Keine Fahrgelderstattung mehr??

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  • Keine Fahrgelderstattung mehr??

    Gude Leutz,

    Folgendes:

    Ich (19) mache gerade ne Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme.
    Ich wohne in 63869 Heigenbrücken und meine Firma ist in 63477 Maintal.

    Das sind 64Km..
    d.h. 1 Stunde Zugfahren..das wäre ja noch akzeptabel, wäre da nicht noch die Berufschule in WIESBADEN!:würg:
    das sind nochmal ca 100km.Mit dem Zug brauche ich für diese Strecke mehr als 2 Stunden.(nur Hinfahrt). ohne Bahncard würde mich das 25€ am Tag kosten=(

    Das krasse ist aber auch das ich kein Blockunterricht habe. Ich muss jeden Montag und alle 2 wochen Dienstags noch zusätzlich hin.

    Allem in Allem bezahle ich trotz BAHNCARD 50!! immernoch 200 Euronen im Monat.

    Mein Arbeitgeber bezahlt keinen Cent, und das arbeitsamt sagte, das sie das auch nicht mehr machen...außer ich würde mir in wiesbaden ne Wohnung nehmen:eek: dann könnte man evtl nich was drehen...

    Habt Ihr vllt ne Idee wie ich das ganze etwas günstiger haben könnte..

    Weil 200 Flocken im monat sind ziemlich deftig fürn Azubi.


    MFG
    emule2006
  • Stell doch mal Antrag auf BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) bei der Arbeitsagentur - vielleicht haben die bei eurem Gespräch nicht daran gedacht oder es bewusst verschwiegen.

    Versuch es, selbst eine Ablehnung des Antrags kostet dich erstmal nur eine Briefmarke. Ich hatte in meiner Ausbildung ca. 480,-€ jeden Monat zusätzlich (Zweitwohnung). Im Antrag werden auch notwendige Fahrkosten berücksichtigt/abgefragt.

    Hier findest du weitere Informationen und einen BAB-Rechner (nur zur Orientierung, das ist nichts 100%iges!!!)

    WICHTIG:

    Solltest du dich für eine Antragsstellung entscheiden so rate ich dir dies schleunigst (noch im Mai) zu tun, denn soweit ich weiß zählt der Monat der Antragsstellung schon mit, d.h. im Falle eines positiven Bescheids könntest du noch die BAB-Zahlung für den aktuellen Monat Mai nachträglich erhalten.
  • Also wenn deine Ausgaben so hoch sind, das das Überlebensminimum nicht mehr bleibt und du dich alleinig versorgst, also nicht mehr bei Mama am Tisch hockst hast du Chancen auf Beihilfen.
    Stell dich aber drauf ein, das das nich automatisch geht und du erst Wände einrennen müssen wirst.
  • Danke erstmal für eure Hilfe.

    Aber mit BAB wird wohl nichts, da ich noch bei meinen Eltern wohne:

    Anspruch auf BAB besteht nur, wenn der Azubi außerhalb des Haushaltes
    der Eltern oder eines Elternteils untergebracht ist. Da Sie im Haushalt
    der Eltern bzw. eines Elternteils wohnen, haben Sie keinen Anspruch auf
    BAB. Ausnahmen gelten für Behinderte. Näheres erfahren Sie von der Bundesagentur für Arbeit.

    Dann bleibt wohl nur noch das Finanzamt wie 50cent sagte..wobei ich mir nicht vorstellen kann das man 2 drittel wiederbekommt..


    mfg
    eMule2006
  • @ Hobbyesel:
    Als Azubi wird er aber vermutlich wenig oder gar keine Steuern bezahlen, so dass eine Steuerrückerstattung kaum in Frage käme. Denn wo man nichts bezahlt, bekommt man auch nichts zurück. Die Fahrtkosten zur Berufsschule könnte man generell aber, soweit mir bekannt, als besondere Ausbildungskosten geltend machen? Würde aber auch nur nützen, wenn man entsprechend Lohn-/Einkommensteuer bezahlt.
  • Ich habe genau die gleiche SItuation gehabt.

    Also:

    1. Beantragen einer Berechtigungskarte
    (Gibt es am SChalter der Deutschen Bahn, muss von Arbeitgeber und Berufsschule abgezeichnet sein)

    2. Kaufen von SChülerwochenkarten.
    Bei mir haben die 100km in der Woche 60 €uronen gekostet
    Die monatskarte allerdings 150€uronen, also 3 Wochenkarten kaufen

    3. Wochenkarten aufheben

    4. Am Ende des Schuljahres in diener Berufsschule einen Antrag auf Fahrtkostenrückerstattung für deinen Landkreis holen, Blockplan beglaubigen lassen, Monatskarten einkleben/Antrag ausfüllen, von der Schule stempeln lassen undans Landratsamt schicken

    Du bekommst alles zurück, was über 340 €uronen geht.
    Bei mir waren das im schuljahr immer so 300 €uro.

    Mehr gibtz net!


    Oder halt Kolpinghaus an der Schule
  • Haii meine kleine Schwester macht auch gerade ihre Ausbildung zur Grafikdesignerin wir wohnen in Neuss und sie muss jeden Tag bis nach Köln. Se bekommt auch keine Hilfe weder vom Amt noch von sonst wo..Bei uns im Amt hat man sie sogar "RAUSGEWORFEN" und ihr gesagt sie könnte ja irgendwas nebenbei machen um ihr Fahrgeld zu bekommen..

    Da soll mal einer sagen unser Staat ist in Ordnung,und tut was für seine Gesellschaft..

    Aber an jeder ecke 10 Bäume planzen und strassen neu machen die es nicht mal nötig haben dafür ist immer Geld da..
    Da könnte ich echt :würg: :würg: :würg: :würg: :würg: :würg: !!!
    [SIZE="2"]
    [COLOR="DeepSkyBlue"]Spiele Junkieeeeee...[/color][/SIZE]


    [SIZE="2"]Rulez Akzeptiert!!![/SIZE]
  • RinTinTigger schrieb:

    ...
    Oder halt Kolpinghaus an der Schule


    Ist halt auch schwierig, da er keinen Blockunterricht hat, sondern eine Woche einmal täglich und in der anderen Woche zweimal Berufsschule hat. Bei mir im Geschäft bekommen Azubis eine Beihilfe zu der ÖPNV-Fahrkarte. Für das Monatsticket bekommen die ca. 50 % erstattet. Immerhin was. Berufsschule ist bei denen auch so einmal/zweimal wöchentlich im Wechsel.
  • Wie gesagt siehe meinen Post oben,

    dann sollte er Tagestickets nehmen, die gibt es auch reduziert durch die schüler-berechtigungskarte, oder den Betrieb nochmal darauf ansprechen