PC bootet nicht, stürzt beim Bootvorgang ab, oder stürzt beim Ausführen von Programme

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  • PC bootet nicht, stürzt beim Bootvorgang ab, oder stürzt beim Ausführen von Programme

    Fehlerbeschreibung: PC bootet nicht, stürzt beim Bootvorgang ab, oder stürzt beim Ausführen von Programmen unvermittelt ab.

    Folgende Komponente enthält mein System:

    Mainboard: Abit KT-7 RAID (VIA KT 133 Chipsatz, UDMA-100 RAID-Kontroller)
    CPU: AMD Duron 800 Mhz mit deaktivierter Multiplikatorsperre (durch Bleistift-Graphit)
    RAM: 384 Mb (1x 128 Mb SDRAM PC133 und 1x 256 Mb SDRAM PC133)
    Grafikkarte: ASUS GeForce V6800 AGP mit 64 Mb DDR-SDRAM
    Soundkarte: Herkules Game Theatre XP
    Netzwerkkarte: D-Link DFE-530TX (10/100 Mbps)
    Festplatte: Western Digital 200EB (20 GB, 5400upm U100; in 4 Partitionen aufgeteilt
    Laufwerke: AOpen DVD 1640 und 1 Diskettenlaufwerk
    Gehäuse: Big Tower ATX (Aopen HX-08 300W)
    Betriebssysteme: Windows ME, FreeDOS Beta 5 (geht nicht)

    Rückblick:

    Vor einem Jahr, im Dezember 2000, habe ich dieses System (andere Soundkarte, keine Netzwerkkarte, nur 128 Mb RAM) gekauft und selbst zusammengebaut. Das RAM-Modul funktionierte nicht im RAM-Sockel 1, sondern nur in Sockel Nr. 3 (was ich auf eine nicht dokumentierte Änderung des Mainboards zurückführte). Dieses System funktionierte einwandfrei, erreichte jedoch nicht die erwartete Leistung (ca. -10 %).

    Nach einem halben Jahr (Sommer 2001) kamen noch 256 MB RAM - welche sich problemlos im Sockel Nr. 2 einbauen ließen - und das Herkules Game Theatre XP hinzu.

    Ich installierte SiSoft Sandra Standart und stellte fest, das RAM Sockel Nr. 1 nicht belegt war, dadurch auch die Leistungseinbuße.

    Am 27.12.2001 installierte ich die Netzwerkkarte und probierte aus, ob sich doch ein RAM-Modul in Sockel Nr. 1 installieren ließ.
    Beim jetzigen Systemstart hatte es nur noch wie im Dezember 2000 gepiept (1x lang - Memory-Fehler). Als ich nun das RAM-Modul zurücksteckte, trat die gleiche Fehlermeldung auf.
    Also baute ich das Mainboard aus und bemerkte eine leichte Biegung in der Mitte der RAM-Sockel nach unten (ca. 1-2mm). Dadurch konnte kein ausreichender Kontakt zwischen Sockel und RAM-Modul hergestellt werden. Als ich nun das Mainboard wieder einbaute und zusammengerollte Pappe zwischen Mainboardunterseite und Gehäuse steckte - wodurch die Biegung ausreichen zurückgestellt wurde - bootete das System wieder korrekt (Win ME startete)
    Nun war auch RAM Sockel Nr. 1 verfügbar, es veränderte sich jedoch die Mhz-Zahl des Prozessors bei j e d e m Systemstart (Ich hatte den CMOS-Inhalt bevor ich das Mainboard ausbaute mittels Jumper mehrfach gelöscht). Als ich die BIOS-Einstellungen überprüfte, wieder aktualisierte und speicherte, bootete das System nicht mehr. Es gab nicht mal mehr Piepstöne von sich, die Stromversorgung war jedoch in Ordnung, da die Lüfter funktionierten.
    Nachdem ich den CMOS-Inhalt wieder löschte, war alles wieder in Ordnung - sobald ich aber neue BIOS-Einstellungen speicherte, trat das gleiche Problem wieder auf.
    Ich kam also aufgrund der schwankenden Mhz-Zahl des Prozessors auf die Idee, die Multiplikatorsperre des Prozessors wieder zu aktivieren. Nun trat das gleiche Problem auf, wie nach dem Speichern der BIOS-EInstellungen - Der Computer gab außer dem üblichen kurzen Knacksen aus dem Systemlautsprecher keinen Mucks von sich.
    Also deaktivierte ich die Multiplikatorsperre wieder, baute das Mainboard aus und wieder ein.

