Gestörte Beziehung mit meiner Mutter

  • Konflikt

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  • Gestörte Beziehung mit meiner Mutter

    Hey zusammen

    Ich brauche Hilfe für mein Problem, und obwohl mir nicht so wohl zumute ist solche Sachen in einem offizielen Forum zu besprechen fällt mir momentan einfach keine andere Lösung ein.

    Die Sache ist so: Vor drei Jahren haben sich meine Eltern geschieden, weil Vater fremd gegangen. Und irgendwie kann ich seit damals keine richtige Beziehung mehr mit der Mutter aufbauen, weil ich schlicht und einfach nichts mehr für sie übrig habe und sie nur noch als irgendein x-beliebigen Mensch ansehe.

    Ich weiss, das hört sich komisch an, aber ist halt so, ich kann es nicht ändern. Ich habe schon mehrmals versucht, das Verhältnis wieder aufzubessern, aber keine Chance. Klar ist dabei, dass meine Mutter darunter leidet, denn auch wenn ich wenigstens versuche, so zu tun als liebe ich sie, habe ich manchmal so Momente, an denen mir das zum Hals raushängt und ich Sachen mache die ich nicht machen sollte.

    Hauptgrund ist wahrscheinlich auch, dass wir einfach zu verschieden sind, doch früher hat das eigentlich keine so grosse Rolle gespielt. Jetzt rege ich mich jedesmal auf wenn sie wieder einmal Sachen wie "rettet die Wälder, wir müssen umbedingt etwas tun für die 3. Weltkinder blablabla (nebenbei meinen Bruder jeden Tag zur 2 kilometer entfernten Schule fahren und Unmengen von Schminkmittel und Schuhen und Kleidern kaufen) sieht schrecklich aus, aber das ist ein anderes Thema)) und muss mich tierisch zusammenreissen damit ich meinen Unmut nicht zeige.

    Jetzt hat sie fast jede Woche einen Nervenzusammenbruch weil ich wieder mal ihr Vertrauen gebrochen habe, Fakt is aber, dass mich das wirklich gar nicht berührt, nicht minimal Gefühle. Und auch wenn ich versuche mir nichts anzumerken zu lassen bin ich schlussendlich auch nur ein Mensch, versteht ihr? Sie will mich jetzt jedenfalls zu ihrem Seelenklempner schleppen, und das widersträubt sich mir natürlich.

    By the Way, ich weiss einfach keinen Ausweg, hoffe, ihr wisst ihn.

    mfg Overlord
  • Dein Vater ist schuld an der Trennung und trotzdem schreibst du das die Beziehung zu deiner Mutter gelitten hat?
    Wieso? Normalerweise solltest du ihr unter die Arme greifen und sie unterstützen

    Ich glaube es wäre nochmal ganz sinnvoll zu wissen wie alt du bist. Und ob männlich oder weiblich

    Wenn du emotional nicht mal einen Funken spürst. Warum schreibst du dann hier? Ich glaube unterbewusst siehts doch da anders aus

    Geh zu dem Seelenklempner, alleine deiner Mutter zu liebe
  • Kann mich dem anschließen, geh und mach den freiwilligen schritt zum Seelenklempner , dann wirst du bestimmt auch ein weg finden, was für dich wichtig und richtig ist.

    Die Trennung zwischen deinen Eltern,macht dir bestimmt auch sorgen sowie deiner Mutter,die jetzt den halt von dir braucht.
    Aber wenn du sie wegstößt nur weil sie die Wälder oder die Kinderarmut im Dritten Welt etc. retten möchte finde ich es nicht Korrekt von dir.

