Deutschland - The worst place to be?

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  • Deutschland - The worst place to be?

    Irgendwie fühle ich mich hier in Deutschland zunehmend unwohler.
    Ich habe den Eindruck vom Staat (oder EU) immer mehr ausgenommen und gemaßregelt zu werden (Benzinpreise, Solidaritätszuschlag, Mehrwertsteuer, Rauchverbote etc.)
    Zudehm sehe ich wie die Schere zwischen arm und reich immer größer wird und der Staat das auch fördert (siehe Mwst.)
    Ebenso habe ich den Eindruck dass wir Deutschen (kann ich ja nichts für, wurde halt als Deutscher geboren) immer noch in der Welt gehasst werden.
    Wie ist Euer Eindruck? Geht es euch genauso oder empfindet Ihr das alles ganz anders?
  • JayJay242 schrieb:

    Ebenso habe ich den Eindruck dass wir Deutschen (kann ich ja nichts für, wurde halt als Deutscher geboren) immer noch in der Welt gehasst werden.


    In welcher Welt?? , ich bin Deutsch geboren und werde auch Deutsch bleiben, da werde ich auch nicht wie du mitleidigt behaupten,"das ich leider als deutscher geboren bin"
    Die Deutschland hassen,sollen sich selbst an die eigene eier fassen,ist der deutsche nur solange gut wenn sie Spenden??,wie sieht es denn bei ihnen aus??

    Ok was du zuerst erwähnt hast,geht mir auch an die Nüsse,aber trotzdem sollten sich andere Länder über das soziale Unterstützung von uns beispiel nehmen.
    Hier kann keiner verhungern oder obdachlos werden.
  • mhm ...

    Also ich hab ne Wohnung (sehr schöne sogar), ich hab einen Job (einen sicheren), ich bin versichert (und abgesichert falls mir was passieren sollte) und meine Frau und meine Tochter bekommen die beste medizinische Versorgung die man als pflicht und privat Versicherter bekommen kann!

    Dass die Preise für alles ständig steigen, und dass die Steuern ständig erhöht werden ist bitter aber notwendig, zumindest solange wie meine Familie von einem Einkommen leben kann, um die sozialen Absicherungen die unsere Regierung (unser Land) bietet weiter zu gewährleisten!

    Dass die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird ist normal und kein deutsches Problem sondern überall so! Schau dir mal Amerika an, da gibt es gar keine Mittelschicht!

    Also ich weis nicht wo du da jetzt nun ein Problem siehst, wenn du der Meinung bist hier ist alles d00f, dann wander aus. Wenn du meinst wir Deutschen werden gehasst, dann erlange eine andere Staatsbürgerschaft, wie wäre es als Amerikaner, würde dir dann aber von Urlaub in Afghanistan und Irak abraten!

    Durch mein Hobby hab ich Kontakte in nahezu alle Regionen der Welt und bisher ist man mir (mir persönlich!) immer freundlich und offen begegnet, natürlich haben wir in unsere Geschichte Dinge die am besten nie passiert wären, aber sie sind passiert und (meine Meinung) inteligente Lebewesen sind in der Lage aus Fehlern zu lernen und diese nicht zu wiederholen, von daher ...

    Ich glaube es gibt kein Land welches in ihrer Geschichte nicht irgendwelche Schandflecke hat, und Tote produziert hat jedes Land mehr als genug!

    Also Ball flach halten und dass genießen was es gibt, wenn jemand der Meinung ist uns zu hassen (weswegen auch immer, wobei 90% des Hasses aus Neid resultiert!) dann soll er dies tun, aber man sollte dies nicht auf das gesamte Herkunftsland dieser Person legen!

    naja ...
    [SIZE="1"]Für den vernünftigen Mann gibt es nur zwei Arten von Weibern, die eine heiratet man, die andere: 20 Euro und dann raus![/SIZE]
  • resnu schrieb:


    .......Hier kann keiner verhungern oder obdachlos werden.


    in welchem deutschland lebst du denn...?... in dem deutschland, in dem ich lebe, sieht es gaaanz anders aus

    Obdachlosigkeit ist klar definiert: Obdachlos ist, wer kein Dach über dem Kopf hat, wer auf der Straße lebt. Das sind in Deutschland etwa 25 000 Menschen. Nicht erfasst sind allerdings Menschen mit so genannter "nichtsesshafter" Lebensweise. Entsprechend nannte sich die Dachorganisation der deutschen Obdachloseneinrichtungen bei seiner Gründung im Jahr 1954 "Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Nichtsesshaftenhilfe".

