Mobbing in Grundschulen... kennt ihr das auch?

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  • Mobbing in Grundschulen... kennt ihr das auch?

    Inwiefern wurdet ihr / werden eure Kinder gemobbt? 61
    1.  
      Mobbing durch Gewalt (18) 30%
    2.  
      Mobbing durch Androhung von Gewalt (16) 26%
    3.  
      Mobbing durch Psychoterror (z.B. Intelligenz absprechen) (26) 43%
    4.  
      Mobbing durch Abstammung (z.B. Ausländerfeindlichkeit) (8) 13%
    5.  
      Mobbing durch sozialen Status (z.B. Armut, Harz IV) (8) 13%
    6.  
      Mobbing durch Bildungsstatus der Eltern (z.B. Hauptschulabschluß) (3) 5%
    7.  
      Mobbing durch Seperation (z.B. Ausschluß aus Freundeskreis) (23) 38%
    8.  
      Mobbing durch sonstiges (Bitte im Thread erläutern) (4) 7%
    9.  
      Mobbing durch Lehrer (16) 26%
    Hallo :)

    obwohl ich mich erst heute morgen angemeldet habe, erlaube ich mir dieses Thema zu eröffnen.

    Ich beobachte schon sein seit einer Zeit dass immer mehr Lehrer Grundschulkinder mobben aus verschiedenen Gründen: entweder sind sie eltern dieser Kinder nicht im Elternbeirat, oder sind es ausländische Kinder(auch wenn diese perfekt deutsch sprechen) oder Kinder aus sozial benachteiligten Familien...

    unter anderem habe ich miterleben "dürfen" dass schon 8 oder 9 Jahre alte Kinder in psychologischer Betreuung mussten nur weil der Lehrer meinte "du kannst nichts", "du taugst nichts", "du bist zu langsam und ziehst mir die Klasse zurück" und verschiedene andere Sachen.

    Mir tun solche Kinder immer mehr leid und habe vielen Eltern geholfen, auch nur verbal, die Kinder in eine neue Umgebung unterzubringen.

    Würde mich interessieren wie es bei mit der Schule klappt.

    Der Ansatz zu meiner Hilfe kommt, weil ich selber sehr vieles durchgemacht hatte mit meiner Tochter, was hoffentlich jetzt vorbei sein wird da sie in eine neue Schule kommt.

    Lieben Gruss im voraus,

    kikkerl :)

    ps.schade dass man hier keine Umfrage stellen kann :)
  • Jap, leider ist das so. Das Problem ist, dass man als Eltern ohnmächtig daneben steht und nichts machen kann. Permanent rennt man zur Schule und führt Gespräche, aber es ändert sich nichts.
    Das Kind wird von Aktivitäten ausgeschlossen, wie zum Beispiel Ausflüge; muss als Einziger die Klassenregeln abschreiben weil es ein Mal gelacht hat, wo die ganze Klasse allerdings laut und unruhig war....
    Die Schultasche wird vor der ganzen Klasse ausgekippt und präsentiert wie unordentlich man doch ist. (Dabei habe ich die Tasche jeden Tag kontrolliert.) Da war Nichts.

    Und man legt sich wirklich krumm, versucht einen super guten Eindruck zu hinterlassen, macht dass das Kind immer wie aus dem Ei gepellt aussieht, bläut ihm jeden Morgen ein: "Mach keine Dummheiten, sei leise, mach was die dir sagt..." etc. Es nützt alles nichts.
    Man ist machtlos, egal was man alles tut. Und egal was los ist, es ist immer das Kind Schuld.

    Ich bin nur froh, dass mein Sohn endlich auf die Weiterführende gekommen ist!
  • man kann sich wehren wenn man weiss wie ;)

    also bei mir war es so, kaum war meine tochter in der ersten klasse, in den ersten schultagen ging schon alles los.

    Nein, meine Tochter wurde nicht von den Mitschülern gemobbt, sondern von der Lehrerin.Es hiess schon am dritten Schultag sie würde zu langsam sein, sie würde die Klasse zurückziehen und solche sachen.Von den Mitschülern war sie sehr geliebt..

    Nach drei Wochen Schule wurde ich in die Schule gerufen wieder mal das Schema: mit ihrer Tochter konnte ich heute nichts machen, bitte gehen sie zu einem Psychologen... im Schulhof nahm ich sie dann an der Hand, das kind glühte und war am nächsten Tag mit Bronchitis im Bett.Mit Entschuldigungsschreiben vom Kinderarzt...

