Der Tod - und dann?

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  • Der Tod - und dann?

    Also ich habe bisher einige Literatur über das Thema "DANACH" gewälzt, aber ich habe nach wie vor Angst vor dem Tode, vor dem DANN. Angeblich gibt es Menschen, die schon in einer "Anderswelt" waren und wieder zurück kamen. Mich beruhigt das nicht, was sie erzählten. Habt Ihr Angst vor dem Tode - vor dem entgültigem Ende eures Seins?
    Und dem Danach?
    ____________________
    Ich war lange krank (sehr krank), deswegen hat mich dieses Thema soooo sehr beschäftigt. Und seit es mir wieder besser geht, lese ich viel darüber. Und grüble viel über sowas.
  • Wozu soll ich angst vor dem Tode haben? Das Leben ist schwer genug, um sich vorerst darüber Sorgen zu machen. Ich fände es schlimmer mit zB. unheilbaren Darmkrebs lange leben zu müssen, sprich nicht sterben zu können. Alles ist nur eine Sache des Gesichtspunktes. Ist man gläubig, so stellt in vielen Religionen der Tod den Übergang zu einer besseren Existens.
    Ich persönlich lasse es auf mich zukommen und erwarte mir trotz Gläubigkeit keine Wunder. Wenn ich Glück habe, erfolgt das Sterben schnell und schmerzlos. Wenn nicht, kann ich auch nichts daran ändern. Da der Tod nicht beeinflußbar ist, hat es, zumindest für mich, wenig Sinn darüber zu grübeln. Vielleicht kommt mit dem höheren Alter, oder einer akuten Krankheit, der Gedanke über den Tod.
    Solange man kann, sollte man sich lieber mit dem Leben beschäftigen, und es ausreizen.
  • Das ist ein Thema,den keiner Beantworten kann,vielleicht ist es aber so ,wie das Gesetzt der Physik sagt "daß Energie nicht verloren gehen kann, sondern nur ihre Erscheinungsform verwandelt."

    Wir Menschen sind dazu geneigt,erst über tot nachzudenken, wenn wir (Unheilbar)Krank sind aber machen uns keine Gedanken ,wenn wir dinge tuen, die dazu beitragen könnten.

    Andererseits glaube ich das wir in Zwischenwelten leben und je nach dem wie wir auf dieser Welt leben mit Hölle oder Himmel belohnt werden,wo ich aber wiederum der glauben bin,das wir bereits in der Hölle sind.

    Ich glaube an das Leben nach dem Tote,aber ich kann es nicht erklären ,vielleicht ist es ein Kreislauf des Universum .
    Ich selbst habe keine Angst vor dem Tot,mein einziger Wunsch dabei wäre, sollte ich sterben dann im Schlaf.
  • Du lebst, und Du lebst immer noch und Du lebst jetzt!
    Darüber solltest Du froh sein und wenn Du liest solltest Du darüber etwas lesen. :read:
    Du verfällst ja schon in Depressionen!

    Denke lieber darüber nach was Du mit Deinem Leben nach Dieser langen Krankheit anfängst. Gestalte jeden Tag bewußt neu und genieße ihn.

    Du hast doch sicher Freunde und Hobbys.

    Ich war erst jetzt in der Situation, daß ich sagte:"Ich hätte tot sein können.", doch ich bin es zum Glück nicht. :tata:

    Neben mir war beim Aufpumpen ein Busreifen explodiert, bin 3 - 4 Meter durch die Luft geflogen und zum Glück nur mit einer Sprunggelenksfraktur gelandet.

    Da sagte ich "habe die Englein schon singen hören, doch sie wollten mich noch nicht".

    Also lebe ich und genieße die schönen Dinge des Lebens weiter. :knu:
    Freue mich schon auf den Tag, wo ich wieder arbeiten kann und genieße bis dahin meinen Garten. Wenn ich da im Moment auch noch nicht viel tun kann.


    Gruß Buswusel :lego:
  • Buswusel schrieb:

    (...)Da sagte ich "habe die Englein schon singen hören, doch sie wollten mich noch nicht".(...)


    Er fragt , was nach tot kommt,das was du schilderst ist das Schicksal,der nach meiner Meinung uns bei der Geburt auf dem weg gegeben wird.
    Wenn die Zeit nicht da ist,kannst du auch aus dem 9 stock runterfallen und es passiert nichts.