    Und wenn du keine Gefühle für sie empfinden würdest,hättest du auch,wie derTeufel bereits schrieb, nicht dein Kummer hier raus gelassen.
  • So wie sich das Anhört leidet ja deine mutter mehr als du weil du keinegefühle für sie hast sie aber für dich also ich würde einfach freiwillig zum seelenklempner gehn weil wen ich das so lese andreen ausweg gibtsnichtmehr für dich
  • fakt ist: ihr habt ne massive störung
    weiterer fakt: ihr habt beide nen knacks wegen deinem dad bzw wegen der auswirkungen seines handelns/wegganges
    fakt ist auch: ihr bekommt das so wie es im moment aussieht auch nicht allein in den griff

    der seelenklempner wird ganz sicher kein wundermittelchen haben um alles wieder gaaanz schnell gut zu machen - aber er/sie hat sicher die möglichkeit mit euch zusammen einiges aufzuarbeiten was dazu beitragen kann, dass ihr wieder zueinander findet

    in dieser aussage liegt allerdings schon mit drin, dass auch deine mam daran mitarbeiten muss - egal WAS GENAU da grad schief läuft - sie ist beteiligt und muss an der auflösung mitarbeiten (jetzt sofort oder später)

    ergo: schliesse mich den vorpostern an und rate dir ebenfalls dazu da mal hin zu gehen!

    greetz

    janus
    --=== wanna receive a smile? - give a smile! ===--
    oooo
    wanna see my BL?
  • Zuallererst ich bin 16 und gehe ans College

    Es ist nicht so dass ich sie nur wegen diesen Sachen von wegen dritten Welt nicht liebe, es ist einfach allgemein ihre Art wie sie mit allem umgeht. Ist wohl falsch rübegekommen es ist nämlich nicht seit 3 Jahren so sondern erst etwa seit einem Monat, wir sind beide schon längst über die Sache hinweg. Wir sind wie schon gesagt REINE Gegensätze, in fast nichts bin ich der gleichen Meinung wie sie, und meistens lässt sie ihren Frust an mir aus, wie z.B. 1 Woche Haussarrest weil ich etwas schmutzig gemacht habe und nicht geputzt, oder paar Tage PC-Verbot nur weil ich mal 10 min über der Zeit war.
    Alle meine Freunde bezeichen sie als Ice Queen, weil das eben ihre Art ist.

    Versteht ihr was ich meine, die Scheidung hat meine Mutter total verändert, doch bis vor einiger Zeit hat sie sich noch zurückgehalten, und jetzt hab ich nichts mehr übrig für sie.

    mfg Overlord
  • Sagen wir mal du hast noch Interesse daran das alles wieder in Ordnung kommt, dann ist die beste Chance mit zu dem Psychologen zu gehen
    Der moderiert dann und löst Konflikte, zuhören ist Pflicht. Zu Hause kommt sowas wahrscheinlich zu kurz

    Woher soll der Psychologe denn wissen was dich stört wenn er nur eine Meinung hört, also die von deiner Mutter?

    Und wie deine Freunde deine Mutter nennen ist völlig Banane, auch wenn es vielleicht gerechtfertigt ist steht es denen nicht zu über fremde Leute zu urteilen

    Hast du dich nicht seit der Scheidung verändert?
  • Overlord schrieb:

    (...) doch bis vor einiger Zeit hat sie sich noch zurückgehalten, und jetzt hab ich nichts mehr übrig für sie.


    ist Hard, was du sagst , verstehen kann ich dich aber , aber versuch ein bisschen auch deine Mutter zu verstehen, es ist nicht einfach alles nach ca.13 Jahren (logische Rechnung,du 16 vor 3Jahren geschieden,macht 13 :rolleyes: ) sich zu trennen und zu vergessen.
    Es ist auch klar, das was du sagst (Computerverbot etc.) nicht Akzeptabel ist aber es müssen irgendwelche hintergründe dafür geben, was sich vielleicht auf Wechseljahre deiner Mutter hinzuführen kann, das sie dadurch auch launisch geworden ist und bei dir , da du ja "noch" in der Puparität fase bist,nicht das alles verkraften kannst.
    Aber wenn du keine Gefühle für sie hättest würdest du auch nicht hier darüber erzählen,also es macht dir doch im ganz inneren von dir auch Sorgen und du würdest das gerne ändern wollen.
    Versuch doch mal ein langes Gespräch mit deiner Mutter zu halten,ohne das du jetzt deine Freunde mit einmischst, den sie können viel erzählen oder sagen, wenn der Tag lang ist, es sind ja nicht schließlich ihre sorgen sondern deines.
    Und tue dir und auch deiner Mutter einen gefallen, auch wenns dir vor deinen Freunden Peinlich erscheint , sie nie in einer Miserabelen Situation zu bringen, den du bist jetzt der MANN im Hause und hast die Aufgabe sie zu schützen und wenn sie dies auch merkt,wird sie dich ganz anders einschätzen.

