depressiv verstimmt

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  • depressiv verstimmt

    hallo,
    ich vermute ich bin depressiv verstimmt. ich denke der grund ist auf mein tinnitus zurückzuführen. ich bin immer müde,schlecht gelaunt und die lebensqualität ist auch erheblich gesunken. konzentration ist genauso schlecht. wenn ich etwas lese oder lerne behalt ich nur ein brauchteil von dem, wie es normalerweise war. der zeitraum beträgt ungefähr 1-2 jahre. insgesamt fühlt es sich an als ob meine gehirnaktivität sehr verlangsamt worden ist. ich nehme seit ungefähr 1-2 monaten antidpressiva, merke aber kein unterschied.kann das womöglich sein,dass die depression nich weggehen können,da die von dem chronischen tinnitus kommen könnten?habt ihr ne idee was ich machen könnte? ärzte sagen bloß zum tinnitus,ich solle mich drangewöhnen und zu den depressionen hab ich eben nur die tabletten bekommen.
    wäre für jede hilfe sehr dankbar!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von NeHe () aus folgendem Grund: Präfix erstellt

  • Ich denke, dass dies nur entfernt was miteinander zu tun hat. Deppression ist eine Erkrankung des Gemüts und es mag sein, dass du dich auch deshalb selbst runterziehst....weil das permanente Geräusch bestimmt nervtötend ist.
    Psychosomatische Auswirkung kann hier natürlich auch miteinher gehen....aber es ist immer schlecht dies per Ferndiagnose und generell Infos dazu, von HalbLaien zu erfragen.
    Denn wir sind in der Regel selbst keine Ärzte.
    Also .........Fakt ist auf jeden Fall, dass du eher an Konzentrationsproblemen leidest, zudem dein Langzeitgedächnis beeinträchtigt zu sein scheint. Das ist aber nicht unbedingt gleich gleichzusetzen mit einer Depression. Verstimmung vllt....aber nur weil du ständig schlecht gelaunt bist?

    Die verordneten Antidepressiva könnten zu nieder dosiert sein (manche wirken sogar erst nach ca 3 Monaten spürbarer), oder so suptil in dir wirken, dass du es selbst nicht so erlebst, wie du es erhofft oder erwartet hast. Damit solltest du auf jeden Fall deinen behandelnden Arzt sprechen.
    Langzeitgedächnis kann man trainieren und damit verbessern

    Wie gehts dir denn sonst?
    Gehst du gern fort, Partys oder dergleichen? gehst deinen weiteren hobbys nach?

    Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von hatecore555 ()

  • Hallo,
    ich kann da zum Teil mitfühlen, da ich auch einen Tinitus habe. Glücklicherweise "nur" ein leises Rauschen, welches ich tagsüber kaum wahr nehme. Allerdings am Abend wenn es ruhiger um mich wird ist er halt da.

    Ich habe mal im TV gesehen, dass es da heutzutage Möglichkeiten gibt, den Tinitus zu behandeln.

    1. Gab es da die Möglichkeit in eine Unterdruckkammer geschickt zu werden, dadurch sollte wohl der Druck im Innenohr wieder ausgeglichen werden und der Tinitus Könnte weg gehen.

    2. Wurde da ein Gerät vorgestellt, das am Ohr befestigt wurde, und damit wurde ein anderes angenehmeres Geräusch ins Ohr projeziert und somit der eigentliche Tinitus überlagert.

    Damit solltest du mal zu einem Ohrenarzt gehen. Nur bitte laß dich nicht auf solche spielchen ein, dass er dir erstmal Pillen verschreibt die die Durchblutung im Innenohr wieder herstellt. Also eine "Sauerstoffbehandlung".

    Haben die bei mir auch versucht. Wenn der Tinitus schon mehr als 1/2 Jahr da ist bringt das gar nix mehr.

    Ich lebe mit meinem bisher noch ganz gut. Mein Tinitus kam durch 2 nicht erkannte Hörstürze... Tja das kommt davon wenn man einem Arzt vertraut.... Er hat mir damals Pillen gegen Kreislaufstörungen gegeben. Obwohl ich ihm sagte das ich dieses extrem starke Schwindelgefühl (bin gelaufen wie volltrunken) schon fast 1 Woche habe.

    Ich weiß nicht wodurch du einen Tinitus bekommen hast. Sollte er durch Streß herbeigeführt worden sein. Ganz wichtig stell die Streßfaktoren ab.
    Dafür gibt es Therapien (hört sich jetzt blöd an), aber so was muß man lernen. Man muß lernen den Streß abzustellen. Denn leider gibt es am Leben keinen "AUS-Knopf". Wäre ja mal zu schön, abends einfach auf AUS oder PAUSE drücken und morgens wieder auf AN. geile Vorstellung.

    Gute Besserung.

