Mars Besiedelung

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  • Mars Besiedelung

    Hallo Leute,
    ich ahbe grad folgenenden Artikel gefunden und nun würde ich gerne eure Meinung höre:
    1. Glaubt ihr Das Leben auf dem Mars möglich/realistisch ist?
    2. Wann glaubt ihr könnte es den Menschen gelingen den Mars zu besideln.

    Ich denke das es wünchenswert ist und auch reaalistich allerdings erst in 75-100 Jahren realisiert werden kann.


    Nach einer Reise von mehr als 680 Millionen Kilometern hat die Raumsonde Phoenix Lander ihr Ziel erreicht: Am 25. Mai landet sie auf dem Roten Planeten. Zusammengesetzt aus Instrumenten und Bauteilen von gleich zwei gescheiterten früheren Missionen soll die Sonde in der Polarregion des Mars gezielt nach Wasser und Spuren von Leben suchen.

    Der Mars ist heute ein kalter Wüstenplanet. Von den einstigen wasserreichen Landschaften existieren nur noch Spuren. Doch im Jahr 2002 entdeckten Marssonden große Vorräte an Wassereis unter der Oberfläche der marsianischen Polarregionen. Seither hat dieses Wasser die Vorstellungen der Wissenschaftler, aber auch der Öffentlichkeit beflügelt: Was, wenn dort, geschützt durch die darüberliegenden Bodenschichten, vielleicht sogar flüssiges Wasser existierte? Oder gar Spuren von Leben – vergangenem oder gegenwärtigem?

    Was an diesen Fantasien und Hoffnungen dran ist, soll nun der Phoenix Lander unter anderem mithilfe seines Roboterarms klären. Mit ihm gräbt er sich durch die Oberfläche und sammelt Proben, die von den Bordinstrumenten analysiert werden. Doch bevor dies geschieht, muss er erstmal die Landung sicher hinter sich bringen – immerhin eine Phase, die seinem Vorgänger „Polar Lander“ im Dezember 1999 zum Verhängnis wurde. Die Sonde verstummte im Landeanflug und gilt als abgestürzt.



    Quelle: scinexx | Phoenix auf dem Roten Planeten: NASA-Raumsonde sucht nach Wasser und Leben in der marsianischen Arktis - Mars Raumfahrt Phoenix Lander - Mars, Raumfahrt, Phoenix Lander, Marslandung, Roter Planet, NASA, Marsmission, Wasser, Raumsonde, Lande

    lg zehe
  • 1. Natürlich ist dies Realistisch, die Technik haben wir ja dazu schon soweit ich weiß fast.

    z.B: Ne Kupel aufstellen eine große. Sie Luftdicht machen, und mit mitgebrachten Luft "Containern" die Kupel mit Luft füllen. Co² Filter Systeme Installieren und schon gibts Frisch luft. Wasser muss mitgebracht werden fals es auf dem Mars kein flüssiges Wasser mehr gibt. Oder eine möglichkeit finden Wasser selbst herzustellen (trinkbares, ist dies überhaupt schon möglich?! Ich glaube nicht. ) Unter einer Riesen Kuppel kann man dann natürlich nutzpflanzen anpflanzen. Sonnenersatz für die Photosyntese (richtig geschrieben?^^) muss gefunden werden, und leben wäre möglich dort.
    2. Technich möglich wäre es schon sehr bald, nur wird es wohl noch niemand machen. - Freiwillige vor

    mfg RaiDeR
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  • Den Mars besiedeln?

    Solange man nicht in der Lage ist, Menschen auf der Erde einen angemessenen Lohn für ihre geleistete Arbeit zu zahlen, solange nicht einmal ansatzweise geklärt ist, womit jetzige Berufsanfänger ihre zukünftig Rente finanzieren sollen und solange die Kinderarmut selbst hier in Deutschland weiter voranschreitet, solange ist es müssig, darüber zu reden, ob man das Geld für eine Marsbesiedelung übrig hat.

    Es sei denn, man opfert die Erde samt ihrer Resteinwohner und lässt sich den Umzug noch schnell von ihnen finanzieren.

    Gruß Konradin
    Aktuell zum 70. Jahrestag:
    Auschwitz war sicher nur die Folge berechtigter Ängste gegen die Juden.
    Damals war es die Verjudung, heute ist es die Islamisierung, welche uns Angst macht.
    Eigentlich müssten sich diese Leute bei uns dafür entschuldigen.
  • Konradin, das trägt doch überhauptnicht zursache!
    Es geht darum ob es realistisch ist den Mars zubesiedeln. Wir Deutsche so oder so nicht, wir haben kein solches Weltraumprogramm das sowas zurealisieren wäre. Aber würden Amerika, Russland und China an einem Strang ziehen. Wäre dies durchaus zurealisieren.


    mfg RaiDeR
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  • Aber würden Amerika, Russland und China an einem Strang ziehen. Wäre dies durchaus zurealisieren.

