Was haltet ihr von Lidl und dem was sie gemacht haben?

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  • Was haltet ihr von Lidl und dem was sie gemacht haben?

    Finde das jetzt auch nicht sooo überraxhend, da es ja um jeden Cent geht und ich auch keinen Bock darauf hätte, dass meine Angestellten jetzt zu viel Macht/Rechte bekommen. Immer schön klein halten. Arbeitskräfte, gerade im Einzelhandel, sind bei den Arbeitslosenzahlen ja auch sehr leicht zu ersetzen.
  • Auszug der Kundeninformation die gestern bei Lidl rumlag:

    Lidl versichert, das entsprechend den Führungsgrundsätzen des Unternehmens ein offener und vertrauenswürdiger Umgang mit allen Mitarbeitern gelebt wird und bittet sie weiterhin um Ihr Vertrauen.

    Wie man ja gesehen hat. Hahaha

    Der Verbraucher hat eine ernorme Macht gegen Einzelhandelketten, indem er solche Unternehmen meidet. Er nutzt sie aber nicht.

    MfG
    [SIZE="2"][COLOR="Navy"][SIZE="1"]Frauen suchen Liebe, das kann gelegentlich zu Sex führen. Bei Männern ist es[/SIZE] [SIZE="1"]umgekehrt[/SIZE].[/color][/SIZE]
    [SIZE="2"][COLOR="Blue"][COLOR="RoyalBlue"]„Eines Tages wird alles wieder wie früher sein. Und es wird dir nicht mehr gefallen.“[/color][/color][/SIZE]
  • (Der Verbraucher hat eine ernorme Macht gegen Einzelhandelketten, indem er solche Unternehmen meidet. Er nutzt sie aber nicht.)

    ... weil ihm der geldwerte Vorteil eines Discounters mehr wert ist als das Einzelschicksal eines Kassenmitarbeiters.
    Es gehört bei Discountern, im stark umkämpften bilateralen Einzelhandel, zur "Unternehmenskultur" die Mitarbeiter unter Druck zu beschäftigen. Die ermittelten Daten werden ggf. bei Gehaltsverhandlungen oder Kündigungen als Background benutzt um die Mitarbeiter an der kurzen Leine zu halten.
    Der enorme Preisdruck treibt die Geschäftsführung dazu gerade beim Produktionsfaktor Arbeit und damit beim Personal Einsparungen vorzunehmen und das im extremen Fall auf Kosten der Grundrechte.

    Ich finde es eine ganz harte Nummer, bin aber der Meinung von Verdi Chef Bsirske und denke, dass dies kein Einzelfall ist.
  • ...keiner beachtet, dass auch die Kunden mißachtet wurden. So haben die Kameras im Kassenbereich nicht nur die Mitarbeiter überwacht, sondern auch schön die PIN-Eingaben der mit Karte zahlenden Leute aufgezeichnet, weil ja die Kameras in einigen Fällen in der Decke angebracht waren.

    LIDL verdient eine Ohrfeige, ...

    Grüße
    MaScho
  • DonnieDeluxe schrieb:

    Finde das jetzt auch nicht sooo überraxhend, da es ja um jeden Cent geht und ich auch keinen Bock darauf hätte, dass meine Angestellten jetzt zu viel Macht/Rechte bekommen. Immer schön klein halten. Arbeitskräfte, gerade im Einzelhandel, sind bei den Arbeitslosenzahlen ja auch sehr leicht zu ersetzen.



    Wenn ich deine Meinung und Aussage lese, dann kann ich mir nur vorstellen, das du entweder Diktakturgeil bist oder dein Gehirn, hat beim schreiben kurz ausgesetzt, anders kann man das nicht beschreiben !

    Jeder Arbeiter oder Angestellte haben Rechte und vom Macht kann da keine Rede sein !
    Würden sie keine Rechte haben, dann hätte der Chef mehr Macht und er könnte die Arbeitsnehmern voll ausnutzen und ausserdem, was geht dem Chef der Angestellten, die privaten Angelegenheiten an??
    Was hat ihm das zu interessieren, wer mit welchen Angestellten, ein verhältnis hat oder wer mit wem telefoniert usw. usw...!