    LG Ori :drum:
  • Depressionen sind zu 90% auf eine verminderte neuronale Leistung zurückzuführen. Die Synapsen produzieren zu wenig Neurotransmitter - wachstumsfördernde oder glücklichmachende Drogen werden sie auch genannt.
    Ich denke, bei dir wirkt deshalb Anti-Depressiva nicht, weil du Blocker nimmst, doch was bringen Blocker, wenn zwischen den Synapsen keine Neurotransmitter vorhanden sind, die zwischen den synaptischen Spalten angereichert werden sollten?
    Deshalb ist es notwendig, das du deine sozialen Kontakte pflegst und zugleich deinen Körper fit hälst und auf die Ernährung achtest.
    Was das Gedächtnistraining angeht, so ist es für einen, der unter einer hormonellen Unterfunktion leidet extrem depremierend zu lernen, da die Informationsträger - hierbei die Botenstoffe bzw. Hormone - nicht vorhanden sind. Somit kommt der Wille ins Spiel, doch ob jemand bei solchen Problemen solch einen großen Willen aufbringen kann, wage ich zu bezweifeln.
    "Glück bedeutet nicht, das zu kriegen, was wir wollen, sondern das zu wollen, was wir kriegen."


  • hallo,

    hab in etwa das gleiche Problem (Müdigkeit, schlechte Laune, schlechtes Lernvermögen, teilw. Konzentrationsschwächen), bis auf den Tinitus,
    Ich hab mich mitlerweile einfach damit abgefunden, dass Tabletten nicht wirklich helfen.
    Sport ist ganz gut, bei mir pusht das die Laune, aber auch nicht wirklich lange und sich zum Sport zu überwinden ist dann auch immer so ne Sache... -.-

    ich will dir damit nicht den Mut nehmen, sind einfach nur meine Erfahrungen.

    mfg
    kinGm
  • Es könnte auch einfach sein, dass du die falschen Tabletten nimmst.
    Wobei falsch hier ein blöder Ausdruck ist, aber es ist normal, dass ein bestimmtes Antidepressiva nur bei ca. 2/3 - 3/4 der Leute (sofort) anschlägt, wobei man dazu auch noch sagen muss, dass ADs erst nach 6 - 8 Wochen wirken.

    Also, Ratschlag 1: Warten
    Ratschlag 2: Ein anderes AD ausprobieren
    Ach ja, und: Auch wenn der Tinnitus ein Auslöser sein kann, ist da sicherlich noch mehr...Und um diese Gründe solltest du dich kümmern, sprich sie mithilfe einer Psychotherapie aufarbeiten.
    Weitere Tips, die helfen können (aber es nicht immer tun und manchmal während einer depressiven Phase schlecht durchführbar sind) wurden hier ja schon genannt.
  • Hallo,
    ich habe von verschiedenen Studien gehört dass die sogenannte Lichtdusche bei depressiven Verstimmungen und Müdigkeit/schlappheit sehr gut helfen soll.
    Die Lichttherapie ist ein von der wissenschaftlichen Medizin anerkanntes Verfahren zur Behandlung von Depressionen und den damit häufig verbundenen Schlafstörungen, die für die Betroffenen einen Stressfaktor darstellen können. Die Behandlung erfolgt üblicherweise durch Psychiater. Therapeutisch werden die Patienten dabei hellem Kunstlicht ausgesetzt, man spricht hier auch von einer therapeutischen Lichtdusche. Alternativ wird ein der Lichttherapie ähnliches Verfahren auch zur Vorbeugung des Jet-lag eingesetzt. So bieten manche Fluggesellschaften ihren Langstreckenpassagieren spezielle Kopfbedeckungen an, an denen eine helle Lichtquelle befestigt ist.
    Die Behandlung mit Licht bei schweren chronischen Beeinträchtigungen der Haut wie beispielsweise bei Neurodermitis und Psoriasis wird Phototherapie genannt.
    Quelle: Wikipedia.

    Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, passende Geräte z.B von Phillips bekommst du für unter 150EURO

    Viele Grüsse und Viel Glück
    [FONT="Arial"][SIZE="3"][COLOR="Yellow"]Wenn du diese Zeile markiert hast, bist du ein [COLOR="Sienna"]IDIOT[/color][/color][/SIZE][/FONT]
  • Vielleicht solltest Du einfach etwas abwarten und wenn es sich nicht bessert evtl. die AD`s wechseln, denn nicht alle wirken bei Allen gut.
    Bei einer Bekannten hat dies geholfen.
    Übrigens kannst Du im I-Net lesen, dass bei Depressionen auch oft die Konzentrtion und Merkfähigkeit leidet.

