Lest ihr E-Books denn wirklich am PC?

  • Umfrage

  • MusterMann
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  • Ich habe viele alte Notebooks mit Core 2 Prozessoren. Zum Arbeiten zu langsam, aber um ein E-Book zu lesen schnell genug. Ich habe mir bisher noch keinen E-Book Reader gekauft und habe auch kein Tablett. Vielleicht kaufe ich mir das Lenovo YOGA. Es kann sein, dass ich mir mal einen E-Book Reader kaufe. Darum verfolge ich die entsprechenden Umfragen auf diesem Forum mit Interesse.
  • Sagt was ihr wollt, aber meine Erfahrung ist, daß man am klassischen PC nicht wirklich gut lesen kann. Ich bin länger mit der EDV zugange als vermutlich die Mehrzahl hier auf der Welt ist, schon bevor es jedenfalls in D PCs gab, und höre seither das Geschwätz der ITler, daß mit der EDV und E-Textverarbeitung etc. Papier überflüssig werden würde. Und ich sehe mit Grausen, daß in dem Digitalisierungswahn unserer "Eliten" - die selbst natürlich überhaupt nicht "digital" leben/kommunizieren/konsumieren oder gar arbeiten - alles auf den EDV-Bereich verlagert werden soll. Bspw. sollen im gerichtlichen/anwaltlichen Bereich schon in sehr kurzer Zeit die Akten nur noch digital geführt werden. Dabei weiß jeder, der wirklich im Rechtsbereich mit Akten arbeitet (die nicht selten hunderte von Seiten haben) und nicht nur darüber schwätzt, daß man am Bildschirm, sei es PC, sei es Tablet, sei es Reader, im Prinzip nur Unterhaltung konsumieren kann. Fachbücher wie auch Fachtexte, die man nicht linear konsumiert sondern mit denen man arbeitet, in denen man hin und her blätter/springt, Notizen, Markierungen anbringt, Stellen vergleicht, ist "digital" eine Krücke. Die dazu führt, daß die Texte nicht vollständig erfaßt werden.
    Zur Frage zurück: Am PC lese ich Texte nur, wenn irgendwie damit arbeiten muß, sei es beruflich, sei es privat. Unerhaltungsliteratur lese ich nur auf einem reader (idR ein billiger Kindle 4, in azw3, Konvertierung und Organisation mit calibre), nicht zuletzt auch, weil ich diese Literatur nur lese, wenn ich nicht am PC sitze, weil ich dann schlicht anderes zu tun habe. Manche Fachliteratur, die mich privat interessiert, lese ich auf einem A4-reader (leider nicht billig), ebenso die Tageszeitung, wenngleich es schon etwas umständlich ist.