DKP im niedersächsischen Landtag

  • Parteien

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • DKP im niedersächsischen Landtag

    YouTube - "Auferstanden aus Ruinen" - Die Wiedergeburt der DKP

    Besonders hervorheben möchte ich:
    Vergesellschaftung der Produktionsmittel

    Macht des Kapitals


    Mich erschreckt es schon, dass Leute, die Die Linke gewählt haben, damit einer Kommunistin in den niedersächsischen Landtag geholfen haben. War das diesen Leuten bewusst? Wohl eher nicht.
    Ich halte das für höchst problematisch und würde gerne darüber sprechen.
  • Finde ich sehr gut, dass der Kommunismus endlich wieder gesellschaftsfähig wird, für mich die bisher beste bekannte Lösung für den Planeten, eine gerechte Gesellschaft usw. usf.
    Übrigens ist die DKP nicht wirklich kommunistisch, lehnt sie doch die Kampfkraft der Arbeiterklasse ab und will über das Parlament eine Änderung erreichen, ist allerdings problematisch, da das demokratische System, welches wir heutzutage haben, hauptsächlich mit Betrug arbeitet und bisher alle Parteien, die hochgekommen sind, grundsätzlich sich in das System integriert hat, so auch die LINKE bzw. PDS.
    Und was auch schlecht ist, die DKP steht positiv zu der Mauer in der DDR und das, was in der DDR passiert ist. Ein echter Kommunist kann einfach nicht positiv zur SED stehen bzw. zur Mauer.
  • Harr, Ähm

    Ein sehr gutes Beispiel dafür,
    das geistige Tiefflieger nicht auf bestimmte politische Spektren begrenzt sind ;)

    Der eigentliche Skandal liegt aber darin,
    das solchen Dumpfbacken ein garantiertes 4 jähriges Mandatsabo geboten wird,
    und das auch noch mit der Bezahlung durch alle Steuerzahler dort,
    und ohne das es rechtliche Vorsorge gibt,
    derartige Menschen - z.B. per Volksentscheid - aus ihren Positionen zu entfernen.
    Hier pervertiert sich u.a. wieder einmal unsere Parteiengesetzgebung auf das Allerschlimmste.

    Insofern hat "die Linke" auch zum wiederholten mal ein klassisches Eigentor geschossen, indem sie einfach "falschen Leuten" ein Forum bietet, welches nur "erneut" ihr tw. neu entstandenes Renomee beschädigt.

    Resümee
    Man kann nicht genau genug hinschauen, wen man wählt und wer genau auf welcher Wahl- bzw. Landesliste steht...
    erfahrungsgemäß befinden sich bei allen Parteien immer sehr (viele) faule Eier darunter ;)

    Apropos
    diese weibliche Dumpfbacke als "Kommunistin" zu bezeichnen...
    aber hoppla...da rotieren doch Rosa, Clara, Claudette und Co. schon wieder in ihren Gräbern
    Das derartige Parteichargen der DKP/SED sich überhaupt als Kommunisten bezeichnen 'dürfen', ist eh schon ein putziger Witz der Geschichte ;)
    der viel zur weitgehenden Unwissenheit über diese Theorie und deren vielen, teils echt abstrusen Nebenrichtungen beigetragen hat.

    @News
    Insofern ist auch eine jetzt dadurch auflebende, eher ja negative Debatte über den "Kommunismus" a la DKP ein absoluter Bärendienst, der dieser Theorie mit all ihren teilweise ja auch höchst obskuren bzw. abstrusen Nebenrichtungen geleistet wird.
    Von 'gesellschaftfähiger' kann daher ja wohl kaum hier die Rede sein...
    Eher schon von neuen, geschürten Vorurteilen durch eine Interessensgruppe, welche mit manipulativen, unehrlichen Mittel durch die Hintertür neue Einflussnahmen zu erreichen sucht.
    Mich kotz** solche Leute nicht erst seit heute dermassen an...
    Mehr Schein als Sein ...nothing more :rolleyes:
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • muesli schrieb:

    Von 'gesellschaftfähiger' kann daher ja wohl kaum hier die Rede sein...
    Eher schon von neuen, geschürten Vorurteilen durch eine Interessensgruppe, welche mit manipulativen, unehrlichen Mittel durch die Hintertür neue Einflussnahmen zu erreichen sucht.