    Quelle: [url=http://www.tagesspiegel.de/kultur/;art772,1923202]Obdachlosigkeit in Deutschland: Wer ist obdachlos?[/url]

    und wenn du nach "verhungern in deutschland" googlest, wirst du auch das eine oder andere finden

    lg... nehe
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
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    Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: »Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!« (R. Mey)
  • @nehe

    man sollte aber differenzieren zwischen den Menschen die Obdachlos sind weil sie von niemanden Hilfe bekommen und denen die diese ablehnen, und dann wird die Zahl weitaus kleiner. Ich will nicht sagen dass es gänzlich unmöglich ist (obdachlos und verhundern) aber (in meinen Augen) tut die Regierung sehr viel um dem gegen zu wirken, allerdings gibt es Menschen die diese Hilfe nicht wollen, warum auch immer!
    [SIZE="1"]Für den vernünftigen Mann gibt es nur zwei Arten von Weibern, die eine heiratet man, die andere: 20 Euro und dann raus![/SIZE]
  • Cybaerchen schrieb:

    @nehe

    man sollte aber differenzieren zwischen den Menschen die Obdachlos sind weil sie von niemanden Hilfe bekommen und denen die diese ablehnen, und dann wird die Zahl weitaus kleiner.....


    ich habe nicht umsonst im zitat den satz in "rot" gefasst..... menschen, die ohne obdach leben wollen, zählen zu denen, die eine sogenannte "nichtsesshafte" lebensweise bevorzugen .... aus traditionellen gründen.... oder eben sogenannte "aussteiger"
    wenn du auf die Quelle meines zitates gehst, wirst du lesen, dass sich die zahl der "obdachlosen" mehr als verzwanzigfacht, wenn man diese menschen einbezieht
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  • Es ist traurig das nach Beendigung des Arbeitslebens, für manchen Mitbürgern die Rente nicht einmal reicht für einen nüchternen Lebensabend.

    Manche Rentner gehen nicht einmal zum Arzt weil das Geld vorne und hinten nicht reicht.

    Man hat das ganze Leben lang hart geknüppelt fürn Appel und nen Ei. Armes Deutschland...

    Gruss Steppel
  • @nehe

    Dann lies deine Quelle bitte nochmal, bei den Obdachlosen wird nicht differenziert zwischen denen die absichtlich obdachlos sind und denen wo keine Hilfe ankommt, dass was du mit verzwansigfachst meinst sind "Wohnungslose" und selbst da zählen die die ABSICHTLICH keine Wohnung haben NICHT extra mit!

    Zu dieser Gruppe zählen Menschen, die für ihr Dach über dem Kopf keinen Mietvertrag haben, sondern lediglich mit einem Nutzungsvertrag in Wohnraum eingewiesen sind oder in Notunterkünften leben. Außerdem gelten Männer, Frauen und Kinder als wohnungslos, die in Heimen, Anstalten, Notübernachtungen, Asylen und Frauenhäusern sowie in Billigpensionen leben, bei Verwandten, Freunden oder Bekannten vorübergehend untergekommen sind.


    Da ist nirgendswo die Rede von den Leuten die ich schon weiter oben erwähnte, nämlich DIE die keine Hilfe WOLLEN!

    @Steppel

    Auch hier muss man differenzieren, wenn ich sehe wie meine Oma lebt _kann_ es Rentner gar nicht so schlecht gehen, und sie war lediglich "Putzfrau"! Wenn man von Rentnern spricht, die nur vom Appel und Ei leben, dann sollte man einzelne Schicksale nehmen und diese analysieren dann wird man feststellen dass dies NICHT der allgemeine Fall ist sondern spezielle!