    Ihr beiden braucht eine Beratung so wie eine Familienberatungsstelle ich meine jetzt nicht Seelenklempner , sondern eine wirklich professionelle Beratung, denn ich habe das Gefühl, das ihr aneinander vorbei redet und dadurch die Eckkonflikte bestehen.
    Denke immer daran, es ist deine Mutter , sie war da für dich als du geschrien hast,jetzt ist es deine Aufgabe auch für sie da zu sein,schiebe sie nicht ab versuche die Lage zu meistern und zu ändern.
  • Setz dich mal mit deiner Mutter hin und rede mit ihr darüber. Sprich offen über das was du denkst, natürlich nicht dass du nichts mehr für sie übrig hast, denn das kann ich irgendwie nicht glauben. Man hört seine Mutter nicht auf zu lieben nur weil sie einem Verbote gibt oder so. Dass sie sich aber verändert hat würde ich ihr sagen, denn Menschen selbst merken es meist nicht wenn sie sich verändern und es tut gut ein Feedback von anderen Leuten, die tagtäglich mit der Person zutun haben.
    Das ist mein Rat, denn eine Mutter hat man nur einmal ^^
  • Ihr konzemtriert euch viel zu fest auf meine Erlebnisse, sind aber nur Beispiele mit denen ich meine Mutter zu erklären versuche. Geredet haben wir auch schon viel, aber da gings haptsächlich um ihre Probleme die sie mit mir hat, sprich ich bin frech, dumm, unanständig, faul, vergesslich, unverantwortlich, trottelig usw...Einige Sachen mögen ja stimmen, aber sicher nicht alles. Vor allem nimmt sie alles wortwörtlich und macht aus der Mücke nen Elefanten ---> Schreie Juchhe. Einfach alles angespannt in letzter Zeit.
    Es liegt wie ich denke sicher auch an meinem Typ Mensch, besitze ein ziemlich schlechtes Weltbild. Mir gehen die Menschen schlicht und einfach gemein auf den Sack, ihre kapitalistische, zynische, hinterhältige, heuchlerische und arrogante falsche Art...ich hasse es. Trotzdem gibt es wieder Zeiten da will ich mich ändern, hab mich auch frisch verliebt und will auch das wir noch lange zusammen sein können, sehe dann aber wieder und wieder das wahre Gesicht des Homo "sapiens".
    Normalerweise kann ich mich zusammenreissen und setze wieder die feuchtfröhliche Maske der "Vernunft" auf, aber geht halt nicht immer. Und wenn mich dann jemand so stresst und nervt die ganze Zeit ist der Faden bei mir gerissen und da geht dann gar nix mehr. Das einzige was ich will ist eine harmonische Beziehung mit meiner Mutter ohne Geschrei und Guillotine, habe ihr das auch schon viele Male gesagt, aber bützt wahrscheinlich nix.
    Darum wollte ich in diesem Forum eigentlich nur Fragen ob ihr wisst was ich da machen soll...
  • Du sagst ihr hättet schon geredet und sie geht nur auf ihre Probleme ein, dann würde ich ihr klar sagen, dass sie dir auch zuhören soll. Ich weiss diese Phase ist nicht leicht und ich hätte meine Mutter ab und an auch gerne irgendwohin gewünscht aber schlussendlich muss man einen Kompromiss finden. Wenn es gar nicht geht, durchhalten und bald wie möglich ausziehen wenn das Reden wirklich nichts bringt. Hast du ihr schon klar ins Gesicht gesagt, dass sie verbittert ist und sich total verändert hat?

