Duales Studium nicht antreten ?

  • Frage

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  • hey hey ;) kopf hoch erstmal , sei froh das du überhaupt nen Ausbildungsplatz hast und jeden Monat gut Geld reinholst ;). Das mit dem Mietvertrag ist natürlich richtig mies. An deiner Stelle würd ich die Ausbildung auf jeden Fall durchziehen , Studieren ist danach immernoch Möglich, wozu ich dir raten würde!!! Die praktische Erfahrung aus der Ausbildung wird dir im Studium mit Sicherheit weiterhelfen. Möglicherweise unterstüzt dich dein Ausbilgunsbetrieb sogar während des Studiums.
  • Moment! Also ich meine mich zu erinnern, dass egal was im Mietvertrag steht die Kündigungsfrist 3 Monate beträgt. Möglicherweise eine nichtige Klausel, denn letztes Jahr wurde irgendwas im Mietrecht aktualisiert. Wenns denn unbedingt sein muss, dann mit Hinweis darauf kündigen und lässt er Dich nicht raus, dann Zahlungen einstellen. Falls Du im Recht bist, macht das gar nichts und er kann so viel klagen, wie er will...

    Bezüglich Ausbildung: Also so wie ich das sehe kann es gar nicht besser sein. Du hast nach der ganzen Ausbildung einen B.A. in Wirtschaft. Super Basis und wirtschaftliches Denken braucht man bei jeder Arbeit - selbst als Putzfrau. Ausbildung allein reicht heute nicht mehr, um große Sprünge machen zu können. Ich in Deiner Situation würde das Ding durchziehen. Dann hast Du eine Ausbildung und einen B.A. - dann kannst Du den B.A. durch einen M.A. erweitern (z.B. Fernuni Hagen) und bist vollausgebildeter Wirtschaftswissenschaftler.
    Willst Du nach dem ganzen Zeug immer noch was studieren, dann such dir an der Fernuni Hagen was raus und Du musst noch nicht mal den Job aufgeben dafür. Wird allerdings viel Arbeit und ich glaube Du willst das später dann gar nicht mehr, weil Dir das gefällt, was Du dann machst. Ist auf jeden Fall der letzte Schrei Ausbildung und Studium zu haben - ich sehe es bei meinen Kommilitonen - da haben viele schon eine Ausbildung und studieren jetzt. Die sind aufgrund der Praxiserfahrung gefragter als die Studium-only-Leute. Also keep cool, schlaf ein paar Mal drüber und such mal Gründe wie Dich das Ganze unterstützen kann und lass die Einschränkungen o.ä. mal links liegen. Das geht so ziemlich vielen und man weiß gar nicht so recht, ob das gewählte das richtige ist.
  • Zum Mietvertrag:

    Die Rechtsprechung, insbesondere des BGH, hat eindeutig geklärt, dass die Kündigungsfrist für jeden Mietvertrag für den Mieter 3 Monate beträgt, grundsätzlich!

    Für Dich heißt das, dass Dein Mietvertrag, sofern er tatsächlich eine Klausel der Unkündbarkeit enthält, nichtig nach § 134 BGB ist. Jedoch die Zahlungen einfach einstellen bedeutet, dass Du in der Folge ein großes Problem haben wirst, denn der Vermieter kann erst einmal die Zahlungen von Dir einklagen. Ich würde einfach den Mietvertrag mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten kündigen. In der Kündigung kurz eine Grundsatzentscheidung des BGH erwähnen, nach der jeder Mietvertrag nicht rechtskräftig ist, sofern er eine Klausel zur Benachteiligung des Mieters enthält. Und schau mal auf die "Salvatorische Klausel" am Ende. Das ist eine Klausel, die, sofern der Mietvertrag rechtswidrige Komponenten enthält, den Rest des Vertrages trotzdem gültig bleiben läßt. In jedem Fall hast Du als Mieter mehr Rechte als Dein Vermieter.

    Ich würde das mal ganz schnell von einem Rechtspfleger im Gericht prüfen lassen, das ist meist kostenlos, sofern Du Dir keinen Rechtsanwalt leisten kannst.

    Damit wäre die Geschichte mit dem Mietvertrag gegessen. Was Deine Ausbildung angeht, da mußt Du Dir selbst im Klaren sein, was Du willst.

    Gruß,

    MacJoshi