Eine kleine Frage bzg. des Glauben (hilfe)

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  • Eine kleine Frage bzg. des Glauben (hilfe)

    Hi Leute,

    ich habe in kath. Religion ne Hausaufgabe aufbekommen,
    jedoch zerbreche ich mir den Kopf schon ein wenig dadrüber.

    Es haneldet sich um die Frage: "Warum ist es kein Risiko zu glauben ?"

    Hoffe ihr könnt mir so bissen helfen, indem ihr eure Meinung einfach dazu gibt

    danke schonmal im vorraus!
  • Da kannst du doch so richtig schleimen (Pass nur auf, dass du auf der Schleimspur nicht ausrutschst).

    Schreib doch:

    - Dass die Bibel (der Glaube) die Grundsätze für ein glückliches Miteinander, für eine glückliche Partnerschaft regelt. Das Menschen, die wirklich glauben, einander respektieren und daran arbeiten, für einander da zu sein.

    - Dass die Bibel ebenfalls regelt, wie man ein gesundes Leben führen kann. Es werden Ratschläge für eine gesunde Lebensweise gegeben - z.B. Alkohol in Maßen, keine Drogen.

    - Dass die Bibel (der Glaube) einem in schwierigen Zeiten und Krisen hilft. Dass sie einem eine Stütze gibt.
  • die frage finde ich sehr anstößig! wenn man auf die geschichte zurück blickt sieht man das "zu glauben" sehr wohl ein risiko darstellen kann!
    gerade die kirche wahr es nähmlich die ihre "nicht-gläubiger" bis in den tot verfolgt hat und über diesen blutigen weg erst zu der größe gelang die sie heute darstellt!

    aber auch an der gegenwärtigen situation (zB. im irak) ist gut zu erkennen das "zu glauben" ein lebensgefährliches risiko darstellen kann obwohl deren glaube grundlegend der gleiche ist.

    das zeigt das menschen vielmehr daran intressiert sind ihren glauben gegenüber anderen durchzusetzten als den disparaten glauben zu tolerieren.

    ein risikofreier glaube sollte grundrecht jedes menschen sein!
    die kontinuierliche situation auf der welt verdeutlicht allerdings was anderes!
  • @McKilroy: Eine 'gesunde' Lebensweise sieht z.B. so aus:
    Aus den Sprüchen Salomos:
    Gebt starkes Getränk denen, die am Umkommen sind, und den Wein den betrübten Seelen, daß sie trinken und ihres Elends vergessen und ihres Unglücks nicht mehr gedenken.
    Oder anders ausgedrückt: Besser saufen statt glauben?

    Nein, mal im Ernst: warum sollte glauben riskant sein? Wobei es übrigens vollkommen egal ist, an was ich glaube, wenn es nur irreal genug oder zumindest nicht widerlegbar ist. Ich gehe z.B. einfach mal davon aus, daß uns Aliens auf diesen Planeten gebracht haben und es ergeben sich folgende vier Möglichkeiten:

    1. Ich glaube, daß wir von Aliens auf diesen Planeten gebracht wurden, und es ist wirklich so. Prima, alles ist wunderbar.

    2. Ich glaube, daß wir von Aliens auf diesen Planeten gebracht wurden, und es ist nicht so. Macht nichts, dann irre ich mich eben, aber so schlimm ist das auch nicht.

    3. Ich glaube nicht, daß wir von Aliens auf diesen Planeten gebracht wurden, es ist aber doch so. Dann hätte ich ein Problem, wenn die Aliens mich für ignorant und undankbar halten.

    4. Ich glaube nicht, daß wir von Aliens auf diesen Planeten gebracht wurden, und es ist auch nicht so. Dann weiß ich zwar immer noch nichts, aber schlimm ist auch das nicht.

    Wie du siehst, passiert bei den ersten beiden Möglichkeiten nichts Schlimmes und du gehst kein Risiko ein, während bei den anderen beiden Möglichkeiten ein Risiko vorhanden ist. Also ist es besser, zu glauben.

    Allerdings sagt diese Theorie nichts über dern Inhalt des Glaubens aus, nur über das Glauben an sich. Es ist völlig gleichwertig, ob man an A oder B glaubt, dies spiegelt sich in der 'Risikotheorie' nicht wieder. Aliens oder Schokolade? Egal.

    Schade nur, wenn dieser Glaube mit anderen kollidiert. Ich kann kaum gleichzeitig glauben, daß uns einerseits Aliens hierher gebracht haben und andererseits glauben, daß wir von einem Stückchen Schokolade abstammen. Beides einzeln für sich betrachtet wäre ja vollkommen risikofrei, aber in Kombination funktioniert es schon nicht mehr. Schade, wo die Theorie der Risikofreiheit gerade so plausibel klang...

    Gruß Konradin
  • Na klar, wenn man es so wie du betrachtet is es natürlich alles ganz klar, aber andere Menschen meinen ja nur ihr Glaube (oder eben nichtglaube) sei richtig.
    Damals (ich glaub ihr wisst wann ich meine), wurden Menschen mit einem bestimmten Glauben in Deutschland ja grundlos verfolgt und getötet.
    Es kann immer zu Konflikten kommen weil der eine was ganz anderes denkt als ein anderer.
    Was meint ihr?
  • Leute, bleibt doch wenigstens hier mal beim Thema.

    Er braucht Tipps, für eine Hausaufgabe in Religion und zwar das Thema "Warum ist es kein Risiko zu glauben" und keine Diskussion über Glaubensfragen.

    Dabei hilft es ihm nicht, wenn er gesagt kriegt, dass es gefährlich ist, in einigen afrikanischen Staaten ein Christ zu sein.


    Helft ihm, oder lasst es bleiben. Posts, die am Thema vorbei gehen, werden ab jetzt gelöscht.
  • Die Begründung, warum es kein Risiko ist, zu glauben, habe ich in Post#4 schon ausführlich dargelegt. Wenn du diese Argumentation für die Schule benutzt, dann musst du die vier Thesen natürlich für diesen Zweck abändern, z.B. in
    1. Ich glaube an Gott und es gibt ihn wirklich...

    Jede andere Auslegung der Aussage 'Warum ist es kein Risiko zu glauben?' wäre in meinen Augen extrem dogmatisch (und eigentlich auch unsachlich).

    lg Konradin

    @Yamakazi: aber es wirkt in der Schule meist besser, wenn man es mit eigenen Worten erklärt.