Fragen bezüglich Rente und Versicherungen

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  • Fragen bezüglich Rente und Versicherungen

    Hallo,

    ich hätte einige wichtige Fragen und es wäre wirklich super wenn sie mir jemand beantworten könnte.

    1. Ab welchem Alter lohnt sich Riester?

    2. Stimmt es dass Bausparverträge Schwachsinn sind da es viel sinnvoller wäre das Geld in gewisse Fonds zu stecken? Wenn ja welche?

    3. Wie geht's weiter wenn jemand berufsunfähig wird aber keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat?

    Nicht dass das der Fall bei mir ist oder ich jemanden kenne dem es so erging. Ich interessiere mich nur seit Kurzem für dieses Gebiet.

    Ich wäre für jede Antwort dankbar. Schönen Tag wünsche ich noch :)

    Greetz
    murd3rX
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  • Frage 1: lohnt sich nie

    Frage 2: Kommt darauf an, wenn du bauen willst oder ein Haus/Eigentumswohnung erwerben möchtest macht ein BSV durchaus Sinn.
    Bei Fonds weißt du nicht was raus kommt, schön erzählen können die ja, aber wir wissen nicht wie die Wirtschaft sich entwickeln wird, und fürs Fondmanagment bezahlst du auf jeden Fall beim Fondsparen.

    Frage 3: als Lohnempfänger bezahlt dir bei einem, Fall 1, Arbeitunfall die Berufsgenossenschaft, im anderen Fall, Fall 2, die LVA eine Rente, tritt Fall 2 ein = Sie / Er wird zum Sozialfall
  • Zu Frage 1:

    Riester kann sich durchaus lohnen. Kommt auf die persönlichen Verhältnisse an - Kinder - Ehefrau und so.

    Zu Frage 2:

    Wenn man zielgerichtet auf das Bauen sparen will, kann Bausparen Sinn machen. Wenn man eine gewisse Menge Eigenkapital hat und nur den Rest finanzieren will, sind andere DArlehensarten meistens günstiger. Am besten immer das gesamte Finanzierungskonzept über die gesamte Laufzeit berechnen und vergleichen. Nur so macht es Sinn.

    Nicht von den niedrigen Zinsen bei vorfinanzierten Bauspardarlehen täuschen lassen.




    Zu Frage 3:

    Zuerst einmal: dumm gelaufen. Mit Versicherung würde er REnte bekommen. Berufsunfähig heißt aber nicht arbeitsunfähig. Er kann sich also durchaus umschulen lassen. Immer schön berufsunfähig und arbeitsunfähig unterscheiden. ;)
  • Das Riesterrende nicht lohnt ist völliger Schwachsinn, nur weil einer mal ne Bildüberschrift gelesen hat muss er nun meinen, dass es sich nicht lohnt.
    Vielleicht sollte man sich mal Meinungen auch vo Experten durchlesen, denn die meinen: Riester lohnt sich bei eigentlich jedem.

    Man bekommt ja schließlich noch was vom Staat dazu geschenkt.
    Umso früher umso besser. Denn dann profitierst du stark von dem Zinseszinseffekt.
    Bei der DWS gibts da eine Toprente oder so ähnlich, die legt das Riestergeld in Fonds an und garantiert, dass du am Ende mindestens über deine Einzahlungen und die Zulagen verfügst.
    Mit ziemlicher Sicherheit werden die Fonds bis zum 65. Lebensjahr auch gestiegen sein und dementsprechend hast du mehr Geld zur Verfügung, als eingezahlt wurde

    Wenn du in Fonds anlegst und einen langen Anlagehorizont hast z.b. mehr 20 Jahre, ist fast sicher, dass der Fonds dein Geld vermehrt hat.

    Evtl. sind dann sogenannte ETF's was für dich, da dort im gegensatz zu aktiven Fonds kaum Managementgebühren anfallen.
  • antworten

    1. Ab welchem Alter lohnt sich Riester?
    - je früher desto besser, bei riester ist dein brutto wichtig, wenn du viel steuern zahlst krigst du auch einiges wieder zurück. vorsorge kann nie schaden.

    2. Stimmt es dass Bausparverträge Schwachsinn sind da es viel sinnvoller wäre das Geld in gewisse Fonds zu stecken? Wenn ja welche?
    - wenn der arbeitgeber zu zahlt kann man es machen sonst krigst du nicht viel raus meistens nicht mal die bearbeitungsgebühren. bei fonds musst du dich auskennen für leien ist es wichtig dass es sichere rentenfonds sind und dies auch in der police steht. alles was spekulation ist kann schief gehen.