    Aber die beiden Themen (Obdachlosigkeit / Hunger und Rentner) tragen nicht wirklich viel zum Hauptthema bei, nämlich ob Deutschland "The worst place to be?" ist?! Bzw. die spärliche Ausführung dieser Themen *hust*!
    [SIZE="1"]Für den vernünftigen Mann gibt es nur zwei Arten von Weibern, die eine heiratet man, die andere: 20 Euro und dann raus![/SIZE]
  • Hallo,
    ich habe noch nicht verstanden, wieso die Erhöhung der MwSt die Schere zwischen arm und reich vergrößert. Im Gegenteil, erhöht die Mehrwertsteuer und schafft dafür die Lohnsteuer ab! Es gibt keine fairere Steuer als die Mehrwertsteuer...

    Der ermäßigte Satz für Lebensmittel soll da bleiben wo er ist oder sogar sinken. Denn das trifft die Armen, die sich vorwiegend Lebensmittel kaufen müssen.

    Wenn man aber den regulären Mehrwertsteuersatz von 19% auf 30% erhöhen würde, dann trifft das in hohem Maße die Reichen. Autos, Luxusartikel, Reisen usw. werden teurer. Natürlich trifft das auch die Mittelschicht, aber im geringeren Maße. Die Menschen, die sich mehr Luxus leisten wollen, sollen dafür hohe MwSt zahlen, dafür sollen die Ärmeren, die vorwiegend Lebensmittel kaufen, entlastet werden...

    Deshalb bin ich wirklich dafür, die Lohnsteuer massiv zu senken oder abzuschaffen und dafür die MwSt von 19% auf 30% zu erhöhen - wie gesagt, die 7% für Lebensmittel bleiben...

    Das entlastet die Geringverdiener und trifft die Menschen mehr, die sich mehr Luxus leisten. Je reicher, desto mehr Steuern!!!
    Deshalb finde ich gerade die Mehrwertsteuer sehr gerecht.
  • JohnnyBgood schrieb:

    ... dafür, die Lohnsteuer massiv zu senken oder abzuschaffen und dafür die MwSt von 19% auf 30% zu erhöhen - wie gesagt, die 7% für Lebensmittel bleiben...

    Das entlastet die Geringverdiener ...


    Falsch! Denn viele Geringverdiener zahlen gar keine Lohnsteuer oder nur ein paar Euro. Eine pauschale Mehrwertsteuer-Erhöhung träfe aber gerade die unteren Einkommensschichten überdurchschnittlich. Auch auf günstige Kleidung, Schulmaterial, Anschaffungen etc. müsste viel mehr bezahlt werden. Selbst nicht-alkoholische Getränke haben jetzt schon 19% MwSt.

    Wenn, dann sollte man überlegen, eine Luxussteuer einzuführen auf Waren & Dienstleistungen, die bestimmte Grenzen übersteigen, beispielsweise Luxusautomobile.
  • das wir deutschen gehasst werden, dass liegt daran das gerade wir immer wieder das thema rund um den 2.weltkrieg ansprechen müssen!-> eigentlich sind wir das ein gutes stück selber schuld wenn wir immer nur die schlechtesten seiten unserer deutschen vergangenheit aufwärmen müssen (alle länder haben dunkle schattenseiten aus der vergangenheit)

    in dem land in dem ich nun lebe werden die deutschen geliebt bzw.sehr geschätzt.

    die schere die sich in deutschland zwischen arm und reich öffnet hat mich persönlich dazu bewogen auszuwandern (alle reden davon und ich hab es mit einem ängstlichen gefühl im bauch getan). ich dachte mir bevor ich in diesen sog von hartz IV gerate, gehe ich lieber.

    dann noch zu der "deutschen" arroganz was die ach so tolle soziale absicherung betrifft, stichwort: arbeitslosenversicherung, renten etc.