    Das tun sie aber eben nicht. Und eher lernt eine Kuh Klavier spielen, als daß dies freiwillig tun würden.

    Sorry, aber wenn mein Goldhamster nicht als Goldhamster geboren worden wäre, sondern als genialer Erfinder, dann wäre das vielleicht anders. Einfach zuviel wenn und aber. Ich halte nichts davon, technologische Möglichkeiten ohne die dazu nötigen Rahmenbedingungen zu betrachten, das führt zu nichts.

    Ich finde es derzeit nicht einmal realistisch, den Mond zu besiedeln, geschweige denn, den Mars. Man kann eine Hand voll Leute dort hin (und möglicherweise auch zurück) bringen, zum Besiedeln gehört aber einfach mehr.

    Gruß Konradin
    Aktuell zum 70. Jahrestag:
    Auschwitz war sicher nur die Folge berechtigter Ängste gegen die Juden.
    Damals war es die Verjudung, heute ist es die Islamisierung, welche uns Angst macht.
    Eigentlich müssten sich diese Leute bei uns dafür entschuldigen.
  • Ich glaube auf jeden fall, das die Besiedelung des Mars realisierbar ist. Die Frage ist nur wann. Die Amerikaner, also George W. Bush, sagte, das sie diesen Plan in ungefähr 30-40 Jahren realisieren. ich glaube das es später sein wird. Auf Arte lief mal ein Bericht, "Race to Mars". Es heißt, das einige sachen schon jetzt realisierbar sind. Allerdings wird das meiner Meinung nach erst in 50-70 Jahren möglich seien.

    MX 117
    Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.

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  • Ich bin da anderer Meinung.

    Es ist völlig utopistisch. Die Astronauten haben nach 6 Monaten Weltraum Aufenthalt ernsthafte Schwierigkeiten wieder in die irdische Umgebung zu gewöhnen. Von noch nicht untersuchten gesundheitlichen Schäden ganz zu schweigen.
    Man kann nicht wissen, welche für Menschen gefährliche Mikroorganismen auf der Mars zu finden sind.
    Der Menschliche Körper ist für das Leben auf der Erde konzipiert. ( Evolution )
    Die Menschliche Psyche würde langes verbleiben von der Erde nicht verkraften.

    Und Sinn hätte die ganze Experiment sowieso nicht ;)

    Gruß, Luisy
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  • Ich seh das größte problem darin das erstmal eine solche kuppel da hoch gebracht werden muss. und da frag ich mich wer die da hochbringen will und dort oben zumindest koordinieren/arbeiten will um ein leben zu ermöglich sowas wird ja nicht an einem tag aufgebaut. wo sollen diese menschen leben und vorallem vor was und welche leute nimmt man dann?
    bauarbeiter?
    raumfahrer?
    bauarbeiter die eine weiterbildung als astronaut haben????


    lg zehe

    P.S. danke für eure antworten
  • Bitte was Savo? Was hat das mit dem Thema zutun?
    Das hier waren die 2 Fragen:

    1. Glaubt ihr Das Leben auf dem Mars möglich/realistisch ist?
    2. Wann glaubt ihr könnte es den Menschen gelingen den Mars zu besideln.


    Ich würde darauf antworten, und wo ist bitte der Fortschritt der Nasa? Das Projekt gab es schonmal 1999 und es ist gescheitert, das hier ist der zweite Versuch. Von fortschritt kann keine Rede sein.

    mfg RaiDeR
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  • So, jetzt muss ich mich auch mal einklinken.

    1. Zum einen glaube ich, dass es absolut technisch möglich ist, den Mars zu besiedeln. Dazu gehört nicht sonderlich viel und die Technologien dazu sind in der Tat bereits vorhanden.

