Bund - Wie teilen die die Wehrpflichtigen ein ?

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  • Bund - Wie teilen die die Wehrpflichtigen ein ?

    HI,

    naja muss ja demnächst auch ran und Wehrdienst leisten.

    Hatte mich für die Marine beworben, aber den Reaktionstest total danebengehauen (6), wohl wegen falscher Bedienung des Computers.
    Jedenfalls ist es möglich das ich deshalb nicht zur Marine nach Cuxhafen komme, sondern doch zum Landsturm muss.

    Nun weiß irgendwer wie die die Wehrpflichtigen einteilen ?
    Kommt man in die nächstbeste Kaserne, mit Leuten die man so aus der Region kennt, oder versucht man die Leute bewusst in der ganzen BRD zu verteilen.

    /schmecky5
  • die grundausbildung wird eigentlich heimatnah verteilt.
    danach kommt es auf den beruf und den bedarf an, da kann es schon vorkommen das jemand etwas weiter von zuhause eingesetzt wird.
    bei mir waren's in der grundausbildung ca. 50km und danach ca.100 km von zuhause.
  • also ganz ehrlich? heut zutage wird auf eine heimatnahe verwendung geachtet... die AGA (allgemeine grundausbildung) macht man normalerweise im nahen umkreis... bei mir waren das so etwa 3 stunden zugfahrt, weil dort halt die nächstgelegene luftwaffen-ausbildungskompanie war... während der ausbildung wird dann auch festgesetzt, wo du später hinkommst. bei uns war das so, das wir alle einer nach dem anderen zu so nem kerl rein mussten (da saßen noch nen paar andere vorgesetzte und die Vertrauensperson drum rum) und dann gesagt bekamen, wo wir hinsollten... dann bekamen wir das noch auf ner karte gezeigt... und wenn es uns nicht gefallen hat von der lage her, konnten wir sagen, das wir lieber wo anders hin wöllten und dann ham die auch geguckt, ob die nicht alternativen haben...
    ich bin dann in meiner stammeinheit gelandet, die gerade mal 40 km von zu hause entfernt ist... ;)

    aber ich bin halt auch luftwaffe... ist halt schon was anderes als heer... oder marine... ;) ... aber... wenn du zur marine wolltest, dann packen die dich eigentlich auch da hin... die fragen dich ja, ob du heer, marine oder luftwaffe willst... und dann gehen die auch danach... also so wie du das beschrieben hast, klingt das sehr verwirrend...
  • sag mal sonst geht es dir aber schon noch gut ???

    Die Bundesrepublik Deutschland ist ihre Heimat Schütze Ar*** und deshalb ist überall, wo sie stationiert werden "heimatnah" ... :) :D ;)

    Aber keine Angst, das lernst du schon noch ... wenn du erst mal weg von "wünsch dir was" und bei "So isses" gelandet bist ... :ätsch: :flag: :ätsch:
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  • also ich weis ja net, wo du beim bund warst, aber bei wehrpflichtigen gibt es genaue definitionen, wie heimatnah auszusehen hat... zumindest bei der luftwaffe ist es nicht so, das du kein mitspracherecht hast... und überhaupt... nur weil du beschissene vorgesetzte hattest (und wahrscheinlich beim heer warst) must du daraus ja nicht gleich schliessen, das alle beim bund so sind... in den einheiten, in denen ich bis jetzt war und bin, sind die vorgesetzten alle immer freundlich gewesen und haben sich auch mit problemen auseinander gesetzt... und wenn ich irgendwo 200km von zu hause weg gekommen wäre, dann hätte ich auch entsprechend mit meinen vorgesetzten darüber reden könnnen und einen antrag auf versetzung stellen können... und wenn sie sich partou weigern... wofür gibt es denn den wehrbeauftragten?
    ausserdem solltest du auch nicht vergessen, je weiter du von zu hause entfernt bist, umso mehr geld gibt es... es soll auch leute geben, die es vorziehen, weiter von zu hause weg eingesezt zu werden, damit sie mehr geld bekommen... ;)
    also kommt mal von der negativen einstellung zum bund weg... es kommt immer darauf an, in welcher einheit man landet und auch, bei welcher TSK (teilstreitkraft) ... ich weis zumindest, das die luftwaffe da sehr human ist... und in meiner einheit befindet - befand - sich auch eine zaw (zivilberufliche aus und weiterbildung) ... da hatten wir leute vom heer und der luftwaffe... und ich muss in dem zusammenhang schon sagen... den leuten der luftwaffe ging es besser, einfach weil deren vorgesetzten sich besser um die gekümmert haben während die vom heer so ziemlich in der luft hingen... aber mein Teileinheitführer hat sich da drum gekümmert und letzten endes ham auch die vom heer vernünftige posten bekommen...
    also: es hängt vom vorgesetzten ab... und davon, wo du landest, wie ich schon sagte... X(
    der bund fickt auch nur die, die eigentlich gar keinen bock auf Wehrdienst haben und sich nicht im geringsten einbringen wollen... wenn du mit einer positiven einstellung da ran gehst, dann wird der bund eine nette erfahrung.. und wenn du einsatzbereitschaft zeigst, dann kannst du auch kleinerer - oder größere - forderungen stellen...
  • Hmm, schon mal daran gedacht,
    dass man Eignungstests auch wiederholen kann ;)
    und..
    falsche Bedienung des Computers...na ja, hrrmh :D
    Das wäre ja ein Grund mehr Dich dann dort nicht zu nehmen ;)