    Freue mich schon auf den Tag(...)


    Damit hast du recht,mann sollte sich auf jeden Tag freuen,in dem man wieder aufwacht und nicht zuviel darüber nachdenken,was nach dem tot passiert.
  • Solange man kann, sollte man sich lieber mit dem Leben beschäftigen, und es ausreizen.[/QUOTE]


    stimme dem voll und ganz zu. das leben ist wirklich schwer genug, als sich schon frühzeitig über den tod gedanken zu machen. wir alle müssen mal sterben. einige früher andere später. das eizige was man tun kann ist dem tod so gut wie möglich hinauszögern durch die lebens weise. gesund ernähren , nicht rauchen u.s.w. so mache ich das zumindest. sollte ich dennoch todkrank werden oder sterben durch unfall , dann passiert es halt. sowas kann man nicht voraus sehen und schon gar nicht beeinflussen.und über das was danach ist , mache ich mir als nichtgläubiger schon gar keine gedanken.weder über ein leben nach dem tod noch über eine andere welt. uns gehts nicht anders als andere lebewesen auch. wir werden begraben und verwesen. nichts weiter. so sehe ich das. in diesem sinne...

    barakka
  • @El-que
    Das Problem liegt darin, dass wir Menschen "Gewohnheitstiere" sind und uns oftmals vor Veränderungen fürchten. Wir wissen, dass alles Lebende "bestrebt" ist zu sterben und der unabdingbare ungewisse Zustand bereitet einem Angst. Das Ganze dient der Artenaufrechterhaltung, dem Selbstschutz und der Antriebskraft unseres Daseins.

    Ich persönlich glaube an kein "danach", da ich mir den offensichtlich körperlosen Zustand nicht ganz vorstellen kann und möchte. Wenn es wirklich eine Seele geben sollte, wo halten sich diese auf. Was noch viel wichtiger dabei ist, ist der Ursprung dabei. Was war eher da - die Seele oder die Hülle (Huhn oder Ei - Phänomen). Ich glaube eher an ein zufälliges Phänomen - einem biologischer "Unfall", der ein Biotop erschaffen hat indem wir durch evolutionäre Anpassung langfristig überleben können.

    Energie geht nach dem Energieerhaltungssatz gemäß unserer irdischen Gesetze nicht verloren, dass stimmt soweit. Jedoch ist Energie auch an Materie gebunden. Nun bleibt die Frage, ob eine Seele materieller Natur ist? Dafür, dass es so wenig bzw. keine Beweise für deren Existenz gibt spricht natürlich mehr dafür, dass es sich hierbei um immaterielle Geschöpfe handeln muss, die mit unseren Dimensionen unvereinbar sind.

    Ich bin mir auch nicht ganz sicher, welche Zweck eine solche materielose "Erscheinung" haben sollte. Viel interessanter ist die Frage was vor dem Leben war. Wenn es etwas danach geben sollte, so muss doch im Umkehrschluss theoretisch auch davor etwas gewesen sein. Es gibt ja Menschen, die behaupten wiedergeboren zu sein. Biologisch ist dies aber nicht möglich, da kein Neugeborenes derartige mystische Fähigkeiten besitzt, sich an etwas zu erinnern, was vor seiner biologischen Zeitrechnung statt gefunden hat.

    Die Menschen, die behaupten in einer Anderswelt gewesen zu sein, haben ja in der Regel helles weißes Licht gesehn. Nun frage ich mich als rational denkender Mensch, ob damit nicht das gleißende Licht des OP-Saals gemeint sein könnte. Ein desolater Zustand, der dem Körper die letzten Kräfte abverlangt und dabei chemische Reaktionen auslöst - ein Gedankenkino das seinesgleichen Sucht. In unserer Traumphase können wir ja auch nicht genau unterscheiden was fiktiv und was real ist. Warum sollte diese während einer lebenskritischen Phase nicht genauso sein?
    MfG -Kelios-
  • Ich empfehle ich die Lektüre des Bestatterweblogs. Da schreibt der Eigentümer und Betreiber eines Bestattungshauses über seinen Beruf, den Alltag, natürlich auch über das Thema Tod allgemein, und im speziellen über alle möglichen Kuriositäten. Erklärtes Zeil ist dabei, die Berührungsängste mit dem Tod zu verringern, da dieser ja leider unweigerlich auf uns alle zukommt und man sich wohl oder übel irgendwann immer einmal damit auseinandersetzen muss.
  • Also ich hatte auch eine Zeit lang Angst vor dem Tod


    Allerdings bin ich sie losgeworden indem ich mir ganz einfach Gedanken mache "Was ist so schlimm am nichts ?"