    ich lebe nun in einem schwellenland in dem man:
    - ein halbes jahr arbeitslosengeld bekommt (dann nichts mehr, aber es ist genug zeit da um einen anderen job zu finden)
    - der staat für die krankenversorgung aufkommt und das für alle (auch für ansässige ausländer), wenn man keine krankenversicherung hat (ich habe keine, um das geld zu sparen und mir somit schneller eine bessere existenz aufbauen kann)
    - eine [nicht so tolle] staatliche rente bekommt (firmen zahlen in der regel gute und die vollen beiträge für eine zusatzrentenversicherung für die angestellten/ arbeiter)

    ich kann nur sagen, dass ich über diverse internetseiten und von freunden nur hiobsbotschaften aus deutschland erhalte aber es bei uns langsam und stetig aufwärts geht.
    im herzen bleibe ich deutscher, aber mit der heutigen deutschen mentalität kann ich nicht mehr viel anfangen. ich hab es schon öfter hier geschrieben, dass alles daran gesetzt wird um die mehrheit des deutschen volkes verblöden zu lassen und sie gegen einander auszuspielen um sie besser beherrschen zu können.

    und dann noch die klassifizierung der schulkinder nach der 4.klasse. in diesem alter kann und darf noch keine einstufung der kinder erfolgen, hier wird nur in soziale schichten unterteilt (hauptschule, realschule und gymnasium dienen nur zum erhalt der vorhandenen klassen). ich bin mir sehr sicher dass in zukunft aufgrund der PISA-studie die hauptschule mit der realschule zu einer art gesamtschule fusionieren wird, aber die gymnasien weiter der oberern schicht erhalten beleiben werden (um ihren "herrschaftsanspruch" zu bewahren), denn die lobby der gymnasien und derer die ihre kinder auf diese schicken ist einfach erdrückend.
    dann auch das migrantenproblem, die teilweise hochwertigen abschlüsse der ausländer werden nicht anerkannt und sie werden automatischen menschen 2.klasse in deutschland trotz zum teil guter studienabschlüsse (super integration, nicht nur teile der ausländer wollen sich nicht integrieren sondern man lässt die meisten sich nicht richtig integrieren, da man ihnen auf einer art die existenz abspricht).
    ich kann mich noch daran erinnern als in den 70igern bzw. 80igern eine größere migrationswelle aus polen nach deutschland schwappte, die menschen sind noch voll integriert worden und man kann sie nicht von der (ur)bevölkerung unterscheiden. dann kamen in den 90igern die "russlanddeutschen" denen die integration stark erschwert wurde, die kann man nun sehr gut aus der deutschen bevölkerung herauslesen (sie siedeln in gemeinsamen stadtvierteln, sprechen in der regel schlechter deutsch, schlagen stark in die arbeitslosenstatistik ein, ihre kinder gehen fast ausschliesslich in die hauptschule [sind aber mit sicherheit nicht dümmer] usw.).
    sorry, aber ich verstehe auch nicht warum einige migrantengruppen die volle aufmerksamkeit von politik und medien erhalten (siehe z.b. türken) und andere völlig vernachlässigt werden. da entsteht ebenso ein brennpunkt in deutschland, es ist doch irgendwie klar dass da viele benachteiligte ausländergruppen einen frust gegen evtl. bevorteiligte (ausländer und deutsche) aufbauen.

    ich plädiere für eine "gerechte" integration für alle, d.h. alle ausländergruppen ebenso wie die unterschicht der deutschen. alle sollten in einem staat die selben chancen erhalten (das wird ja deutschland immer gerne zugesagt, aber es ist in wirklichkleit nicht so)!!! der austausch der schichten ist wichtiger bestandteil von gleichberechtigung. wenn ich menschen erlaube sich von generation zu generation um eine schicht zu verbessern, dann ist es zwangsweise auch so dass menschen aus höheren schichten absteigen (was sie nicht wollen und deshalb am vorhandenen system festhalten).

    [die ölkrise bzw. energiekrise ist nicht das eigentliche problem! sie überdeckt nur die wahren probleme im staat, wie es auch kriege tun.]