    Das System befindet sich seitdem in einem sehr schwankendem Zustand. Es gelang mir seitdem nur einmal Win ME im abgesicherten Modus zu starten - Es brach den Startvorgang jedoch ab und gab folgende Meldung aus: "Das Programm verursachte einen Divisionsüberlauffehler - Wenden Sie sich an den Fachhandel, wenn das Problem wiederholt auftritt". MS-DOS lässt sich - wenn es überhaupt startet - nur wenige Sekunden betreiben.

    Beim Systemstart erscheint stets folgende Meldung: "CPU is unworkable ar has been changed. Please recheck - CPU SOFT MENU"


    Momentaner Systemzustand:

    Ablauf des Bootvorgangs:

    Grafikkarte wird initialisiert(Monitor geht an, Grafikkartenbios zeigt Standartmeldung an)

    Arbeitsspeicher wird hochgezählt

    Eventuell wird angezeigt, das ich den CMOS-Inhalt wieder gelöscht habe.

    Dann erscheint stets folgende Meldung: "CPU is unworkable ar has been changed. Please recheck - CPU SOFT MENU"

    Dann sucht der RAID-Kontroller nach Festplatten (der RAID-Kontroller lässt sich nicht abschalten, da dies nur im BIOS geht. Sobald ich jedoch die BIOS-Einstellungen speichere, bootet das System nicht mehr.

    Die Informationen zum System werden angezeigt.

    Spätestens jetzt wird der Systemstart abrupt abgebrochen. Wenn gerade eine Meldung ausgegeben wird (z.B. WortWortWor) bricht alles während der Meldungsausgabe ab und das Bild friert kurz ein. Dann ertönt das kurze Knacksen aus dem Systemlautsprecher wie bei jedem Systemneustart - der Monitor bleibt weiterhin schwarz - und das Knacksen wiederholt sich in immer kürzeren Abständen, bis nur noch ein schnelles Rattern zu hören ist.

    Ich selbst vermute, dass dieses Problem durch einen Datendefekt im gesockelten Flash-BIOS verursacht wird (beschädigter Softwareinterrupt im BIOS ?)

    Wäre sehr dankbar, wenn ihr mir helfen würdet!!
  • also ich würde auch auf bios tippen. erkundige dich mal obs n bios update gibt und lass das laufen. danach immer eine komponente austauschen (z.b. vom freund) und so testen was den wirklick kaput ist und was 100% funktioniert
  • Also da weiß ich nicht was ich sagen soll, außer: wenn das Boards mal geknickt war, wird es mit Sichheit auch kaputt sein.

    Ich habe mit Freunden vor einiger Zeit mal versucht, alte Board auf Stabilität und Resistenz zu prüfen. Was sich hier sinnvoll anhört, ist Wahrheit total brutal. Mit Muskelkraft wird das Board überspannt, bzw. leicht gebogen. Keines der Boards (insgesamt ca. 15 von P60 bist P166MMX) hat das problemlos mitgemacht. Alle wiesen danach zu starke Stromschwankungen auf. Das wiederum führte zu temporären Stromüberlastungen, wobei Widerstände die Stromversorgung in bestimmten Bereichen des Boards unterbrachen.

    Ein Fehler der öfter auftrat, war: wenn die Festplatte geparkt wird, wird dort die Stromzufuhr verringert, der gesamte Rückgang der Stromzufuhr verringert sich aber nur verzögert. In diesem Fall wurde sogar das Bios so stark beeinflußt, daß es nach einem notwendigen Neustart enorme Fehler aufwies.

    Beim Biegen von Leiterplatinen lösen sich leicht Lötkontakte (das nennt man eine kalte Lötstelle), dabei vergrößert sich die Masse (physikalischer Fachbegriff) zwischen zwei Kontakten und der Widerstand wird zu groß. Ebenso werden auch Leiter porös, wenn sie sich beim Biegen vom Fasergemisch der Platine lösen. Auch hier wird dan die Masse zu groß. Wann immer dann der Strom im Rechner stärker reguliert werden muß, führt das zu Fehlern.