    Andererseits zählst du hier auf, was sie für Probleme mit dir hat. Nun eine andere Frage: Hast du je versucht daran etwas zu ändern? So dass sie min. einen Punkt von den "Problemen" oder sagen wir den Sachen, die sie stören abhaken kann und sieht dass du dir Mühe gibst? Es nützt nichts von der einen Seite zu verlangen, sich wieder zum besseren zu ändern, wenn der andere nicht auch einen Schritt entgegen kommt ;)
    Ist nur ein Ratschlag ;)

    Liebe Grüsse:
    Celian
  • Overlord schrieb:

    Ihr konzemtriert euch viel zu fest auf meine Erlebnisse(...)


    Worauf hätten wir uns den sonst Konzertieren können,wenn du schon in die überschrift "gestörte Beziehung mit meiner Mutter" schreibst.
    Aber nach deinem letzten Beitrag gehe nun mehr davon aus, das das auch Problem an dir liegt und du dich zu sehr von außen beeinflussen lässt, und deiner Mutter den Schwarzenpeter gibst.
    Mir gehen auch die Homo sapiens,mit ihren klugscheißender, besser wissenden und wie du schreibst Arroganten art auf die Nerven,nur ich habe es mit der Zeit gelernt hinwegzusehen.
    Wenn ich mit so was draußen Konfrontiert war, war ich zu Hause für jeden Kleinigkeit empfindlich und reagierte auch heftiger, wobei manchmal der Schuß nach hinten ging und ich bekam derbe ärger von meinem Eltern,aber von feinsten.
    Seid dem habe ich auf Durchzug geschaltet und wenn mal doch einer im Haus auf Ärger hinaus war oder es lag eine Stressige Luft im Raum ging ich dem aus dem Weg oder kam mit meinen Gegenargumenten, was auch ab und zu geholfen hat.
    Wir können uns einfach nicht mit unseren Eltern gleichstellen, sie sind ganz anders belastet als wie wir, um eine Harmonisch zusammen zu leben,müssen beide seiten sich verändern und es wird alles gut,du bist in einer Komplizierten Phase,musst stark sein und dagegen Kämpfen.
    Ich denke auch das deine Freundin dir dabei helfen kann,versuch abzuschalten und sehe die dinge nicht zu ernst wie sie sind,sonst bist du dann auch in der Lage wie deine Mutter,die aus einer Mücke einen Elefanten macht.

    Wieso sprichst du nicht mit deinem Vater darüber,oder habt ihr kein Kontakt? Es gibt sicherlich einen in deiner Verwandschaft, mit dem du das alles besprechen kannst,wir können wenig tuen,denn um mehr sagen zu können,müßten wir dich/euch kennen.

    Wie sagt die kleine aus der Werbung " Du packst das schon...."

    In diesem Sinne,mach was aus deinem Leben und lass dich nicht hängen. ;)
  • Beziehung - Eltern-Kind

    Hallo!
    also ich schließe mich der Meinung an dass deine Mutter auch mal dir zuhören muss. Das mit deinem verkehrten Weltbild - ist nicht so verkehrt - liegt auch an deinem Alter - nicht negativ gemeint.

