Die Umweltplaketten in Ballungsgebieten pflicht und was dahinter steckt

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  • Die Umweltplaketten in Ballungsgebieten pflicht und was dahinter steckt

    Hallo, was haltet Ihr davon, dass nicht nur Autos, die keine Plakette haben, sondern in Zukunft nur eien Rote Plakette haben, in wenigen Jahren nicht mehr zu verwenden sind?
    Ist das eine Abzocke der modernen Politik?
    Sonst konnte man Autos fahren, bis der TÜV irgendwann 'nein' sagt!
  • Ist es nicht egal ob der TÜV oder die Regierung "nein" sagt? Ist doch so und so alles "bullshit" IMO
    Der Umwelt kann so nicht geholfen werden.
    Vl wenn wir ein paar Poltiker verbrennen :D
    ^^

    Lg
    RamsesV
  • Fahren darfste doch da auch noch, halt nur nicht mehr in der Innenstadt. Und das soll auch kein Umweltschutz sein, sondern der Schutz der Stadtbewohner vor Feinstaub alter Dieselautos. Und das dieser extrem schädlich für die Lunge ist, gilt mittlerweile als Tatsache. Also halte ich auch das Verbot für richtig.

    Und selbst jeder noch so alte Benziner bekommt eine grüne Plakete. Wenn man sich halt einen neuen Diesel oder ein Aufrüsten nicht leisten kann/will muss man halt auf Benziner umsteigen.
  • Diese so tolle Feinstaubplakette, wie sie im Amtsdeutsch genannt wird, ist eine ganz super Einnahmequelle für die Regierung.

    Durchschnittlich sind für eine Plakette 5 € fällig multipliziert mal alle in Deutschland zugelassenen Autos ergibt das ein hübsches Sümmchen.

    Dabei wird der Umweltschutz nur vorgeschoben, schließlich ist es doch so einfach den Autofahrer zu schröpfen.

    Ich wäre für eine Umweltplakette für die Politiker. Diese Plakette sollte der Politiker aber selber bezahlen. Denn es ist schon eine Umweltsünde, wenn man bedenkt was für Politiker auf die Menschheit losgelassen werden.

    Eine Bevölkerung, der man ein Nichtrauchergesetz aufschwatzen kann, sollte aber auch mit einer Umwelt- oder besser Feinstaubplakette zurechtkommen.

    Sollte der regierung mal die Ideen ausgehen, wie man die Bevölkerung noch weiter schröpfen kann - ich hätte da noch ein paar Ideen.


    Wie wär`s z.B. mit einer Fußgängersteuer. Denn alle diese Fußgänger latschen gedankenlos so durch die Gegend und verpesten mit Ihren Atem (mehrere Liter pro Minute) sinnlos die Umwelt.


    Charlo
  • Hi,
    ich finde die Umweltplakette schwachsinnig. Zum Umweltschutz an sich trägt sie nicht bei, da die Schadgase einfach woanders ausgestoßen werden. Den Feinstaub wird man auch kaum reduzieren können, da ja wirklich viele Autos eine Plakette bekommen. Andere, deren Auto keines bekommt und die auf dieses angewiesen sind, zum Beispiel Handwerker mit etwas älteren Kleintransportern, werden aus den Städten ausgeschlossen und müssen riesige Neuinvestitionen machen. Ganz nebenbei kassiert der Staat noch eine Menge Geld.
    Da müsste sich der Bund doch mal andere Maßnahmen überlegen, Autos umweltfreundlicher zu machen und z.B. mehr in die Forschung inverstieren.

    Gruß,
    yc32
  • @yc32:
    Daß die Schadstoffe dann woanders ausgestoßen werden, stimmt so auch nicht immer. Wenn ich mit dem Auto nicht mehr in die Stadt fahren darf, dann fahre ich eben mit einem stinkenden Zweitakter dorthin und - schwupp - ist der Dreck wieder in der Stadt. :rolleyes:

    lg Konradin
    Aktuell zum 70. Jahrestag:
    Auschwitz war sicher nur die Folge berechtigter Ängste gegen die Juden.
    Damals war es die Verjudung, heute ist es die Islamisierung, welche uns Angst macht.
    Eigentlich müssten sich diese Leute bei uns dafür entschuldigen.
  • yc32 schrieb:

    Hi,
    ich finde die Umweltplakette schwachsinnig. Zum Umweltschutz an sich trägt sie nicht bei, da die Schadgase einfach woanders ausgestoßen werden. Den Feinstaub wird man auch kaum reduzieren können, da ja wirklich viele Autos eine Plakette bekommen. Andere, deren Auto keines bekommt und die auf dieses angewiesen sind, zum Beispiel Handwerker mit etwas älteren Kleintransportern, werden aus den Städten ausgeschlossen und müssen riesige Neuinvestitionen machen. Ganz nebenbei kassiert der Staat noch eine Menge Geld.
    Da müsste sich der Bund doch mal andere Maßnahmen überlegen, Autos umweltfreundlicher zu machen und z.B. mehr in die Forschung inverstieren.

    Gruß,
    yc32


    Daran wird geforscht. Alternative Antriebe sind aber noch weit weg von der Serienreife (z.B. etwa 10 Jahre bei Wasserstoff Antrieb).
    Außerdem wiedersprichst du mit dem Argument dass sich Handwerker das nicht leisten können dir selbst. Wieso sollten sie dann ein super modernes Auto mit Wasserstoff kaufen, wenn ihre alte Karre noch fährt?

