfte ( trikot oder etwas anderes ) wie ich so bin wurden es zwei trikot und auch für mich habe ich etwas gekauft( italien ist sehr teuer )
    zum thema hausaufgaben : ich hole sie meist 14 uhr aus der schule ab , lasse ihnen ca. eine halbe stunde zeit , es werden auch die hausauggaben getrennt gemacht ( da haben beide mehr ruhe ) auch werde ich nie sagen " bei deiner schwester klappts doch auch " bin ich blöd , da mache ich ihn ja runter und er verliert erst recht die lust an der schule

    danke für das lob mit fehrnseher
  • Könntest deinem Sohn sagen er soll dir zum Beispiel ein Kapitel täglich aus einem Bilderbuch vorlesen.
    Und danach bekommt er eine kleine Belohnung.
    Lies ihm etwas vor, vielleicht wird dann sein Intresse geweckt.

    Viel Erfolg!:read:
  • Hast du mal das Gespräch mit dem Lehrer gesucht? Was sagt der denn dazu?

    Ich denke mal, dass ihr euch wirklich auch von anderer Seite her Hilfe holen solltet. Auch das mi den Büchern vorlesen ist eine gute Idee, also du liest zuerst und er soll es zu ende lesen.

    Schon mal gefragt, warum er keine Lust hat? Versucht es einfach über die spielerische Schiene. Jungen lernen wohl mit und über die Bewegung besser. Also vielleicht Buchstaben etc. aufmalen und ablaufen lassen und dabei vorlesen lassen.
    Probiert es mal aus.