Erfahrungen mit THW statt Wehrdienst

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  • Hallo, ich war nun nicht beim THW sondern bei der Feuerwehr was aber vom sinn herr das gleiche ist, also Wehrersatzdienst.

    Ich war damit sehr zufrieden und es sparte mir halt ne menge Geld da ich so ja auch weiterarbeiten konnte.

    aber es ist echt zu überlegen ob du bereit bist 6 jahre jeden monat 10 std zu geben oder ob du mal eben 9 monate zum bund gehst.

    mfg tkacbgind
    MfG ToKu
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    Deutscher Meister 2009: VfL Wolfsburg, danke Jungs!!
  • Würde mich auch mal interessieren. Also erlaube ich mir mal, die Frage zu erweitern:

    Kann denn jemand über Erfahrungen bei THW, Rotes Kreuz, Samariter, Feuerwehr und Co. berichten?

    @tkacbgind:
    Echt nur 10 Stunden im Monat? In 6 Jahren sind das gerade mal 6 Jahre * 12 Monate * 10Stunden = 720 Stunden. Beim Bund ist man 9 Monate * 20 Tage * 24 Stunden = 4320 Stunden. Stimmt das :confused:

    Also wer da noch überlegen muss...
    "Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben - Ich laufe jeden Tag Amok."
    [SIZE="1"]Hildegard Knef (1925-2002), dt. Schauspielerin, Chansonsängerin und Autorin [/SIZE]
  • Hi,

    habe selbst Wehrersatzdienst abgeleistet.
    Vorteil: Konnte nebenher studieren, habe also keine Zeit verloren, und zu meiner Zeit waren es 15 Monate Bundeswehr.
    Nachteil: Je nach Einheit können auch wesentlich mehr wie 10 Stunden im Monat zusammen kommen. Und halt auch am Wochenende, oder gerade beim THW und Feuerwehr ziemlich viele Einsätze je nach Wetterlage und Wohngebiet (überschwemmungen, etc.).

    Inzwischen wird man aber wegen jeder Kleinigkeit ausgemustert, da würde ich erst mal mit ein paar Wehwechen in die Musterung gehen, und eine Ausmusterung versuchen. Tips dazu gibt es im Netz wie Sand am Meer.

    Wenn es nicht klappt kann man ja immer noch Wehrersatzdienst machen.

    Als Geheimtip: Es gibt in vielen Städten auch Spezial- und oder Regieeinheiten bei denen man Wehrersatzdienst machen kann.
    Vorteil: In der Regel wesentlich weniger Stunden bei bei THW, Feuerwehr oder dergleichen und gaaaaaanz selten Wochenendienst.

    Ich war in einer Regieeinheit(Funk), und wir sind auf maximal 16 Treffen a 3h im Jahr gekommen. Da war das ganze sehr entspannend. :fuck:

    Einfach mal bei deiner Stadtverwaltung nachfragen.
    Gruß tom
  • Karl_Nickel ich meine das ist zwar eine milchmädchenrechnung die du da aufgestellt hast aber von dem reinen sinn herr passt das schon.
    du musst aber auch die unterschiede sehen:
    1. 6 Jahre teilweise wochenendienste
    2. du musst zu jeder scheiße raus (hochwasser, stürme ect) auch an sonn- und feiertagen.
    zum bund gehste hin reißt deine 9monate runter und das wars.
    klar sind die stundenzahlen nicht zu vergleichen aber lasst euch davon nicht teuschen, 6 jahre sind eine verdammt lange zeit.
    bei mir war es nicht so schlimm da ich eh in der feuerwehr bin und somit sich für mich nicht viel geändert hat außer das ich nun meine stunden die ich bei der ff war aufgeschrieben habe^^.
    aber wenn man niemanden kennt ist das alles bestimmt net so easy, besonders wenn man sonst nicht so ein interesse an der materie hat.
    aber ich sage mal für ein paar allgemeine infos könnt ihr ja auch mal hier schauen.

    mfg tkacbgind
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  • Sicherlich ist es eine Milchmädchenrechnung - nur dachte ich, dass der Ersatzdienst zeitlich ähnlich aufwending ist, wie der Dienst beim Bund. Wenn man das aber mal in Stundenlohn hochrechnet, ist das ein Schlag ins Gesicht ... naja, lassen wir das :D

    Ich bin momentan noch bis August freigestellt (letztes Jahr T2 gemustert), da ich noch in einer Ausbildung bin. Da ich von meinem Arbeitgeber definitiv übernommen werde und ich überhaupt keine Lust habe, 9 Monate Zwangspause zu machen, würde ich den Ersatzdienst bei einer der o. g. Organisationen bevorzugen. Das es kein Zuckerschlecken wird, erwarte ich nicht - nur möchte ich wirtschaftlich weitesgehend unabhängig bleiben, was mir der Bund nicht bieten kann. Nicht mal ansatzweise, um es auf den Punkt zu bringen. Zumal mir persönlich der Bund nichts bringt und durch meinen Wehrdienst auch niemanden geholfen wird. Und die 9 Monate "Markt-Abstinenz" wären mir auch zu heftig. Ich mache ja keine Ausbildung, um danache erst mal Pause zu machen...