    3. Wie geht's weiter wenn jemand berufsunfähig wird aber keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat?

    - ab 1961 geborene müssen selbst vorsorgen, sonst sind die leistungen sehr schwach bzw. harz 4.
  • Ihr pauschaliert.

    Für mich lohnt Riester auf keinen Fall, zuerst mal informieren und dann losbellen.




    Man beachte:

    Die Zulagen vom Staat und die Steuervorteile müssen bei den nachfolgenden Sachverhalten zurückgezahlt werden. Zudem sind die im ausgezahlten Kapital enthaltenen Erträge, ähnlich der Besteuerung von Lebensversicherungen, dann noch zu versteuern.

    Kündigung des Riester-Vertrages.
    Hiervon jedoch nicht betroffen ist die Übertragung des vorhandenen Kapitals auf einen anderen Tarif beim selben Anbieter oder auf einen anderen Anbieter.
    Tod des Anspruchsberechtigten vor Rentenbeginn.
    Ausschließlich der Ehepartner kann, sofern er einen eigenen Riester-Vertrag hat, das vollständige Vertragsguthaben (inkl. Zulagen) des Verstorbenen übernehmen. Die Kinder oder andere nahe Verwandte jedoch nicht.
    Eventuell wenn aus dem Riester-Vertrag Geld zum Erwerb von Wohneigentum entnommen wurde und dies nicht entsprechend den Vorgaben zurückgezahlt wurde. Insbesondere auch dann, wenn das Wohneigentum z. B. nicht der Altersvorsorge dient(e).
    Wenn die unbeschränkte Einkommensteuerpflicht in Deutschland endet. Es kann eine Stundung bis zum Beginn der Rentenzahlung und dann wiederum eine Tilgung i. H. v. 15 % der Rente vereinbart werden. Dies geht solange bis die staatliche Förderung zurück gezahlt ist.

    Und nicht zu vergessen:

    Die Leistungen aus einer Riester-Rente sind in der Auszahlungsphase voll einkommensteuerpflichtig (nachgelagerte Besteuerung). Durch Zahlung der sogenannten Riester-Zulage wird für die Altersvorsorgebeiträge ein Zuschuss gewährt. Im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung wird auf Antrag geprüft, ob die Beiträge durch die Riester-Zulage zumindest von der Einkommensteuer freigestellt wurden (Günstigerprüfung). Wenn nicht, so werden die Beiträge als zusätzliche Sonderausgaben anerkannt und damit von der Einkommensteuer freigestellt, die Einkommensteuer wird im Gegenzug um die (gesondert zu beantragende) Zulage erhöht. In vielen Fällen (Veranlagung gemäß Grundtabelle, Doppelverdienerehepaare) ist die Riester-Zulage also kein „Geschenk” des Staates, sondern dient lediglich dazu, eine doppelte Besteuerung zu verringern. Sozialversicherungsbeiträge fallen auf die Beiträge aber immer an. Sozialversicherungsbeiträge fallen auf die Beiträge in der Einzahlungsphase stets an. In der Auszahlungsphase findet für freiwillig Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung nun eine Doppelverbeitragung in der Krankenversicherung und Pflegeversicherung statt: der Beitrag in der Krankenversicherung der Rentner bemisst sich nach dem Gesamteinkommen, d. h. einschließlich der Auszahlung aus der Riester-Rente. – Nach § 238a SGB V werden „die sonstigen Einnahmen, die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des freiwilligen Mitglieds bestimmen (§ 240 Abs. 1), bis zur Beitragsbemessungsgrenze zugrunde gelegt”. Zu den sonstigen Einnahmen gehören auch die Auszahlungen der Riester-Rente. Bei pflichtversicherten Rentnern findet hingegen keine Verbeitragung statt.
    Die EU-Kommission bemängelt, dass verschiedene Regelungen gegen den EG-Vertrag verstießen. Ein Vertragsverletzungs-Verfahren wurde eingeleitet. Zu den bemängelten Vorschriften zählen vor allem die Forderung nach unbeschränkter Steuerpflicht in Deutschland und die Förderung von Erwerb von Wohneigentum nur in Deutschland. Aus Sicht der EU ist dabei vor allem zu beanstanden, dass die derzeitigen Regelungen die Freizügigkeit der Arbeitskräfte beeinträchtigen könnte, da die Förderung für denjenigen keinen Vorteil bietet, der nur eine begrenzte Zeit in Deutschland arbeitet. Das Bundesministerium der Finanzen hält dem entgegen, dass die Riester-Rente zum Ausgleich der Kürzungen durch die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2001 geschaffen wurde und daher nur der durch diese Kürzung betroffene Personenkreis gefördert werden muss. Weiter wird angeführt, dass trotz der späteren Rückforderung der Förderung der auf die Zulagen entfallende Zinsertrag beim Anleger verbleibt und dieser daher sehr wohl einen Vorteil aus der Förderung habe.
    Darüber hinaus führt die Bindung der Förderung an den dauernden Wohnsitz (Gesetzeswortlaut: „unbeschränkte Steuerpflicht”) in Deutschland aber auch dazu, dass diese Regelung für diejenigen Kapitalanleger nicht von Interesse ist, die mit dem Gedanken spielen, ihren Lebensabend im Ausland zu verbringen. Diese Regelung wird daher von einigen Anlegern als Beeinträchtigung ihrer Bewegungsfreiheit empfunden. Hierzu ist allerdings darauf hinzuweisen, dass der Staat mit der Förderung auf die Besteuerung der Anlagebeträge in der Ansparphase verzichtet (oder stattdessen eine Zulage zahlt) und stattdessen die spätere Rente besteuert. Der Sparer, der im Alter seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt, könnte sich dadurch der Besteuerung entziehen.
    Kapitalanleger kritisieren, dass die Kapitalgarantie die Rentabilität der Geldanlage mindert. Im Allgemeinen werden Rendite und Risiko als direkt voneinander abhängig gesehen. Die Verringerung des Risikos für den Anleger bringe daher Renditeeinbußen mit sich.
    Verbraucher und Verbraucherschutzverbände bemängeln, dass das angesparte Vermögen nur als lebenslange Rente, aber nicht als Einmalbetrag ausgezahlt werden darf. Dies schränke den Nutzen ein und sei eine unangemessene Bevormundung des Bürgers und Einschränkung seiner Eigenverantwortung.
  • Ich erkenne nur Vorteile und auch, wenn ich später aus irgendeinem Grund die Förerdung zurückzahlen müsste, gilt ja wie von dir aus wikipedia kopiert:

    MikeB schrieb:

    Weiter wird angeführt, dass trotz der späteren Rückforderung der Förderung der auf die Zulagen entfallende Zinsertrag beim Anleger verbleibt und dieser daher sehr wohl einen Vorteil aus der Förderung habe.
  • Ich rate zu 100% zu Fonds und Aktien. Es bedarf einiger Einlesezeit, bevor man so richtig loslegen sollte. Aber ich persönlich bin sehr froh diese Hemmschwelle überwunden zu haben. Ansonsten bricht der Markt gerade sehr schön ein (meine Fonds sind übrigens stabil) sodass sich in absehbarer Zeit Einstiegsglegenheiten bieten. Mein einziger Tipp: Setze nur auf Fonds, die ihre Gewichtung auf Aktien, Rohstoffe und Renten streuen. Das Geld bleibt im Markt es verteilt sich nur in entsprechenden Phasen in andere Anlageinstrumente. Es gibt auch Wahlen zu den besten Fonds bzw. den besten Fondsmanagern.
    Ich selber denke, jeder Tag, an dem man sich um seine Anlagen Gedanken macht zahlt sich in früherer Rente wieder aus.
    Ohne Worte
  • An Riester Sparen lässt sich nicht allzuviel verdienen.
    Deshalb wird es auch von Banken, Vertretern etc. nicht so gern empfohlen.

    Lasst euch nicht kirre machen: riestern lohnt sich!
    Je eher man damit beginnt, umso besser: Zinseszinseffekt.


    Sicher lassen sich mit Aktien Geld verdienen. Aber es gibt auch genügend andere Beispiele siehe T-Aktie.

    MikeB möchte doch bitte Alternativen nennen.