    Bin zur Zeit in einer sehr ähnlichen Situation - nur bin ich die Mutter!
    Habe leider auch nicht aufgepasst wenn mein 17jähriger was zu sagen hatte. Habe ihn nur belehrt und seine Meinungen nicht akzeptiert.
    Zum Glück sind aber bei uns noch meine Eltern da die meinem Junior zugehört haben und mich erinnert haben, dass ich damals genau so "schwierig" war.
    Und auch mein neuer Freund spielt mal den Blocker!
    Wenn du absolut nicht zu ihrem Seelenklempner gehen willst, dann lass es.
    Bei uns gibt es sog. Familientherapeuten - die hören auch den "Kindern" zu und versuchen die Eltern wieder näher an die Kids zu bringen.
    Wie schauts mit deinem Vater aus? Ist sicher sehr schwierig, denn auch da reagiere ich etwas falsch und würde wahrscheinlich meinem Geschiedenen nicht zuhören.
    Wenn sich deine Mutter erst in letzte Zeit so verändert hat - macht sie irgendwelche Kurse oder trifft sich mit neuen Leuten? Das kann auch mitspielen.

    Ich hoffe dass noch jemand Zugang zu euch beiden findet - das könnt ihr nämlich wirklich gebrauchen -
    liebe Grüße

    (kannst mir gerne eine PN schicken wenn du Lust zu weiterem Gespräch hast)
  • Ich hatte ein ganz ähnliches Problem in meinem Leben. Nach der Scheidung meiner Eltern lebte ich zunächst bei meiner Mutter. Dabei habe ich einfach noch nicht erkannt das sich eine psychisch labile Person war und leider immer noch ist. Nach ungefähr 5 Jahren hatte Sie einen neuen Freund mit dem ich überhaupt nicht klar gekommen bin. Er hat sie geschlagen und einfach nur ******** behandelt. Sie ist aber immer wieder zu ihm zurückgekehrt. Es ging soweit das ich Sie vor die Wahl stellte. Entweder er oder ich. Sie entschied sich für Ihn. Ich bin daraufhin zu meinem Vater in eine 100km entfernte Stadt. Sie blieb noch ungefähr 2 - 3 Jahre mit dem Typen zusammen. In dieser Zeit hatte ich überhaupt keinen Kontakt zu Ihr. Jetzt ist es so das wir uns in der Woche 2 bis 3 mal sehen. Aber es ist nicht dasselbe wie früher. Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe meine Mutter. Aber heute ist es mehr eine Freundschaft und keine Mutter - Sohn Beziehung. Manchmal wünschte ich mir es wäre anders, aber so sehr ich mich anstrenge, ich kann es einfach nicht ändern....
  • Alle meine Freunde bezeichen sie als Ice Queen, weil das eben ihre Art ist.

    Könnte ja mit ein Grund sein, warum dein Vater fremd gegangen ist.

    Jetzt hat sie fast jede Woche einen Nervenzusammenbruch weil ich wieder mal ihr Vertrauen gebrochen habe,...

    Ich glaube eher, dass sie selbst mit der Situation nicht zurecht kommt und keiner da ist, dem sie zuhört.
    Wenn du noch zur Schule gehst, dort gibt es auch Psychologen, erkundige dich wie man mit so'ner Situation umgeht, auch rechtliches kann man klären, solltest dich mit dem Gedanken befassen, von zu Hause auszuziehen.
  • Also erstens zu meinem Vater. Den hab ich seit etwa 2 Jahren nicht mehr gesehen, er schreibt mir nur gelegentlich über MSN Sachen wie Nerd (d. h. für ihn am Tag länger als 1 Stunde vor dem PC), Freak, Idiot usw...
    Mir macht das nichts aus, hab ich schon lang abgehackt dieses Thema.

    Meine Mutter hat vor kurzem frisch verliebt, so ein schleimiger junger Herr. Ich kann ihn nicht ausstehen, aber zeig das eigentlich nocht so, geh ihm einfach aus dem Weg.

    Das von wegen Seelenklempner und Psychologe...mit dem Gedanken kann ich mich nicht so anfreunden, bin emotional nicht umbedingt weit ausgeprägt, abgesehen für meine Freundin. Und ich hasse diese ganze sentimentale S******e, wieso muss immer nur geheult werden, das bringt gar nichts ausser feuchte Taschentücher. Disskusion, ja, heulen, nein, und letzteres macht meine Mutter schon nur wenn ich versehentlich ne Vase kaputtgemacht habe, wie wärs dann beim Psychologen?

