Angst vor Blut und mehr...

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  • Angst vor Blut und mehr...

    Hallo,

    ich habe seit einiger Zeit Ängste vor Blut und Verletzungen. Es fing damit an, dass ich mich mal in den Finger geschnitten habe. Danach wurde mir schwindelig und bin beinahe in Ohnmacht gefallen, wenn ich mich nicht hingestzt hätte. Hinzu kommt, dass ich keine ekeligen Bilder mit Verstümmelungen oder (zu-)viel Blut sehen kann. Beim Erste-Hilfe Kurs, werden ja solche Bilder gezeigt. Da ich es ja noch nicht wusste und vorher nie Probleme damit hatte, habe ich mir die angeguckt. Schnell wurde mir schlecht und kreidebleich. Ich konnte nicht mehr klar denken, und fiel schließlich in eine Ohnmacht. Das selbe passierte mir bei einer Blutabnahme beim Arzt, obwohl ich nicht hingeguckt habe. Auch bei Horrorfilmen ala Saw hatte ich nie Probleme. Beim letzten Teil plötzlich musste ich nach 5min. den Film ausmachen.

    Ich habe kein Problem damit auf Horrorfilme zu verzichten. Aber das Problem an sich ist nicht so toll. Da es sich immer verschlimmert, habe ich Ansgt bald nicht mehr über Blut sprechen zu können.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Weiß jemand Hilfe oder Ratschläge? Im Internet habe ich bisher noch nicht allzu viel gefunden.
  • Du machst dir da nen zu grossen Kopf drüber.
    Hatte das selbe Problem.

    Vorerst solltest du, wenn du merkst, das dir schwindelig wird, dich sofort setzen und nach Möglichkeit die Beine hochlegen.
    Deine Ohnmacht kommt durch einen Volumenmangelschock.
    -Bei mir wurde oft gesagt, das meine Atmung nachgelassen hat...

    Beim Blutabnehmen darfst du deine Augen nicht verschliessen, such dir einen fixen Punkt und geh nochmal den Ablauf der letzten Woche durch oder irgendwas, was dich ablenkt.


    Es gibt allerdings auch eine Krankheit, bei der der Mensch zu wenig Blut im Körper hat/produziert. Wie diese Krankheit heisst, weiss ich momentan allerdings nicht mehr.
    Auch solltest du zusehen, das du immer genug Flüssigkeit zu dir nimmst (Darf auch ruhig mal normales Leitungswasser sein) - Sonst leidet man auch mal an Dehydration, was auch einen Volumenmangelschock nach sich zieht.


    Da du sagst, das du erst seit kurzer Zeit Ohnmächte (Synkope) hast, solltest du deinen Arzt mal gezielt darauf ansprechen.


    Und zu den Bildern beim Erste-Hilfe-Kurs: Es geben zwar wenige zu, gehen tut es aber vielen so.
  • Danke schön für die Antworten. Ich werde mal meinen Arzt nächste mal genau auf diese Thema ansprechen. Mal gucken was er dazu sagt.

    Ich trinke sehr viel. Ca. 2,5 Liter Wasser am Tag.

    Zu den Ohnmächten: Gut das so etwas nicht allzu oft vorkommt. Nur in absoluten Härtefällen.
  • Ich kenne das Problem - ich kann auch kein Blut sehen, war bei mir allerdings schlimmer, als ich noch jünger war - Habe mal irgendwo gelesen, dass es ziemlich viele Menschen mit dieser "Phobie" gibt...

    Ich hatte mich mal an der Bettkante verletzt, als ich verschlafen hatte und zu hastig aus dem Bett gesprungen bin, hatte zwar gemerkt, dass mir am Fuss da etwas weh tut, aber nicht näher hingeschaut. Erst als ich in der Küche stand und mein Vater meinte, dass ich am Fuss blute, habe ich geschaut und prompt bin ich umgekippt.

    Danach hatte ich auch immer Angst, Blut zu sehen, weil ich wieder Angst vor dem ohnmächtig werden hatte.

    Ich gehe auch heute noch lieber zehn mal zum Zahnarzt, als einmal zur Blutabnahme...

    aber frag mal Deinen Arzt, was er dazu meint und kär´ uns dann auf

    gruß yimmi
  • Martinie schrieb:

    Wie alt bist du denn?
    und wann trat das Problem genau das erste mal auf?
    Erst nachdem du dir in den Finger geschnitten hast, ganz genau da?