    Ich kann mich da eigentlich nur Gladiator10 anschließen.
  • Naja, wer in einen überkauften Boom-Markt inverstiert und keine Stop-Loss Marke setzt ist selber schuld. Insofern ist der Verlust der sogenannten Volksaktie jedem selber in die Schuhe zu schieben. Ich kenne so viele erfahrene Spekulaten, die in der Crash Zeit nichts, ich wiederhole nichts, verloren haben. Der einzige wichtige Aspekt ist, dass man seine Käufe absichert und einen guten Einstiegspunkt abwartet. Und ich bin der festen Überzeugung, dass wenn der Dax unter 6000 Punkte abrutscht man anfangen sollte sich in den Markt einzukaufen. Nicht alles auf einmal sondern in Portionen von je 20% dessen, was man inverstieren will.

    Ich kann verstehen, dass viele Leute das Spekulieren als Teufelswerk ansehen, dennoch ist es meistens Unwissenheit, die dazu führt.
    Ohne Worte
  • 1.
    Nicht zu empfehlen, wenn du unbedingt eine haben willst ist die DWS die Beste. Rieser lohnt sich nur wenn du sehr wenig verdienst oder eine alleinerziehende Mutter mit mehreren Kindern bist.
    - wie oben schon erwähnt wird bei der Auszahlung alles versteuert (Fonds dieses Jahr noch nicht)
    - wenn man Geld braucht, kann man es nur "leihen" und nur begrenzt einsetzen für Hausumbau o.ä. und muss es später wieder zurückzahlen.
    - wenn man widrig handelt wird die Förderung, also die Zuschüsse die man bekommen hat komplett wieder Abgezogen.
    Unter widrig fällt z.b. aus Deutschland auswandern, sei es während der Einzahlung oder im Rentenalter beschließt seine Zeit in Spanien zu verbringen.

    2.
    Nicht zu empfehlen, Bausparverträge lohnen sich auf jeden Fall NICHT zum sparen oder Geld vermehren.
    Bspl. du willst "ein Haus" bauen und brauchst 120k € in 10 Jahren würde ein BSV so aussehen, dass du jeden Monat 500€ auf 10 Jahre einzahlst (=60k €).
    Und du dann die restlichen 60k zu einem "niedrigem" Zins leihen kannst die du dann die nächsten Jahre schön zurückzahlen darfst.

    ODER man hätte das Geld 500€ / Monat in gute Fonds investiert und nach 10 Jahren direkt 120k € rausbekommen, so braucht man sich nichts leihen!

    3.
    Der Staat hilft im Falle einer Berufsunfähigkeit kaum noch. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt allen ab 1961 Geborenen
    nur noch eine Mini- Rente und auch die nur bei Erwerbsunfähigkeit, also musst dir schon fast den Kopf abgehakt haben.
    Wenn du noch keine fünf Jahre lang in die gesetzliche Sozialversicherung einbezahlt hast, gibt es für dich noch nicht einmal diese staatliche Unterstützung.

    Eine BU-Versicherung ist ziemlich wichtig, Geld anlegen und Altersvorsorge kann man lenken, aber wenn du durch ein Unfall oder durch eine Erkrankung nichts mehr machen kannst wünsch ich dir "viel Spaß".

    Es wird immer schwieriger eine BU zu kriegen, Anforderungen werden immer strenger, z.b. eine Flugbegleitung (Stewardes bzw. Saftschubse) kriegt man sehr schwer bis gar nicht versichert, weil sie Stress & Krankheit bedingt sehr anfällig ist.
    Es ist auch zu empfehlen im Kindesalter mit der BU anzufangen, wie dumm es sich anhört, aber lieber 10€ / Monat, als später keine BU mehr zu kriegen.
    Um so früher man anfängt, desto günstiger kommt man später davon.

    Was noch wichtig ist:

    Berufsunfähigkeit bedeutet nicht zugleich Erwerbsunfähigkeit. Wer wegen eines Bandscheibenschadens nicht mehr als Maurer arbeiten kann, ist oft noch in der Lage, als Verkäufer im Fachhandel zu arbeiten.

    Wenn du an einer BU interessiert bist, sieh zu das es keine Verweisung gibt.
    Ist bisschen teuerer, aber so vermeidest du als Maurer im Fachhandel arbeiten zu müssen ohne irgendwelche Leistungen zu kriegen.

    - - - -

    Männo, ist wieder so lang geworden ... wollt doch nicht so viel schreiben, ist aber ein komplexes Thema mit dem ich mich auch erst seit kurzem Beschäftige.