    Würde ich bei Lidl arbeiten und es käme raus, das ich bespitzelt wurde, dann würde ich Lidl auf hohen Schadenersatz klagen, wegen Eingriff in Privatsphäre !

    Und ausserdem würdest du deine Angestellten drohen, sie zu entlassen, falls das in die öffentlickeit kommen würde, nach dem Motto. Friss oder stirb !
    Tja, dann kann man dir nur Bemitleiden, denn du würdest keine Arbeiter mehr finden, denn sowas spricht sich schnell rum und du könntest selbst in deiner Firma arbeiten !

    Solche Chef-Menschen wie du, sollte man schnell die Firma wegnehmen !

    Aber Lidl ist kein Einzelfall, auch die Firma Schlecker steht schon lange auf der schwarze Liste und auch von Hofer ( bei euch Aldi ) wird schon gesprochen !
  • Ich habe selber ein Jahr lang bei Lidl gearbeitet (ist zum Glück schon ein paar Jahre her), wir waren die Vorzeigefiliale in Heilbronn, weil obendrüber der Vorstand saß.
    Ungefähr einmal im Monat war ein Detektiv da für eine Woche da, angeblich nur um die Kunden zu überwachen (hahahah, wers glaubt).
    Auch ziemlich schlimm fande ich , dass wir jeden abend (egal welches wetter) wir mit Rasierklingen draussen über den Parkplatz gehen musste und die Kaugummis abkratzen mussten!!!!
  • Ausbeutung ist nicht nur ein Schlagwort. Kenne einen AV von einer Mitarbeiterin von N***a. 20h/ Woche, 8,90€/h, + Zuschlag bei Kasseneinsatz, + Zuschlag wenn am Abend Schließdienst gemacht wird.
    Realität:
    41h/ Woche und das Geld für 20h, der Schlüssel wird am Abend zur Kollegin der Frühschicht (Hin-und Rückstrecke 58km) gebracht.

    Als Sie aufgemuckt hat, gab es nur einen Kommentar: .... Sie können ja gehen....

    .. und das Beste, diese Arbeitsplätze werden von der Agentur für Arbeit -Lach- gefördert. Die bekommen gar nicht mit, dass die doppelte Stundenanzahl gearbeitet wird. Ergebnis: Die Mitarbeiterin kostet das Unternehmen nur 1/4 der regulären Kosten.

    Ich arbeite selber im Handel und wenn die Arbeit Spaß macht, dann ist es aus meiner Sicht kein Problem länger zu machen. Aber die doppelte Zeit arbeiten ist menschenverachtend!

    paperdealer
  • Also die kameras in Geschäften ist ja schon ein alter hut.
    Nur die Art und weise wie die Umsetzung ist ist bei LIDL fraglich.
    Das auch die MA beobachtet werden hast du auch in jeder Tankstelle.
    Seid dem dort eine Überwachung ist, ( vor allem an Kassen ) ist der Bargeldschwund gesunken.

    Bei LIDL finde ich es aber extrem, das sogar die PINs von den Kunden ausgeleser werden durch die Kamera.
    Betrug ist bei solch einem Potential vorprogrammiert.

    MFG
    Labida
  • Sowas find ich einfach unmöglich. Es spricht ja nichts dagegen, die Verkaufsräume zu überwachen (Diebstahl), aber Mitarbeiterzimmer oder gar Toiletten... das ist die Härte. Es geht niemanden was an, mit wem ich mich wann wo treffe....

    Ne Stellungnahme von Lidl gibt's auf deren HP
  • Hi Leute.

    Also ich finde die Diskussion ist zu kurz gegriffen:

    1. natürlich verstößt das Verhalten von Lidl sowohl gegen den Anstand, als auch gegen geltendes Recht.

    2. Videoüberwachung und Detektive sind grds. nicht zu beanstanden, wenn dass, was jetzt passiert ist gerade nicht passiert:

    -> keine Mitarbeiter heimlich und zielgerichtet (!) überwacht werden
    -> keine Gesprächsprotokolle (!) oder Verhaltensprotokolle (Dauer auf dem WC etc.) erstellt werden
    -> kurzum: keine Stasi-Methoden angewendet werden

    3. sowas gehört streng verurteilt!

