zu künstl. Befruchtung und hohen Kosten

  • geschlossen
  • Frage

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • zu künstl. Befruchtung und hohen Kosten

    Hallo Leute

    Ich muß da mal unbedingt was los werden und weiß nicht so richtig wie ich das anstellen soll?
    Also, unsere Familienministerin Ursula von der Leyen sagt ja das die Familien mehr Kinder haben sollten. Es gibt viele Möglichkeiten Kinder in eine Familie zu bringen, z.B. adoptieren, zur Pflege oder eigene Kinder. So weit so gut.
    Jetzt aber liegt der Fall bei mir ganz anders. Meine Partnerin und ich wollen ein eigenes Kind haben und da das ganze nicht so funktioniert wie wir uns das gedacht haben müssen wir zu einer künstlichen Schwangerschaft greifen.
    Und jetzt fangen die Probleme an:

    1. du mußt verheiratet sein

    2. wenn du verheiratet bist zahlst du für die Untersuchung schlappe 3500 -
    3700€

    3. Die Untersuchung übernimmt die Kasse aber nur zu 50 %

    4. bist du nicht verheiratet zahlst du 7500 - 7700 €

    Da sind doch die Sprüche von der Ministerin für mich sinnlos, wenn ich so ein Haufen Kohle zahlen muß um ein eigenes Kind zu haben.

    Wie denkt ihr denn über die Sache? Soll ich es bleiben lassen, soll ich der alten mal ne Mail schicken wie die sich das denkt?
    Ich habe zur zeit keine Ahnung, wie ich das anstellen soll ...

    Mfg BertBommel

  • also ich weiss nicht so genau aber irgendwie würde dieser Thread eher ins Off-Topic gehören als hier hinein. Oder ist das hier der richtige Platz????

    mfg handballspion
  • Punkt 1 und Punkt 4 bei deiner Aufzählung widersprechen sich allerdings. Dass die Regierung die Familie, und damit Ehepaare mit Kindern, fördern will, halte ich für in Ordnung. Wenn du und deine Partnerin nicht heiraten wollen, ist das doch eure Entscheidung. Ich persönlich fände die Gleichstellung von verheirateten und nich verheirateten Paaren verkehrt. Wozu sollte es sonst noch eine Ehe geben?

    Dass eine künstliche Befruchtung, was du wohl meinst, viel Geld kostet, kann ich mir vorstellen. Aber wiederum ist es euer persönlicher Wunsch, den die Allgemeinheit schon zum Teil mitfinanzieren muss. Ihr seid schließlich nicht krank.

    Eine Alternative wäre, sich im benachbarten Ausland mal zu erkundigen, was dort entsprechende Maßnahmen für eine künstliche Befruchtung kosten.

    Ach ja:
    Der Ministerin eine Mail oder einen Brief zu schreiben, wird an der Sache erst mal nichts ändern, schaden kann es allerdings nichts. Obwohl solche Schreiben sicher nicht die Ministerin selbst lesen und eventuell beantworten wird.



    Im Übrigen wäre eventuell Off-Topic das richtige Forum für solch ein Thema. Oder im Unterforum 'Sonstiges' des Forenbereichs 'Politik, Wirtschaft & Wissenschaft'.
  • MusterMann schrieb:


    1........... Ich persönlich fände die Gleichstellung von verheirateten und nich verheirateten Paaren verkehrt. Wozu sollte es sonst noch eine Ehe geben?
    2.............Dass eine künstliche Befruchtung, was du wohl meinst, viel Geld kostet, kann ich mir vorstellen.
    3............Der Ministerin eine Mail oder einen Brief zu schreiben, wird an der Sache erst mal nichts ändern



    4............im Übrigen wäre eventuell Off-Topic das richtige Forum für solch ein Thema. Oder im Unterforum 'Sonstiges' des Forenbereichs 'Politik, Wirtschaft & Wissenschaft'.


