Austauschschüler

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  • Hi

    Also bei uns hat schon mal eine amerikanische Autauschschülerin für 4 Monate gelebt. Eigentlich sollte die länger bleiben aber es gab Ärger ( auf ihrer Seite) und sie ist dann gegangen.

    Ich war zu dem Zeitpunkt in den Staaten auch als Austauschschüler und habe sie nur am Anfang kennen gelernt weil ich eine Woche später geflogen bin.
    Erst mal möchte ich vorne Weg sagen, dass ich es sehr toll finde wenn Schüler aufgenommen werden, da es nicht nur einnen Zweck für den Austauschschüler erfüllt sondern die Familie bei dem er / sie lebt auch noch was dazu lernt.
    Aber nun zu den Erfahrungen, ich muss sagen das sie sich am Anfang nur schwer anpassen konnte/ wollte, in der Schule wo ich sie die erste Woche begleitet habe hat sie provokanter Weise nur Englisch gesprochen und wollte garleine Deutsch lernen so nach dem Motto: Alle Deutschen können ja Englisch. Dieses Benehmen hat sich erst so nach 4 Wochen laut meinen Freunden geändert, ansonsten war sie ziemlich arrogant auch meiner Fam gegenüber. Aber das kann man von den Ami Kiddies auch gewöhnt sein. Also ist echt selten das die sich anders benehmen. Zwischendurch wo ich dann schon in den Staaten war habe ich auch viel von meiner Mutter mitbekommt das sie sich nicht benehmen konnte, also hat immer herumgemeckert wenn sie was machen sollte oder so. Aber letztendlich ging es dann, ihr musste an und zu mal klar gemacht werden wer hier der Boss ist und das nicht alles so ist wie in Amiland. Der Fernseher und der PC liefen immer parallel obwohl sie sich immer nur mit einem beschäftigt hat, und Duschen nun ja da kam sie weit über 60 Minuten, was auf dauer ab ziemlich teuer wurde. Und den Zwischenfall das sie sich entschieden hat zu gehen, das lag ihn ihrer Hand... ABer denn will ich hier nicht weiter ausbauen.

    Nichts destroztotz hat Familie und Schüler im eine großartige Zeit. haben wieder vermehrt Ausflüge gemacht und wieder was an Sehenswürdigkeiten gesehen.

    Mit diesem Artikel will ich dich nicht abschrecken aber das waren unsere Erfahrungen. Und bis auf weiteres nehmen wir erstmal keinen mehr auf. Also nicht für einen längeren Zeitraum.

    mfg Karies
  • Hallo,
    ich hatte erst vor 4 Wochen jmd. Dieser Ammi hat sicha uch kein bisschen angepasst und man musste ihma uch sagen, wer hier der Boss ist.
    ZUm Thema Fernseher/PC - bei uns lief dank ihm auch DIE GANZE ZEIT 24/7 der PC.
    Wenn die Familie mal einen Ausflug gemacht hatte und auf ihn wartete zum gehen, saß er am PC uobwol er wusste, dass wir gehen müssen.
    Insgesamt hat sich der Ammi für Deutschland nen fetten schei-ss interessiert...

    Aber zum Glück hatte ich noch jemanden.
    Ist heute morgen genagnen - schade....
    Diesmal war es eine SIE und es war echt cool.
    Total nett, hat sich angepasst und war echt cool mit ihr...
    Vermisse ich...

    aber wie gesagt, Austausch ist immer was geiles....

    mfg
    lol
  • Wir hatte schon drei mal Austauschschüler/innen bei uns.
    Ist zwar schon einige Jahre her, meine Tochter ging auf's Gymnasium.