    Aber:

    Jetzt lese ich hier Zeugs wie "Friss oder stirb", Boykott, etc.

    Wie der Verbraucher damit umgeht, bleibt im selbst überlassen ...

    Aber was ist denn mit den Mitarbeitern?
    Sind die nicht in der Pflicht, sich jetzt, da die Vorwürfe bekannt sind, zu wehren? Und ... tun sie es auch? Sicherlich allenfalls in Einzelfällen ...

    -> dann aber sind sie selber schuld!


    @ all

    Die meisten von euch sind oder werden sicherlich Arbeitnehmer ...

    - kennt ihr eure Rechte?
    - was lasst ihr euch denn so gefallen?
    - muss man Überstunden denn tatsächlich machen?
    - wieso gibt es bei Lidl (stellvertretend für viele andere Betriebe) kaum Betriebsräte?
    - wann greift das Kündigungsschutzgesetz?
    - kann man immer gekündigt werden?

    -> seid ihr bereit, in solch einem Fall Klage vor dem Arbeitsgericht zu erheben?

    - - - - -

    Viel Gerede, gar kein Sinn ^^

    Was ich damit sagen will, ist, dass viele von den einfachsten arbeitsrechtlichen Dingen (die sie wie nix anderes -außer vielleicht die Steuer und das Straßenverkehrsrecht- jeden Tag fast das ganze Leben lang betreffen) keine Ahnung haben ... und/oder sich benutzen lassen, weil sie zu wenig Rückgrad haben, um sich gegen den Arbeitgeber zu behaupten ...

    Dann aber ist man selber schuld ...


    Glaubt mir, Freunde
    der Hobbyesel kennt sich aus


    ... und Arbeitslose hin oder her ... die meisten Kündigungsschutzklagen vor den Arbeitsgerichten fallen zu Gunsten der Arbeitnehmer aus ...
  • Hallo,

    ich finde es eine schreckliche Tatsache, dass sich Menschen in Deutschland eine solche Art und Weise von Arbeitgebern gefallen lassen, weil sie vor lauter Angst um den Job und vor der Arbeitslosigkeit keinen anderen Weg sehen. Dass da Lidl und andere, das ausnutzen liegt wohl auch leider auf der Hand und ist "normal".

    Für meinen Teil meide ich Lidl jetzt erst recht - bin da eh nie gerne einkaufen gegangen. (Mir persönlich gefällt Aldi einfach besser.) Es ist wie mit Nokia. Da boykottiere ich auch, indem ich kein Nokia-Handy mehr kaufe. (So schwer es mir auch fällt, denn kein Handy kann da mithalten für mich.)

    Jeder kann was tun - und wenn alle was tun würden, dann sähe es schon besser aus, oder? Aber wir sind leider alle zu vergesslich, was solche Dinge angeht. Mit Lidl ist doch z. B. o. g. Handyunternehmen schon wieder und erst recht vergessen...

    Wenn mir sowas passieren würde - ich würde klagen. Wir werden schon genug überwacht, gegangelt etc. Das muss nicht auch noch stillschweigend hingenommen und damit zur Tagesordnung werden, wo es mal so richtig bekannt ist.

    Lieben Gruss


    Fluorit
  • Fluorit schrieb:

    Hallo,

    ich finde es eine schreckliche Tatsache, dass sich Menschen in Deutschland eine solche Art und Weise von Arbeitgebern gefallen lassen, weil sie vor lauter Angst um den Job und vor der Arbeitslosigkeit keinen anderen Weg sehen.


    Es ist unter alles Sau.

    Aber um seinen Arbeitsplatz zu bangen, ist regelmäßig - jedenfalls bei Anwendung des KSchG - totaler Schwachsinn.

    Es ist die von mir bezeichnete Unwissenheit, die den Menschen zum Verhängnis wird ... und da hab ich ehrlich gesagt kein Mitleid.

