Der Sternwanderer - Stardust - ein Review

  • Film-Kritik

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  • Der Sternwanderer - Stardust - ein Review

    „Are we human because we gaze at the stars, or do we gaze at them because we are human?“
    Mit diesem schönen Zitat beginnt diese anrührende Geschichte um Gut und Böse, Wirklichkeit und Träumerei und die Entdeckung der großen Liebe.

    Der Film basiert auf dem gleichnamingen Buch des Autors Neil Gaiman. Die Verfilmung des Regisseurs Matthew Vaughn ist beeindruckend besetzt:
    Claire Danes al Yvaine, Michelle Pfeiffer als Hexe Lamia und Robert deNiro als Piratenkapitän Shakespeare, in Cameo-Auftritten Peter O'Toole und Rupert Everett. Der Erzähler der deutschen Version ist -unübertroffen- Armin Mueller-Stahl.

    Um das Herz seiner angebeteten Victoria zu gewinnen, verspricht ihr der junge Tristan Thorne eine auf die Erde gefallene Sternschnuppe zu finden und ihr zum Geschenk zu machen. Doch um den Stern zu finden muss Tristan die verwunschene Steinmauer, die seine kleine englische Heimatstadt Wall der Legende nach von dem fantastischen Königreich Stormhold trennt, überwinden. Seit Jahrhunderten bewachen die Dorfbewohner dieses Tor zu einer anderen Welt ohne zu wissen, was sich wirklich auf der anderen Seite der Mauer befindet. Doch nicht nur Tristan ist hinter dem Stern her. Auch die böse Hexe Lamia und Prinz Septimus von Stormhold machen sich auf die Suche nach dem gefallenen Himmelskörper, denn das Herz eines strahlenden Sterns verleiht Unsterblichkeit. Zu Tristans Überraschung ist der Stern aber nicht ein Stück schnödes Gestein, sondern eine wunderschöne junge Frau namens Yvaine . Zusammen mit ihr macht sich Tristan auf den langen und gefährlichen Weg zurück nach England, um Victoria seine Liebe zu beweisen. Doch Stormhold ist voller Geheimnisse, die Tristan mehr betreffen, als er denkt... (Filmstarts.de)

    Ein fantasievolles Märchen für Erwachsene. So würde ich den Film beschreiben. Die Schauspieler sind alle mit soviel Herz dabei, man hat das Gefühl, sie alle mochten ihre Rollen und spielen mit viel Spaß. Ich bin normalerweise kein Fan solcher Adaptionen - Diesen Film hat auch meine Frau ausgesucht.
    Aber jetzt, nachdem ich ihn gesehen habe, kann ich behaupten, dass es einer der besten Filme ist, den ich sein Monaten gesehen habe - und einer der anrührendsten.
    Es ist verblüffend, wie sehr Claire Danes als zerbrechlicher gefallener Stern Yvaine an etwas tiefem in mir rührt: Meinem Beschützerinstinkt. Ich weiß nicht genau, warum dies so ist, aber genau dies ist einer die Gründe, warum mir dieser Film so sehr gefallen hat. Jemanden zum Lachen zu bringen, ist nicht weiter schwer, aber zu Tränen zu rühren, da ist etwas, was Filmen bei mir nur selten gelingt.
    Nichts desto trotz hat der Film auch viele Szenen, in denen man herzhaft lachen muss: Der Auftritt von de Niro als tuntiger Pirat Shakespeare ist herrlich!
    Wichtig zu sagen ist noch: Filme wie dieser neigen dazu, schnell kitschig oder pathetisch zu werden. Dieser Film nicht. Ich habe ihn bis zum (wunderschönen) Ende genossen und würde ihn auch wieder sehen, was bei mir ein Garant für Qualität ist! ;)
    Allen, denen meine kleine Einschätzung Lust gemacht hat, ihn sich selbst anzusehen (am besten zu zweit!) wünsche ich viel Spaß dabei!
    Gruß