Akku für Notebook regenerieren?

  • Problem

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  • Ich habe es schonmal Versuch aber Woher willst du wissen das es gute Zellen sind und die Elektronik spielt auch nicht immer mit weiterhin ist das Zerstörungsfreie Öffnen des Gehäusese schwierig. Investier ein bischen Kohle für einen Vernünftigen Akku da hast du echt mehr von .
  • Ich würde auch nach einem Dritthersteller suchen, komt billiger und sind vielfach gleichgut, hab für einen Laptop und einen Camcorder auch
    Akkus von Dritthersteller gekauft und bin rundum zufrieden.

    Gruss SONY-Fan
    Da gibts Frösche, die kannste lecken, da wirste high von...
  • Ich hab bei Notebooks bisher öfters mit defekten Ladereglern (im Akku-Pack) Probleme gehabt, als mit defekten Zellen.

    Bestes Beispiel nen älteres FSC-Notebook.
    Nach knapp 2 Jahren viel die Akku-Laufzeit von 2 Std (neu waren es 3) innerhalb von einen Monat auf 15min ab.

    Da ich mir das nicht erklären konnte, bin ich dem mal nach gegangen:
    Lappi hatte eine Leistungsaufnahme von 35 W übers Netzteil (14V)
    Akku hat 12 V (LiIon)

    Nachdem Windows der Meinung war, 0% Kapazität anzeigen zu müssen und den Rechner runtergefahren hat, hab ich mir den Akku vorgeknöpft:

    Mit dem Multi-Meter die + / - Kontakte gesucht und gemessen: 12V
    Dann hab ich aus der Bastelkiste ne alte Halogen-Fassung sowie ne Birne (12V 35W) rausgesucht, und mit Flachsteckern an die Akku-Kontakte dran gemacht.

    Trotz angeblicher 0% Kapazität unter Sinnlos XP hat die Lampe noch fast 1,5 Std mit voller Helligkeit gebrannt.
    Dann gab es ne abschaltung, Entladeschluß-Spannung erreicht

    Nachdem das ganze mehrmals so war, hab ich den Akku neu kalibieren lassen.
    Wieder bei "0%" raus, und Halogen-Birne dran - wieder lange Leuchtzeit

    Da hab ich den Akku aufgebrochen und mal genauer angesehen:
    8 Zellen, immer 2 parallel - 4 Sätze in Reihe
    vom ersten und letzten Satz ging nen dickes Kabel auf die Ladeelektronik: - Kabel ungeschaltet zum Anschluß, + über die Elektronik geschaltet
    zusätzlich weitere verbindungen zwischen den Akku-Sätzen zur Ladeelektronik.

    Die Elektronik selber war das komplizierteste, was ich bisher an Ladereglungen gesehen habe, und ich hatte zu dem zeitpunkt sehr viel mit Ladegeräten zu tun.
    Daher vermute ich mal, das Akku-Pack eine "Verfallsdatum"-Elektronik, die nach einer bestimmten Zeit oder Ladezyklen sagen "Ich bin kaputt".

    gruß

    Trekki
  • Hallo,
    ich würde auch zu einem neuen Akku tendieren.
    Allerdings bin ich inzwischen vorsichtig mit preiswerteren Teilen von anderen Herstellern. Für meine Digicam habe ich einen Austauschakku nicht vom Orginalhersteller(Canon) erworben. Der hat nach der Beschreibung eine höhere Kapazität als das Orginal. Von Anfang an war es aber so, dass der Orginal-Akku schneller aufgeladen war und für mehr Bilder gereicht hat.
    Jetzt kann ich den Austauschakku eigentlich entsorgen. Wenn der aufgeladen wurde muss er gleich genutzt werden. Wenn der eine Woche gelegen hat (ohne benutzt zu werden) wird beim Einschalten "Akku laden" angezeigt. Der Orginale funktioniert immer noch einwandfrei.

    Ciau toni21
  • Billige LiIon oder LiPolymer-Akkus haben meistens eine große Serienstreuung.

    Das heißt, dass man gute erwischen kann, oder schlechte. Die aufgedruckte Kapazität, oft eh schon utopisch, kann also unterschiedlich stark nach unten abweichen.

    Nur weil eine Glühbirne noch 1-2 Stunden an einem Laptop-Akku läuft, heißt das noch lange nicht, dass das Notebook das auch kann.

    Problem ist meistens der Innenwiderstand des Akkus. Wenn der zu hoch wird (meistens durch Alterung) sinkt die Lebensdauer erheblich. Der Akku kann dann (z.B.) noch ein Ampere liefern, was für die Lampe reicht. Bei 2A (Notebook) fällt die Spannung zu sehr ab und die Elektronik schaltet das Laptop aus.


    Was meiner Erfahrung nach die LiIon/LiPo Akkus schnell killt: Betrieb bei niedrigen Temperaturen. Handy/MP3 am Körper tragen. Eine Jackentasche außen wärmt den Akku nicht!



    Ich glaube in den letzten 5 Jahren hat sich bei LiPo/LiIon in der Entwicklung zwar einiges getan, in den Consumer-Geräten ist das aber noch nicht angekommen....
  • Zitat:Trekki 76
    Daher vermute ich mal, das Akku-Pack eine "Verfallsdatum"-Elektronik, die nach einer bestimmten Zeit oder Ladezyklen sagen "Ich bin kaputt".



    Ich denke mal die 35 Watt sind zu wenig. Ein Notebook zieht unter Belastung
    mehr, wie mein Vorredner schon sagte bricht dann die Spannung ein.

    Bei meinem PDA hatte ich mal die Zellen getauscht und dann war der Akku
    wieder wie Neu, also an der Elektronik lag es nicht.

    Die Zellen aber gerade für ein Notebook sind schwer zu bekommen und
    sollte auch nicht jeder machen, denn so ein Ding kann auch schnell mal
    abbrennen.

    Tschüss Andre:rolleyes:
  • zellen würde ich nie selbst tauschen da man damit mehr kaputt machen kann als man sparrt und wenn man sich damit net auskennt erst recht.

    hast du schon mal mit einer software den akku ausgelesen. meistens lässt sich feststellen wieviel sie noch von ihrer anfangskapazität haben. geht zum beispiel mit notebookhardwarecontrol.

    wenn du den akku wirklich oft brauchst und nur selten ein netzbetrieb möglich ist, ist ein original akku zu empfehlen da diese qualtitativ besser sind. brauchst du ihn nur selten dann tust jeder andere auch.
  • ich würde (wenn nicht schon geschehen) dir ersteinmal zu einer akkukalibrierung raten (wearlevel können lügen). diese kann normalerweise über das bios durchgeführt werden.

    dann erst mit zusatzsoftware (oder auch beiliegender software) den akku ausmessen.

    ich weiß jetzt leider nicht, ob dein akku wirklich hinüber ist, oder du dich auf die akkuanzeige deines noteooks verlässt.
    falls zweiteres zutrifft erst meine tipp befolgen und dann über neuen akku nachdenken, wobei ich dir auch nur zu originalakkus raten kann.
    dritthersteller akkus würde ich dir nur empfehlen, wenn diese schon von anderen nutzer in foren und dergleichen als gut befundne wurden.

    ansonsten einen guten rusch und frohes neues