    Man muss kein Fachanwalt für Arbeitsrecht sein, um sich ein Grundwissen übers Arbeitsrecht anzueignen ... man muss streng genommen nicht mal ein Buch lesen ... ne 20seitige Zusammenfassung (grobe Schätzung) würde schon reichen ...
  • Hobbyesel schrieb:

    Es ist die von mir bezeichnete Unwissenheit, die den Menschen zum Verhängnis wird ... und da hab ich ehrlich gesagt kein Mitleid.


    Hallo Hobbyesel,

    das Kündigungsschutzgesetz ist leider nicht mehr so arbeitnehmerfreundlich
    wie noch vor einigen Jahren. Heute kannst Du auch in der Krankheit gekündigt werden. Nur als Beispiel.

    Ich finde es ja nicht toll, dass sich ein so großer Teil der Arbeitnehmer das gefallen lässt, aber ich kann Verständnis dafür aufbringen, dass viele einfach nicht in der Lage sind, sich so dagegen aufzulehnen. Denn glaube mir, einen Prozess gewinnen ist das eine (und viele Klagen laufen auf eine Einigung hin, die dann eine nicht unbedingt immer große Abfindung bringen. 1/2 Gehalt pro Jahr ist Durchschnitt. Und bei viell. 2 Jahren im Unternehmen ist das ein Witz, wenn man arbeitslos ist danach.), in der Firma weiter arbeiten zu müssen, dass ist ein anderes Paar Schuhe. Ich weiss ja nicht, ob dir das schonmal passiert ist. Hast Du schonmal auf Wiedereinstellung geklagt und gewonnen? Wie war es dann, dort weiterhin zu arbeiten? Und wie lange hast Du das durchgehalten?

    Lidl mag groß sein, aber die einzelnen Filialen für sich sind es leider nicht. Und der Einzelhandel ist kein Zuckerschlecken.

    Es muss ja kein Mitleid sein, aber Verständnis und Hilfestellung für Betroffene wäre doch eine gute Idee?

    Lieben Gruss


    Fluorit
  • Da kann und will ich natürlich nicht widersprechen!

    Verständnis hab ich. Hilfestellung gebe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten gerne.

    Aber ich bleibe dabei:

    Fast nix ist so wichtig, wie Grundkenntnisse im Arbeitsrecht ... ich kann einfach nicht verstehen, dass soooo viele soooo wenig über dieses wichtige Thema wissen (hier geht es ja nicht um das Erstellen einer Promotion) ...

    Was ich damit sagen will, ist, dass viele von den einfachsten arbeitsrechtlichen Dingen (die sie wie nix anderes -außer vielleicht die Steuer und das Straßenverkehrsrecht- jeden Tag fast das ganze Leben lang betreffen) keine Ahnung haben ...


    -> bei selbstverschuldeter Ohnmacht, resultierend aus Unwissenheit ist Mitleid einfach nicht angebracht

    -> wenn man dann aber getreten wird, muss man sich damit abfinden, z.B. heimlich über Überstunden oder Kaugummi-kratzen zu meckern (allerdings dann mit dem Anspruch, dabei nicht bespitzelt zu werden) und darf sich nicht wundern, wenn sich von alleine nix verbessert ...

    - - -

    In Hinblick auf das Kündigungsschutzgesetz: auch vor der Änderung des Schwellenwerts in § 23 KSchG von 5 auf 10 Arbeitnehmern war eine Kündigung wegen Krankheit (personenbedingte Kündigung) immer schon möglich.

    Allerdings sind alle Formen der Kündigung, bei denen das KSchG zeitlich und sachlich anwendbar ist ... für den Arbeitgeber nicht leicht ...

    - - -

    Ich selber habe noch nicht in eigener Sache klagen müssen ... aber ich habe vielleicht auch eine andere Ausgangsposition, als viele andere ... aufgrund meiner Berufswahl kann ich meine rechtlichen Möglichkeiten und die Erfolgsaussichten von Klagen ziemlich präzise einschätzen und auch durchziehen. Das verschafft mir natürlich eine starke Verhandlungsposition ... so dass ich eigentlich immer bekommen/durchsetzen konnte, was ich zanktechnisch wollte (jedenfalls in der Masse).

    Und deshalb kann ich anderen nur raten:

    -> macht euch schlau und sucht euch hilfe

    -> und wenn ihr nen Plan habt ... traut euch was (wer nicht wagt, ...)