    hab hier nur meine gedanken schnell ohne großartige reihenfolge zusammengestellt, wenn ihr sie für euch ordnet dann könnt ihr sie auch gleich besser verarbeiten ;)


    noch was:
    ich find es nur göttlich amüsant wie sich die parteien in deutschland gegenseitig angreifen, siehe aussagen wie: unwahrheit sagen, wortbrüchig werden etc.
    warum mal nicht mit dem hammer auf den tisch schlagen und sagen was man meint: belügen, betrügen usw.
    aber nein die parteien halten sich immer noch ein hintertürchen auf um evtl. mal eine koalition mit der angegriffenen partei bilden zu können, deswegen umschreibt man als mit der blume (ist doch alles irgendiwie ein sumpf geworden der gegen das adjektiv "sozial" in der sozialen marktwirtschaft arbeitet).
  • Klar ist Deutschland auch für mich nicht mehr dass, was es z.B. vor 7,8 Jahren war!
    Nur man sollte es nicht übertreiben, dass die Deutschen gehasst werden. Viele erhoffen sich, nach Deutschland einwandern zu können, geht aber nicht!
    USA, Frankreich etc. haben auch ihre Probleme, den gehts kaum besser wie uns.

    Die Kosten für ein normales Leben sind gestiegen. Die Löhne bei den Geringverdienern (unter 2000€) jedoch so gut wie garnicht.
    Der Staat muss halt bei einigen mehr unter die Arme greifen, bis sie auf eigenen Beinen stehen können, aber widerum auch vor Sozialschmarotzern aufpassen ;)

    Verständlich ist es auch bei manchen Leuten, die kein Hartz4 annehmen und lieber in der Straße leben. Wieviele Formulare etc. die ausfüllen müssen..

    Es gibt aber widerum auch Kosten (Benzinpreise -> siehe österreich, Luxemburg...) bei denen der Staat die Menschen abzockt.

    Es können halt nicht alle 82 Millionen Deutschen in Luxus leben. Die einen profitieren, die anderen leiden.
  • chubach schrieb:

    ...
    dann auch das migrantenproblem, die teilweise hochwertigen abschlüsse der ausländer werden nicht anerkannt
    ...
    dann kamen in den 90igern die "russlanddeutschen" denen die integration stark erschwert wurde, die kann man nun sehr gut aus der deutschen bevölkerung herauslesen (sie siedeln in gemeinsamen stadtvierteln, sprechen in der regel schlechter deutsch, ....


    Wenn du meinst, dass Abschlüsse an ausländischen Universitäten und Hochschulen teilweise nicht anerkannt werden, so mag das auf manche Menschen zutreffen, ist aber sicher nur ein kleines Randproblem. Ausländer bzw. Migranten, die in Deutschland studiert haben, bekommen i.d.R. auch annehmbare Jobs, ich kenne einige Absolventen, die inzwischen gute Arbeitsstellen haben!


    Zu den 'Russlanddeutschen':
    Die kommen nicht erst seit den 90-er Jahren sondern teilweise wurden bis zu 200.000 sogenannte Deutschstämmige kamen seit dem Ende der 60-er / Anfang der 70-er Jahre in die damalige BRD (Westdeutschland). Da sind Millionen Menschen inzwischen eingewandert, nebst ihren nicht-deutschstämmigen Angehörigen. Zeitweise hat man Menschen einreisen lassen und ihnen einen deutschen Pass gegeben, obwohl sie unserer Sprache überhaupt nicht mächtig waren.

    Dazu kam, dass man die Russlanddeutschen in manchen Bundesländern dann quasi in eigen errichteten Stadtvierteln wieder als ganze Dörfer ansiedelte. Die Bereitschaft, Deutsch zu lernen und sich hier zu integrieren, nahm damit erheblich ab, dazu kam die Vorstellung vom 'Goldenen Westen'. Dies alles führte zu den heut bekannten Problemen mit dieser Bevölkerungsgruppe, obwohl diese staatlicherseits wesentlich mehr Hilfen, zinslose Kredite und Eingliederungsmaßnahmen erhielten, als andere Migranten. Ich betone immer bei Integrationsproblemen, dass man die Russlanddeutschen nicht vergessen darf, was man aber gerne macht, da sie offiziell als Deutsche gelten. Der Fehler unseres Staates lag sicher darin, dass man Millionen Menschen per Einreise zu Deutschen erklärt hat, die es in keinster Weise sind und waren.


