"Sozialschmarotzer"

  • Sozialthema

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  • McKilroy schrieb:

    Danke, das wollten wir doch lesen.

    Also gibt es doch Sozialschmarotzer in diesen Kreisen.

    Schön, dass wir einer Meinung sind.

    Das hat ja auch niemand behauptet das es die nicht gibt. Es geht die ganze Zeit nur darum das man nicht alle über einen Kamm scheren kann und das es Sozialschmarotzer in alles Schichten dieser Gesellschaft gibt.
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • Frage:

    Wie kann der frechste Sozialschmarotzer Deutschlands, Arno Dübel ( RTL berichtete ) sage und schreibe, 36 Jahre lang....beim Staat abkassieren?
    Er hat zwar des öfteren Jobs vom Arbeitsmarkt bekommen, aber am gleichen Tag, wieder gelassen, weil er NICHT Arbeiten wollte !

    Er hat auch bei einigen Showauftritte klar gemacht, das er nicht mehr Arbeiten will, bzw. möchte, denn das sollen andere tun.

    WARUM in aller Welt, bekam bzw. bekommt er all den Jahren, überhaupt noch Unterstützung vom Staat....???
    WARUM wird seine Unterstützung nicht gestrichen ??????
    WER ist schuld daran ????

    Man stelle sich vor, was dem Steeurzahler, diese Faulheit in all den Jahren gekostet hat und kosten wird.... und in Deutschland gibt es ja mehr davon...!!!


    Warum sind wir eigentlich zu Blöd und machen uns auch nicht so Bequem, wie der Herr Dübel ????


    :mad::mad:
  • Ich kann die Diskusion über diesen Schmarotzer A. Dübel so langsam schon nicht mehr hören!

    Na klar liegt der uns nur auf der Tasche aber ich glaube das man solche Typen nur vorführt damit der Bürger sich nicht mehr so viel über unsere Regierung aufregt und seinen ganzen Frust auf solche Typen produziert.
    Sehr zu empfehlen ist das Buch "Die verblödete Republick" (TH. Wieczorek).
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    KuMpEl AnTon
  • Konradin schrieb:

    Gäbe es ihn nicht, er müsste eigens zur Feindbilderzeugung und anschließenden -vertiefung erfunden werden.


    Konradin, immer wieder versuchst du es so darzustellen, als ob diese Leutz eine Fiktion wären.

    Aber es gibt sie wirklich, diese Dübels in unserer Gesellschaft.

    Und wenn die Gesellschaft endlich mal gegen diese Dübels vorgehen würde, dann wäre vor allen Dingen den unverschuldet Hartz-4-Abhängigen geholfen. Weil diese leiden am meisten, weil sie immer wieder mit solchen Leutz in einen Topf geworfen werden.

    Und leider leisten Leute wie du, mit solchen Äußerungen wie oben, hierzu Vorschub.
  • Jungs,
    lasst es doch mal gut sein :D

    Zum Einen geb ich Konradin ja recht ;)
    Wenn bestimmte Feindbilder vereinzelt! nicht gefunden würden
    - und von manch Einem (Verlag) wird danach durchaus mit Prämienvergabe gesucht ;) - dann müsste man sie halt "erfinden".

    Zum Anderen sollte doch nach zig Seiten des Disputs inzwischen wohl Allen auch klar sein,
    dass die Masse der Bezieher von sozialen Unterstützungsgeldern diese Summen (und wohl eher "mehr") durchaus "verdient" haben.

    Wer nach weiteren statistischen Beweisen hungert,
    sollte vllt. den nächstjährigen Mikrozensus abwarten.
    Volkszählung - Teilnahme an der EU-weiten Zensusrunde 2011

    Dann werden uns allen vmtl. noch ob ganz anderer Zahlen erst recht die Augen übergehen.

    muesli
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • ...Nach Ansicht der Bochumer Staatsanwaltschaft hätten die Jobs nicht bewilligt werden dürfen. Die 1-Euro-Jobber seien als vollwertige Arbeitskräfte eingesetzt worden und hätten sogar Schichtdienst verrichtet. Ihre Tätigkeiten gehörten zu den Kernaufgaben eines Altenheims: Essensausgabe, Zimmer reinigen, Wäsche transportieren. Ein besonders qualifizierter 1-Euro-Jobber wurde sogar zum Systemadministrator der heimeigenen EDV. Die Qualifizierung der Arbeitslosen bestand im Wesentlichen in einem Erste-Hilfe-Kurs. Ansonsten galt das Prinzip "Learning by doing".

    Besonders heikel an der Sache ist, dass Ulrich Lammers nicht nur das Jobcenter in Recklinghausen führte, sondern im Nebenberuf auch Geschäftsführer des Altenheims war. Und dieses Heim steckte in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und musste Kosten sparen. Die Vermutung liegt nahe, dass die Mitarbeiter des Jobcenters wohl auch deshalb die 1-Euro-Jobs im Seniorenzentrum ihres Chefs nicht näher prüften.