    Und dann ist mir aufgefallen, dass wenn ich nichts mehr fühle auch nichts mehr schlimm daran sein kann (logisch)

    Funktioniert nur, wenn du nicht gläubig bist, denn in den meisten Religionen gibt es ja etwas nach dem Tod(Und kann auch nicht garantieren ob es bei jedem so ist, aber bei mir war es so)

    Und falls du gläubig bist würde ich mir darüber mal Gedanken machen, bis jetzt wurde jeder Glaube irgendwann "wiederlegt"

    z.b. bei den Römern(oder Griechen) jagte Zeus Blitze vom Himmel ==> Mittlerweile weiss man, woher die Blitze kommen

    Götter/Glauben sind meiner Meinung nach nur dafür da, um sich Dinge zu erklären, die noch nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen

    Und durch einen Glauben kann man auch durchaus erst richtig Angst vor dem Tod bekommen(ich sag nur Hölle und so Zeug)

    ===> Besser keinen Glauben, denn es tut einem nicht wirklich gut

    Und was die Angst vor dem Tod angeht, da bin ich ja weiter oben schon drauf eingegangen
  • Als meine Oma gestorben ist habe ich mir viele Gedanken über den Tod und das "Danach" gemacht. Ich hatte auch Angst davor aber jetzt nur noch selten.

    Die Angst kommt eigentlich nur zurück, wenn ich in der Zeitung lese "Mann ging auf Frau los..." Ich hab eher mehr Angst vor den Schmerzen, wenn ich dann welche haben sollte.

    Aber jetzt denke ich mir wenn Gott will das ich irgendwann sterbe, dann lächel ich dem Tod entgegen, denn ändern kann ich das sowieso nicht mehr.

    Naja aber trotzdem denke ich auch das man lieber mehr Gedanken über sein Leben machen sollte, wie man es gestalten kann und das man sich auf jeden Tag freut.
  • Ich denke, das der Tod am schlimmsten für die Hinterbliebenen ist.
    Als mein Sohn mit 14 Jahren einfach so über Nacht gestorben ist, brach für mich als Mutter alles zusammen. Ich habe Gott und die Welt verflucht,weil ich es nicht brgreifen konnte, das er plözlich und ohne Vorwarnung nicht mehr da war.
    Es hat eine lange Zeit gedauert bis ich damit umgehen konnte.
    Heute kann ich sagen, daß er das leben,daß ihn erwartet hätte nicht geliebt hätte. Er war sehr fröhlich und lebenslustig. Leider hatte er eine unentdeckte schweren Herzerkrankung.--einen chronisch entzündeten Herzmuskel-
    Operationen und Einschränkungen in allen Lebensbereichen wären die Folge
    nach Erkennung der Krankheit gewesen.
    Sein Herz hat einfach aufgehört zu schlagen.Für mich war das eine Hilfe den Tod zu akzeptieren.
  • incognitous schrieb:

    Es gibt kein Leben nach dem Tod.

    Das ist einzig ein Wunsch des Menschen. Find dich damit ab


    Da bin ich ganz deiner Meinung


    Nochdazu, solange man sich nicht damit abfindet hat man doch immer mal wieder Angst vor dem Tod

    ==> Man muss akzeptieren, dass da halt einfach NICHTS kommt
  • Richtig, aber nach dieser Maxime sind die Erinnerungen auch nur mit dem Erhalt der von Menschen verfassten Daten von Bedeutung. Mit dem Exitus der Menschheit und dem Verfall der archivierten Daten stirbt auch jedes Detail unserer Existenz aus. Nach aktuellem Wissensstand lässt sich dieses Problem bisher auch nicht umgehen.

    Ich bin auch der Überzeugung, dass nach dem Ableben einfach nichts kommen wird.
    MfG -Kelios-
  • El-que schrieb:

    Also ich habe bisher einige Literatur über das Thema "DANACH" gewälzt, aber ich habe nach wie vor Angst vor dem Tode, vor dem DANN. Angeblich gibt es Menschen, die schon in einer "Anderswelt" waren und wieder zurück kamen. Mich beruhigt das nicht, was sie erzählten. Habt Ihr Angst vor dem Tode - vor dem entgültigem Ende eures Seins?
    Und dem Danach?


