KFZ-Aufkäufer seriös? - Börse für Unfallwagen?

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  • KFZ-Aufkäufer seriös? - Börse für Unfallwagen?

    Halli, hallo, hallöli,

    leider hat sich bei unserem schönen, guten und superkomfortablen Opel Astra G Caravan, EZ 06/1999, 180.000km, die Dieselpumpe verabschiedet...die Reparatur mit TÜV, AU usw. soll >3.000 € kosten...:mad: damit leider unwirtschaftlich :rot:

    Der Händler will mir 2.400 € Restwert dafür beim Kauf eines anderen Autos anbieten... habe aber irgend wie das Gefühl, ich werde dabei übern Tisch gezogen...

    Ich habe vorgestern im TV einen Bericht über Versicherungen am Rande mitbekommen, die bundesweite "Restwertbörsen" für Unfallwagen usw. bei Ihren Abzügen zugrunde legen wollten, da dort die Ankaufpreise viel höher wären als beim heimischen Autohaus...leider habe ich nicht aufgepasst und die Namen, URLs usw. dazu verpasst...

    Kennt jemand hier im Board solche Auto-Ankauf-Börsen? Hat evtl. damit schon mal jemand Erfahrungen machen dürfen?

    Was ist von den fliegenden Händlern zu halten, die Autors bundesweit aufkaufen und einem in der Vergangenheit mit den zahlosen Kärtchen am Autofenster genervt haben? Kennt jemand gute Aufkäufer, die auch einen fairen Preis bezahlen und einem nicht nur das Auto für ne Flasche Sekt abschwätzen wollen....???

    Ganz, ganz lieben Dank für euere Hilfe

    Pauline
  • also den kärtchenkäufer würde ich grundsätzlich nichts geben, denn das ist ne richtige automafia, die dir am liebsten nur nen apfel für deine karre geben würde.

    am besten isses m.M. wohl immer die karre privat herzugeben vielleicht an nen bastler oder sowas!?
  • 2,400 € für einen fast 10 Jahre alten Astra mit defekter Dieselpumpe ist doch nicht schlecht. Ansonsten google mal nach Dieselpumpen+ Instandsetzung, es gibt da ein paar Firmen, die haben sich drauf spezialisiert. Ist bis zu 2/3 billiger, Nachteil dauert länger und ob Deine werkstatt mitspielt?
  • Hallo blackmurkel,
    da ist leider kein Link für mich zu sehen...lt. RUELS darf man hier im Board wohl auch keine Links schreiben, sondern nur per PN...sendest du mir den Link bitte als PN, DANKE.

    Hallo Cleaner,
    2.400 € klingt erstmal schon gut, allerdings nur in Verbindung mit dem Autokauf...leider der dann "fast" ohne Nachlass auf den ausgelobten VK-Preis..;-( Danke auch für die Info zur Suche "Dieselpumpe + Instandsetzung"

    Liebe Grüße

    Pauline
  • Nur ein allgemeiner Tipp:
    Den meisten Autohäusern in Deutschland geht es alles andere als gut. Ebenso den Herstellern/Importeuren.

    Gerade bei OPEL bekommt man zur Zeit Nachlässe locker um die 15 % auf den Listenpreis oder mehr, bzw. solche Aktionen, wie Tanken für 1 Euro für die nächsten 2 oder 3 Jahre. Details kannst du bei OPEL finden.

    Durch die hohen Kraftstoffpreise ist der Markt für Neufahrzeuge ungemein zurück gegangen und die Rabattschlachten der Hersteller toben. Hart bleiben und bei diversen Händlern Angebote einholen!


    Noch ein Wort zu den Restwertbörsen:
    Diese sind in der Regel für Privatleute nicht zugänglich, ähnlich wie Autobörsen für gewerbliche KFZ-Händler. Wenn du aus diesem Gewerbe niemanden kennst, könnte es schwierig werden. Kannst das Auto ja bei mobile.de oder autoscout24.de probehalber anbieten.
  • Hallo MusterMann,

    ganz lieben Dank für deine Info. Du meinst also, es wäre evtl. "wirtschaftlicher" einen Neuwagen zu kaufen, anstatt einem "guten Gebrauchten".

    Die Frage ist nur, wieviel bekommen wir dann noch dafür, wenn wir das Teil wieder verkaufen...orientiert sich der Wertverlust am Listenpreis oder werden die Gebrauchten dann auch um den Rabatt niedriger in Zahlung genommen?
  • Nettermann schrieb:

    Ich kann nur von einem Neuwagen abraten ...



    Prinzipiell hast du recht. Aber im Moment bekommt man auf Neuwagen zum Teil exorbitante Nachlässe, Bonuspakete oder eine entsprechende Inzahlungnahme für sein gebrauchtes Auto deutlichst über dem Marktwert. Oder 0-Prozent-Finanzierungen etc.

    Manche Hersteller geben bei Neuwagenkauf auch eine Alles-Inklusiv-Prämie mit dazu, sprich Inspektionen, KFZ-Versicherung etc. sind im Preis inbegriffen. Außerdem hat man mit einem Neuwagen mindestens 2 Jahre Gewährleistung (gesetzliches Recht) oder mehrere Jahre Herstellergarantie. Reifen und andere Verschleißteile sind neu und müssen, im Gegensatz zu Gebrauchten, nicht in Kürze zugekauft werden. Die Kosten für Defekte gehen also auf den Hersteller, nicht den Käufer.