    Die damalige Klassenlehrerin hatte auch nicht allzuviel Schulstoff mit den Kindern mitgemacht, sie hatte ihre Sympathisantinnen und natürlich ihre Lieblinge dadurch und hatte den Schulstoff auf die abgestimmt, sodass sich grad sehr intelligente Kinder sehr gelangweilt hatten, unter denen auch meine.Es hiess wieder mal ich solle zum Psychologen gehen, sie hätte bestimmt ADS weil sie zu verträumt sei und sie lese sehr langsam( texte waren ihr voll und ganz langweilig...halt texte über Daimler Benz und irgendwelche andere Persönlichkeiten die laut meiner Erfahrungen im Lehramt nichts in der zweiten Klasse zu suchen haben) und was weiss ich was noch alles.Ach so...zum Logopäden musste meiner Tochter ja natürlich auch wie alle anderen ausländischen Kindern aus der Klasse...Logopäde konnte natürlich nichts feststellen im Gegenteil... naja...

    Dritte Klasse war es uns dann zu bunt, erst mussten wir zum Kinderarzt, wegen Alpträume, Magenschmerzen, Brechen usw...Sachen bei denen man nichts organisches feststellen konnte. Kind sagte nur sie habe Angst vor der Lehrerin.... Als wir dann beim Schulrektor waren meinte die Lehrerin sie tue schon ihr bestes aber sie könne bei 18(!!!!) Kinder sich nicht um jedes einzelne kümmern... Natürlich ist nichts geschehen. Kein Wunder dass nur noch so wenige übrig geblieben sind, obwohl am allerersten Schultag 23 Eingeschriebene in ihrer Klasse waren!

    Noten liessen natürlich zu wünschen übrig, bzw laut Bewertungen von anderen Lehrern hätte sie mindestens Mittelnote von 2,5 in Deutsch haben sollen.Sie hatte noch nie mehr als 3 obwohl sie auch Teste heimgebracht hat in denen sie eine eins geschrieben hat...im Schreibheft hat sie sogar ne 3 obwohl das auch laut Meinung des Schulrates ziemlich ordentlich war :(

    Und nun der Tragödie dritter Teil: zweites Halbjahr
    dritte Klasse.....Kinder haben noch nichtmal grammatikalische Fälle durchgenommen, geschweige denn ein bisschen Länderkunde, Körperkunde usw...Kind langweilt sich zu Tode, Mama bringt ihr bei wo Deutschland auf der Karte liegt, welche die Körperorgane sind usw...In der Schule heisst es ich würde sie zu sehr überfordern...wieder zum Psychologen...diesmal zum Sozialpädiatrischen Zentrum die absolut nichts feststellen konnten, im Gegenteil Kind ist hochintelligent, hat nen sehr schönen Wortschatz, und sie ist sehr ruhig...vielleicht ist das ein Fehler) *kopfschüttel* Psychologen schicken Pädagogen in die Klasse die feststellen mussten dass die Klasse auf dem Niveau der zweiten Klasse liegt und nicht der dritten wie es normal gewesen wäre...kein Wunder...

    Das einzige Defizit das festgestellt werden konnte, ist das meine Tochter zu laut hört, aber damit konnte die Lehrerin nichts anfangen.Meine Tochter beschwerte sich immer wieder es sei ihr zu laut bis ich das geschaltet habe dass sie sehr empfindlich ist.Sie hört leider das kleinste Geflüster und zuckt dann gleich zusammen:(

    Eine Mitschülerin die sie andauernd gestört hatte will ich nicht mehr erwähnen, dann hiess es immer nur meine sei schuld weil sie redet dabei hatte sie sich nur gegen die gewehrt...wurde auch von psychologen bestätigt...

    ich kann nur allen raten: nie zu den Mitarbeitern des Schulamtes zu gehen, weil diese KEIN Interesse haben das es den Kindern gut geht, wenn dann direkt zum SchulamtLEITER!!!!!!

    Meine Tochter war dann auf der Stelle versetzt, und zwar in eine neue Schule:D

    Vollzitate an sich, sind verboten und vom Post direkt darüber äusserst sinnlos!!!
  • linda schrieb:

    @kikkerl: Hier kann man doch Umfragen erstellen :confused: Sage mir, welche Umfrage Du gerne hättest, dann füge ich sie Dir hinzu ;)


    Linda


    danke bin halt neu und kenn mich noch nicht so gut aus:rolleyes:

    wollte eine umfrage stellen grad wegen mobbing dass von lehrern aus geht weil viele trauen sich nicht darüber zu sprechen:(
  • @kikkerl.... dann schick mal ne PN, wieviele und welche Antwortmöglichkeiten Du in Deiner Umfrage haben willst, dann basteln wir eine dazu ;)