    Wie auch immer, mit meiner Mutter lässt's sich nicht reden, ich warte meine Zeit ab bis ich volljährig bin und ne Wohnung gefunden habe - bis es soweit ist versuche ich ganz neutral zu bleiben und nett zu ihr zu sein...

    mfg Overlord
  • Seelenklempner

    Hi!
    Ich habe das Gefühl, dass Du ein vielleicht falsches Bild von einem Seelenklempner hast.
    Ich persönlich hab einen solchen auch schon in Anspruch genommen und das war echt gut so. Zuerst einmal ist wichtig, dass man jemand findet, mit dem man auf etwa einer Wellenlänge ist. Ob Mann oder Frau muss man sich auch vorher mal fragen. Und dann ist es einfach gut, dass man mal jemand die Brocken vor die Füße werfen kann und der einem zuhört. Und dann das Gesagte wieder aufgreift und neue Möglichkeiten daraus schöpft.
    Vor allem ist es gut, weil es eben jemand aussenstehendes ist, keiner, der in die Geschichte verwickelt ist.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es echt gute, anregende Gespräche waren, die mir einfach auch vorher ungeahnte Blickwinkel eröffnet haben.
    Die Gespräche waren manchmal meinerseits voller Wut, dann wieder lustig, dann wieder sehr, sehr ernst. Und alles wurde ernst genommen, völlig ohne den moralischen Zeigefinger.
    Wenn Du so jemand finden kannst, kann es eine Chance für Dich sein. Zuerst einmal muss man einfach mal offen dafür sein und keine feste Vorstellung haben, wie so jemand "ganz bestimmt" tickt. Das setzt sich sonst fest wie eine self-fullfilling prophecy, eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Sprich: Man muss es sich nur lange genug einreden, dann wird es auch so.
    Und das wäre nutzlos. Du würdest Dir eine echte Chance nehmen.
    Ich wünsche Dir sehr, dass es klappt!
    rotezora
  • Bin ja nun auch beides, sowohl Tochter, als auch Mutter von einem fast 16 jährigen. Und ich hatte auch damals massives Theater mit meinen Eltern. Der Kontakt wurde für geraume Weile drastisch gekürzt.
    Wobei ich erst im nachhinein verstehen lernte, als ich selber Mutter wurde, dass meine Eltern nur mein Bestes wollten. Ich habe wirklich sehr viel falsch gemacht und auch fast alles kaputt.
    Als Jugendlicher und junger Erwachsener hat man da nicht immer einen Sinn für. Man versteht es erst später.
    Auch ist es nicht immer leicht, Erwachsen zu sein und so viel Verantwortung zu tragen. Und Mütter sind keine Übermenschen, sie machen auch Fehler.
    Zudem ist wirklich jeder anders. Ich habe (seit ich dann ausgezogen war), ein super Verhältniss zu meinen Eltern. Jetzt ist es so, wie es sein sollte. Darüber bin ich echt froh.
    Aber da jeder Mensch anders ist, ist auch jede Mutter anders. Meine Bekannte arbeitet bis heute noch an einer gescheiten Beziehung zu ihrer Mutter. Erst seit ca. letztem Jahr, haben sich die beiden mehr angenähert.
    Meine Bekannte versucht nun ihre Mutter einfach so zu akzeptieren, wie sie ist. Mit all ihren Fehlern. Das konnte sie Jahre lang nicht (jetzt ist sie 45).