    MfG Martinie


    Ich bin jetzt 22. Das erstamal trat es vor 3 Jahren auf. Der Erste Hilfe Kurs icst ca. 2 Jahre her. Und das mit den Horrorfilmen habe ich erst vorkurzem gemerkt(Warscheinlich weil ich sehr selten solche Filme gesehen hab)
  • also ich habe kein problem damit, blut zu sehen, aber manchmal geht es mir auch durch "mark und bein", wenn ich wie z.b. bei erste hilfe kurs verstümmelungen/verbrennungen sehe. und von horrorfilmen mal ganz zu schweigen.
    ich bin zwar kein psychologe, aber es wird wohl irgendeine schockreaktion (angst) von dir sein, die dazu führt, dass du in ohnmacht fällst.
    an sich ist blut ja das normalste in der welt. wenn du dich schneidest und dein finger blutet, heißt das ja nicht gleich, dass du verbluten wirst.
    mach dir das vielleicht einfach klar und versuche ruhig zu bleiben. ein bisschen blut, was ist das schon, davor braucht man sich nicht zu fürchten, blut hat der körper genug, dass er einen kleinen schnitt verkraften kann und nach ein paar minuten verschließt die blutgerinnung die wunde sowieso.


    mfg pHaRyNx
  • Das ist mir auch klar, dass ich nicht gleich verbluten werde. Ich habe mir das ja nicht ausgesucht. ich habe ja auch nicht Angst zu verbluten, sondern Angst vor dem Blut selbt. Ich kann es nicht sehen. Es handelt sich um eine Phobie. Da ist ist nicht mit einfach beruhigen und so... Und: ich bleibe ja ruhig, mir wird nur extrem schlecht und bekomme fiese Gedanken. Diese Prozedur kann bhis zur Ohnmacht gehen.
  • mmsm1985 schrieb:

    ....sondern Angst vor dem Blut selbt. Ich kann es nicht sehen. Es handelt sich um eine Phobie. Da ist ist nicht mit einfach beruhigen und so... Und: ich bleibe ja ruhig, mir wird nur extrem schlecht und bekomme fiese Gedanken. Diese Prozedur kann bhis zur Ohnmacht gehen.


    Ja, Du siehst das ganz klar: Eine Phobie. Sowas wird am besten und am schnellsten mit Verhaltenstherapie geheilt. Schau mal wer bei dir am Ort VT macht und hol Dir ein Erstgespräch, kann je nach Auslastung bis zu mehreren Monaten dauern.
    Bis jetzt ist das noch klar abgegrenzt, manchmal wird so was aber generalisiert und dann schlimmer. Lieber schneller dran als länger drin oder so...
    Zahlt übrigens die Kasse, direkt mit Versichertenkarte.
    Ist auf jeden Fall noch eins der kleineren Probleme, und lösbar!

    Viel Erfolg, Gruß McJupp
  • Ich bin kein Psychologe, würde s aber wie folgt machen:
    Schocktherapie. Is wie Achterbahnfahren denk ich mir. Zuerst ganz klein anfangen und dann weitermachen. Sprich erst mal nur ne Dosis bei der dir gerade so schlecht wird. Die solange bis du dich drann gewöhnt hats. Weitermachen.
    USW! Aber selbstverständlich auch zum Psychologen gehen.
    Unser gemeinsames Leben heißt Offenheit, Herzlichkeit, Freundschaft, Mut zum Widerstand und der Glaube, dass es immer besser wird.
    Wer so offen ist, muss Fragen stellen, kann lebensverachtende Verhältnisse nicht akzeptieren sondern muss sich wehren, muss kämpfen gegen die, die das Leben verachten und die, die davon profitieren!
  • ich hab auch ne freundin, der geht es so wie dir, ich selber mach mir nix draus, beim blutziehen schau ich auch hin, horrorfilme dagegen, da wird mir auch übel, aber sowas muss man ja nicht anschauen, und ich bin auch kein typ für solche filme
    ich hatte mal ne leichte form von borderline, es gab ne zeit, da hab ich mich gern geritzt, auch so, dass es geblutet hat, und mir hat das sehr gefallen, aber das ist auch schon paar jahre her, das letzte mal 1999, mein kind hat mich einmal ertappt dabei, und seitdem denk ich auch nicht mehr daran, es zu tun, war mir auch sehr peinlich vor meinem kind....
    am besten, wenn du mal zu einem arzt gehst, die können dich auch mal durchchecken
  • war jetzt mal beim arzt. woraus sich das entwickelt kann er mir nicht gneau sagen, ist aber auch egal. Werde bald eine Therapie anfangen.

    @Tahany

    Borderline ist eine schlimme Sache. ich kannte mal jemanden bei der ging es soweit das die Rasierklingen verschluckt hat und so. Vorallem wenn man Kinder hat. Die bekommen das mit und verstehen das natürlich nicht und können das nur sehr schlecht verarbeiten. Ich wünsche dir, dass du davon weiterhin Abstand nimmst. Ist dein Leben denn zurzeit "in Ordnung" oder hast du mit einer Menge Probleme kämpfen? Denn irgendwo her muss das ja stammen....