    lg... NeHe
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
    Neulinge * Forenregeln * F.A.Q. * Lexikon
    Suchfunktion * IRC * User helfen User
    Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: »Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!« (R. Mey)
  • Ne Umfrage wär bestimmt lustisch :D
    Lehrerschelte ist in, bei Politikern wie auch bei Eltern.
    Man neidet ihnen die flexiblen Arbeitszeiten und irgend jemand muss ja Schuld sein an der ganzen Bildungsmisere und daran, dass nicht alle Kinder Abi machen. :(
    Meine Eindrücke aus dem Bereich Grundschule decken sich überhaupt nicht mit denen der thread-Starterin. Meine Erfahrungen gründen sich auf die Einblicke in das Schulleben meiner beiden Töchter und meiner beruflichen Tätigkeit, die mich mit vielen Grundschullehrern in Kontakt bringt.
    In jedem Bereich gibbet Nieten, auch bei den Pädagogen, aber sie sind vereinzelte Exemplare. Gerade in der Grundschule herrscht eine sehr familiäre und herzliche Atmosphäre, es gibt in aller Regel ne intensive Zusammenarbeit mit den Tageseinrichtungen, von denen die Kinder kommen, und auch mit den Eltern. Erst am Ende der Grundschulzeit fallen die Kids buchstäblich in ein Loch!
    Alles ist auf einmal anders: 3 - 4 verschiedene Lehrer pro Tag, Gespräche zwischen Lehrer und Eltern nur an dafür vorgesehenen Terminen (hat jemand mal versucht, nen Gymnasiallehrer der eigenen Kinder am Nachmittag telefonisch zu erreichen? :eek: ), "Vogel friss oder stirb" usw.
    Grundschule ist nach meiner Erfahrung heile Welt!
    Im allgemeinen Pisa-Aktionismus hat's ne Reihe von Neuerungen gegeben, die Kindern nicht unbedingt gut tun, aber das sind politische Fehlentwicklungen, z.B. dass das Einschulungsalter nach und nach gesenkt wird, (wofür die Hetze? Darf ein Kind nicht mehr "Spielkind" sein?), oder etwa dass es die Vorschule, den sog. Schulkindergarten nicht mehr gibt, eine Einrichtung, die noch nicht schulreifen Kindern vor der Einschulung noch einmal Gelegenheit zur besseren Vorbereitung auf den Schulstart gegeben hat.
    Solche Dinge führen dazu, dass Kinder sich schon während der Grundschulzeit mit Lernproblemen rumschlagen müssen.
    Zu kikkerls Beiträgen:
    Es ist eine Version der Sachlage, subjektiv so wahr genommen. Mit Sicherheit sieht die Sichtweise des Lehrers/Schulrates anders aus.
    Gibt es Eltern mit problematischen Kindern, sei es mit Lern- oder Verhaltensproblemen, die die Ursachen bei sich oder bei ihren Kindern suchen? Mir fallen gerade mal keine ein. Im allgemeinen sind es die Lehrer., die Mitschüler, das System oder was auch immer.:löl:
    ich kann nur allen raten: nie zu den Mitarbeitern des Schulamtes zu gehen, weil diese KEIN Interesse haben das es den Kindern gut geht, wenn dann direkt zum SchulamtLEITER!!!!!!

    Hiervon kann ich abraten! Man kommt am direktesten zu brauchbaren Ergebnissen, wenn man unten anfängt, bei den direkt Betroffenen, also zuerst zum Klassenlehrer, wenn das nix bringt zum Schulleiter, und dann zum Schulamt. Wär schon mächtig verwunderlich, wenn in der Reihe nur Leute tätig wären, die
    KEIN Interesse haben das es den Kindern gut geht

    Das sind zumindest meine Erfahrungen ;)
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • littleprof schrieb:

    Hiervon kann ich abraten! Man kommt am direktesten zu brauchbaren Ergebnissen, wenn man unten anfängt, bei den direkt Betroffenen, also zuerst zum Klassenlehrer, wenn das nix bringt zum Schulleiter, und dann zum Schulamt.


    tja ist von Fall zu Fall verschieden.Wir haben natürlich auch die empirische Skala angefangen hochzuklettern sind aber bei einer Mitarbeiterin vom Schulamt hängen geblieben.Diese sagte mir nur ich dürfe mein Kind nicht in eine Schule bringen die mehr als 500 m von der Strasse weiter sei wo wir wohnen.Merkwürdig, denn ein ganzes Quartal unserer Stadt gehört dieser Schule an, welches mehr als 500 entfernt ist...

    Diese Mitarbeiterin lehnte meinen Antrag auf Schulwechsel trotz bestehender Diagnose:" Mobbing das vom Klassenlehrer ausgeht" ab. Zum Glück hatten wir dann von der SPZ die Innenwahl vom Schulamtleiter erhalten und dessen E-mail.Als ich ihn dann angeschrieben hatte, hatte er mich schon nach 1/4 Stunde angerufen und der Fall hatte sich erledigt, meine Tochter kam in eine neue Schule:cool:

    tja...wie man Glück hat :)

    gruss kikkerl

    ps.... meine Tochter hatte schon in der ersten Klasse 4 verschiedene Lehrer, und genau was du meintest dass eigentlich nur ab der 5.-ten Klasse anfangen würde war bei ihr leider schon ab der ersten....ein lehrer in Mathe, ein anderer in Deutsch, dann kam noch ein anderer in Musik und Handarbeit dazu und einer in Französisch( erste Klasse!!!)...also von familiären verhältnissen in der Klasse keine Spur:(

    ach so...habe vergessen: noch ein Lehrer in Sport und in der zweiten Klasse ein neuer Lehrer in Religion...