    Vielleicht lernst Du das später auch noch, vielleicht auch nicht.
    Ich wünsche es Dir. Man hat nur eine Mutter im Leben.
  • Nach deinen äußerungen ist es was ganz schlimmes für dich Gefühl zu zeigen. Ja nicht jammern oder weinen. Gut versteckt im hinterm Winkel. Ich denke auch das es dir wohl verdammt weh getan hat das deine Eltern sich scheiden liesen. Aber als Kind ist man machtlos. Also hat es kein Sinn zu jammern, bringt eh nix, würdest du wohl sagen. So dachte ich jedenfalls auch mal.
    Mag sein das du auch unbewußt deiner Mutter die Schuld gibst das dein Vater weg ist. Und dein Vater hat dich auch enttäuscht, also warum die Gesellschaft toll finden?
    Ich bin auch ein Scheidungskind und bin selbst auch geschieden. Als ich nach Jahren mit meiner Mutter darüber geredet habe, habe ich gemerkt das ich mit manchen Äüßerungen meiner Mutter weh getan habe, die ich aber gar nicht so gemeint hatte. Sie hatte sie nur so aufgefasst. Dann hatte sie auch zugegeben das sie ihre enttäuschung und Wut auf meinen Vater an mir ausgelassen hat aber gleichzeitig wollte sie mich nicht auch noch verlieren. Auch hat sie sich selber die Schuld daran gegeben das die Ehe nicht geklappt hat. So ging es mir auch, als ich mich Scheiden lies. Ich hatte tierische Schuldgefühle gegenüber meinen Kindern. Obwohl wir uns in guter Freundschaft getrennt haben. Aber meine Nerven waren nicht die besten. Aber an diesen Schuldgefühlen wäre ich auch fast zerbrochen. Wollte doch meinen Kindern nur das bestmögliche geben. Ich war dann freiwillig beim Psychologen. Er hat mir gezeigt das es besser ist einen klaren Schnitt zu machen, als den Kindern eine flasche Beziehung vorzuspielen.
    Ich war froh das meine Kinder zu mir gehalten haben und mir gezeigt haben das sie mich so lieb haben wie ich bin. Heute haben wir immer noch ein bombenverhältniss und wir halten zusammen wie Pech und Schwefel.
    Aber sie sagen auch ich wäre damals echt schwierig gewesen...grins..bin bei jeder Kleinigkeit gleich wie eine Rakete hoch gegangen.ich wollte das ja gar nicht, aber mein Nervenkostüm war nicht das beste in der Zeit.
    Gib deiner Mom Zeit und stärke sie. Manche Menschen wollen nicht zeigen wie getroffen sie sind und ziehen eine Maske auf die sie für andere Menschen unnahbar aussehen läßt. Dabei will sie nur stark sein.Für dich und sich selber.
    Vielleicht sieht sie auch in dir deinen vater und will irgendwie verhindern das du genauso wirst ,der ihr weh tut. Frag sie einfach im ruhigen Ton. Warum sie so zu dir ist. Frag sie direkt, sag ihr das du es nicht gut findest und ob ihr gemeinsam eine Lösung dafür finden könnt.
    Und auch wenn du den neuen nicht so toll findest, ihr gibt er ein Teil Selbstvertrauen und sie hat auch jemanden der sie in den Arm nimmt. Auch Muttis sind nicht perfekt und wollen als Frau gesehen werden. Denn mit Mutti sein hört unsere Leben und unsere Träume nicht auf. Auch Muttis haben Vorstellungen wie sie ihr Leben gerne hätten. Auch Muttis sind Traurig oder schwach. Auch Muttis sind verletzbar. Aber sie sind auch Dankbar für jeden kleinen Beweis das unsere Kindern uns lieb haben egal wie wir sind. Denn auch du bist und wirst nicht fehlerfrei sein.
    Ich drücke dir jedenfalls die Daumen das es zwischen euch besser wird.
  • Ich finde du gehst das Problem einfach falsch an. Es ist nicht falsch, eine schlechte Beziehung zu seiner Mutter zu haben. Sie ist auch nur ein Mensch und wenn du nichts mit ihr teilst ist es Unfug ihr mehr als du wirklich für sie übrig hast zu bieten.
    Nur weil die Gesellschaft vorschreibt, dass das anders sein sollte, ist das nicht richtig. Sieh ein, dass du vielleicht gar nicht falsch liegst und du brauchst deswegen keine Komplexe bekommen. Wenn du deine Mutter nicht magst, dann ist das eben so. Da können dich die anderen [...] und du bleibst dennoch im Recht.
    "Der Klang eines Wortes hat nicht nur eine Bedeutung, er ist eine Bedeutung."
    (Pietro Bembo 1525)
  • Ich denke du solltest mal dahin gehen(zum Psychater).Das ist jetzt nicht böse gemeint oder so ich denke du hättest jetzt auch keine andere Möglichkeit dazu.