    Lieber Mustermann,

    da ich anderer Meinung bin, erlaube mir bitte deine Aussagen zu analysieren

    Punkt 1. Die Ehe als solche hat mit dem Kinderkriegen nichts zu tun.
    Die Ehe ist eher ein sozialer Status, glücklich kann man auch ohne Eheschein sein.
    Und wenn Schwule heiraten dürfen, oder Ehepartner nach 6 Monate Ehe nach der Scheidung die Hälfte des Vermögens kriegen, oder Heiraten darf neulich entweder standesamtlich oder kirchlich, voneinander unabhängig,
    warum sollten unverheiratete Paare beim Kinderwunsch nachteilig behandelt werden ? Beim Geld hört die Liberale auf ??

    Punkt 2 die Hälfte der Behandlungskosten für künstliche Befruchtungen müssen die Parre selbst tragen - das sind pro Behandlungszyklus 1700 bis 1800 Euro
    Das finde ich sehr viel Geld !

    Punkt 3. Es gibt so viele Fehlentscheidungen seitens der Politik, nur die , die ihre Unmut darüber zum Ausdruck bringen können etwas zu bewegen.

    Punt 4 . Genau so sehe ich auch :D

    @ BertBommel , Info : Künstliche Befruchtung (IVF): Infos über Kosten, Schwangerschaft und Krankenkasse

    Gruß, Luisy
    [SIZE="1"][/SIZE]
    [SIZE="1"][/SIZE]
  • @ Luisy:
    Unser Staat hat klar definiert, dass die Ehe ein schützenswertes 'Gut' ist. Es behauptet doch niemand, dass Nicht-Verheiratete keinen Nachwuchs bekommen sollen/dürfen!

    Doch wer Scheu vor der Ehe hat oder einfach keine Lust zum Heiraten, sollte hernach nicht die gleichen Rechte einfordern. Es lassen sich so - leider - schon genug Paare scheiden, aber Nichtverheiratete rennen noch schneller auseinander, nach meiner persönlichen Erfahrung.

    Wenn man Kinder haben möchte, was ich sehr gut finde, es aber nicht klappt aus diversen Gründen, kann eine künstliche Befruchtung zum Erfolg führen. So weit sind wir uns einig. Allerdings bedeutet es nicht, krank zu sein, nur weil man auf direktem Weg durch Geschlechtsverkehr kein Kind zeugen kann. Dennoch bezahlen die Krankenkassen einen großen Teil, nämlich 50 %, der Kosten. Für Normalverdiener sollte das finanzierbar sein. Nur so zum Vergleich: für einen Sommerurlaub geben Paare leicht Geld in ähnlicher oder höherer Größenordnung aus. Man könnte natürlich darüber nachdenken, dass es staatlicherseits hierfür Beihilfen gibt bei bestimmten Einkommensuntergrenzen. Kinder sind wichtig für unseren Staat aber nicht jedes Paar kann erwarten, dass der Staat den Kinderwunsch in unlimitierter Höhe finanziert.
  • @BertBommel: Ich habe Deinen Thread im Offtopic mal gelöscht. Wenn Du findest, daß ein Thread falsch platziert wurde, dann schreibe das nächste mal doch bitte einfach den zuständigen Forenmod an, damit er Dir den Thread verschiebt. Einfach denselben Thread nochmal anzulegen dient mit Sicherheit nicht der Übersicht.


    Linda
  • Hallo linda,

    ich denke das Thema wäre für vielen interessant ( 135 Zugriffe in zwei Tagen ), doch weder das Betreff, noch die Plazierung im Newbie Bereich besonders gut gelungen.Vllt. Im RL/Gesundheit wäre der Thread besser untergebracht..............

    @ MusterMann.