    2. Ist das Ganze auch realistisch? Da sind wir bei einer wesentlich schwierigeren Frage, die z.B. meiner Meinung nach nicht an fehlender Schwerkraft (du baust eine große Zentrifuge, simpelste Physik, und schon hast du Schwerkraft) oder an "Mensch ist für Leben auf Erde ausgelegt" bzw. "hat nach 6 Monaten Probleme, sich wieder an die Erde zu gewöhnen" scheitert (denn wer sagt denn, das die "Aussiedler" jemals zurückkommen müssen und die dort geborenen Kinder hätten keine Probleme sich an ein Leben im "All" einzustellen). Das Problem liegt meiner Ansicht nach vielmehr an pragmatischen Gründen: kaum eine Nation (und wohl auch kaum USA (die wollen die NASA schon lange einstampfen), Russland (hat genug Probleme im eigenen Land) und China (denen fehlt das Know-How) gemeinsam) wird die Mittel zur Verfügung stellen wollen, um einen zweiten Himmelskörper, der nach bisherigen Erkenntnissen keine Bodenschätze bietet, zu bevölkern. Wo wäre der Anreiz für diese Länder? Das Ansehen? Dafür wäre sowas zu teuer. Platzprobleme? Schon eher, aber künstliche Inseln bauen ist billiger. Dazu kommt noch: wer würde sich freiwillig für wirklich lange Zeit hochschießen lassen (denn wie oben erwähnt: so eine Kolonie baut sich nicht in zwei Tagen und ein Shuttle-Pendelservice ist wiederum zu teuer) und womöglich für immer dort oben bleiben? Zunächst für einige Monate ohne Infrastruktur...ohne Familie...mit der Gefahr des Lagerkollers (weil einfach mal alleine sein wird wohl schwer möglich). Höchstens irgendwelche Idealisten/Aussteiger (die dann allerdings noch ein 10jähriges Trainingsprogramm als Astronauten auf sich nehmen müssten) oder Straftäter (die müsste allerdings wieder jemand bewachen...)

    Fazit: Möglich ist es auf jeden Fall, ich denke auch heute schon, wenn es ein wirkliches Interesse gäbe (z.B. ein riesiges Ölfeld (welches dann allerdings erstmal kostengünstig nutzbar gemacht werden müsste - und Raumfahrt und kostengünstig ist (bisher) ein Paradoxon)). Für realistisch halte ich es (so schön ich es als Technik-, Zukunfts- und Sci-Fi-Fan auch fände) allerdings ebensowenig, als dass der gesamte Nahe Osten friedlich zusammen Weihnachten feiert.
  • Also: Ich denke schon, dass dies irgendwann möglich ist, aber da wird keiner von uns mehr leben ;)

    Aber wer möchte denn schon alleine in einer Raumsonde auf dem Mars leben ^^ und die Reise dort hin dauert Jahre.... Dann ist man wenn man ankommt ein alter Mann......

    Auch die Kosten wären im Grunde viel zu hoch.

    mfg
    MR KEY
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  • Ich glaube das wir da noch alle Leben werden wenn der Mars besiedelt wird! Theoretisch könnten die Menschen das schon. Praktisch auch. Nur ist es eine Sache des Geldes! Guck sich doch mal einer an wir haben den Weltraum mehr erforscht als unsere eigenen Meere! Also wird das wohl in spätestens 30 Jahren der Fall sein, dass wir dort oben auf dem Roten Planeten sind.
    Ein Alter Hase ist zurück ...
  • Das habe ich glaube bei galileo gesehen die sagen dort gibt es wasser und wo wasser ist gibt es leben strom wollen die mit solar energie gewinnen und dort pflanzen entwickeln aber ich denke nicht das ich aufm mars willl ! Ich habe höhen angst :D
  • Ich kann mich jetzt täuschen, aber hat Wernher von Braun nicht mal gesagt, wir würde in 10 Jahren (gesagt um 1960 - also er meinte so 1970) würden wir auf dem Mond leben?

    von daher halte ich von den aktuellen Plänen auch nicht viel ...

    Wir haben schon mit unserer Erde so riesige Probleme von daher können wir es uns nicht leisten, uns auf den nächsten Planeten zu konzentrieren ...

    wir würde Habibi sagen?

    So long :D
  • Aber eben weil wir mit der Erde derartig viele Probleme haben, sollten wir vielleicht schon mal nach einem Ausweichplaneten Ausschau halten.
    Wenn die Erde explodiert, gibt's auf dem Mars ja immer noch Leute, die unser Erbe weiterleben. ^^
    I'm gonna give you every inch of my love!
  • Zehe, ein wahres Wort ;)

    Die Frage ist nicht, ob es amchbar wäre, sondern ob es wirtschaftlich wäre, denn amchbar sind Stationen im All, allerdings kann keine Nation allein die Kosten tragen. Und Bündnisse sind in der heutigen Zeit zu kurzlebig für eine Marsbesiedelung. Gäbe es dort Öl, würde die OPEC ein Weltraum-Programm sarten :D

