Was tuen gegen starke Krämpfe ?

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  • Was tuen gegen starke Krämpfe ?

    Hallo Leutz.

    Gestern war nicht das erste Mal, dass ich im Bett lag mich gestreckt habe und dabei meine Wade verkrampft ist.
    So etwas passiert mich öfters, besonders wenn ich abends noch einen trinken war. ;)
    Gestern konnte ich zB den ganzen Tag nichts machen (Radfahren etc.) da meine Wade zu sehr geschmerzt hat.
    Auch mein Fuß muss oft dran glauben. Ein paar Sekunden in einer ungewohnten Position und schon fängt der Schmerz an. Und es ist ein richtiger Schmerz (Ich könnt manchmal echt heulen dabei)
    Ein Freund von mir hat das ähnliche Problem. Er faselt die ganze Zeit von einer Banane am Tag. Meine Freundin hingegen rät mir zu einem Apfel und viel Trinken (was ich eh jeden Tag esse/trinke)
    Evtl. weiß einer von euch eine bessere Lösung gegen Krämpfe.
    Wäre sehr dankbar über alles was kommt. (teste auch gerne neues aus ;))

    Grüße
  • Ich tippe mal ganz stark auf Magnesiummangel.
    Hier mal ein wenig zum Lesen ;)




    Zu wenig Magnesium – was kann passieren?

    Magnesiummangel führt zu einer Vielzahl von Erscheinungen, die natürlich nicht alle gemeinsam auftreten müssen. Manchmal ist es nur Kopfschmerz, es können aber auch Wadenkrämpfe oder Herzjagen hinzukommen. Treten bei Ihnen die genannten Symptome auf, sollten Sie in jedem Fall auch Ihren Therapeuten oder Apotheker um Rat fragen. Ein Magnesiummangel ist allerdings nicht ganz einfach festzustellen, darum hilft in der Praxis meist nur ausprobieren. Wenn Sie Magnesium zu sich nehmen und die Anzeichen verschwinden oder weniger werden, dann sind Sie auf dem richtigen Weg.

    So kann sich Magnesiummangel
    bemerkbar machen:

    Im Kopfbereich:
    Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Angst, psychische Befindlichkeitsstörungen, Atemnot

    Im Herzbereich:
    Herzschmerzen, Herzklopfen, Herzjagen, Herzdruck

    In Magen und Darm:
    Übelkeit, funktionelle Magen- und Darmkrämpfe und Durchfälle

    An den Muskeln:
    Wadenkrämpfe, Krämpfe der Muskeln in Nacken, Schulter und Rücken, Zehenkrämpfe, Fußsohlenkrämpfe, Taubheit und Kribbeln in den Händen

    Warum haben wir heute zu wenig Magnesium?

    „Wir leben in einer Überflussgesellschaft“.
    „Wir essen so gut wie nie zuvor“.
    „Man kann bei uns das ganze Jahr fast alle Lebensmittel kaufen“.

    Da fragt man sich natürlich: Wie kann es trotzdem dazu kommen, dass wir mit einem so wichtigen Mineralstoff wie Magnesium nicht ausreichend versorgt sind?

    Unsere Lebensmittel enthalten heute zunehmend weniger Magnesium.
    Der saure Regen trägt maßgeblich dazu bei, dass das Magnesium aus den Böden verschwindet. Aber auch unsere Ernährungsgewohnheiten sind im Allgemeinen eher schlecht. Wir essen zu fett, zu süß, zu salzig und zu viel Wurst und Fleisch.
    Fett, Zucker, Wurst und Fleisch enthalten jedoch fast kein Magnesium. Durch falsche Zubereitung der Lebensmittel kann darüber hinaus noch sehr viel Magnesium verloren gehen. Kocht man Gemüse, so geht Magnesium in das Kochwasser über. Wird es weggeschüttet, fehlt dieses Magnesium.


    Risikogruppen für einen Magnesiummangel.

    Die meisten Menschen trinken heute Alkohol. Auch wenn dies oft nicht viel ist, verschlechtert sich dadurch die Magnesiumsituation. Denn regelmäßige kleine Mengen Alkohol führen dazu, dass mehr Magnesium in den Urin übergeht und ungenutzt ausgeschieden wird. So kann auch das tägliche Bier am Abend dazu beitragen, dass wir zu wenig Magnesium haben.

    Ähnliches gilt auch für Medikamente. Viele Medikamente führen dazu, dass wir mehr Magnesium benötigen. Dazu gehören z.B. die Antibabypille sowie Entwässerungs- und Abführmittel.

    Heute werden Diätkuren immer beliebter. Es gibt fast niemanden mehr, der nicht irgendwann im Leben schon einmal versucht hätte, durch eine Diät abzunehmen. Die meisten Diäten sind extrem einseitig. Dadurch wird häufig auch sehr wenig Magnesium aufgenommen. Bei allen länger dauernden Diäten ist deshalb höchste Vorsicht geboten. Man tut dem Körper nichts Gutes, wenn man ihm zu lange das lebenswichtige Magnesium vorenthält.

    Aber auch bei einer guten Ernährung kann man in bestimmten Situationen zu wenig Magnesium bekommen. Das trifft immer dann zu, wenn sich der persönliche Magnesiumbedarf erhöht. Dies ist z.B. beim immer beliebter werdenden Freizeitsport der Fall. Über den Schweiß geht viel Magnesium verloren. Sportler, vor allem Läufer, kennen dies: Plötzlich bekommt man Wadenkrämpfe und weiß nicht, warum. Ein Hinweis darauf, dass Sporttreibende mehr Magnesium benötigen.

    Auch der schon erwähnte Stress führt zu einem erhöhten Magnesiumbedarf. Wer sich oft gestresst fühlt, sollte auf Magnesium achten.

    Bestimmte Erkrankungen wie Diabetes erhöhen ebenfalls den Magnesiumbedarf.

    Übrigens: Auch in Schwangerschaft und Stillzeit benötigt man mehr Magnesium.


    ich hoffe du bist jetzt ein wenig schlauer!
  • du könntest magnesiumtabletten schlucken, sowas beugt krämüfen vor. aber eigentlich reicht es auch wenn du genug wasser trinkst, wie deine freundin sagt, da ist magnesium enthalten. darfst halt nur kein destiliertes wasser trinken sonst wirds eventuell gefährlich und bringen tuts auch nix. also geif am besten zu mineralwasser oder leitungswasser. aus erfahrung kann ich dir aber sagen, wenn du dich nur heftig genug verränkst oder eben blöde positionen einnimmst, kann nichts auf der welt den krampf verhindern =) also nicht verzweifeln...
  • Wow danke für die schnelle und ausführliche Antwort !
    Es stimmen mehrere Punkte überein .. Kopfschmerzen, Alk, Zehen-/Waden-/Fußsohlenkrämpfe .. zum Durchfall ist es zum Glück noch nicht gekommen. :D
    Ich glaube ich werde morgen mal zur Apotheke fahren ob die da was spezielles haben oder ob nicht auch reicht wenn ich noch mehr trinke.
  • @kili23
    Keine Doppelposts. Beiträge lassen sich editieren.

    @HakaiDo
    Die Suchfunktion hätte dir schon zu diesen Thema geholfen.

    Das Thema gehört in die Gesundheits Ecke.

    -> moved

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