    muss ehrlich sagen, ich war selber 10 Jahre im Lehramt, habe Grundschule gehabt aber ich habe so´eine Methode noch nie erlebt...schon gar nicht bei Grundschulkindern :(

    tja...und mit den Terminen war es auch nicht besser....wenn ich in die Schule ging meine Tochter abzuholen konnte ich nie mit der Klassenlehrerin sprechen.Es hiess immer nur sie habe keine Zeit sie müsse jetzt weg.Oder sie sagte einfach sie müsse eine rauchen weil ihre Nerven am Ende sein...(Die Dame hatt noch zwei Jahre bis zur Rente)...Termine gab es oft nur in zwei oder drei Wochen vorher ging es bei ihr meist nie...Daheim Anrufen brachte oft auch nichts :(
  • @kikkerl
    vieles von dem was du schreibst ist für mich sehr schwer vorstellbar, aber wie der berühmte Toyota schon sagt: "Nichts ist unmöglich"
    Zum letzten Schuljahr sind für Grundschulen die Schulbezirksgrenzen gefallen, d.h. jeder darf jetzt anmelden, wo er will (kriegt allerdings in der Regel nur die Fahrtkosten für die nächste Schule erstattet).
    Davor gab's eben bestimmte Bezirke, die jeweils ner Grundschule zugeordnet war, aber man hatte auch zu der Zeit das Recht, aus trifftigen Gründen (und solche lassen sich finden ;) ) eine andere Grundschule als die zuständige zu besuchen, nur musste man die Fahrt dahin (wenn eine solche notwendig war) selbst organisieren und finanzieren. Das wissen sicher auch die Mitarbeiter beim Schulamt.
    trotz bestehender Diagnose:" Mobbing das vom Klassenlehrer ausgeht"

    ... da würde mich mal interessieren, wer so ne Diagnose stellen kann!?!
    Was die verschiedenen Lehrer schon in den ersten Klassen angeht, da hast du leider recht, da kann es durchaus vorkommen, das 4 verschiedene Lehrer in einer Klasse arbeiten, das ist dann im Vergleich zum Kindergarten schon gewöhnungsbedürftig. Wenn du von Französisch sprichst nehm ich an du wohnst im Saarland oder in der Pfalz nahe der frz. Grenze, da lernen die Kinder früh Französisch. In NRW lernen sie ab diesem Schuljahr in der ersten Klasse Englisch. Englisch, Sport, Religion oder auch Kunst kann man in der Grundschule sicher auch unterrichten, wenn man Mathe und Deutsch studiert hat, aber Fachleute aus diesen Bereichen machen (in der Regel) besseren und erfolreicheren Unterricht, also nimmt man hier auch gerne schon mal Fachlehrer, so dass die genannten Lehrerzahlen durchaus zutreffen können.
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • Hallo

    nein ich wohne in Baden Württemberg ;)

    ausserdem die Diagnose kann jeder Arzt bzw Psychologe stellen der auch nur ein wenig mehr Rückgrad hat als andere.Steht sogar in ihrer Krankenakte drinnen.Sogar die SPZ hat im Attest diese Worte verwendet und dass das Kind Angst vor der Lehrerin hat, bzw das ein Schulwechsel dringend notwendig sei.(Übrigens den Tipp mit der SPZ habe ich von einer Internetseite erhalten die sich sehr viel mit Mobbing befasst dass von Lehrern aus geht.Und da haben auch viele Eltern geschrieben dass ihre Kinder genau dieselbe Diagnose in den Attesten haben!)

    Ausserdem wendet diese Lehrerin ziemlich oft Gewalt an Kindern an auch wenn sie sie nur zerrt, Bücher auf dem Tisch schmeisst wenn sie nervös ist usw. Haben leider schon viele Kinder den Eltern gesagt aber man hört nur:sie meint es nicht so...Wir waren leider einige von den einzigsten die sich getraut hatten was zu unternehmen.Mir wurde auch schon vom Schulamt gesagt dass gegen diese Lehrerin schon Beschwerden aus frühen Jahren vorliegen.Merkwürdig war es als ich nur sagte in welche Schule sie geht wusste man genau um welche Lehrerin es sich handelt.

    Was du meintest dass man das Kind in letzten Schuljahr in eine andere Schule versetzen kann ist leider in unserer Gegend nicht machbar.Bis in der vierten Klasse muss das Kind in der Schule bleiben zu welcher es angehört. Zumindest in unserer Gegend.Ein Glück das der Schulamtleiter gleich gesagt hat sie muss raus von hier
  • Hallo,

    das haben wir auch erleben müssen mit unseren ältesten Sohn.
    Wobei mir die Lehrerin schon sehr *räusper* vorkam beim ersten kennenlernen...