    Dies alles sollte jeder in seine Berechnungen bei der Anschaffung eines neuen oder gebrauchten KFZ mit einfließen lassen und sich dann für die günstigste Alternative entscheiden. Eine weitere günstige Möglichkeit sind oftmals Tages- oder Kurzzeitzulassungen der Händler. Solche Autos bekommt man auch recht günstig.

    Ob man bei einem Wiederverkauf einen guten Preis erhält, hängt u.A. davon ab, wie lange du ein Fahrzeug fahren willst. Wenn ein Verkauf nach 3 Jahren geplant ist, spielt der Wiederverkaufswert eine wichtigere Rolle, als nach 8 Jahren. Es ist schwer zu sagen, ob eine Entscheidung heute einen guten Wiederverkaufswert bedingt oder nicht. Beispiel: Diesel-PKW: bis vor kurzem sehr populär und beliebt, aber nach dem hohen Anstieg des Diesel-Preises im Vergleich zu Benzin, kaufen die Kunden inzwischen wieder verstärkt Autos mit Benzinmotoren. Dies war aber vor drei Jahren so nicht vorhersehbar. Außerdem haben Diesel ohne Partikelfilter (also schlechter als Euro-Abgasnorm 4) in Städten mit Umweltzonen keine große Zukunft mehr und sind dort kaum noch zu verkaufen - im Gegensatz zu ländlichen Gebieten. Diese Unwägbarkeiten und die Launen der Politiker lassen also nicht linear vom Kaufpreis oder möglichen Rabatten auf einen späteren Wiederverkaufswert schließen! Bei sogenannten trendigen Autos sieht man das besonders: was heute IN und populär ist, danach kräht in ein paar Jahren vielleicht kaum noch ein Hahn danach.

    Auslaufmodelle oder weniger populäre Typen sind ebenso Alternativen.

    Wir haben letztes Jahr einen großen gebrauchten Kombi (3,5 Jahre alt) mit 6-Zylinder Motor gekauft. Das Fahrzeug ist gut in Schuss und wir haben es etwa 3.500 Euro unter dem normalen Marktwert für vergleichbare Modelle bekommen. Es hat quasi eine Vollausstattung inkl. Farbnavigation. Dies war in unserem Falle die beste Alternative. Allerdings waren jetzt neue Sommerreifen für 600 Euro fällig, bei einem Neuwagen hätte es das natürlich noch nicht gebraucht (wir fahren im Jahr ca. 15.000 km). Ein ladenneuer Kombi ähnlicher Größe und Ausstattung wäre nicht drin gewesen.

    Bei (älteren) gebrauchten Exoten oder Japanern/Koreanern wäre ich allerdings vorsichtig, da (original) Ersatz- und Verschleißteile meist überaus teuer sind.

    Okay, das war jetzt etwas ausschweifend, aber ich wollte nur mal darstellen, dass man pauschal nicht sagen kann, dass Neuwagen generell die schlechtere Lösung wären. Es kommt auf das eigene Budget an bzw. bei einer Finanzierung, ob man mit den Raten klar kommt.
  • pauline schrieb:



    2.400 € klingt erstmal schon gut, allerdings nur in Verbindung mit dem Autokauf...leider der dann "fast" ohne Nachlass auf den ausgelobten VK-Preis..

    Pauline


    Na dann klingt es nicht mehr gut. Aber versuche doch mal mobile.de , dort stehen immer mal wieder solche Angebote. Vielleicht wohnst Du "günstig" (OST- EU) , dann wirsd Du den Preis auch bekommen.
    Ich habe mir meinen Neuen Vectra C Car. als Vorführer über mobile geholt. 4 Monate gelaufen, 6500km für 21t€ Neupreis 49500. Der hat praktisch Vollausstattung.
  • Ersteinmal ganz lieben Dank für euere Meinungen, sind echt hilfreich bei unserer Entscheidungsfindung!!!

    Das mit den Rabatten ist echt ne merkwürdige Entwicklung...gehts bei Autos bald so zu wie im Möbelhandel? Jeder Händler bekommt seine "individuelle Preisliste" der Hersteller-UVP" da sind dann die 50% oder 70% Rabatt ganz nach Wunsch schon draufgeschlagen... oder was ist von den "Mitarbeiter"-Konditionen" ala PAK Autos oder "Einkaufsgemeinschaften" wie BSW mit 20-30% Rabatt auf die Listenpreise zu halten?
  • Bei meinem wurde es mir so erklärt. Händlermarge+ Zulassungbonus+ NAchlass als Vorführer+ "Gebrauchtwagenabschlag" + mein Verhandlungsgeschick = ca. 55 % Ersparnis für mich.
    Ich hatte mir ein paar ähnliche Angebote ausgedruckt und habe den Händler "unter Druck gesetzt" , entweder kommen wir ins Geschäft oder ich fahre zum nächsten Angebot. Dazu muss ich sagen, die Händler lagen alle nur ein paar Km voneinander entfernt.
    Ich bin doch nicht bescheuert und kaufe mir nen Neuwagen.

    BSW ist nicht schlecht, aber was hälst Du von EU- Reimporten?
  • Also in diesen Unfallautobörsen werden in der Tat gute Preise erzielt, daher verweisen Versicherungen auch immer wieder gerne auf solche, habe dadurch noch einen guten Preis für meinen Unfallwagen bekommen. Das liegt daran, dass dort überwiegend ausländische Händler bieten, die die Autos trotzdem noch mit ordentlichen Gewinnspannen nach Nahost/Afrika u.s.w. exportieren.

    Da kannst du auch als Privater inserieren, allerdings erst nach postalischer Anmeldung.

    Wenn du möchtest einfach PN an mich und du kriegst den Link.