    Außerdem bekommen nur die wenigsten Diesel Fahrzeuge die Plakete nicht. Alle Benziner bekommen sie.

    Und was das "nicht leisten können" angeht: So teuer kommt einem Handwerker ein neues (von mir aus auch ein gebrauchtes) Auto nicht, Wenn man bedenkt, dass er das Auto abschreiben kann und auch die MWSt. wiederbekommt.
    Und wenn das wirklich so ist, wie du sagst, dass solche Handwerker auf ihre 30 Jahre alten Kleintransporter angewiesen sind, ist es dann so, dass jeder Handwerker dessen Auto kaputt geht automatisch Pleite ist?

    Die Option des Partikelfilter-Nachrüstens gibt es ja auch noch.



    Und dann noch gleich was zum Grundverständnis der Plakete. Wie man hier liest scheinen sich die meisten ja nichtmal die Mühe gemacht zu haben, nachzulesen wofür die Plakete ist. Ist ja auch viel bequemer gleich zu motzen anstatt erstmal zu schaun um was es geht.

    Sie dient nicht dem Klimaschutz und ist auch keine Umweltplakete. Es geht darum die ernorme Belastung der Innenstädte mit Feinstaub zu reduzieren. Dieser wird nur von alten Dieselfahrzeugen ohne Partikelfilter ausgestoßen. Und auf Grund der hohen Anzahl solcher Autos auf kleinen Raum, war die Belastung der Luft mit Feinstaub in vielen Großstädten weit über dem Grenzwert. Damit ist es auch nicht ganz so schlimm, wenn die Autos auf dem Land fahren, weil da schlicht weniger auf einem Haufen sind und sich die Abgase besser verteilen und damit nicht so viel eingeatmet werden können. Und da Feinstaub nach derzeitigen Kenntnisstand Krebs auslöst, halte ich es für sehr gut, dass man etwas gegen diese Belastung tut.

    Und damit ist auch dein Zweitakter völlig egal, da der nämlich keinen Feinstaub produziert. Dass er stinkt und Unmengen an CO2 und CO ausstößt und dass 2-Takter schon lange verboten gehören, steht da auf einem anderen Blatt. (@Konradin)

    Ich glaube die die hier am lautesten Schrein, sind die, die am meisten über die Politiker schimpfen würden, die schon lange etwas hätten tun müssen, da sie es ja schon lange wußten, wenn in 10 Jahren die Anzahl der Krebsfälle steigt und das auf Feinstaub zurückgeführt werden kann.
  • Also ich komme gerade aus Kasachstan, war da 3 Wochen. Da fahren die alten Autos aus Deutschland, teilweise so alt die sieht man hier nicht mehr auf der Strasse. Uns hier sagen die verschmutzen die Umwelt und da fahren die Autos noch 20 Jahre weiter. Das ist nur Abzocke.
    Wenn das was für die Umwelt bringen soll, dürfen die Altautos nicht exportiert werden sondern müssen Recycelt werden.
    So wie das jetzt ist, geht das nur um unser Geld mehr nicht.
  • Machst du dir manchmal die Mühe, andere Posts zu lesen, oder schreibst du einfach drauf los?
    Die Plakete hat nichts mit Umweltschutz oder Schadstoffausstoss zu tun. Sondern mit Gesundheitsschutz der Stadtbevölkerung.

    Prinzipiell hast du Recht, dass man die alten Autos nicht exportieren sollte, wenn man sie als Dreckschleudern abschaffen will. Aber das hat a) nichts mit dem Thema hier zutun was anscheinend keiner begreifen will und b) ist das eher schwierig, den die werden ja kaum vom Staat exportiert sondern von Privatleuten, die die Karren hier nicht mehr losbekommen und so noch paar Euro rausbekommen.
  • Ich finds auch völligen Nonsinn. Wie schon geasgt alles Abzocke. Letzt erst ne Repo darüber gesehen. In Köln gibt es ne Umweltzone mit einer Länge von sage und schreibe 320Metern....Hallo!!! Gehts Noch?! Da kann mir keiner erzählen dass das was bringt (als wenn Feinstaub auf einem Fleck stehen bleibt:D).Und zu Betos. Den soll der Staat ,wohin die Autos exportiert werden sollen, was dagegen tun. Ich hab das gefühl Deutschland ist für alles der Sündenbock. Wir tun soviel für unsere Umwelt und das wir in Zukunft beruhigter leben können. Und wenn ich hör, dass die USA erst 2040 mit einem Umweltschutzprojekt anfangen wollen bekomm ich das:würg:
    «30 Tage auf See in einem Ruderboot, Leben von Salzwasser und Algen haben uns an den Rand der Existenz gebracht. Nun sind wir am Ende. Wir müssen die Leberwurstbrote auspacken.»
  • Naja, solche Einzelfälle würde ich jetzt nicht verallgemeinern. Wer weis warum in Köln eine der Zonen nu gerade 320m lang ist. Gewöhnlich sind es schon die ganzen Innenstädte.

    Was das andere angeht, geb ich dir vollkommend Recht, auch wenn man aus der Tatsache, dass die anderen es nicht machen nicht ableiten sollte, dass wir es auch nicht machen brauchen. Da hilft nur mit guten Beispiel voranzugehen wo es geht was den Umweltschutz angeht und versuchen die anderen langsam in die richtige Richtung zu drücken. In der USA gibt es z.B. jetzt schon viele Gouverneure, die Umweltschutz große Bedeutung zumessen, nur die jetzige Regierung halt nicht. Wer weis wie es Ende des Jahres aussieht.