    Es gab schon bei der Materialliste genaue vorgaben welcher Spitzer, welche Buntstifte, welche Heftmarke usw. es sein sollte mit der Aussage "Wenn das Kind dies das oder jenes nicht von der Marke hat, dann hat es schon verloren" *nerv*

    Nun gut, mein Kind hatte die richtigen Marken und dennoch verloren bei der Lehrerin. Wenn was war, war es mein Kind, und es spitzte sich wirklich ins unermessliche zu. Sicher ist mein Junge kein Engel und nicht immer leicht zu handhaben (er hat ein schweres Trauma und ist deswegen in Behandlung) Aber die Dame machte ihn so fertig, das er zuletzt alles mögliche Androhte nur um nicht in die Schule zu müssen...

    Mehrere Versuche die Klasse zu wechseln schlugen im 1. Schuljahr fehl... Imn zweiten Schuljahr gings dann zur "Sache" weil es da dann nicht mehr klappte, er ging in die Vollkommene Verweigerung, trotz Hochbegabung...
    Keine Schularbeit die besser als 5 war... Und mit dem Zwischenzeugnis war dann ende.

    Direktorin eingeschaltet (mal wieder) die meinte "Wenn ich ihr Kind versetze dann kommen alle anderen Eltern der Klasse auch" bla bla bla...
    und "Ich weiß ja das diese Lehrerin ...." Sagt ja schon alles, getan wurde nichts.
    f
    Schulamt eingeschaltet, Ärztliches Attest geholt vom Psychologen. Schwupp wurde mein Junge vom Unterricht befreit bis zur Klärung.
    Nach einen Gespräch mit dem Vertrauenslehrer empfahl dieser auch dringend das Kind umzusetzen... Und nach 1 Woche harte Bandagen war mein großer in der anderen Klasse.

    Ergebniss Jahreszeugniss, nur 2er und 3er, von einen 5er Schnitt, und das in einen halben Jahr :D

    Von "unaufmerksam absolut störenden Kind" zu "überaus aufmerksam, immer Angestrengt den Umterricht folgend"
    Vom Raufbold zum Lamm *grins*

    Die Lehrerin wechselt jetzt an eine andere Schule...
    Ich würde es immer wieder so machen wenn ich sehe das mein Kind leidet. Nur nicht klein kriegen lassen, es lohnt sich auf jeden Fall auch höhere Stellen einzuschalten und evtl. mit einer Dienstaufsichtbeschwerde zu drohen.

    Allein wenn ich mir den Wandel bei meinen großen ansehe im vergangenen Halbjahr seh ich schon das ich zu 100% richtig gehandelt habe. Und eines weiß ich jetzt, nochmal spiel ich das nicht erst ein Schuljahr mit, das nächste mal wird gleich eingegriffen und nicht klein bei gegeben.

    Gespräche mit der ehemaligen Klassenlehrerin blieben bei uns leider absolut erfolglos. Und ich war zeitweise wöchentlich drin in der Schule.

    LG Sprotte
  • Hallo Sprotte!

    bei mir wars so meine Tochter ist viel zu ruhig, und mag nicht gestört werden.wenn sie gestört wurde, und aufbrauste hiess es natürlich meine sei schuld und nicht die anderen.

    Mit Vertrauenslehrer konntest nicht sprechen da ihre Klassenlehrerin selber Vertrauenslehrerin war...*doppelnerv*

    Und wie gesagt meine war abgestempelt schon seit den ersten Schultagen also was nichts mehr mit Strebsamkeit usw.Sie hatte Hausaufgabenpläne für die ganze Woche gekriegt, anfangs war sie so begeistert davon dass sie diese in einer Stunde erledigt hatte, und sie dann am Dienstag abgeben wollte.Was machte die Lehrerin??? anstatt sich zu freuen, ein hochbegabtes Kind in der Klasse zu haben schimpft sie mit ihr sie solle nicht mehr soviel machen dass sei nicht gut für sie, bzw wenn "Laura oder Fabienne"( ihre "Markenschülerinnen") die machen durften denen wurde gesgat:weiter so.:mad:

    Auf jeden Fall hatte die Dame es dazu gebracht, das "wir" Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Brechanfälle( auch in der Schule!!! und Kind wurde nicht heimgeschickt...) hatten geschweige denn Angstzustände und organisch konnte nichts gefunden werden.

    In der Klasse hiess es oft:du bist keine von uns, tja Siebenbürger werden anscheinend schlimmer abgestempelt wie andere ausländischen Kinder, oder: du machst alles falsch und so entstanden Minderwertigkeitskomplexe :(

    Kein Wunder dass in dieser Klasse von 23 Schülern wieviele am ersten Schultag der ersten Klasse noch 14 geblieben sind die jetzt in die vierte gehen werden.Gerade bei so wenigen Kindern sollte ein familieres Umfeld herrschen...