    Erste war aus Ungarn, ein nettes Mädel, das sich bemühte deutsch zu lernen und hat sich auch in die Famile integriert.
    Meine Tochter war dann auch bei ihrer Familie in Ungarn. Für sie war dann ungewohnt, daß es schon zum Frühstück Salami und Paprika gab (ganz schön scharf). :hot:

    Die zweite war aus der französischen Schweiz. Eine verwöhnte Göre, die zu Hause anscheinend ihren eigenen Butler hatte, denn sie hatte keine Lust irgendetwas zu tun. Nach dem Essen den Tisch mit abzuräumen, war für sie anscheinend eine Zumutung und einen Staubsauger hat sie noch nie in ihrem Leben in der Hand gehabt. Da haben wir ihr aber einen Lehrgang verpaßt. :D
    Na ja, ob die wirklich Deutsch lernen wollte bezweifle ich immer noch. Die wollte nur Party machen.

    Der dritte war dann ein Schüler aus Frankreich. Sehr nett, aus einer guten Familie, intelligent und hat sich voll angepaßt. Hat immer gefragt, ob er helfen kann und wollte alles was "Deutsch" betraf wissen.
    Meine Tochter hat heute noch immer brieflichen Kontakt und war auch bei ihm und seiner Familie in Frankreich. Sie wurde dort sehr nett aufgenommen und konnte ihr Französisch erweitern, und hat erfahren, daß der inzwischen junge Mann in den vergangenen Jahren in mehreren Ländern arbeiten war um Sprachen zu erlernen (sind sicher inzwischen 10 Sprachen).

    Es war eine schöne Zeit mit ihm und wir haben auch einige Ausflüge gemacht, um ihm was von unserer Heimat zu zeigen. :)


    Gruß Buswusel :lego:
    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

    Abraham Lincoln
  • Ja, ich habe auch vor ungefähr 2 Jahren einen Austausch gemacht.
    Und zwar nach Frankreich - genauer: Marseille. Dort hat man dann vieles kennengelernt, was man so nie zu sehen bekommt.

    Man hat aber auch gemerkt, wie ähnlich man sich teilweise ist.
    Komisch fand ich nur, dass die Nachts ihr Haus nicht abgeschlossen haben xD Aber die schienen damit keine Probleme gehabt zu haben ^^ Naja auf jeden Fall war ich dann zwei Wochen da, und er dann auch zwei Wochen bei mir. Man merkte schon, dass er sein World of Warcraft vermisst hat ^^.
    Aber dafür wurden reichlich Ausflüge unternommen, um Hamburg kennenzulernen.
    Ich denke schon, dass es ihm hier gefallen hat, denn sonst wäre das, was vor 3-4 Wochen passiert ist, nicht geschehen:
    Auf einmal steht mein Corres (Austauschschüler ^^) nach 2 Jahren wieder vor meiner Tür.

    Ich dachte ich seh nicht richtig.
    Die Sache war: Es war auchnoch ein Freund von ihm dabei, dessen Oma hier in Hamburg an der Alster wohnt und die die beiden besucht haben.
    Und da durfte ein Besuch bei mir anscheinend nicht fehlen xD Das sind Erinnerungen und Vorkommnisse, die kriegt man nur, wenn man sich traut, so einen Austausch zu machen.
    Auch wenn es manchmal schwierig war, für die Erfahrung hat sich's allemal gelohnt!
  • hei

    bei uns in der familie haben wir sehr gute erfahrungen gemacht.
    wir nehmen seit ca 12 jahren jedes jahr für 3 monate gastschüler auf.
    klar, der anfang ist immer schwer. man muss sich eingliedern, mit der sprache zurecht kommen (in der schule wird ja nicht das in deuthscland gesprochene deutsch gelehrt). nach einem monat hat sich jeder bei uns wohlgefühlt und nach weihnachten war leider schon wieder schluss.

    ich selber war 2001 mit 14 für 1 jahr dann in südafrika als gastschüler in einer familie unseres gastschülers.

    Ich finde die idee großartig, da wir alle voneinander lernen und freundschaften enstehen können. Klar kann man auch einmal Peck haben, aber man sollte trotzdem das beste aus der situation machen..

    grüße aus finnland