Post will erneut Streiken

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  • Post will erneut Streiken

    Tarifkonflikt
    Post und Verdi: Verhandlungen scheitern

    Ein unbefristeter Streik bei der Deutschen Post ist wohl nicht mehr abzuwenden. In der Nacht zum Samstag sind die Verhandlungen zwischen dem Unternehmen und der Gewerkschaft Verdi gescheitert. Hauptstreitpunkt: die Erhöhung der Arbeitszeit.

    Die Verhandlungen im Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Post und der Gewerkschaft Verdi sind gescheitert. Damit kommt es voraussichtlich zu einem Streik von Verdi. Beide Seiten konnten sich nach einem Verhandlungsmarathon in der Nacht zum Samstag in Düsseldorf nicht einigen, wie die Sprecher von Post und Verdi sagten.

    "Keine Gesprächsgrundlage"
    Die Gewerkschaft hatte im Falle eines Scheiterns mit einem unbefristeten Streik gedroht. Verdi war vor allem nicht bereit, eine von der Post geforderte Erhöhung der Arbeitszeit zu akzeptieren. Die Post habe ein Angebot vorgelegt, das eine "mutwillige Provokation eines Arbeitskampfes" darstelle, sagte Verdi-Sprecher Günter Isemeyer. "Das ist keine Gesprächsgrundlage für uns." Die Verhandlungskommission werde der Tarifkommission von Verdi am Samstag empfehlen, das Angebot abzulehnen. Die Tarifkommission wird ebenfalls in Düsseldorf zusammenkommen. Sie kann einen Streik beschließen.

    Mitbürger "Dirk":
    "Ich kann nur sagen, wenn die Post zwei Wochen streikt, kann ich zumachen!!! Aber das interessiert keine Gewerkschaft. Verdi macht nur solche Späne, weil sie so starken Mitgliederschwund haben. Das ist Fakt."

    Die Post erklärte, sie habe ein "attraktives Angebot" vorgelegt und sei auch weiter "uneingeschränkt gesprächsbereit". Nach dem Angebot ist die Post bereit, den Kündigungsschutz bis zum 30. Juni 2011 zu verlängern. Das entsprach einer Forderung von Verdi. Die Löhne der rund 130.000 Tarif-Beschäftigten sollen nach dem Angebot der Post in den nächsten zwei Jahren um rund 5,5 Prozent steigen. Verdi hatte sieben Prozent für zwölf Monate (bis Ende April 2009) gefordert.

    Streit um die Arbeitszeit
    Als Hauptstreitpunkt erwies sich die Arbeitszeit. Während Verdi keine Verlängerung der Arbeitszeit wollte, um Arbeitsplätze zu sichern, schlug die Post eine "moderate" Anhebung vor. Die Beschäftigten sollten künftig eine halbe Stunde länger in der Woche arbeiten - statt 38,5 Stunden nun 39 Stunden. Die rund 53.000 Post-Beamten sollten künftig 40 Stunden in der Woche arbeiten. Das ist eine Stunde weniger als bei den anderen Staatsdienern üblich (41 Stunden), aber mehr als die bisherige Regelung mit 38,5 Stunden.

    Post-Verhandlungsführer Walter Scheurle (Personalvorstand) reagierte mit Unverständnis auf die Ablehnung des Gesamtpakets durch Verdi: "Wer 39 Monate Kündigungsschutz bei einer angemessenen Lohnerhöhung für sechs Minuten längere Arbeitszeit am Tag ausschlägt, vertritt nicht wirklich die Interessen unserer Mitarbeiter."

    Die Post betonte, sie sei bereit zur Fortsetzung des Beschäftigungspakts für sichere Arbeitsplätze sowie zu einer "wirtschaftlich angemessenen Lohnerhöhung". Dies setze aber voraus, dass Verdi auch bereit sein müsse, über eine Erhöhung der Arbeitszeit mit sich reden zu lassen. Arbeitsplatzsicherheit und Einkommenserhöhung entsprächen den vorrangigen Interessen der Beschäftigten. Die starre Haltung von Verdi bei der Arbeitszeit sei "offensichtlich eher dogmatisch und in strategischen und Imagezielsetzungen begründet".



    Quelle: Streiks bei der Post - Tarifkonflikt: Post und Verdi: Verhandlungen scheitern - zoomer.de - Wir machen Nachrichten



    Das wird ja dann wieder lustig auf arbeit :würg:
    Die haben letzten Dienstag schon gestreikt und da ich auf Arbeit täglich von der post mit ca. 100 Paketen beliefert werde, kamen diese den tag auch nicht, sondern einen tag später, mit den Paketen vom Mitwoch zusammen (zusammen ca. 200 pakete).
    Was dann wieder heisst, sich den arsch aufzureißen um die ganze arbeit zu schaffen
  • Irgendwie ist es momentan in Mode zustreiken?
    Los, warum setzen die sich nicht alle in eine Ecke und streiken zusammen.

    Die Bahn; Post; und dann müssen noch die Müllmänner streiken und ich wander aus nach Österreich. :fuck:
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    Freesoft-Board IRC •• Freesoft-Board Teamspeak[/SIZE][/FONT]
  • Ich finds langsam nur noch ätzend.
    Ich verstehe ja, dass die Forderung mehr zu arbeiten schwer für die Briefträger und alle anderen, schwer umzustezen ist, aber deswegen zu streiken finde ich überzogen.
    Man kann kaum noch einen vernünftigen Alltag verleben weil alles streikt.
  • Es gäbe ja gar keinen Grund zu streiken wenn die Herrschenden nicht meinen würden die Arbeitsbedingungen sowie den Lebensstandard der Massen kontinuierlich herabzusetzen, das Streiken ist in dem Fall nur die einzige Möglichkeit sich legal in diesem kapitalistischem System zu wehren und die Berufsgruppen brauchen unsere volle Unterstützung dafür! Wenn die sich alles gefallen lassen würden, würden wir irgendwann alle nur noch für 50 Cent pro Stunde arbeiten! Genau aus dem Grund muss man sich in solchen Fragen konsequent solidarisieren!
  • Streik ist halt für die Mitarbeiter / Gewerkschaften die einzige Möglichkeit ihre "Forderungen" erfüllt zu bekommen. Der Kunde guckt nacher eh wieder in die Röhre ... siehe Bahn -.- .
  • handballspion schrieb:

    Das ist ganz einfach sie sind einfach zu Faul


    Da fällt mir nichts mehr zu ein *kopfschüttel* .

    Tu mir mal einen gefallen und mache mal einen Tag die Arbeit von einem Postangestellten oder Bahnangestellten.

    Du siehst doch nur die Austräger. Die restlichen Aufgaben kennst du doch gar nicht. Aber faul sind sie sicher.
    Also bleiben wir beim Austräger. Die Kilometer, welche er jeden Tag zurücklegt (abgesehen von dem Sortieren vorher) legst du mit Sicherheit in einem Monat nicht auf der Straße zurück.

    Aber gut. Faul sind sie auf alle Fälle.

    Ich kann diese Sprüche nicht mehr hören :würg: .

    yuhu