    Sags ja nur zuuu ungern: ich war selber Grundschullehrerin 10 Jahre lang, meine grösste Klasse waren 37 Kinder meine kleinste waren 23 aber bei mir gab es keine Klassenunterschiede oder andere. Mich hatte schon der erste Elternsprechtag genervt, nur Schleimereien der eine versprach der Klasse das Zimmer einzurichten, die andere war Elternsprecherin, dann noch eine lobte sich sie sei Zahnarzthelferin wo die Lehrerin in Behandlung war oder Kollegin von der Klassenlehrerin und so weiter.Dann rate mal wer die Besten in der Klasse waren...Mir hatten auch viele Eltern im voraus gesagt ich solle aufpassen dass meine Tochter nicht diese Lehrerin kriegt und ich wollte es nicht wahr haben.

    Naja hoffen wir dass es besser wird in der neuen Schule, wenn nicht dreht sie halt ne Ehrenrunde.Wäre mir vielleicht auch lieber weil die Klasse wo sie drinnen war, war nicht auf dem Stand von der dritten Klasse wie es hätte sein sollen...

    ach so und wegen der Umfrage...vielen Dank. Bin gespannt auf die Ergebnisse ;)
  • Hallo,

    Hab da auch schon super Erfahrungen gemacht in Sachen Schulamt bzw Schulleiter.

    In der Schule waren einige Vorfälle, Kinder unter sich hatten Streit, Lehrerin ihr Lieblingskind etc...

    Ein Mädchen hat dann einem anderen im Windows Live Messenger geschrieben sie sei ne blöde Kuh und und und... Das dumme war, das Mädchen war genau das Lieblingskind der Lehrerin. Sie hat dann also den Verlauf ausgedruckt und den der Lehrerin gebracht. Die Lehrerin die angeblich zu wenig Zeit hatte um beim vorherigen Vorfall bei den Jungs (die Jungs hatten heftig Streit untereinander, dies natürlich auch dermassen verbal ausgedrückt) die Eltern zu informieren, hatte auf einmal Zeit dem Schulrat zu schreiben und ein Gespräch gesucht. Die Eltern wurden dann aufgeboten an dem "Gespräch" teilzunehmen. Das sogenannte Gespräch war dann eine Urteilsverkündung, die letzen zwei Schulwochen wurde das Mädchen von der Schule geworfen.

    Tut mir leid aber ich finde sowas ist einfach nicht zu fassen. Die Eltern können heut zu Tage gar nichts mehr machen oder nur schon mitreden?!

    Wenn man was dagegen machen will, muss man Rekurs einlegen (der Kostet dann wiederum ziemlich ziemlich viel Geld. Heisst das nur noch reiche Leute können sich für ihre Kinder einsetzen oder wie :confused: ).

    Jetzt nach den Sommerferien ist zum Glück die ganze Klasse (6. Klasse) in ein anderes Schulhaus zu komplett anderen Lehrern gekommen. Hoffentlich wird es dort besser sein.


    Liebe Grüsse
    Darkin88
  • An den negativen Erfahrungen meiner Vor-Poster lässt sich net rütteln, selbst wenn sie nur subjektiv so empfunden sein sollten.
    Immerhin zeichnet sich ein Silberstreif am Schulhimmel ab: Schulen treten in echten Wettbewerb miteinander ein! Es kann sich wieder lohnen, Eltern von der Güte einer Schule überzeugen zu wollen, sich um jedes einzelne Kind ganz intensiv und individuell zu bemühen.
    Demographie heißt das Zauberwort! Die Schülerzahlen sind stark rückläufig sodass jede Schule um Anmeldungen buhlen muss, um ihre Lehrerstunden, ihren Bestand zu erhalten.
    Hinzu kommt, dass wie weiter oben schon angeführt, die Schulbezirksgrenzen für die Grundschulen gefallen sind, d.h. ich melde meine Kinder an der Grundschule an, die ich für die beste in der Gegend halte.
    Das gibt Eltern schon ein bisschen Macht :D
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • littleprof schrieb:

    Hinzu kommt, dass wie weiter oben schon angeführt, die Schulbezirksgrenzen für die Grundschulen gefallen sind, d.h. ich melde meine Kinder an der Grundschule an, die ich für die beste in der Gegend halte.
    Das gibt Eltern schon ein bisschen Macht :D


    mag sein in deinem Bundesland.Aber in Baden-Württemberg nicht ;)

    hinzu kommt es zumindest in der Schule wo meine Tochter war, die Fäden gezogen wurden wer zu welcher Lehrerin ankam.Wie sonst konnte es vorkommen das Freundschaften die sich im Kindergarten bildeten auch in der Klasse nacher zusammen waren?! ;)
  • Noir schrieb:

    Jap, leider ist das so. Das Problem ist, dass man als Eltern ohnmächtig daneben steht und nichts machen kann. ....


    Ohh..doch,die Eltern können was machen,nämlich den Mund aufmachen, da denke ich gerade an meine Tante,die dem Lehrer mal richtig die Meinung getaktet hat,aber so heftig,das er nicht wusste ob er Lehrer oder Direktor der schule ist.
    Und seid dem ist ruhe im Karton und mein neffe ist jetzt der Lieblings Schüler von dem.