    -> dann könnt ihr bestehende Missstände auch beheben oder mildern
  • Hobbyesel schrieb:

    -> bei selbstverschuldeter Ohnmacht, resultierend aus Unwissenheit ist Mitleid einfach nicht angebracht


    Also bei einer illegalen Überwachung durch den Arbeitgeber, wie im Fall Lidl, kann man wohl kaum
    von einem Selbstverschulden der Betroffenen ausgehen.

    Es ist wohl richtig anderen zu raten sich rechtlich kompetenten Beistand zu holen, sobald
    ein Problem auftritt, welches sich nicht im direkten Kontakt mit dem Arbeitgeber lösen lässt.

    Eine ganz andere Sache ist die Lebenswirklichkeit. Wieviele Lidl Mitarbeiter haben eine Rechtschutz-
    versicherung um , falls es hart auf hart kommt, soetwas auch durchzuziehen?
    Wieviele Lidl Mitarbeiter sind in einer Gewerkschaft organisiert, die sie unterstüzt?
    Antwort: Wohl fast niemand.

    Arbeitsrecht ist ein komplexes Thema, wer hier voll informiert "durchschaut" arbeitet nicht bei Lidl
    und wird wohl von jeder Kassiererin, die an die Tür klopft, ersteinmal 50-150 Euro Bearbeitungs-
    gebühr für eine formale "Erstauskunft" erheben.

    Tatsache ist leider auch, dass man mit solch einem Lidl Job keine gute Ausgangposition hat, um
    auf Dauer im Betrieb weiter arbeiten zu können (sofern man sich das aus finanzieller Hinsicht
    überhaupt aussuchen kann), während die Klagen laufen und der eigene Name an die erste Stelle
    des "Terminator-Anwalts" in der Lidl Rechtsabteilung gerutscht ist.
  • was soll das denn bedeuten " der staat ist auch nicht besser"?

    ich gehe mal davon aus, dass du unseren staat damit meinst. das ist doch wohl ein schlechter vergleich. in kaum einem anderen staat auf der welt haben die menschen so viele rechte wie in deutschland.

    was lidl mit seinen mitarbeitern gemacht hat (oder noch macht?) ist m.E. unverschämt. damit sollen, wie die vorposter schon richtig erkannt haben, die mitarbeiter angreifbar werden. dann fällt es lidl später einfacher, unbequeme mitarbeiter zu entlassen.
  • @ 2005

    Das ist mir zu einfach.

    Nicht in die Gewerkschaft einzutreten oder nicht gegen Widerstände für seine Interessen einzutreten ... die Beiträge für eine Rechtsschutzversicherung zu sparen ... sind zunächst zunächst einmal eine höchst persönliche Entscheidungen ... und wer sich entscheidet ... gehört dafür auch nicht bemitleidet.

    In Hinblick auf das komplexe Thema Arbeitsrecht:

    -> es könnte Sinn machen, sich dort (ein wenig) fortzubilden ...

    -> und zwar im ureigenen Interesse ... denn so stärkt man seine Verhandlungsposition ungemein

    - - -

    Außerdem gibt es Rechts-Foren, Verbraucherzentralen etc., so dass man nicht zwingend erst mal € 150,00 für ne Erstberatung hinblättern muss.

    Aber selbst wenn man € 150,00 dafür hinblättern muss ... ist dies jedenfalls nach meiner Einschätzung ne lohnende Investition

    -> (fast) nix betrifft einen so nachhaltig, wie das Arbeitsverhältnis

    -> und in Hinblick auf die Kosten: auch mein Berufszweig arbeitet nicht ausschließlich ehrenamtlich ^^

    - - -

    Aber das hat alles nur mittelbar mit Lidl zu tun.

    -> Leute mit Stasi-Methoden um ihre Persönlichkeitsrechte zu bringen steht natürlich in keinem kausalen Zusammenhang zu einer autodidaktischen Fortbildung eines Arbeitsnehmers

    -> es kann (und ich hoffe, es ist bei einigen auch so) allenfalls ein zusätzlicher Anlass sein, um die von mir favorisierten Überlegungen zu eruieren.

    Gruß
    Hobbyesel