    Wie auch immer. Wenn jemand noch mehr Infos hat - immer her damit ;)

    Muss der Ersatzdienst eigentlich Wohnortnah sein oder kann das auch in der nächsten größeren Stadt (~30km entfernt) sein? Oder kommt das auf den Dienst an? Uha, ich denke, ich muss die Organisationen mal kontaktieren und mir Infos zukommen lassen...
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  • @ Karl Nickel

    Ich glaube es ist egal wo du den ersatzdienst ableistet. Ich habe am mittwoch mal ein unverbindliches Gespräch mit jemandem vom THW denn ich bin da genauso unwissen wie du...ich kann ja dann hier nochmal posten, was da rausgekommen ist

    ich bin auch zurückgestellt bis Ende Oktober, da ich auch nen festen Arbeitsvertrag habe....und irgendwann ist halt die Frage ob Bund oder Wehrersatzdienst. Auf der einen Seite finde ich es auch verlorene Zeit die man dann 9 Monate beim Bund verbringt..wenig Geld, man kommt aus der arbeit ect...Allerdings 6 jahre beim THW sind sicherlich auch nicht ohne, grade weil man ja lange gebunden ist...soweit ich weiss sind es 120 stunden im Jahr...klar es sind nicht viel pro Monat aber müssen ja trotzdem abgeleistet werden...zumal ich in der hotelerie arbeite,,d.h. Sonn, Feiertage und Schichten...da stell ich mir das nicht so einfach vor...
  • ventur@86 schrieb:

    ich kann ja dann hier nochmal posten, was da rausgekommen ist

    Das wäre cool :)

    ventur@86 schrieb:

    Sonn, Feiertage und Schichten...da stell ich mir das nicht so einfach vor...

    Naja, ich habe "normale" Arbeitszeiten von Montags bis Freitags, manchmal auch Wochenende, je nach Auftragslage (bin Softwareentwickler). Aber die 10 Stunden im Monat sollte man problemlos irgendwo reinschieben können. So unhuman werden die bestimmt nicht sein ;)
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  • nur ganz kurz zur "Milchmädchenrechnung" (wobei ich nix gegen Milchmädchen habe :D :(

    Ihr vergleicht Wehrersatzdienst = Arbeitsstunden
    mit
    Wehrdienst = "Lebensstunden"

    Die 9 Monate enthalten ja auch Freizeit, Schlafen, Sport usw. und für Unterkunft, Verpflegung und Kleidung ist auch gesorgt.

    Der Wehrersatzdienst geht größtenteils von eurer Freizeit ab, von aktuellen Einsätzen mal abgesehen. Und versoren müsst ihr euch selber (oder Hotel Mama).
    Wenn man das von dieser Seite betrachtet, sieht's gleich ein wenig anders aus.
    Damit ich hier nicht falsch verstanden werde; ich möchte nicht die nationale Trinkerlehranstalt unterstützen, sondern nur verschobene Ansichtsweisen gerade rücken...
    Grüsse
    Brainsucker
    [SIZE="1"]Mir könnet Älles - außer Hochdeutsch [/SIZE]

    Im Moment leider viel unterwegs, Antworten können dauern!
  • @ brainsucker

    sicherlich stimmt das schon auch, nur es kommt ja immer auf die situation desjenigen drauf an...gerade wenn man zum beispiel fest im arbeitsverhältnis steht...sicherlich setzt man nur für diese 9 monate aus, aber die unterbrechung ist trotzdem da...aber meine jetzige meinung im moment ist eigentlich auch dann doch lieber die 9 monate durchziehen und dann weitermachen, als sich 6 jahre diesen klotz ans bein zu hängen...aber sind sicherlich viele aspekte, die da eine rolle spielen...unschlüssig bin ich mir trotzdem^^
  • @brainsucker:
    Wenn ich mal meine Milchmädchenrechnung verfeinern darf :D

    9 Monate * 20 Tage * 8 Stunden = 1440 Stunden

    ... und ich bezweifel, dass man beim Bund nur 8 Stunden pro Tag rangenommen wird. Zumindest in der Grundausbildung dürfte es deutlich mehr sein. Und selbst nach der Grundausbildung dürfte man zwar je nach Einheit viel Freizeit haben, aber ob man mit 6 Monaten Däumchendrehen glücklich ist, soll jeder für sich entscheiden. Ich betrachte das eigentlich nur aus einem rein wirtschaftlichen Blickpunkt. Und wenn ich sehe, dass ich beim Bund in den 9 Monaten gerade mal ~2.000€ + Unterkunft/Verpflegung bekomme, in der freien Wirtschaft mit Ersatzdienst (der wahrscheinlich unentgeldlich ist) im gleichen Zeitraum je nach Job 15.000-20.000€ machen kann ... wie gesagt, ich muss da nicht lange überlegen. Die 10 Stunden pro Monat empfinde ich nicht als viel. Das wären pro Wochenende 2 Stunden. Wobei es natürlich immer darauf ankommt, was man genau macht und wie die Zeiten aufgeteil werden. Das einzige Argument ist der Zeitraum der Verpflichtung - 6 Jahre sind schon ordentlich viel...
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  • Also mein Cousin hat seinen Wehrersatzdienst auch beim THW abgeleistet. So lange er noch im kleinen Ort wohnte, war das ganz easy, auch wenn er mal keine Lust oder Zeit hatte, wurde das nicht gleich so eng gesehen von dem örtlichen THW-Leiter.

    Als er aber nach München zum Studium ging, da war das viel anonymer und man musste immer antanzen, außer man hatte ne ärztliche Krankmeldung. Da das THW inzwischen auch Auslandseinsätze macht, kommen auch im Inland auf die verbliebenen Mitarbeiter z.T. mehr Einsatzstunden zu.

    Wenn man sich schon mit 17 oder 18 entschließt, zum THW (oder der Feuerwehr) zu gehen, wäre man halt mit Anfang 20 schon 'fertig'. Mein Cousin ist übrigens nach seiner Pflichtzeit gleich wieder gegangen.