    Ich habe mich nicht klar ausgedrückt, natürlich ist die Mediendiskussion wie immer von blindem Antikommunismus bestimmt und man sieht eigentlich auch, wie ihr die Worte in dem Mund umgedreht wurden, schließlich ist der Verfassungsschutz genau das, was die Stasi in der DDR war, beides Geheimorganisationen die ihre Staatsform als richtig beschützen wollen. Die Überwachungsoptionen des Verfassungsschutzes sind inzwischen besser als die der Stasi, nur mit dem Foltern und so, das kommt erst langsam, wird durch Mediendebatten hoffähig gemacht, ich erinnere mich da an einen Fall als son Polizist son Kinderschänder geschlagen hat um rauszufinden wo son Mädchen ist und das Medienspektakel um die Moral der Folter und so. Und wer glaubt, dieser Antikommunismus wäre vllt nur von den Medienkonzernen gewollt, der solle sich z.B. mal die Richtlinie der EU anschauen von 2006, in der festgelegt wird, wie im Unterricht der Kommunismus behandelt werden soll, damit auch ja jedes Schulkind die "richtige" Vorstellung vom Kommunismus hat (Z.B. werden so extrem "wissenschaftliche" Bücher wie das Schwarzbuch des Kommunismus dafür als Quelle genommen!)

    Was ich aber meinte damit, dass der Kommunismus hoffähig wird.. Meinst du vor 10, 20 oder 30 Jahren hätte sich ein Parlamentarier öffentlich vor deutschen Kameras zu kommunistischen Positionen bekannt? Trotz des Medienspektakels und des Antikommunismus, die Linke nimmt offensichtlich auch kaum Wahlverluste hin, das meine ich damit, dass der Kommunismus langsam wieder hoffähig wird. Dass die Leute nicht mehr alles glauben, was Ihnen in den Medien vorgeträllert wird ;)
  • NeWsOfTzzz schrieb:

    Finde ich sehr gut, dass der Kommunismus endlich wieder gesellschaftsfähig wird


    Ich denke darüber brauchen wir hier nicht lange zu diskutieren, aber du wirst verstehen, dass sich nicht alle darüber freuen, dass der Kommunismus wieder Einzug in die Gesellschaft erhält. Kommunismus ist für mich ebenso falsch wie Nationalsozialismus, weshalb ich deine Aussage durchaus als gewagt ansehe. Da dies früher oder später in eine Diskussion Gleichheit gegen Freiheit ausarten würde, will ich darüber auch gar nicht weiter sprechen.

    Die DKP, hier zitiere ich Wikipedia, "sieht sich in der Tradition der 1956 verbotenen KPD" und wird deshalb vom Verfassungssschutz beobachtet. Man muss schon einmal beachten, dass die Bevölkerung "Die Linke" gewählt hat aber DKP bekommen hat (über den späteren Fraktionsausschluss brauchen wir hier nicht reden). Das halte ich so nicht für "sehr gut" sondern für sehr schlecht. Ich frage mich ernsthaft, weshalb jeder Mensch schreit, wenn die NPD rechtmäßig in einen Landtag gewählt wird, während es niemanden interessieren zu scheint, dass sich die DKP in einen Landtag hineingemogelt hat. Sind die Rechten grundsätzlich böser? Wir brauchen über den Schaden, den die NPD mit zweifelhaften Aktionen anrichtet, nicht zu sprechen, aber wir sollten uns im Klaren sein, dass auch die DKP nicht im Geringsten, die Meinung derer vertritt, die sie (bzw. Die Linke) gewählt haben.
  • KobeShow schrieb:

    Da dies früher oder später in eine Diskussion Gleichheit gegen Freiheit ausarten würde, will ich darüber auch gar nicht weiter sprechen.


    Ich weiß gar nicht was du für eine verbohrte Einstellung hast, aber das würde nur mit retro-nostalgiker-DDR-Kommunisten passieren, und allen die immer noch nicht verstanden haben, dass man keinen Sozialismus aufbauen kann, wenn man die eigene Bevölkerung unterdrückt.

