Abzocke?

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  • Hallo,

    hab ein Problem. Hab auf der Seite Meine Homepage Hasimaus.de mit meiner Webcam , Bilder und Videos meinen Namen, als Email hab ich eine von trash-mail.com | Die Wegwerf-Email-Adresse | Email anonym empfangen eingegeben und irgendein Geburtsdatum. Nun hab ich in den AGB´s gelesen, dass ich nun einen Vertrag habe. So ein Scheiß. WIe läuft das jetzt? Können die meine Adresse rausbekommen, dass ich zahlen muss? Oder hatte ich nochmal Glück? Soll ich sofort einen Wiederruf verfassen? Ich habe auch noch keine Email bekommen.

    Danke
  • Der Name Hasimaus sagt eigentlich schon alles. Erst solche Seiten besuchen und anschließend jammern. Du magst zwar körperlich über 20 sein, mental aber scheinbar nicht.

    Und wenn in der AGB stehen würde, daß du deren Leibeigener bist, würdest du dich dann auch dafür halten? Wie lange die Laufzeit des 'Vertrages' sei, möchtest du wissen. Wer war denn auf deren Seite und hat die AGB gelesen, du oder jemand anders? Sollen wir dir den Taxt auch noch vorlesen? Irgendwie kann ich da nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Konradin
  • Also viele mit nem ähnlichen Problem haben schon den Trick mit dem Sohn oder der Tocher angewandt:
    Du schreibst denen ne E-Mail, dass dein Kind, welches erst 13 ist, sich da angemeldet hat und deshalb der Vertrag nicht rechtskräftig ist.
    Müsstest mal schauen ob das klappt.
    Meine Rechtschreibfehler sind rechtlich geschützt und dürfen nur mit Erlaubnis und unter Benutzung eines © weiterverwendet werden. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt.
  • Ist mal wieder so ne Abzockseite. Erst kriegt man ne Aufforderung per Mail, man soll zahlen, dann zig Mahnungen, es wird mit Inkassobüro gedroht, aber letztendlich wird nix passieren.

    Die Betreiber solcher Seiten setzen doch auf die Angst der Leute.

    Einfach ignorieren und nicht bezahlen. Vor Gericht hätte die ganze Sache eh keinen Bestand.

    Übrigens ist der Betreiber der Seite kein unbekannter Abzocker.
  • Die gehen nicht vor Gericht sonst müssten die Ihre Seite dicht machen.

    Wenn die dir was schicken sollten, dann droh` einfach (zurück) mit `nem Anwalt und schon haben die den Salat.

    Ist mir selbst auch schon passiert ... (mit Free-SMS ^^)
  • Wenn nur klein in den AGBs steht, dass du einen Vertrag abgeschlossen hast, und du bei der Anmeldung nicht auf Folgekosten hingewiesen worden bist, ist der Vertrag keines Falls rechtskräftig.
    Also auf keinen Fall zahlen, falls überhaupt was kommen sollte.
  • nix machen, zahlen genug leute aus angst vor denen das reicht denen, da lohnt der aufwand nicht kann sein dass sie dann den anspruch an ne inkasso firma verkaufn, was dir aber auch egal sein kann
  • Rechtsberatung in Foren ist in der Tat immer so eine Sache. Auch wenn meine Vorredner hier schreiben, dass dir nichts droht, sehe ich die Sache anders:

    1. Auf der Seite steht oben klein, aber in deutlich lesbarer Form: "Die 48 Stunden Webcam Show kostet 59 Euro incl. Mwst."

    2. Durch das Anklicken der Häkchen bei AGB/Datenschutz/Widerrufsrecht ist zumindest formal der Wille zum Vertragsschluss bekundet worden. Damit hast du eine Rechtstatsache geschaffen, die du wohl kaum leugnen kannst.

    3. Da es sich hierbei um ein deutsches Unternehmen (GmbH) mit Sitz in Deutschland und ladungsfähigem Impressum handelt, gehe ich erst einmal von der Seriosität des Anbieters aus (Im Gegensatz zu Unternehmen im Ausland (Ltd. in Arabien oder Osteuropa).

    4. Die Wirksamkeit der AGB ist durchaus anzuzweifeln, allerdings ist in Bezug hierrauf vieles rechtsicher eingerichtet worden: Erkennbare Preisangabe, klarer Zugang zu AGB, Datenschutzbedingungen und zum Widerrufsrecht. Summarisch geprüft wirken die AGB so in Ordnung, wenn sie denn gelesen würden.

    5. Du hast ein Widerrufsrecht nach §§ 312 b, c, d BGB und § 5 der AGB.

    "§ 5 Widerrufsrecht

    Der Kunde kann, sofern er Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, die
    Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in
    Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit
    Erhalt dieser Belehrung. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige
    Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:

    Payball Payment GmbH
    Mielestrasse 2,
    14542 Werder/ Havel
    Deutschland

    oder per E-Mail an: [email protected]
    oder per Fax an: 03327 - 573 042

    Das Widerrufsrecht des Kunden erlischt vorzeitig, wenn der Dienstleister mit der
    Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden vor Ende
    der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Kunde diese selbst veranlasst hat.
    Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen
    zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben.
    Kann der Kunde die vom Dienstleister empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht
    oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, muss er dem Dienstleister
    insoweit ggf. Wertersatz leisten. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen hat
    der Kunde innerhalb von 30 Tagen nach Absendung seiner Widerrufserklärung
    zu erfüllen. "

    Du kannst allerdings dadurch, dass du die Webcamshow gestartet hast, die eigene Veranlassung gegeben haben, sodass dein Widerrufsrecht erlöschen sein könnte (Palandt/Grüneberg 65. Aufl., § 312 d BGB Rn. Nr. 7.).