    Besonders in deinem Falle ist es klar mal darüber zu reden.Wie schon aus der GEschichte von dir das dein VAter deine Mutter Betrügt denkt man jetzt schlecht über seine eigene Mutter, weil sie ja irgendwie selbst Schuld hat oder so.(Das sind meine Gedanken also nicht jetzt darüebr aufregen).Deswegen hast du auch nicht so gute Gefühle über deine Mutter denk ich.

    Ich kann nur sagen geh mal zum Psychater und rede dich mal aus vielleicht hilft das.

    MFG Klank
  • ich kenne diese Situation aus meiner Familie...ich bin nicht dein Seelenklempner aber was du machen kannst: du bist 16...also alt genug um selber dein Leben aufzubauen...zuerst solltest du deiner Mom klarmachen das du nichts dafür kannst und das du nicht in der Lage bist ihr zu helfen...du bist 16 also strebst der Volljährigkeit entgegen und nicht einer Karriere in einer psychologischen Klinik...

    sag ihr das du dein eigenes Leben aufbauen wirst!

    planst du eine weiterführende Schule oder Ausbildung oder Studium?

    Sag ihr wo du was deine Pläne sind und das der Tag kommt wo du sie verlassen wirst.

    dann wird sie sich bald eingestehen, das is nichts bringt ihre Sorgen/Problem/Gedanken in dich zu investieren...

    und du wirst kein Hausarrest mehr bekommen...

    btw: ja ich bin in diesem Alter zu Rebell mutiert und meine Eltern haben sich auch irgendwann getrennt, aber das ist die beste Lösung gewesen für alle Beteiligten
  • Diese gesellschaftliche Ansicht hat überhaupt nix mit der Trennung zu tun, die hat sich schon Jahre davor manifestiert.

    Jetzt zu dem Psychiater:
    1. Er hört dir nicht freiwillig zu, mann muss ihn mit Geld "gefügig" machen, und zwar nicht für wenig.
    2. Habe ich weder Schuldgefühle noch bin ich traurig oder so etwas, nicht wegen der Trennung und nicht wegen der jetzigen Situation, also hab ich nix zu bereden ausser mit meiner Mutter, die wiederum nicht zuhört ( übrigens hab ich sie auch mal direkt einfach angesprochen wieso sie so ist, dann gabs Geschrei usw..)
    3. Bin ich seelisch stabil, habe keine grossen Problem mit meiner Mutter, mein Problem ist dieser ganze Stress den ich momentan durchmache. Ich werde meine Mutter die nächsten 2 Jahre sicher nicht mehr lieben können und dabei wird sich auch nichts ändern.

    Und bitte, bevor ihr euch mit Zähnen und Krallen auf meine Ansichten stürzt versichere ich euch schon jetzt das ihr mich nicht umstimmen könnt, sind halt meine Gedanken.

    - Die Scheidung damals hat mich vieleicht 2-3 wochen ein bisschen traurig gemacht und dann wars vorbei.

    PS: ich strebe die Laufbahn eines Astrophysikforschers oder halt lehrer wenn das nicht klappt an und werde in 4 Jahren an der Uni mein Studium anfangen (sofern ich aufgenommen werde)