    Lg
    RamsesV
  • wir müssten eig nur irgendwo ins internet schreiben das es öl gibt... wenns im internet steht glaubts ja jeder :D
    Aber eigentlich finde ich es auch schade das sich die länder nicht mal am riemen reissen können um so ein projekt gemeinsam zu gestalten weil im endefekt ist es doch zum wohl der menschheit....

    lg zehe

    P.S. natürlich hab ich recht ramsi :P
  • Also erstmal ein paar Fakten zum Mars :)
    1. Die Schwerkraft: Auf dem Mars herrscht definitiv Schwerkraft. Schwerkraft ist quasi die Anziehungskraft zwischen Massen. Daher rührt auch der Effekt von Ebbe und Flut, da der Mond mit seiner Gravitation die Wassermassen der Erde zu sich herzieht. Da der Mars ja auch Masse besitzt, besitzt er also auch Schwerkraft ;) Da die Masse des Mars allerdings kleiner ist, besitzt er somit auch eine geringere Gravitation. Und zwar 3,71 m/s (Im Vergleich Erdgravitation 9,81 m/s). Somit muss man keine Angst haben vom Mars wegzufliegen. Allerdings wäre man auch nur 1/3 so schwer wie auf der Erde. Künstliche Schwerkraft mit einer Zentrifuge auf dem gesamten Mars zu erzeugen ist eine Schnapsidee, die nie funktionieren würde ;)
    Wie sich die geringere Schwerkraft auf den Organismus auswirken würde sei mal dahingestellt, da keiner wirklich Aussagen darüber machen kann, da es noch nicht wirklich erforscht wurde.
    Zum Topic:
    Klar ist die ganze Sache möglich. Rein theoretisch könnten nach meinen Einschätzungen in 30 Jahren die ersten Menschen dort auf einer Station leben. Und glaubt mal, dass es da mehr als genug Leute gibt, die das auch machen würden. Da braucht man doch keine Sträflinge hochschicken :D Interessant wäre es sowieso erstmal nur für Forscher und ich denke es wäre für viele Astronomen oder Physiker ein Traum auf dem Mars forschen zu dürfen.

    Achja: Es Dauert nicht Jahre um zum Mars zu fliegen. Viel mehr dauert es nur 6-10 Monate. Dabei gibt es bestimmte Startfenster, bei denen die Erde günstig zum Mars stehen muss, damit ein Start sinnvoll ist. Pläne für die ersten bemannten Flüge sehen eine Gesamtmissionszeit von 33 Monaten vor. Davon 17 monate für hin- und Rückflug und 16 Monate verweilzeit auf dem Mars.
    Wie gesagt, in 30 Jahren wäre die ganze Sache zu realisieren. Allerdings müsste dann auch eine Projekt mit diesem Ziel gestartet werden, da Weltraumprojekte eine sehr langwierige Geschichte sind, die lange lange geplant werden müssen. Da ein solches Projekt aber zur Zeit nicht läuft werden wir die ersten Marsstationen vermutlich nicht mehr erleben.
    Die Besiedlung steht auch noch lange nicht zur Debatte. Eine Umsiedlung der Menschheit auf den Mars wird es nicht geben. Nicht in den nächsten paar Jahrhunderten. Das wäre völliger quatsch. Der Mars hat eine sehr dünne Atmosphäre, die zum größtenteil aus Stickstoff besteht. Außerdem ist der Druck so dermaßen niedrig, dass wir ohne Raumanzug platzen würden. Zusätzlich sind die Temperaturunterschiede sehr extrem, da die dünnere Atmosphäre kaum Wärme speichern kann.
    Alles in allem sind das also sehr Lebensfeindliche Bedingungen. Aus welchem Grund, wenn nicht zu Forschung, sollte man also eine Marsstation errichten? Da wird die Erde die nächsten Jahrtausende wesentlich gemütlicher sein. ;)