    Es gibt kaum etwas gegen deinen Aussagen zu argumentieren.
    Dass ich damit doch nicht einverstanden kann, ist die Zusammenhänge andere relevante Gesundheit- und Sozialpolitische Bereiche.
    Dass Kinderlosigkeit keine Krankheit ist eindeutig.
    Die Krankenkassen sollen meiner Meinung nach nicht nur die ausgebrochene Krankheiten gegenfinanzieren, sondern auch um die Vorbeugung kümmern.
    Und glaub mir , viele ( überwiegend Frauen ) haben erhebliche Psychische Beeinflussungen, wenn sie keine Kinder kriegen können. Das kann in längerer Zeit zu körperlichen Beschwerden führen.
    Dann hier ist auch noch das Problem, dass viele Paare nach mehrere erfolglosen Versuchen auseinander gehen.
    Die Kosten bleiben auch nur selten bei der genannten Summe, weil meistens mehrere Versuche nötig sind um Erfolg zu haben.

    Ob die Staat das unbedingt unterstützen soll ?
    Nun, meine persönliche Einstellung dazu, dass die Erde sowieso zu viele Menschen ertagen muss...............
    Aber !
    Wenn die deutsche Bevölkerung nicht aufgeweicht werden soll,
    Wenn Subventionen dazu beitragen, unsere Luft zu verpesten,
    Wenn wir etwas gegen der demografischen Entwicklung unternehmen wollen,
    Wenn in 20-30 Jahren keine die alte Mitbürger ernähern kann,
    Wenn die Politiker Steuergelder verschwenden,
    Wenn, wenn, wenn...................dann ist es doch vernünftig kinderwunsch zu unterstützen. Mit oder ohne Eheschein, das ist nicht die wichtigste Kriterium.

    Du verstehst, was ich meine ;)

    Gruß, Luisy
    [SIZE="1"][/SIZE]
    [SIZE="1"][/SIZE]
  • Luisy schrieb:

    Hallo linda,

    ich denke das Thema wäre für vielen interessant ( 135 Zugriffe in zwei Tagen ), doch weder das Betreff, noch die Plazierung im Newbie Bereich besonders gut gelungen.Vllt. Im RL/Gesundheit wäre der Thread besser untergebracht..............


    Hallo Luisy,

    scheint mir ganz sinnvoll zu sein das Thema ins Gesundheitsforum zu schieben. Der Verweis im Offtopic bleibt 1 Monat bestehen unter altem Titel ;)


    Offtopic ------> Gesundheit


    Linda
  • @ Luisy:

    Du hast recht mit deinen Andeutungen, dass viel zu viel Geld staatlicherseits für unsinnige Dinge ausgegeben wird und Subventionen bezahlt werden für Dinge, an denen sich nur ein Sumpf aus Mafioso und korrupten Politikern bereichern etc. etc.

    Sicherlich Dinge, die man schleunigst abstellen sollte aber 'dank' unserer schwachen Regierungen seit Jahrzehnten nichts passiert. Muss man schon froh sein, wenn die Politiker mal ein paar Verkehrszeichen abschaffen und dies als genialste Idee des Jahrzehnts verkaufen ...

    Aber ich schweife ab. ;)

    Ich habe nichts gegen unverheiratete Paare, die Kinder haben. Für mich persönlich ist aber eine Familie aus Eheleuten und deren Kinder immer noch die erstrebenswerteste Form des Zusammenlebens von Generationen. Türken und andere Südländer in Deutschland machen es uns vor, was familiärer Zusammenhalt bedeuten kann - zumindest in positivem Sinne.

    Kinder bekommen & aufziehen sollte man in vielfältiger Form unterstützen. Von KiTas über bessere Schulen und Hilfen steuerlicher Art für Familien. Aber jetzt, wie du es beschreibst, künstliche Befruchtungen höher zu finanzieren, nur damit man hinterher im erfolglosen Falle keine psychologische Betreuung benötigt, ist dann doch etwas weit hergeholt.
  • Hallo,

    Ja, ich finde es auch schlimm, das die künstliche Befruchtung nicht mehr richtig übernommen wird von der Krankenkasse. Ich bin zwar selbst nicht betroffen und habe das glück 4 gesunde Kinder zu haben, aber eine ehemalige Nachbarin von uns ist betroffen.