    Es gibt paar gute (und schlechte) unabhägige Investmentmaker bzw. Versicherungsmakler, bestimmt auch in deiner Nähe die dich kostenlos & unverbindlich beraten. ;)
    Die können dir alles anbieten, von Sparkasse bis deutsche Bank, so vermeidest du Rumrennerei.

    Gruß
    CiP.
  • Ich bin aber jetzt auf ein Anlagenberater gestoßen der meint Riester wär Ideal für Viel-Verdiener,
    hab mit dem nächsten Mittwoch ein Termin, bin mal bespannt wie er mir das erklären will...

    btw. ich habe paar Rechner gefunden, wenn es jemanden interessiert, viel Info und leicht zu bedienen.
    h**p://www.cominvest.de/privatkunden/tools_services/fondsrechner.html
  • Genauso wie gute Fontsmanager ihr Kapital streuen, solltest Du das auch tun!
    Deine Altersvorsorge muss auf mehreren gesunden Beinen stehen.

    Riester lohnt sich immer. Denn Du kannst nicht verlieren. Das Gesetz verpflichtet die Anbieter von Riesterverträgen, zumindest die eingezahlten Beiträge zu erstatten. Dazu kommt die Förderung vom Staat+ Kapitalerträge. Wo bekommt man sonst noch was geschenkt?

    Einzig die Riestersparer die vorhaben den Rest des Lebens mit der Grundsicherung (Hartz IV) zu verleben, machen "Miese". Denn die Riesterrente wird voll auf die Grundsicherung angerechnet.

    Bastel Dir einen gesunden Mix.

    1. Riesterrente (Je mehr Kinder+ Ehefrauen desto besser :) )
    2. Private Rentenversicherung (eine Wette auf ein langes Leben)
    3. vielleicht noch eine Fontsmarkt Rentenpolice
    4. Privates Fontssparen zB. bei €Base
    5 Vermögenswirksamme Leistungen vom AG in einen Sparfonts zB. Vermögensbildungsfonds II der DWS
    6. Gesetzliche Rente. Die gibts eventuell auch noch, wenn Du soweit bist!

    Mit 6 Renten solltest Du später mal zurecht kommen. :)
  • noch was zu 2)

    Festgeld oder Bausparvertrag kann man mit einer Summe X zu einem Datum Y planen.
    Man kriegt seine 2-4% garantiert (garantiert nicht mehr!).
    Dass die Inflation 4% ist ja egal @_@ (2% - 4% = ?)

    Fonds kann man (auf kurze Zeit) schlechter planen.
    Kleines Bspl. Bild

    Hätte man anfang Januar sein Geld rausgenommen, bzw. bis dahin gespart wär alles in Ordnung und man hätte gut Gewinn gemacht.
    Wartet man aber paar Tage länger, bis ende Januar, waren vielleicht paar Jahre umsonst.

    Es gibts aber gute vermögensverwaltende Dach-Mischfonds mit Absicherungsbausteine, die den Fall abfangen und in z.b. Festverzinste Wertpapiere umschichten.

    Jetzt ist es eigentlich Zeit zu investieren, weil alles im Keller ist.
    Experten sagen, dass es bald wieder aufwärts gehen soll, ob man denen glaubt ist die andere Sache. :öm: ;)
  • 1. Riester lohnt sich auf jeden Fall. Auch als Single. Man kann die gesamte Einzahlung (bis 2.100 Euro pro Jahr) von der Steuer abziehen. Richtig, im Rentenalter muss versteuert werden, aber da werde ich wahrscheinlich keine 42% Steuern mehr zahlen, sondern wahrscheinlich einen niedrigeren Steuersatz haben.

    Auch schließe ich mich an, je früher desto besser. Die Beiträge, die man monatlich aufbringen muss sind niedriger, je früher man anfängt. Ich habe meine Altersvorsorge auch schon mit 20 gestartet.

    2. Bausparen
    Lohnt sich auf jeden Fall, wenn Du mal eine Wohnung bzw. Haus kaufen willst. Das Bauspardarlehen ist konkurrenzlos.

    3. BU
    Brauchst Du auf jeden Fall. Wenn diese zu teuer für Dich ist, wäre ggf. noch eine Erwerbsunfährigkeitsrente sinnvoll. Diese ist billiger, leistet aber auch nur bei "schwereren" Fällen. Auch gesunde, können z.B. von einem Auto angefahren werden.