polyarthritis

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  • polyarthritis

    Hat bzw. kennt wer jemanden der unter polyarthritis leidet.
    Meine Frau leidet seit Monaten qualvoll darunter und kann kaum noch gehen.
    Alle Ärztlichen versuche die Schmerzen zu lindern scheiterten. Egal ob Tabletten oder Spritzen. Sie sind einfach wirkungslos.
    Gruss Vasco2
  • ist sie schon bei einem rheumatologen vorstellig geworden?

    basistherapeutika wirken in der regel erst wochen bis monate nach ersteinnahme...ziel ist den entzündungsprozess einzudämmen, bzw. sogar eine remission zu erreichen..

    dazu müsste man etwas mehr wissen:

    -seit wann diagnosestellung?
    -rheumafaktor pos., neg.?
    -crp-werte wie hoch, laborwerte, gelenkstatus?

    ansonsten lies dich auch mal hier ein:

    rheuma-online: Medikamentöse Therapie rheumatischer Erkrankungen

    Frühe Rheumatoide Arthritis

    mfg
    recon
  • Vielen Dank recon für Deine Mühe.
    Ich habe es mir durchgelesen, aber das ist ja furchtbar. Ich hoffte eigentlich einen Arzneimittel Tip zu bekommen, und alles wird wieder gut.
    Ich traue mir gar nicht, meiner Frau deine Links zum lesen geben.
    Aber trotzdem vielen Dank.
  • Ich habe mal einen Kursus gemacht und eine Frau kennen gelernt, die ebenfalls stark an Polyarthritis erkrankt ist. Sie hat über Jahre Medikamente genommen und nichts hat geholfen. Es war so schlimm, dass sie ihre Hände nicht mehr bewegen konnte.

    Irgendwann hatte sie die faxen dick gehabt und ist zum Heilpraktiker gegangen, der ihr dann eine Adresse für eine Klinik gegeben hat, die auf Naturheilbasis solche Krankheiten behandelt. Sie sagte, es war ein Monat die Hölle, aber seit dem ging es ihr besser. Sie hält sich auch an den Plan, den sie bekommen hat.

    Meine Mutter leidet auch an Polyarthritis, glücklicherweise noch nicht so schlimm. Mittlerweile fährt sie zweigleisig und ist ebenfalls beim Heilpraktiker. Sie hat Spitzwegerich verschrieben bekommen, die sie in Form von Tropfen nimmt. Dann hat sie noch Spitzwegerich gesammelt und diese als Creme verarbeitet, die sie sich auf die entzündeten Stellen schmiert und sie meint auch, es geht ihr seit dem etwas besser.

    LG Tossi
  • Meine Mutter hat auch Polyathritis und war vor ca. 6 Jahren soweit, dass die Ärzte einer Spezialklinik gesagt haben, dass sie da nichts mehr machen können. Zudem wurde ihr soviel Cortison gegeben, dass die Dokoren sie vergiftet haben. Dennoch hat mein Vater nicht aufgegeben und nach einer Alternative gesucht.

    Sie haben einen Doktor, der ca. 80 Jahre alt ist ausfindig gemacht, der auf Naturheilkunde geschult ist. (Praktischer Arzt und Homeopath) Meiner Meinung nach eine geniale Mischung. Verschreibt herkömmliche Medikamente, wenn er der Meinung ist, dass diese benötigt werden und behandelt aber auch sehr viel homeopatisch.
    Nach einigen Sitzungen und ca. 2 Jahren hat meine Mutter kaum mehr beschwerden mit dieser Krankheit. Dieser Doktor ist TOP. Ist mittlerweile zu meinem Hausarzt geworden, weil er einfach weiß, wie er die Probleme anfassen muß.