    Ansonsten, nach Deinen Fragen zu urteilen,
    outest Du Dich hier ja auch nicht gerade als militärisches Genie ;)
    Als Aufklärer oder Pionier würde ich Dich deshalb auch nicht gerade einsetzen ;)

    Na ja...viel Glück erstmal bei den weiteren Schritten
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • Wie schon oben erwähnt nachfragen ob du den Test wiederholen darfst und zur Wahl des Standortes am besten mit dem Einplaner im KWEA reden.

    Den diese Person ist dafür verantwortlich wo du als was eingesetzt wirst.
    Die ersten 3 Monate werden hart werden, danach kann man es teilweise als Urlaub mit Ferienjob (etwas übertrieben gesagt) ansehen.

    Es muss nicht unbedingt immer heimatnah sein, ich fahre lediglich 140km mit dem Zug, brauche über 3 Stunden, da ich 2x fast ne Stunde wartezeit habe.
    Mit der selben zeit wäre ich auch über 400km entfernt gewesen und hätte mehr kohle bekommen.
  • also bei mir war es so, dass mich der sachbearbeiter beim kreiswehrersatzamt nach dem test gefragt hat, was mich interessiert und wo ich gerne eingesetzt werden möchte, da es laut dem test keine einschränkung geben würde.
    da ich irgendein führerschein abstauben wollte, hab ich dann gesagt, dass ich gerne irgendwohin möchte, wo diese möglichkeit besteht.
    dann hab ich den sachbearbeiter auch noch gefragt, wo man denn dann stationiert würde.
    er meinte dann, dass grundsätzlich eine stationierung überall in der brd denkbar wäre, aber meistens die grundwehrdienstleistenden heimatnah stationiert werden.
    auf einem der vielen papiere hat er dann zusätzlich noch angegeben, dass heimatnahe stationierung gewünscht ist.
    so, gelandet bin ich dann ca. 45km von zu hause entfernt in einem panzerbataillon. leider wurde ich nach der grundausbildung als panzerfahrer eingeteilt und nicht als lkw fahrer.
    nuja, hat ja auch spaß gemacht mit dem panzer durchs gelände zu donnern, aber lkw wäre mir lieber gewesen.
    achso, während meines ganzen wehrdienstes war ich dort, bin also nicht versetzt worden.
  • Ich glaube Heimatnah waren entweder Umkreis 200km oder 300km von zuhause weg, Zumindest als ich zum Bund mußte. Ich war in Bayern und da wars beschi**** Der Kompaniecheff hate nur nochn halbes Jahr Dienst zu leisten, also kein Bock mehr. Die paar Unteroffiziere dies drauf hatten und auch normal waren, waren leider öfters verhindert :( und wir hatten dann als Unteroffiziere Leute, wo ich nicht weiß, was schlimmer war, der kleine Intellekt, der Kleine Grundwortschatz, die kleine Denkfähigkeit oder das kleine Selbstwertgefühl :D