Eulenspiegel 2008

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  • Eulenspiegel 2008

    [B]EULENSPIEGEL - AUSGABEN 2008[/B]


    Ausgabe: 1/2008 69 Seiten

    Ausgabe: 2/2008 leider etwas verspätet

    3/2008 erscheint am 14. Februar

    EULENSPIEGEL-Geschichte

    Gegründet wurde das Satire- und Humorblatt »Eulenspiegel« am 15. April 1946 im sowjetischen Sektor von Berlin als Wochenzeitung sowie unter falschem Namen. Die Gründerväter nannten ihr Kind aus naheliegenden Gründen FRISCHER WIND. Die Taufe auf den Namen EULENSPIEGEL erfolgte im April 1954, beim Wechsel vom Zweifarben-Offsetdruck auf Vierfarben-Tiefdruck.
    Der »Eulenspiegel« begleitete mit Karikaturen und satirischen Texten die Jahre des oral existierenden Sozialismus. Ganz im Sinne seines Namenspatrons Till verstand sich das Blatt als Freund der Mühseligen und Beladenen, der Erniedrigten und anderer armen Schweine. Im vortrefflich (von oben) geführten Pressesystem der Deutschen Problematischen Republik war der »Eule« (Koseform!) ein spezielles Plätzchen zugewiesen: gedämpfte Kritik, maßvolle Satire im Rahmen der Gesetze, töten, ohne zu verletzen. Um Himmels willen keine Politiker-Karikaturen! Thematisch im Mittelpunkt: die Randerscheinungen.
    Aber den Lesern gefiel’s, sie fanden im »Eulenspiegel« mehr, als drin war, nahmen die verhandelten »Fälle« zu Recht pars pro toto, waren Weltmeister im Lesen zwischen den Zeilen.
    Die Auflage des Satireblattes war limitiert, auf immerhin 500 000 Exemplare für das kleine Land, trotzdem reichte es nicht, mitunter wurden Abonnements nach Todesfällen auf die nächste Generation vererbt.
    Kollisionen mit den Behörden blieben trotz strenger Aufsicht über das Blatt nicht aus. Bei schweren Konflikten wurde sogar die gesamte Auflage kurzerhand eingestampft.

    Gleich nach der Wende 1989 hat die Redaktion ein bißchen Demokratie gespielt: den alten Chefredakteur abgelöst und eine neue Leitung gewählt. Die gründete eine GmbH, die bis heute als Herausgeber fungiert. Obwohl von vielen prophezeit wurde, dass dies der sichere Untergang sei, hat sich der »Eulenspiegel« in der Folgezeit allen »Hilfs«-, Kauf- und Fusionsangeboten ehrenwerter Medienkonzerne verweigert und wurstelt nun als Underdog in der deutschen Presselandschaft herum. Mit guten Prognosen. (Vor allem seit dem vom knappen Geld diktierten Wechsel vom Wochen- zum Monatsheft im August 1991.) Die Auflage war gleich nach der Wende dramatisch gefallen (wie bei allen DDR-Zeitschriften, von denen heute kaum noch eine vorhanden ist), hat sich aber jetzt stabil bei rund 110 000 eingepegelt.


    Jeder kann anfragen:

    PN mit Betreff: Eulenspiegel ....2008/Nick/Post/Status

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    Es gelten die allgemeinen freesoft-board.to/f238/boardrules-31625.html

    Charlo


    Erhalten: gimaex;


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