    Auch ich würde es so tuen wie meine Tante,wenn ich Kinder in der schule habe,denn keiner ist mächtiger wie ich selbst über meine Kinder...Lehrer sind für lehren da sonst nichts.

    Gruß
    Resnu
  • @kikkerl
    Wie sonst konnte es vorkommen das Freundschaften die sich im Kindergarten bildeten auch in der Klasse nacher zusammen waren?!

    Na ich hoffe mal doch, dass das überall der Fall ist; ist doch durchaus positiv, wenn funktionierende Bindungen erhalten bleiben.

    @resnu
    Lehrer sind für lehren da sonst nichts.

    Möglicherweise trifft das für weiterführende Schulen zu, besonders Realschulen und Gymnasien.
    An Grundschulen sind Gesundheitsprophylaxe, Verkehrserziehung, Sexualerziehung und andere erzieherische Bereiche, die vor 30 Jahren noch im Familienkreis abgedeckt wurden, fester Bestandteil des Unterrichts- und Erziehungsprogramms.
    Hinzu kommt, dass viele Grundschulen mittlerweile offene Ganztagsschulen sind, d.h. ein großer Teil der Kinder kommt morgens um 7:30 Uhr und kehrt erst um 17:00 Uhr ins Elternhaus zurück, da bleiben vielleicht noch schlappe 2 Stunden für deine "Machtausübung" gegenüber den Kindern.
    Wenn was positives für die Kids rauskommen soll geht das eh nur gemeinsam, d.h. Eltern und Pauker müssen sich einig sein und in die gleiche Richtung gehen.

    P.S.: Meine Aussagen beziehen sich hier immer auf "mein" Bundesland, wie kikkerl so schön fest stellt - NRW :D
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • hallo little

    du hast mich bischen falsch verstanden.natürlich habe ich nichts gegen erhaltene bindungen, aber ich finde es nicht recht wenn fäden gezogen werden welches kind zu welcher lehrerin ankommt.Das ist was ich sagen wollte!!

    und das Lehrer nicht nur zum Lehren da sind, habe ich ja in meiner 10 Jahren Grundschullehrerzeit auch festgestellt.Musste auch oft Mutter für die armen Würmer sein:D

    Ich fand es bei dieser Lehrerin nur fies dass sie nur manche Kinder bevorzugt hatte, und zwar die deren Eltern im Beirat waren bzw der Klasse bei der Ausstattung materiell geholfen hatten.
  • Auch ich habe meine Erfahrung gemacht

    Hallo zusammen. Scheint ja ein sehr großes Thema zu sein.

    Auch meine 3 Kinder haben diese Erfahrung machen müssen. Bis zur 3. Klasse waren die Lehrer der Meinung, dass mein Ältester für die Schule zu blöd wäre. Er hat sich einfach gelangweilt und war viel weiter als die anderen Schüler. Wir haben ihn dann selber von einem Schulpsychologen testen lassen und siehe da, einen Intelligenzquotienten von 124 festgestellt. Dann hat er eine Klasse übersprungen und alles war gut.
    Meine Tochter ist dann mit 5 (auch nach einem Test) eingeschult worden, weil die Kindergärtnerinnen der Meinung waren, sie währe schon soweit und sie könnten mit ihr im Kindergarten nichts mehr anfangen. Wohl gemerkt, dass meine Kinder bei den anderen Kinder immer sehr beliebt waren und auch heute noch sind. Die vorzeitige Einschulung war dann auch eine sehr gute Entscheidung. Mein mittlerer Sohn ist ganz normal eingeschult worden. Nur sollte er nach der 4. Klasse auf eine Realschule gehen. Er wollte aber auf das Gymnasium, wie seine Geschwister auch. Gut dass zu dem Zeitpunkt die Lehrer noch nicht die Entscheidung treffen konnten. Denn unsere Entscheidung war genau die Richtige. Er ist heute auf dem Gymnasium eine durchschnittlicher Schüler und hat sein Selbstbewusstsein erheblich steigern können.
    Ein Nachteil hatte allerding das Überspringen der Klasse bzw. die frühere Einschulung: Die Tornister waren für meine Kinder immer sehr schwer. 10% des eigenen Körpergewichts wird von Ärzten empfohlen. Das doppelt war die Normalität. Nun musste ich mich damit auseinander setzten. 3 Jahre habe ich gebraucht, mich in die Schulpflegschaft wählen lassen, versucht privat Schulspinde aufzustellen, alles ohne Erfolg. Erst als ich gegen den Direktor und den Schulträger ( also die Stadt) Anzeige wegen :flag: „Unterlassung der Fürsorgesplicht“ erstattet habe, ging es ganz schnell. Meine Kinder haben daraufhin einen Schrank für ihre Schulbücher in der Schule bekommen. Und ihnen wurden die Schulbücher in einer 2 Ausgabe zur Verfügung gestellt. Die anderen Kinder in der Klasse bzw. in der Schule sind allerdings leer ausgegangen und fragen nun teilweise warum meine Kinder einen Schrank für die Schulbücher bekommen haben. Also für mich hat sich der Einsatz für meine Kinder gelohnt und ich habe die Erkenntnis gewonnen „Man darf nicht aufgeben“ und muss immer wieder nachhaken. Auch wenn es ein Lehrer oder ein Schuldirektor ist.
    :öm:
    Gruß Tamira
  • resnu schrieb:

