Erste Alphaversion von KDE 4.1

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  • Erste Alphaversion von KDE 4.1

    KDE 4.1, die erste Version von KDE 4, die in vollem Umfang für Endanwender gedacht ist, nimmt allmählich Formen an.
    Die jetzt veröffentlichte Alphaversion spiegelt den Stand der Entwicklung wieder und sollte nur von Testern und Entwicklern eingesetzt werden. Der aktuelle Funktionsumfang soll jedoch bereits weitgehend dem des endgültigen KDE 4.1 entsprechen. Dies ist auch notwendig, da die offizielle Version 4.1 bereits Ende Juli erscheinen soll.
    Eine Neuerung in der Alphaversion ist Akonadi, eine Bibliothek zur Speicherung von Daten, die ein Ersatz für das vorhandene Ressourcen-Framework sein, aber über dieses hinausgehen soll. Das API verwendet DBUS und ein IMAP-ähnliches Protokoll und besitzt keine Abhängigkeiten zu KDE oder Qt.
    Die KDE-PIM-Anwendungen wie KMail und KOrganizer wurden nun auf KDE 4 portiert. Sie verwenden zwar noch nicht Akonadi, sind aber ansonsten voll integriert. Ferner wird KDE 4.1 erstmals unter Windows, Mac OS X und OpenSolaris verfügbar sein.
    KDE 4.1 baut auf Version 4.4 der Qt-Bibliothek, die momentan noch in der Testphase ist. Neben dem Funktionsumfang soll in dieser Version auch die Geschwindigkeit steigen, beispielsweise beim Darstellen von SVG-Grafik. Zur Zeit wird die neue Oberfläche »Plasma« auf diese Version portiert, was nach Angaben der Entwickler zu einem geringeren Umfang des Plasma-Codes führen wird. In der nächsten Zeit ist deshalb mit weniger Stabilität in Plasma zu rechnen.
    Der Quellcode von KDE 4.1 Alpha1 (KDE 4.0.71) steht zum Download bereit. Zum Compilieren sollte man die Anleitung zu Rate ziehen. Binärpakete gibt es zur Zeit für OpenSUSE 10.2, 10.3 und Factory, die aktuelle Entwicklungsversion.
    Drei Monate bleiben den Entwicklern noch bis zur Veröffentlichung von KDE 4.1 am 29. Juli. Dem Zeitplan zufolge wird es die erste Betaversion am 27. Mai, die zweite am 24. Juni und einen Veröffentlichungskandidaten am 15. Juli geben.

    Information: KDE