    6. Meine Empfehlung:

    Versuch, den Widerruf zu erklären. In deinem Fall dürfte es schwierig sein, den Beweis zu führen, dass ein Vertragsschluss an der Geschäftsfähigkeit scheitert. Sofern du nicht zahlst, ist von meinem Standpunkt die Gefahr existent, dass das Unternehmen die Zahlung einklagen wird oder im Inkasso-Wege verfahren wird.
    "Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu erlassen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu erlassen."

    Charles-Louis de Montesquieu
  • Wenn man warum auch immer sich darauf eingelassen hat, bei Hasimaus etwas anzuklicken, und anschließend nicht weiß, was zu tun ist, dann ist Google auch dein Freund. Wenn man sucht, dann findet man seitenweise Informationen, aus denen man sich selbst einen Reim machen kann und wie in solchen Fällen weiter vorzugehen ist.

    In diesem Fall aber ist die Sachlage eine andere. Wie der Threadstarter schreibt, haben die Betreiber der fraglichen Seite weder seine Personalien noch seine Email-Adresse. Ein Widerruf hieße also 1. schlafende Hunde wecken und 2. zugeben, daß man mit vorsätzlich falschen Angaben (möglicherweise in betrügerischer Absicht) einen Vertrag abgeschlossen hat.

    Wenn die Betreiber deine IP haben, dann werden sie sich schon melden und du kannst immer noch darauf angemessen reagieren. Wenn nicht, dann wäre es fahrlässig, ihnen deine persönlichen Daten per Email hinterherzuwerfen.

    Gruß Konradin
  • Konradin schrieb:


    Wenn die Betreiber deine IP haben, dann werden sie sich schon melden und du kannst immer noch darauf angemessen reagieren. Wenn nicht, dann wäre es fahrlässig, ihnen deine persönlichen Daten per Email hinterherzuwerfen.


    Mit seinem Klarnamen und der gefakten Email-Adresse hat er sich doch eh angemeldet - die Daten liegen also bereits beim Anbieter. Warum dann nicht den Widerruf per Mail erklären und die bekannten Daten verwenden? Wenn neue Daten (Postanschrift etc) herausgegeben würden, machte das ganze sicherlich keinen Sinn.
    "Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu erlassen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu erlassen."

    Charles-Louis de Montesquieu
  • @krassdaniel: Und welchen Sinn sollte es haben, einen Widerruf mit einem falschen Namen und einer falschen Adresse zu schreiben? So etwas ist sowieso nicht rechtsgültig, also reine Zeitverschwendung.

    Außer natürlich für die Gegenseite, die einem nachträglich, falls die wahre Identität eines Tages herauskommen sollte, einen Strick daraus drehen kann.

    Aber ich will hier niemanden davon abhalten. Wer glaubt, es tun zu müssen, der soll es um Himmels Willen tun.

    Gruß Konradin
  • ok fassen wir zusammen:

    sie haben deine daten nicht.
    sie haben deine email nicht.
    sie wissen nicht wer du bist und wo du wohnst.
    sie haben deine ip ....

    sie werden nun 15 emails an die fake addy schicken,
    danach 3 briefe an die fake adresse,
    danach das ganze an ein inkasso büro weiterleiten
    wieder 3 briefe...

    danach solltest du ruhe haben, warum glaubst du das die musik industrie gerade ihre IP sammelklagen verboten bekommen hat?! denkst du dann das eine seite wie "Hasimaus.de" mehr erfolg hätte, als eine firma mit dem namen SONY oder BMG ??


    grüsse
  • Wunder mich ein wenig, daß sich über so eine Abzocke so aufgeregt wird.

    Fakt ist, der Betreiber der Seite ist in "Abzockerkreisen" bestens bekannt. Wer zahlt, ist selber schuld. Schluß, Ende, Aus!

    Einfach vergessen und gut ist. Gibt so viele Seiten im Netz und jedes Mal wird Panik geschoben. Zumal in diesem Fall erst einmal die Ermittlung des wahren "Täters" erfolgen müßte. Okay, die Mühe wird sich der Betreiber vielleicht noch machen, aber wie schon von mir erwähnt, wird dann nach Übergabe an Anwalt/Inkassobüro außer Angstmachen nichts mehr passieren. Vor Gericht ständen sie nämlich ziemlich doof da, von daher wird weder ein Mahnbescheid noch einen Klage kommen. Selbst bei einem Mahnbescheid kann man noch Widerspruch einlegen und spätestens dann ist wirklich Ruhe.

    Wer mal ein wenig nach dem Betreiber googlet, wird sehen, daß die wirklich nur auf Abzocke aus und bisher nie weit gekommen sind.