Bund nach drei Jahren Ausbildung umgehen?

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  • Bund nach drei Jahren Ausbildung umgehen?

    Hi,

    versuche hier ma ganz kurz meine Situation darzulegen.
    Hatte mich ursprünglich für ne Offizierslaufbahn beworben und wurde nach langem warten auch angenommen. In der Zeit habe ich aber ne Ausbildung gefunden und dort unterschrieben. Habe dies dann der Bundeswehr mitgeteilt und wurde so um drei Jahre zurückgestellt. Nun hat sich aber meine Meinung zum Bund geändert und ich will in drei Jahren auch nicht mehr dort hin sondern gleich losarbeiten. Im Schreiben stand, dass ich damit rechnen muss, trotzdem ich dann 23 bin immer noch gezogen zu werden bis zum 25. Lebensjahr.

    Nun die Frage: Was mache ich nach den drei Jahren um da nicht mehr hinzumüssen, sodass ich in Ruhe meiner Arbeit nachgehen kann, egal ob in Deutschland oder anderswo?
    Ne Schreiben aufsetzen und reinschreiben, dass ich aus neuen religiösen und tagesaktuellen Geschehen da nicht mehr hinwill? Oder einfach den Brief zurückgehen lassen mit der Aufschrift "Unbekannt verzogen"? Oder was könnte man da machen?

    Danke fürs Durchlesen und Antworten.

    Gruß
    onkeldieter
  • Ich war erst lezte Woche bei der musterung die meinten nach der ausbildung entweder eingezogen oder Ich kann ein arbeitsvertrag mit einer firma nachweisen dann is man befreit
  • LoL.... Unbekannt verzogen^^

    Ich weiß ja nicht als was du arbeitest, aber ich hatte damals das Glück eine Stelle als Zivi zu finden, wo mir die 13 Monate als Gesellenjahr angerechnet wurden.
    Beim Bund hätte ich mich dafür 2 Jahre verplichten müßen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst dass du nicht zum Bund mußt, wirst du wohl verweigern müßen.
    wobei ich mich kaputt lachen würde wenn ich deine Verweigerung durchlesen würde. Erst für ne Offiziers Laufbahn bewerben und dann verweigern aus Gewissensgründen.

    MfG

    P.S.: Nur weil man nen Arbeitsvertrag hat, wird man nicht befreit. Dass einzige ist dass du nach dem Bund wieder da anfangen kannst wo du bis dahin gearbeitet hast, weil dein Chef dich deshalb nicht entlassen darf und deine Stelle für dich wenn du wieder kommst frei halten muß.
  • Onkel Dieter, der kleverste scheinst du ja irgendwie nicht zu sein.

    Natürlich kannst du unter Verweis auf dein Gewissen den Dienst an der Waffe verweigern ... dann aber musst du selbstverständlich entweder Zivi oder THW machen ...

    Aber zu sagen: lasst die anderen doch ihre staatsbürgerlichen Pflichten erfüllen, mich mich ist das nix ... und das mit nem Arbeitsvertrag zu begründen ... ist nicht nur asozial, sondern auch ziemlich kurzsichtig ...

    Deshalb wird das auch nicht funktionieren ... und gezogen werden kannst du, bis du 27 bist ...

    Gruß
    Hobbyesel
  • dasZippo schrieb:

    ....oder Ich kann ein arbeitsvertrag mit einer firma nachweisen dann is man befreit


    Das glaubst du doch nicht,oder?? Zu dem Themenstarter kann ich nur empfehlen,das er erstmal die 3 Jahre Ausbildung macht und danach einfach abwartet ob die sich melden,denn manchmal sind die Einberufungen in der Menge verloren gegangen,ansonsten erwähnen das die persönlichen Einstellungen zu BW sich geändert haben.
    Das kann im schlimmsten fall zum Zivildienst führen..

    Gruß
    Resnu
  • Nun hat sich aber meine Meinung zum Bund geändert


    Also "onkeldieter" da warte doch mal die drei Jahre ab, dann siehst Du ob Du in Deinem erlernten Beruf überhaupt einen Arbeitsplatz findest. :fuck:
    Vieleicht hast Du es Dir bis dahin auch wieder anders überlegt und möchtest doch zum Bund. In drei Jahren kann so einiges geschehen, vielleicht gibt's da schon keine Bundeswehr mehr. :eek:
    Also laß es auf Dich zukommen.


    Gruß Buswusel :lego:
    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

    Abraham Lincoln
  • :D
    Erstma danke für eure Antworten ^^
    Werd jetz erstma abwarten und vielleicht vergessen se mich ja wirklich, wenn nich denke ich, ist die Begründung mit der Einstellung zum Bund aufgrund aktueller Geschehen bzw. die Gewissensänderung eine plausible Erklärung.
    Wenns dann halt sein muss folgt der Zivi halt hinterher und gut is, damit ist das Thema erstma für mich "erledigt".
    :fuck:
  • das die dich in den nächsten 3 Jahren vergessen ist eher unwahrscheinlich, da du nun schon einmal in der Mache bist. Verweigern is auch blöd, da dann Ersatzdienst ansteht
    Am sichersten ist, du läßt dich dann erneut Mustern und täuscht eine "alte" Verletzung aus der Ausbildung vor (Knie kapputt oder so) Die Mustern momentan doch eh alles aus, was nicht 100% fit ist

    Achso: Auf die Aussage von wegen Arbeitsvertrag und so ist mein Kumpel auch reingefallen. Nach seiner Ausbildung wurde er übernommen und dann kam die Einberufung. Er konnte nur für 1 Jahr zurückstellen, aber dann mußte er auch hin.
  • ich hätte noch Röntgenaufnahmen hier liegen mit ner extrem krummen Wirbelsäule, die auch noch um ca. 25° verdreht ist... Interesse? Melde dich bitte per PN ;P

    Ansonsten zum Hausarzt gehen, Allergie testen lassen und die Stellen durch kratzen zum erröten bringen und dann Allergien attestieren lassen.
    Geh zum Psychologen und zieh ne Show ab... es gibt so viel Sachen, die zur Ausmusterung führen, mit ein wenig Fantasie klappt das (so wie bei mir, siehe Sig -.-)
    jedenfalls musst du die Atteste an den Bundeskabuff für Wehrdienst schicken oder wie das DIngens heißt und die Sache is geritzt

    gruß
    n8
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  • Ich weiß nur eins: "unbekannt verzogen" solltest du auf keinen Fall machen.
    Sonst kanns leicht sein, dass eines Tages mal die Militärpolizei vor deiner Tür steht und dich mitnimmt. Teuer wird das auch.
    So ists zumindest bei uns in Österreich, und ich nehme an, dass es in DE auch nicht anders.

    mfg
    [COLOR="DarkRed"]"Wo kämen wir hin, wenn alle sagten: wo kämen wir hin; und niemand ginge um einmal nachzuschauen,
    wohin man käme, wenn man ginge..."[/color]