    Allerdings ist das Ergebnis der Phoenix Mission von Elementarer Bedeutung. Wasser existiert auf dem Mars in gefrorener Form. In der Entwicklungsgeschichte des Weltalls hatte der Mars mal wesentlich bessere Bedingungen als jetzt. Unter anderem flüssiges Wasser, ein wärmeres "Klima" usw. Alles in allem also eine Umgebung in der sich durchaus Organismen hätten entwickeln können.
    Sollte die Phoenix Mission zu Tage fördern, dass auf dem Mars sich tatsächlich mal Leben entwickelt hat (auch wenns nur Mikroorganismen sind) so ist quasi erwiesen, dass es im Universum von Leben nur so wimmelt und wir Menschen nicht nur ein Zufall sind.
    Die elementare Frage ist nämlich: Wenn die Bedingungen für die Entwicklung von Leben günstig sind, entwickelt es sich dann, oder passiert dies nur durch eine Fügung von glücklichen Zufällen.
    Sollte auf dem Mars einmal Leben gewesen sein, so kann die Entwicklung des Lebens kein Zufall sein. Somit wäre erwiesen: Wenn die Bedingungen günstig sind entwickelt sich Leben.
    Sollte diese Sensation eintreten, so wird der Mars als Forschungsziel unglaublich interessant und eine Sation auf dem Mars wäre in naher Zukunft (50 Jahre) sehr wahrscheinlich.
    So oder so wird es erstmal eine bemannte Mission zum Mars geben, auf der die Frage der Evolution geklärt wird. Und je nachdem wie Interessant der Mars als Forschungsobjekt nach dieser Mission eingeschätzt wird, wird es eine Station dort geben, oder eben nicht.
    Und zu den fehlenden Forschungskraft von Deutschland im Weltraum: Klar hat Deutchland nicht alleine die finanziellen Mittel große Weltraumprojekte durchzuführen. Dafür wurde ja auch die ESA gegründet, die schon einige ziemlich erfolgreiche Missionen hinter sich hat, an der auch viele deutsche Institute beteiligt sind. Beispielsweise ist auch einer meiner Professoren an der Uni aktiv an Entwicklungen der Payload von diversen ESA Missionenbeteiligt.

    Ein gutes Beispiel für deutsche Erfolge im der Raumfahrt sind die beiden Helios-Missionen, die bisher Weltweit die erfolgreichsten und nähesten Missionen zur Sonne waren. Da wir Deutschen selbst keine funktionierende Trägerrakete hatten, wurde die Infrastruktur der Amerikaner genutzt...

    Also zurück zum Thema zusammenfassend:

    1. Klar ist Leben auf dem Mars realistisch. Allerdings nur zu Forschungszwecken und nicht um dort sein Feriendomiziel zu errichten. Das würde einfach keinen Sinn machen.

    2. Das Besiedeln im eigentlichen Sinne wird niemals stattfinden. Dazu ist der Mars dann doch einfach zu Lebensfeindlich. Egal wie verdreckt unsere Erde auch seien mag, der Mars ist einfach noch ein Stück schlimmer fürs Leben. Die Besiedlung durch Forscher, die auf einer Forschungsstation Leben, könnte allerdings durchaus in 30 Jahren realisiert werden.

    Tut mir Leid, dass ich ein bisschen weiter ausgeholt habe, aber ich find das Thema einfach unglaublich interessant ;)

    Liebe Grüße
  • Ich denke schon das das bald möglich ist.

    Aber meiner Meinung nach sollten die Menschen nicht auf den Mars, sie haben die Erde schon zerstört, wieso noch einen anderen Planeten? -.-
    Ich hoffe die Dummheit der Menschen wird irgendwann bestraft.

    MfG marinooo
    [SIZE="2"]Ich kann Dich sehen![/SIZE]
    [SIZE="1"]Freiheit stirbt mit Sicherheit[/SIZE]
  • ich denke, dass eine Besiedelung des Mars nicht unbedingt in Frage kommt, ich kann mir eher vorstellen, dass es eine Planeten gibt, der unserem Planeten ähnlicher ist, auch wenn er weit entfernt sein könnte. Die Bedinungen auf dem Mars sind wohl nicht für eine dauerhafte Ansiedelung geeignet.
  • Auch wenn es uns aus heutiger Sicht nicht machbar erscheint,wird es wohl irgendwann einmal möglich,aber hoffentlich nicht nötig sein.

    Man stelle sich einmal vor,wie unglaublich und lächerlich die meißten Menschen Anfang des 20.Jahrhunderts die Theorie fanden,dass Menschen einmal auf dem Mond landen würden.
    Auch wenn sich der Nutzen einer solchen Mission auch heute noch nicht wirklich jedem erschließt.

    Ich halte es zwar für ausgemachten Blödsinn einen Planeten zu ruinieren und sich dann einen neuen zu suchen(ja,ja...) und finde die Vorstellung,einmal den Mars zu besiedeln an sich schon ziehmlich abwegig,generell unmöglich ist es meiner Meinung aber nicht.

    Aber ich glaube lieber wieder an den Weihnachtsmann als anzunehmen,dass ich dies noch erleben darf.