    Das erste Kind von ihr entstand zur Zeit als die künstliche Befruchtung noch voll übernommen wurde. Ihr sehnlichster Wunsch war und ist ein zweites eigenes Kind. Selbstkosten 1500€ pro Versuch, nach 3 misslungenen Versuchen 3000€ pro Versuch weil die KK ja auch nur noch 3 Versuche übernimmt für Verheiratete. Ein teurer Spaß, der sicherlich die ein oder andere Familie zur Verzweiflung treibt. Mittlerweile haben sie es aufgegeben.

    Es gab schon Petitionen in denen es um die künstliche Befruchtung ging, geholfen haben diese nichts.

    Für mich ist Unfruchtbarkeit auch eine Krankheit die Behandelt werden muss. Und meiner Meinung nach ist es egal ob man nun verheiratet ist oder nicht, die Kosten sollten übernommen werden. Denn sowohl ledige als auch Verheiratete zahlen ihre Beiträge zur Krankenversicherung. Warum also sollten nur Verheiratete Menschen in den "Genuß" kommen diese Kosten zumindest Teilweise übernommen zu bekommen?

    Psychische Folgen hat die erfolglose künstliche Befruchtung auf jeden Fall für jeden der Betroffen ist. Ich kenne einige die an ihren Kinderwunsch zerbrochen sind egal ob verheiratet oder nicht. Denn leider ist eine künstliche Befruchtung auch keine Garantie das es zum gewünschten Kind führt.

    LG Sprotte
  • Deine Meinung ist ja an und für sich in Ordnung Sprotte ... es ist auch sicher eine Belastung (auch psychisch) für die betroffene Frau ...


    ... aber ein Krankheit ist Kinderlosigkeit nun mal eben beim weitem nicht !!!

    Leider suchen und finden sich nicht immer nur Paare, die Erbguttechnisch zueinander passen (die Natur weiss schon was sich fortpflanzen soll und was nicht) auch führt der übermässige Kinderwunsch unterbewusst zu einer Abstossungsreaktion und eben keinem Kindersegen ...

    Was leider auch allzuoft vergessen wird ist eine fortschreitende Durchseuchung der Gesellschaft mit Klamydien, die bei der Frau im gebärfähigen Alter zu einer Verklebung der Eileiter führen kann die wiederum zu einer Unfruchtbarkeit führt.

    (siehe hierzu Wikipedia:
    Weiterhin sind sie einer der häufigsten Verursacher sexuell übertragener Erkrankungen weltweit und können dabei zu ektopischen Eileiterschwangerschaften, Frühgeburt, Unfruchtbarkeit oder Arthritis führen. Überdies gibt es Hinweise darauf, dass eine bestehende Chlamydieninfektion die Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, einschließlich der Infektion mit HIV, bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr erleichtern kann.)

    Die ganze Geschichte nun einfach durch künstliche Befruchtung lösen zu wollen ist eigentlich der falsche Weg, weil eben nicht jeder Versuch zum Ziel führt, bei erfolgreichen Versuchen jedoch oftmals Mehrlingsgeburten folgen.

    Auch ist das Risiko von Mißbildungen eklatant höher und zu beachten.

    Und zum eigentlichen Thema die Ungleichbehandlung von verheiratet/unverheiratet ist zu sagen, daß der Gesetzgeber ausschließlich das Wohl des Kindes zu beachten hat. Die Mutter ist bei dem Ganzen nebensächlich, zur Entwicklung des Kindes gehört ein intaktes Umfeld und dazu gehören Vater und Mutter in einer stabilen Beziehung (nicht nur eine überforderte alleinerziehende Mutter und ein zu Zahlungen verdonnerter Samenspender).