    Ohh..doch,die Eltern können was machen,nämlich den Mund aufmachen


    Und genau da liegt eines der Hauptprobleme. Die Eltern trauen sich ja schon gar nicht mehr den Mund aufmachen, aus Angst ihr Kind könnte es den Rest des Schuljahres oder schlimmsten Falls 2 Schuljahre lang ausbaden müssen.

    In meinen Fall gab es ja nicht nur Probleme zwischen meinen Sohn und der Lehrerin, es gab mehrere Kinder die enorme Probleme hatten.

    Ein Kind bekam seit den zweiten Halbjahr der ersten Klasse Nachhilfe Unterricht, weil es sich im Unterricht komplett verweigerte aus Angst was falsch zu machen.
    Ein weiteres Kind wechselte schon zur ersten Halbjahresmitte die Klasse, das nächste Kind wechselte in eine Förderschule weil nichts mehr ging, nach dem Wechsel war es ein 1er Schüler und kommt jetzt zur 3. Klasse wieder zurück an die Grundschule.

    Wir hatten regelmäßig Elternstammtisch, und jedesmal klagten die Eltern über die Lehrerin und über die Probleme die sie mit ihr hatten. Aber keiner der Elternteile war bereit das wir etwas gemeinsam unternehmen um unsere Kinder vor dieser Person zu schützen. "Wenn das nicht klappt, mein Kind muss es dann ausbaden" oder aber "was sollen wir denn groß machen dagegen"

    Dieses Kopf in den Sand gestecke hat mich wirklich genervt. Alle jammern rum und niemand will sich zusammenschließen um etwas zu ändern.

    LG Sprotte
  • littleprof schrieb:

    ....@resnu
    ....
    Hinzu kommt, dass viele Grundschulen mittlerweile offene Ganztagsschulen sind, d.h. ein großer Teil der Kinder kommt morgens um 7:30 Uhr und kehrt erst um 17:00 Uhr ins Elternhaus zurück, da bleiben vielleicht noch schlappe 2 Stunden für deine "Machtausübung" gegenüber den Kindern....


    Naja das mit dem "Macht" ist zu hoch gegriffen,was ich damit meinte ist, das die Lehrer nicht mehr zu sagen haben als ich,sie können meine Kinder lehren,aber nicht erziehen.
    Und Ganztagsschule käme für uns auch nicht in frage,dann reicht auch wenn ein Elternteil nur Halbtags Arbeitet.

    Zitat von Sprotte: Dieses Kopf in den Sand gestecke hat mich wirklich genervt. Alle jammern rum und niemand will sich zusammenschließen um etwas zu ändern.


    Genau so ist es , das ist nicht nur in der Grundschule sondern anderswo auch so


    Gruß
    Resnu
  • Hallo,

    bei uns war das Problem so dass es in der Klasse eine sehr grosse Kluft( meine nun bei den Eltern) herrschte zwischen "Intelektuellen" und "normalen" Menschen zu denen ich dann als Ausländerin auch dazu gehörte, obwohl ich selber die Uni hinter mir habe.Ich bin Orchestermusikerin und Lehrerin. Dass ich als zweites Hauptfach Sozialpädagogik hatte war der Lehrerin und natürlich den anderen Eltern ein Dorn im Auge...das ich mit sozial unprivilegierten Elternteilen auch ganz gut auskam war wieder nicht in Ordnung...Frau Ingenieurin und Frau DoktEr usw hatten mir dann den Rücken zugedreht und das wars...

    Komischerweise, grad weil ich nun auch als Sozialpädagogin tätig war, kamen viele zu mir und beschwerten sich. Ich hatte dann verschiedenes Material zusammengestellt und als ich dann dieses den Eltern zeigen wollte und was in deren Namen unternehmen wollte, weil Gründe genug da waren unter anderem auch Verletzung der Aufsichtspflicht weil sie gerne Kinder vor die Türe arbeiten geschickt hat, hiess es plötzlich die betroffenen Eltern kämen mitlerweilen wieder gut mit der Lehrerin aus und so weiter...

    natürlich fingen sie dann alle an sich anzuschleimen was bis dann noch nicht so extrem war und eine Mutter sagte mir auch noch sie würde wöchentlich mit der Lehrerin telefonieren, und siehe da der ihr Sohn wurde schlagartig einer der Lieblinge.Ich habe mir nur gedacht, wenn die Lehrerin einen "Psychologen" braucht dann soll sie sich einen gerne suchen...sie ist die LEHRERIN meiner Tochter gewesen und nicht meine Kundin und damit basta...

    l.g. Kikkerl