    Hmm, in einer anderen Welt... Glaube ich nicht. Nachts, wenn ich träume schickt mich mein Gehirn in die unterschiedlichsten Welten. Also siehst du, wozu ein gesundes Gehirn im Stande ist.

    Nun stirbst du, Gehirn bekommt weniger Sauerstoff, was denkst du, wozu ein Gehirn in diesem Zustand imstande ist? ...
  • Ich habe keine Angst davor zu sterben, sondern eher Angst davor WIE ich sterben werde. Wenn ich jetzt Krebs oder AIDS (Gott bewahre) hätte und ich müsse noch ein Paar Jahre leben und dann an einem laaaangsamen schmerzhaftem Tot sterben, dann wäre das natürlich sehr schlimm. Aber ICH glaube das "Gott" so etwas wie eine Quelle aus Energie ist, aus heller weißer Energie...und jedes mal wenn ein Mensch geboren wird, schickt "Gott" ein Teil seiner Energie in den Menschlichen Körper...und wenn man stirbt kehrt diese Energie zu "Gott" zurück, das könnte auch das helle Licht erklären was manche sehen wenn sie "Halbtot" sind. Aber es ist nur das was ich denke, natürlich kann niemand die genaue Antwort wißen.
  • HiPHoP21 schrieb:

    ... das könnte auch das helle Licht erklären was manche sehen wenn sie "Halbtot" sind.



    Sorry, aber wann seit wann lebst du bzw. welche Informationsquellen nutzt du? Wissenschaftler haben schon seit Jahren Erklärungen für dieses sogenannte helle Licht beim Nahtod.

    Nur ganz kurz, da man ja mal selber nachlesen kann, wenn Interesse:

    Der Körper produziert Körpereigene Drogen, welche einem LSD- Rausch ähneln. Das hat aber nun nichts mit Göttern zu tun..
    So kann es auch sein, dass man gewissen Phasen seines Lebens an sich vorbeirauschen sieht. Ein "Film" eben.
  • Ich bin schon erstaunt, daß hier so Wenige an ein Leben nach dem Tod glauben.
    So wird es sein: Nichts, absolut nichts. Genau so wie das Nichts vor der Geburt.
    Wer was Anderes glaubt, solls tun.
    Schon mal über die Unendlichkeit nachgedacht? Nicht Tage, Monate, Jahre, Jahrtausende.
    Unendlichkeit ist nicht mit Verstand zu begreifen. In der Unendlichkeit wird die gesamte Existenz der Menschheit nicht meß- oder darstellbar sein.
    Da ist einfach kein Raum für ein Leben nach dem Tode.
    Die Versprechungen für die Hoffnung auf etwas Besseres nach dem Tod sind von Menschen gemacht.
    Mit dem angeblichen Wissen, was danach kommt, kann man wunderbar Menschen manipulieren, Ängste schüren und Hoffnungen wecken.
    Es ist noch nicht lange her, da konnte man sich von seinen Sünden freikaufen!

    @El-que
    Über den Sinn des Lebens nachdenken und seinen Schluß ziehen, tut wahrscheinlich jeder.
    Aber du solltest dich nicht zu sehr mit dem Danach beschäftigen.
    Du lebst jetzt und nur jetzt.

    Gruß nannu
  • incognitous schrieb:

    Sorry, aber wann seit wann lebst du bzw. welche Informationsquellen nutzt du? Wissenschaftler haben schon seit Jahren Erklärungen für dieses sogenannte helle Licht beim Nahtod.

    Nur ganz kurz, da man ja mal selber nachlesen kann, wenn Interesse:

    Der Körper produziert Körpereigene Drogen, welche einem LSD- Rausch ähneln. Das hat aber nun nichts mit Göttern zu tun..
    So kann es auch sein, dass man gewissen Phasen seines Lebens an sich vorbeirauschen sieht. Ein "Film" eben.


    Ich benutze keine Informationsquelle, es is nur das was ich dazu denke ^^

    Hmm, also welche Erklärungen haben WIssenschaftler? Würd ich gern mal wißen is ja eig. intressant :)