    Aus diesem Grund werden die Kosten eben nur für verheiratete Paare anteilig übernommen, weil hier die besten Voraussetzung für das Kindeswohl gegeben sind. (Auch wenn Ehern geschieden werden usw.)

    Mit dem richtigen Partner, einer ausreichend hohen sexuellen Tätigkeit zum richtigen Zeitpunkt (das Zeitfenster in dem eine Befruchtung stattfinden kann ist bei Frauen ab 30 dann doch etwas enger und nicht jeder Schuss ist ein Treffer)
    "Der Leser dieses Postings erklärt sich damit einverstanden, den Inhalt sofort nach Beendigung des Lesens aus dem Gedächtnis zu streichen. Zuwiderhandlungen gegen die Vereinbarung werden als Raubkopieren verfolgt."™©®
  • Sprotte schrieb:

    ...Ihr sehnlichster Wunsch war und ist ein zweites eigenes Kind.
    [...]
    Ich kenne einige die an ihren Kinderwunsch zerbrochen sind [...] Denn leider ist eine künstliche Befruchtung auch keine Garantie das es zum gewünschten Kind führt.
    ...


    @ Sprotte:
    Erstens hat deine Nachbarin schon Nachwuchs und zweitens muss/soll die Gesellschaft für einen WUNSCH deiner Nachbarin zahlen. Ich wünsch mir auch viel, was ich nicht selbst realisieren kann und könnte nun mit der selben Argumentation behaupten, dass ich psychische Schäden bekommen könnte, wenn meine Wünsche nicht erfüllt werden, weil der Staat mir nicht die finanzielle Unterstützung dafür zukommen lässt!

    Wie BlaBla05 so treffend ausführte, kann auch aus natürlich-biologischer Sicht gegen eine Zeugung von Nachwuchs durch zwei vielleicht weniger 'kompatible' Partner etwas sprechen. Die Krankenkassen zahlen eine hälftige Beihilfe bei 3 Versuchen einer künstlichen Befruchtung. Wie viele Versuche sollte sie denn bezuschussen? 5? 10? 20? Irgendwann muss eben mal gut sein. Außerdem kann der zwanghafte Wunsch nach Nachwuchs eben auch die Empfängnisbereitschaft hemmen bzw. verhindern. Zwang ist in dieser Hinsicht sicher der falsche Weg. Beispiel: Meine Cousine hatte zwei Fehlgeburten und versuchte es danach erfolglos mit künstlicher Befruchtung. Hat alles nichts genutzt. Erst, als sie von ihrem hartnäckigen Wunsch abließ und den Dingen ihren natürlichen Lauf ließ, wurde sie erfolgreich schwanger und die Tochter ist jetzt 9 Jahre alt und putzmunter.


    Was mich ansonsten bei den Nichtverheirateten stest nervt, dass sie immer alle Hilfen, Unterstützungen und Vorteile der Verheirateten für sich selbst einfordern mit dem fadenscheinigen Argument, dass es auf den Trauschein nicht ankäme! Weshalb brechen denn bei uns zunehmend alle moralischen Wertvorstellungen weg? Weil kaum jemand noch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung beim Kinderkriegen und Familie gründen ist m. E. aber auch, dass man sich an einen Partner fest bindet.
  • BlaBla05 schrieb:

    (die Natur weiss schon was sich fortpflanzen soll und was nicht) auch führt der übermässige Kinderwunsch unterbewusst zu einer Abstossungsreaktion und eben keinem Kindersegen ....................


    Die Natur wusste solange, bis wir sie nicht kaputt gemacht haben........
    Wenn Du recht hast, dann will die Natur keine Homo-Modernus mehr haben, sondern bloß Homo-Waffus, denn 10-12 Kinder sind heutzutage dort üblich, wo sie zum Krieg missbraucht werden.....................

    BlaBla05 schrieb:

    ... aber ein Krankheit ist Kinderlosigkeit nun mal eben beim weitem nicht !!!

