Wie wird man Nachrichtensprecher?

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Wie wird man Nachrichtensprecher?

    Hi,
    Mch würde mal interessieren wie man Nachrichtensprecher im Fernsehen wird!
    Oder wie man allgemein ins Fernsehen kommt z.B. als Moderator oder Comedian!
    Wie schafft man am besten den Einstieg und welche Qualifikationen braucht man?!
    Z.B. Stefan Raab, der hat doch Metzger gelernt,... und dann?
  • Hartling schrieb:

    Hi,
    Mch würde mal interessieren wie man Nachrichtensprecher im Fernsehen wird!
    Oder wie man allgemein ins Fernsehen kommt z.B. als Moderator oder Comedian!
    Wie schafft man am besten den Einstieg und welche Qualifikationen braucht man?!
    Z.B. Stefan Raab, der hat doch Metzger gelernt,... und dann...


    ....gehst du zu nem Karsting. Es gibt nämlich nich nur Karstings für den besten Sänger/Model/Mentalisten etc.
  • Hallo!

    Um Nachrichtensprecher zu werden, musst du erst Nachrichten schreiben, also Journalist werden. Es geht nicht nur darum gut vorlesen/vortragen zu können, sondern sich auch inhaltlich mit der Thematik (Politik, Weltgeschehen, ...) auseinander zu setzen.

    Viele (Comedy-)Moderatoren erzählen, dass sie im Radio angefangen haben.

    Gruß

    FeliX_22
  • FeliX_22 schrieb:

    ...
    Um Nachrichtensprecher zu werden, musst du erst Nachrichten schreiben, also Journalist werden. ...


    Man muss nicht unbedingt Journalist sein, um Nachrichtensprecher(in) zu werden - Hindernis ist aber wohl nicht. ;)
    Du verwechselst das eventuell mit einem journalistischen Moderator bei Sendungen, wie den Tagesthemen oder dem heute journal, der generell redaktionell tätig ist.

    Wikipedia/Nachrichtensprecher schrieb:

    Ein Nachrichtensprecher ist der Präsentator von Meldungstexten, die von einer Hörfunk- oder Fernseh-Nachrichtenredaktion zusammengestellt wurden. Nachrichtensprecher arbeiten meist "live" im Nachrichtenstudio.

    Berufliche Voraussetzung sind im öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor allem:

    * Die Fähigkeit, deutsche "gemäßigte Standardlautung" zu sprechen (normiert durch die Konventionen des Aussprache-Dudens)
    * Eine mikrofongeeignete Stimme
    * Die Fähigkeit, Texte durch sinnfassendes, gliederndes Lesen für Hörer und Zuschauer optimal aufzubereiten und sicher mit den Ausspracheregeln der wichtigsten Fremdsprachen umzugehen

    Hinzu kommen Reaktionsschnelligkeit und eine umfassende Allgemeinbildung, beim Fernsehen auch noch ein "telegenes" Äußeres und ein souveräner Umgang mit der Kamerasituation. Die Rundfunkanstalten der ARD weisen zumindest in ihren Stellenanzeigen immer wieder darauf hin, dass ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einer geisteswissenschaftlichen Disziplin gerne gesehen ist. Nachrichtensprecher arbeiten im Schichtdienst rund um die Uhr und haben neben ihrer eigentlichen Tätigkeit auch noch Texte für die unterschiedlichsten Redaktionen der Funkhäuser aufzunehmen. Außerdem arbeiten die Sprecherinnen und Sprecher in vielen Funkhäusern mittlerweile an der Konzeption von Nachrichtensendungen mit. Die frühere Definition der Berufsbilder "Sprecher" (als Präsentator) und Redakteur (als "Verfasser" des Nachrichtentextes) weicht also immer mehr auf. Statt des klassischen "Sprechers" wird deshalb heute oftmals der "Redakteur am Mikrofon" eingesetzt.


    Quelle:
    Nachrichtensprecher - Wikipedia



    Ebenso gibt dir Wikipedia einen Hinweis auf eine Ausbildung bzw. Weg zum Moderator bei Radio & TV:

    Wikipedia/Moderator schrieb:

    ...
    Ausbildung

    Rundfunk und Fernsehmoderator

    In Deutschland gibt es für den Beruf des Moderators kein einheitliches Berufsbild. Ebenso wie die Berufe Journalist oder Künstler zählt der Beruf des Moderators zu den sogenannten "freien" Berufen. Damit ist nicht gemeint, dass ein großer Teil der Moderatoren selbstständig, also in freier Tätigkeit arbeitet, was gleichfalls gilt. Vielmehr ist mit einem freien Beruf der freie Berufszugang gemeint. Beim Beruf des Moderators stützt sich der freie Berufszugang auf Art. 5 GG. Daraus folgend darf der Staat keine Vorschriften für die Ausbildung oder den Berufszugang zum Moderatorenberuf machen. Moderatoren in Fernsehen oder Hörfunk kommen oft aus journalistischen oder künstlerischen (Schauspieler, Musiker) Berufen. Viele Moderatoren sind Quereinsteiger.

    Die klassische Ausbildung in Deutschland führt über ein journalistisches Volontariat bei einem Radio- oder Fernsehsender vor Mikrofon und Kamera. Immer häufiger finden Moderatoren aber auch als ungelernte Quereinsteiger über sogenannte Castings den Einstieg in die Medienbranche und werden dann von den Sendern als entdeckte Talente fortgebildet. Weitere Quer-Einstiegsmöglichkeiten führen über Promotionjobs, über die Tätigkeit als Animateur oder Discjockey.
    ...


    Quelle:
    Moderator (Beruf) - Wikipedia

    Im Übrigen ist Moderator natürlich ein weiter Begriff - von der journalistischen Tätigkeit bis hin zur seichten Unterhaltung in irgendwelchen Shows.



    Comedian kann man kaum lernen - man muss wohl dazu geboren werden. ;)
    Um Erfolg zu haben, muss man meistens über kleine Bühnen und Veranstaltungen sich einen Namen machen, viel Glück haben und beim Publikum ankommen.


    Zu Stefan Raab (wieder über Wikipedia):

    Die Fernsehkarriere von Stefan Raab begann im November 1993 eher zufällig beim Musiksender VIVA, dem er eigentlich seine Programmjingles anbieten wollte. Nach einem Casting wurde ihm die Moderation der Sendung Vivasion angeboten, die von Dezember 1993 bis Dezember 1998 ausgestrahlt wurde. Außerdem moderierte er die monatlich ausgestrahlte Sendung Ma kuck’n. Entdeckt wurde er von Aufnahmeleiter Marcus Wolter, der auch die Show TV total entwickelte.


    Quelle:
    Stefan Raab - Wikipedia


    Also Glück & Zufall sind stark vertreten bei TV-Karrieren! ;)
  • MusterMann schrieb:

    Also Glück & Zufall sind stark vertreten bei TV-Karrieren! ;)


    so ist es! Castings sind glaub ich der einfachste Weg - aber ich glaub mal gelesen zu haben, dass der Herr Raab mal nen frechen Brief ans Fernsehen geschickt hat und dann entdeckt wurde

    LG