    Solltest du weiter Informationen über den Doktor benötigen, werde ich dir diese gerne per PN zukommen lassen. Außdem könnte ich mit meiner Mutter reden, ob sie euch Tipps geben könnte.

    mfg Pooly78
    [SIZE="4"]Es ist jeder seines eigenes Glückes Schmied !!![/SIZE]
  • arthritis ist eine autoimmunkrankheit, d.h. das eigene gestörte immunsystem richtet sich in einem mehr oder weniger starken entzündungsprozess gegen die eigenen knorpelschichten in den gelenken. dies führt bei nichtbehandlung früher oder später zur zerstörung der betroffenen gelenke.

    ziel einer behandlung ist es daher immer, diesen entzündungsprozess im inneren des körpers (daher helfen äusserliche anwendungen auch nur sehr begrenzt und höchstens schmerzstillend, aber verhindern den eigentlichen entzündlichen krankheitsprozess nicht!) zu begrenzen bzw. ganz aufzuhalten. so können schon sehr gute erfolge erzielt werden.

    bei der polyarthritis ist es wichtig, dass das diagnostische zeitfenster (bis 12 wochen nach krankheitsausbruch) genutzt wird und innerhalb dieser zeitspanne auch eine basistherapie begonnen wird! nur so können optimale langfristige therapieerfolge erzielt werden, größtenteils schmerzfrei und ohne völlige gelenkzerstörungen. die wirksamkeit des geeigneten medikaments kann daher oft von person zu person unterschiedlich sein, so daß es oft notwendig ist, während einer therapie das basistherapeutika zu wechseln. (auch aufgrund manchmal relativ starker nebenwirkungen)

    in besonders schweren fällen wird auch eine therapie mit sog. "TNF-alpha-Blockern" in erwägung gezogen. diese behandlungsmethode ist noch relativ neu und mit höheren kosten verbunden.

    je später mit der therapie begonnen wird (in D im durchschnitt leider erst 1,5 jahre nach ausbruch, da bis dahin die beschwerden meist gering sind), desto schlechter die prognose.

    mfg
    recon
  • Hallo vasco2,

    würde Dir auch raten, mit Deiner Frau mal zum Homöopathen zu gehen. Der Versuch ist es sicher wert, da die Homöopathie die Ursache einer Krankheit bekämpft und nicht nur die Symtome.
    Hoffe du findest so einen guten Arzt wie pooly78. Vielleicht ist der sogar in Deiner Nähe?

    Hab bei Google mal "Polyarthritis-Homöopathie" eingegeben, da gibt es einige Infos. Doch selbst rumdoktern würde ich nicht.

    @pooly78: Alle Achtung, daß der Arzt in dem hohen Alter noch praktiziert. Das nenne ich Berufung. Hoffe, daß er mindesens 100 Jahre wird. ;)



    Gruß Buswusel :lego:
    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

    Abraham Lincoln
  • Ich möchte allen Danken, die mir bei diesen furchtbaren Thema Tipps gegeben haben.
    Besonderen Dank hier an pooly78 der mir sogar Pns. geschickt hat.
    Der Arzt hat ihr jetzt eine Behandlung empfohlen, der zwar von der Krankenkasse nicht bezahlt wird, und jede Behandlung 200 Euro kostet, aber meine Frau setzt sehr viel Hoffnung darauf. Ich hoffe natürlich mit Ihr, denn Sie so zu leiden sehen wünsche ich niemanden.
    Die Behandlung nennt sich CURAVISC und soll sogar Leistungssportler geholfen haben.
    Ich werde natürlich hier im Forum über die Kur berichten.
    Nochmals Danke an alle.
    Gruss Vasco2
  • Servus vasco2.

    Auch ich kann ein Lied davon singen, da ich selbst von Polyarthritis und Fibromyalgie betroffen bin.

    Einen Tipp kann ich hierzu geben, um die Schmerzen zu Lindern.
    Es ist ein Homöopathisches Mittel namens „Traumeel´s
    Mir hilft es sehr gegen die schmerzen.

    Leider musst du diese selbst bezahlen, aber der Preis von ca. 20 € für 250 Stück Packung ist völlig in Ordnung.

    Dies gibt es aber auch in „Spritzenform“, wobei dies von der KK bezahlt wird.
    Investiere die 20 €, glaub mir, es lindert den schmerz sehr.

    Ciao
  • jo, das war dann auch der letzte Tip, Themenstarter kümmert sich nicht um den Thread


    ===> closed


    lg... NeHe
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
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