    Was leider auch allzuoft vergessen wird ist eine fortschreitende Durchseuchung der Gesellschaft mit Klamydien, die bei der Frau im gebärfähigen Alter zu einer Verklebung der Eileiter führen kann die wiederum zu einer Unfruchtbarkeit führt


    Was ist denn nun ? Krankheit oder nicht ? Das ist widersprüchlich.
    Dazu kommt noch, das der Östrogenspiegel so in der Natur, wie im männlichen Körper zunimmt. Damit werden gleichzeitig immer weniger gesunde Spermien bei den Männer festgestellt.


    BlaBla05 schrieb:


    der Gesetzgeber ausschließlich das Wohl des Kindes zu beachten hat. ...........dazu gehören Vater und Mutter in einer stabilen Beziehung (nicht nur eine überforderte alleinerziehende Mutter und ein zu Zahlungen verdonnerter Samenspender).
    (Auch wenn Ehern geschieden werden usw.)


    Das bezweifele ich..........das Wohl des Kindes ist in meinen Augen nicht von der Ehe abhängig, sondern von den Reife und Verantwortungsbewusstsein zweier Menschen. Das kann man zum Beispiel in einer Patchwork - Familie beobachten. Die haben schon Erfahrungen mit der Ehe, haben nicht nötig nochmal zu heiraten, aber die Kinder wachsen trotzdem in geordneter Umgebung auf.....


    MusterMann schrieb:


    muss/soll die Gesellschaft für einen WUNSCH deiner Nachbarin zahlen.

    Ich wünsch mir auch viel, was ich nicht selbst realisieren kann und könnte nun mit der selben Argumentation behaupten, dass ich psychische Schäden bekommen könnte, wenn meine Wünsche nicht erfüllt werden, weil der Staat mir nicht die finanzielle Unterstützung dafür zukommen lässt!


    Das wäre aber auch nicht ohne.........Dein neues Audi 5 von ARGE finanzieren zu lassen :D
    Mustermann, das ist nicht nur der Wunsch der Nachbarin, das ist auch der Wunsch unserer Gesellschaft.........

    MusterMann schrieb:


    Was mich ansonsten bei den Nichtverheirateten stest nervt, dass sie immer alle Hilfen, Unterstützungen und Vorteile der Verheirateten für sich selbst einfordern mit dem fadenscheinigen Argument, dass es auf den Trauschein nicht ankäme! Weshalb brechen denn bei uns zunehmend alle moralischen Wertvorstellungen weg? Weil kaum jemand noch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung beim Kinderkriegen und Familie gründen ist m. E. aber auch, dass man sich an einen Partner fest bindet.


    Heutzutage gibt's kaum jemand, der nur einmal geheiratet hat, und niemand , der nur einen einzigen (sexuellen)Partner im Leben gehabt hat.
    Die Verantwortung zeigt sich nicht in einem voreiligen, oder gezwungenen JA Wort, sondern in der Lebensführung ! Ich denke die Leute überwiegend wegen der Gesellschaft heiraten, und nur in zweiten Linie wegen der Liebe...

    Ich sehe noch immer keine Notwendigkeit die Unterstützung nicht verheiratete Paare zu abstreiten..........obwohl ich mich selber, als konservativ bezeichnen kann

    Gruß, Luisy
    [SIZE="1"][/SIZE]
    [SIZE="1"][/SIZE]
  • Luisy schrieb:

    ...
    Ich sehe noch immer keine Notwendigkeit die Unterstützung nicht verheiratete Paare zu abstreiten...



    Mal andersherum gefragt:
    Worin liegt die Notwendigkeit, nicht verheiratete Paare zu unterstützen? Ist doch deren Entscheidung, die rechtlich verbindliche Partnerschaft (Ehe) nicht eingehen zu wollen. Ich finde solche Streitereien sinnlos. Unsere Gesellschaft beruht (noch) auf bestimmten Normen und die Familie ist m.E. eine davon.