    Angeklagt wird der 50-jährige Lammers nun vor allem wegen Untreue. Er soll Staatsgelder für einen rechtswidrigen Zweck ausgegeben haben. Den Gesamtschaden bezifferte die Staatsanwaltschaft mit 450.000 Euro. Das ist die gesamte Summe, die das Heim bis zur Beendigung der Maßnahme Ende 2006 als Betreuungspauschale für 1-Euro-Jobber erhalten hat. Von diesem Geld mussten zwar noch die Fahrtkosten und die 1,10 Euro Mehraufwandsentschädigung bezahlt werden, die die formell Arbeitslosen neben ihrem ALG-2-Scheck bekommen. Doch pro Monat brachte die Maßnahme dem Heim wohl einen Mehrertrag von rund 7.300 Euro, vermutet die Staatsanwaltschaft.

    Weitere Anklagepunkte sind Lohnwucher und Nötigung. Die Arbeitslosen hätten für ihre Tätigkeit zu geringe Löhne erhalten. Außerdem sei ihre Notlage ausgenutzt worden. Mitangeklagt sind zwei Mitarbeiter des Jobcenters und der Heimleiter.

    Vor allem wehrt sich Anwalt Rüthers gegen den Vorwurf, die Arbeitslosen seien nicht richtig qualifiziert worden. Die 1-Euro-Jobber seien deshalb in den normalen Arbeitsablauf integriert worden, weil sie so Schlüsselqualifikationen wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Durchsetzungsfähigkeit hätten lernen können.

    Bundesweit arbeiteten sehr viele Projekte für 1-Euro-Jobber nach der Methode "Learning by doing", betont Rüthers. Außerdem sei es besser, die Arbeitslosen an realistische Berufsfelder in der Haustechnik oder Hauswirtschaft heranzuführen, als sie mit "zusätzlichen" Tätigkeiten fehlzuqualifizieren. "Den Berufsstand des Diplomspaziergängers, Laubfegers und Rollstuhlschiebers gibt es nun mal nicht", sagte Rüthers zur taz.
    Leiter eines Jobcenters angeklagt: Not ausgenutzt - taz.de

    08. Mai 2008

    Ein-Euro-Jobs sind kein geeignetes Mittel, Erwerbslose zurück auf den Arbeitsmarkt zu bringen. Vielmehr verdrängen sie reguläre Arbeitsverhältnisse. Für drei von vier geförderten Hartz IV-Empfängern bringen sie zudem „keine messbaren Integrationsfortschritte“. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof in seinem neuen Bericht zur „Durchführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende“, der der F.A.Z. vorliegt. In zwei Dritteln dieser „Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung“, die die Grundsicherungsstellen für die Empfänger von Arbeitslosengeld II schaffen dürfen, seien die Fördervoraussetzungen nicht erfüllt, berichtet die Bonner Finanzkontrollbehörde.

    Meistens handele es sich bei den geförderten Tätigkeiten um reguläre Aufgaben der öffentlichen Hand. Mit den Ein-Euro-Jobs sollten somit reguläre „Arbeitskräfte eingespart oder ein haushaltsbedingter Personalmangel ausgeglichen werden“. In sechs von zehn Fällen habe die Verwaltung neben der Entschädigung eine „monatliche Maßnahmepauschale von mindestens 200 Euro je Teilnehmer gezahlt, selbst wenn nur einfachste Tätigkeiten zu erledigen waren. Es handelte sich dabei überwiegend um eine Mitnahme von Fördermitteln.“...
    Bericht des Bundesrechnungshofs: Ein-Euro-Jobs werden missbraucht - Wirtschaftspolitik - Wirtschaft - FAZ.NET

    :D
    Hass4 Empfänger bluten für Dübel und die Raffgier der Ausbeuter. Früher waren es Glasperlen heute ist es de symbolische €....

    Das ist Menschenverachtend.
  • Als Sozialschmarotzer kann mann auch die ganzen Manager bezeichnen die die Bürger für ihre Fehlinvestitionen bluten lassen und sich großzügig vom Staat durch Subventionen beschenken lassen!

    So ein "Dübel" :würg: macht es im kleinen und jeder will ihn an den Pranger stellen, aber was ist mit den großen?

    Genauso sieht es doch z.B. mit den Subventionen bei den Solaranlagen (PV) aus, da schöpfen ein paar groß ab und der dumme einfache Stromzahler muß eine Abgabe leisten damit diese Zuschüsse bezahlt werden können.

    Die Politiker sind daher gefordert etwas zu unternehmen! aber warum sollten sie das tun? es läuft doch!? und wenn durch Wahlen etwas verändert werden könnte hätten die Politiker Wahlen schon längst abgeschaft (ich glaube ist ein Zitat von Adenauer oder so).
    [FONT="Tahoma"][/FONT]
    KuMpEl AnTon