    @ chubach:
    Was deine Kritik über die soziale Absicherung in Deutschland angeht:
    Ich kann das nicht nachvollziehen. Die ist, weltweit betrachtet, enorm hoch! Sicher sind Hartz-4-Sätze nicht viel, aber verhungern muss davon niemand. In anderen Ländern, wie z.B. in den reichen USA, bekommt man, je nach Bundesstaat, für ein halbes oder ganzes Jahr eine Beihilfe vom Staat und dann gar nichts mehr. Ich nehme an, dass du jetzt in Spanien lebst ('SP' ?) und eine staatliche Basis-Krankenversorgung mag schön für dich sein, aber so etwas muss auch finanziert werden, wenn Menschen wie du, die nichts für eine Krankenversicherung bezahlen, die medizinische Versorgung dennoch in Anspruch nehmen können.
  • resnu schrieb:

    In welcher Welt?? , ich bin Deutsch geboren und werde auch Deutsch bleiben, da werde ich auch nicht wie du mitleidigt behaupten,"das ich leider als deutscher geboren bin"

    Wo in meinem Post hast du denn das Wort "leider" gelesen? Ich habe zu keinem Zeitpunkt anklingen lassen dass ich es bedauere Deutscher zu sein sondern nur dass ich mich in diesem Land nicht mehr wohl fühle!
  • Zitat von JayJay242: (...)(kann ich ja nichts für, wurde halt als Deutscher geboren) (...)

    Dein Satz im Klammern hörte sich für mich wie "leider" an, ich will nicht sagen,das ich hier alles prächtig finde.

    @nehe
    wenn ich die Sendungen wie "die Rückkehrer" sehe,kann nur bestätigt bekommen, das die Soziale Sicherheit hier besser ist.
  • habt ihr eine ahnung wie viel prozent der weltbevölkerung so gerne in deutschland leben würde?
    es läuft auch vieles schief aber es ist ein reiches land, man könnte sogar sagen dass wir hier im überfluss leben. bei leuten die sich trotzdem beschweren finde ich dass sie einfach blind gegnüber der welt und unverschämt sind.
    vielen armen geht es hier besser als vielen mittelständischen familien in vielen anderen ländern.
    sorry aber den deutschen ist es iwie angeboren über alles zu meckern :D
    mfg
    mistercoolios
  • Boah...was soll denn dieser teilweise nationalistisch angehauchte Unsinn hier wieder :rolleyes:

    Überall
    auf der Welt
    gibt es Dummköpfe, schlechte Menschen und scheinbar gut Meinende,
    die letztlich Menschen doch nur über den Tisch ziehen wollen.

    So etwas, @ JayJay242,
    wie die Fabel der Bremer Stadtmusikanten kannst Du heute zwar noch anwenden ;)
    Immer nach dem Motto: Etwas besseres als den Tod findest Du überall,
    aber dann schau auch erstmal genau,
    wo Du Dich befindest
    und was Dich im "anderen" Ausland erwartet ;)

    Lass Dich also dort ruhig nieder, wo Du Deine Heimat gefunden hast,
    und
    verbessere sie halt ;)

    Aber nur Weglaufen
    hat noch kaum einmal etwas an den Zuständen zum Positiven verändert :D

    think about it
    muesli
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • @ muesli:
    Ich glaube, in dem Fall ist es sinnlos, an JayJay242 irgendeinen Appell zu richten, ist der Thread zum einen schon fast drei Monate alt und zum anderen hat sich der Typ seit ein paar Wochen hier nicht mehr blicken lassen ...

    :D
  • @mustermann

    so reines OT bin ich ja von Dir garnicht gewohnt ;) das ist ja fast schon spam^^ :D


    @all
    wer als erster brüllt: 'keine Lust mehr auf diesen Thread' hat gewonnen... dann wird der
    aber bisher hatte ich den Eindruck, Ihr könnt auch ohne JayJay* ich weiss, SO war das nicht gemeint... wollte es nur mal angemerkt haben

    ~ weitermachen ~

    lg... NeHe
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
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    Suchfunktion * IRC * User helfen User
    Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: »Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!« (R. Mey)
  • Isch han hie keen bock meer ;)
    Soll das verbessern, wer will :D

    @ Schwabenschiri
    Ich zeig die Gelbe notfalls auch, wenn die Jungs schon in der Kabine sind :D

    Schließlich lesen ja auch sonst so einige diese teilweisen Mist hier ;)

    Halt Weltverbesserung hintenrum :D

    Over and out :)
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!