    Ein Bekannter von mir lebt in so einer ehelosen Partnerschaft mit 2 leiblichen Kindern. Wenn ich an das jahrelange Hin- und Her bei denen denke, mit Trennung und Auszug, Zusammenzug, getrennte Wohnungen (im selben Haus nun), dann ist das vieles, aber keine richtige Familie.

    Zudem kann man so auch ausschließen, dass Frauen, die keinen festen Partner, aber ein Kind wollen, den Samenspender nur vorschieben. Oder wolltest du das dann auch als erstrebenswerte Art tolerieren bzw. finanzieren in Sachen künstlicher Befruchtung? Allein erziehende Mütter gibt es (leider) schon genügend.


    btw.:
    In dem Beispiel 'Wünsche' ist es der individuelle und übersteigerte Wunsch einer einzelnen Person. Mehr nicht. Viel zu viele junge Paare wollen einfach keine Kinder haben, weil es das Leben einschränkt und man nicht mehr so herumfeiern kann, wie man will. Dazu eine wenig kinderfreundliche Umwelt in unserem Lande. Hier gilt es viel mehr, prinzipielle Probleme zu erkennen und zu beseitigen und die Einstellung der Menschen zur Übernahme von Verantwortung und zur Gründung von Familien zu ändern.
  • Ich glaube, das hier das Thema aus den Augen verloren wird, die Frage war
    doch wenn ich richtig im Kopf bin :-),
    Was soll ich tun??
    und nicht diskutiert mit mir über den Sinn von Kinder in verschieden
    Beziehungen, dem entsprechend habe ich mich mal geistig gesammelt:

    1. es gibt ein nettes "Tool", des heißt Persona oder so, das hat nem Arbeits
    Kollegen von mir auch ganz gut geholfen weil de dann weißt wann die Frau
    Fruchbar ist und dem entsprechend die Fortpflanzung förderst. Mein Kollege
    meinte er hätte an den entsprechenden Tagen 2-4 mal Sex gehabt, und siehe
    da schon waren 21 Arbeitskollen eingeladen um nen kleinen Jungen zu taufen.

    2. Rauchen, Alkohol und ähnliche Dinge schaden den Spermien und auch der
    Fruchtbarkeit der liebsten. Um optimale Ergebnisse zu erziehlen ist es auch nicht schlecht mal mit dem Doc (z.B. Frauenarzt) zureden bei ner Standart
    untersuchung dann kostet des nix :). Dieser kann euch dann sagen welche
    Ernährung gut für auf die Welt setzen für Kindern vorteilhaft ist.

    Außerdem sollte künstliche Befruchtung so das letzte sein was man tut,
    weil hier ein erhöhtes Risiko auf gesundheitliche Folgen des Kindes besteht.
    Die natürliche Lebensumgebung von Spermien und Eizellen ist KEIN
    Reagenzglas.

    Die Wichtigste Frage zum Schluss:
    Was wenn die künstliche Befruchtung auch net klappt? willst du ernsthaft
    wissen ob du oder dein Partner Unfruchtbar ist? Das kann eine schöne
    Beziehung kaputt machen wenn man weiß der Partner ist nicht Fruchtbar!!

    Achja um des mit der Politik aufzugreifen:
    Politiker mit 50 Jahren und älter sollen wissen was in mir, meinen Kindern oder
    meiner Frau abgeht? NE NE NE

    MFG
    Franke
  • @Franke

    Wir haben schon die ganzen Standard Ärzte besucht und es kommt nur eine künstliche Befruchtung in Frage. Bei einer künstlichen Befruchtung besteht die Gefahr das man Zwillinge bekommt, von einer anderen Gefahr wurde uns nichts mitgeteilt. Und dann nochwas: unsere Beziehung wird dabei auch nicht zerstört. Dann ist es ebend Schicksal wasman nicht ändern Kann.