    Grundsätzlich bedeutet Kommunismus nämlich VIEL mehr Freiheit als jetzt. Jetzt gibt es nicht mal das Recht zu streiken! Nur im gewerkschaftlichen Rahmen bei Tariffragen, sonst nicht. Das würde z.B. sofort geändert werden. Die Überwachung der Bevölkerung, welche Maßstäbe sie heute hat durch BND und Verfassungsschutz. Das würde auch abgeschafft werden. Es ist richtig, dass man den sozialistischen Aufbau vor allem vor dem Kapitalismus schützen muss, da er weder Gewalt noch Moral scheut um den sozialistischen Aufbau wieder zu zerstören (bis jetzt ist das ein historischer Fakt, es gibt nicht ein Gegenbeweis), aber ein echter Kommunist wird das nicht wieder so einer Geheimbehörde überlassen! Es gibt einen viel besseren Weg. Du überlässt das dem Volk, das wäre in unserer "Demokratie" (4 Jahre Diktatur von Monopolparteien) auch mal recht nützlich. Das würde sich folgendermaßen abspielen. Würde sich die Verwaltung in einer Firma irgendwie heimlich bereichern, wird er rausgeschmissen! Sollte ein Bürgermeister irgendwie gegen die Bevölkerung handeln, wird er auch rausgeschmissen. Das geht dann ganz einfach über einen Antrag und eine Abstimmung. Wenn es solche Sachen heute gäbe, dann würde wahrscheinlich schon vieles anders laufen. Also wenn mir ernsthaft einer erzählen will, dass Kommunismus weniger Freiheit bedeutet (wenn man jetzt mal von kleinkarierter, egoistischer Freiheit absieht, wie sich eine Villa zu kaufen oder einen Privat Jet), dann hat man absolut keine Ahnung wovon man redet ;)

    Aber mit der DKP hast du Recht, sie haben leider noch nicht die Geschehnisse der Sowjetunion und der DDR verarbeitet und sich weiterentwickelt, was man aber auch sehr gut an ihrem Altersdurchschnitt sehen kann, in die Partei will keiner mehr ;)
  • Dann erkläre mir doch mal wie du dir einen Sozialismus oder einen Kommunismus vorstellst.

    Für mich heißt das nichts anderes, als staatlich kontrollierte Löhne. Wenn ich aber aufs Gymnasium gehe, mit besten Noten studiere und mich anschließend vortbile, bis ich irgendwann in einer Führungsposition bin, dann will ich auch ein anständiges Gehalt dafür bekommen. Und wenn ich Aufsichtsratvorsitzender bin, dann will ich auch viel Geld bekommen. Theoretisch hat in Deutschland jeder gleiche Chancen, parktisch zwar nicht, aber wenn jemand von Kindesalter an lernt, kann er auch studieren und kann dann auch viel Geld verdienen. Jeder hat Verantwortung für sich selbst, nicht für andere.
    Das Recht zu streiken, darauf verzichte ich, das Recht mich durchzusetzen bis ich mit wenig Arbeit mehr bekomme als andere, darauf verzichte ich nicht.
  • KobeShow schrieb:

    Theoretisch hat in Deutschland jeder gleiche Chancen, parktisch zwar nicht


    Eben, du hast ja selber gemerkt, dass es nicht so ist.

    Und deswegen gibt es in Deutschland eine sehr große Ungerechtigkeit.

    Es geht ja auch nicht um Gleichmacherei, es geht um eine gerechte Verteilung. Und damit liegt es in Deutschland im Argen. Die Schere geht da immer weiter auf.

    Deswegen ist es ganz gut, wenn ein paar Leutz in Positionen kommen, dass auch mal was in dieser Richtung artikuliert wird. Wir haben in der Politik schon genug Leute, die den Bonzen nach dem Mund reden.
  • Um die Chancengleichheit in Deutschland ist es allerdings nicht so schlecht bestellt wie oft gesagt wird. Akademikerkinder studieren öfter als "Nichtakademikerkinder". Heißt das diese Kinder können nicht studieren? Nein. Mein Vater hat die Hauptschule besucht, meine Mutter die Realschule, und in meiner ganzen Familie kenne ich niemanden, der auf das Gymnasium gegangen ist. Ich bin jetzt seit 6 Jahren auf dem Gymnasium, und das erfolgreich. Jeder Mensch hat die Möglichkeiten, etwas zu erreichen. Studiengebühren haben hier einigen Möglichkeiten verbaut, und das ist schade. Über deren Nutzung kann ich nichts sagen, man muss aber auch auf die Qualität der Bildung schauen. Nichts desto trotz, haben Kinder in Deutschland alle ähnliche Chancen, nicht die gleichen, aber ähnliche.

    Eine gerechte Verteilung halte ich auch für etwas, das nicht gerecht ist. Menschen sind unterschiedlich, und seit dem es die Menschheit gibt, ist der Wohlstand ähnlich verteilt. Wenn man sich die Welt vor 500 Jahren ansieht, und die Welt heute, geht es den "Armen" heute vergleichsweiße wesentlich besser.