    Mach mal ein bisschen Sport, schau Dir einen lustigen Film an und lenk Dich allgemein ab :drum:

    Gruß, lauki
  • Thing schrieb:

    Depressionen sind zu 90% auf eine verminderte neuronale Leistung zurückzuführen. Die Synapsen produzieren zu wenig Neurotransmitter - wachstumsfördernde oder glücklichmachende Drogen werden sie auch genannt.
    Ich denke, bei dir wirkt deshalb Anti-Depressiva nicht, weil du Blocker nimmst, doch was bringen Blocker, wenn zwischen den Synapsen keine Neurotransmitter vorhanden sind, die zwischen den synaptischen Spalten angereichert werden sollten?
    Deshalb ist es notwendig, das du deine sozialen Kontakte pflegst und zugleich deinen Körper fit hälst und auf die Ernährung achtest.
    Was das Gedächtnistraining angeht, so ist es für einen, der unter einer hormonellen Unterfunktion leidet extrem depremierend zu lernen, da die Informationsträger - hierbei die Botenstoffe bzw. Hormone - nicht vorhanden sind. Somit kommt der Wille ins Spiel, doch ob jemand bei solchen Problemen solch einen großen Willen aufbringen kann, wage ich zu bezweifeln.


    Sehr hilfreiche Aussagen, ein Patient kann damit wirklich viel anfangen.
    Depressionen haben viele Ursachen und zudem gibt es eine Reihe von verschiedenen Arten von Depris.

    Was für Blocker?
    Maho-Hemmer? Und wenn man Ahnung hat, dann sollte man wissen, alles hat seinen Sinn, wenn diese Art von AD verschrieben wird.

    Aber es gibt auch ganz gute Ansätze in dem Thread, Lichttherapie kann manchmal helfen und vor allem die Geduld, bis eben ein Ad seine Wirkung auch voll entfalten kann (wie hier schon richtig angegeben wurde, es kann 4-12 Wochen dauern - muss aber nicht).

    Aber wenn jemand so lange eine depressive Verstimmung hat, also wie hier 2 Jahre, dann sollte man vielleicht wirklich mal einen Psychotherapeuten oder Psychologen aufsuchen.
    Einfach nur AD's verschreiben sollte nicht die Lösung sein, sprich also deinen Doc drauf an, er soll dich überweisen - wenn es denn nicht schon ein Therapeut ist ;)

    Alles Gute :)

    LG ela
  • Hallo!


    Jetzt möchte ich mich auch mal zu Wort melden.

    das der Tinitus was mit der depression zu tun haben kann ist durchaus möglich. Eine Depression oder Depresive Phase ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen oder auch "einfach so gekommen - es kann praktisch jeden erwischen". Du kannst sozusagen durch den Tinitus, der ja zum Suizid führen kann wenn er nicht mehr erträglich ist, in eine Depressive Phase gekommen sein.

    Ich Arbeite seit 1994 in einer Psychiatrie und leite dort eine Station.

    Viele menschen haben körperliche Beschwerden, laufen dann die Ärzte ab um sich "durchdiagnostizieren" zu lassen - meistens ohne Erfolg.
    Manche Ärzte raten dann zu einer Einweisung in eine Psychosomatische Abteilung. Viele Menschen haben körperliche Beschwerden die ur auf eine Depressive Phase zurückzuführen sind und sind körperlich "Kerngesund"

    Zu den Antidepressiva die es gibt kann ich nur sagen - die verschiedenen Antidepressivas die es gibt setzen zum teil anders an. Wie hier im Board schon erwähnt kann es an den Rezeptoren an den Nervenenden hängen, dort spielt sich ein komplexer Vorgang ab. Es Gibt sog. SSRI (Serotoninwiederaufnahmehemmer) und andere. Ich möchte nicht näher darauf eingehen.
    Ich kann dazu nur raten: sollten die Verstimmungen schlechter werden oder auch über einen längeren zeitraum von Monaten nicht verschwinden, sollte ein Facharzt aufgesucht werden.
    leider ist es so, dass nicht gerade das erste Medikament immer Erfolg verspricht, Oft muss man (leider) verschiedene med. ausprobieren und evtl. Kombinationen testen.
  • da bist du nicht...der die einzige...

    das ist vor allem jetzt um die dunkle jahreszeit so...

    mir hilft da am besten immer..
    ne helle Kerze, meine lieblingsmusik, ein lustiger DVD,
    und Duft tropen mit vanille geschmack die man unter
    die Kerzen stellt...auch Apfel mit Zimtgeschmack tun
    ein übliches.

    ach ja... immer müde bin ich da auch immer..

    da kann es sein das der Körper zu übersäuert ist hab ich gelesen
    zentrum-der-gesundheit.de/uebersaeuerung.html

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tameri66 ()

  • Remergil ist scheiße

    Ich weiß nicht was Du für Antidepressiva nimmst...

    Es gibt ja dämpfende und aufputschende.
    Ich denke mal Du bekommst das zweitere.

    Auf jeden Fall kann es eine ganze Weile dauern bis Antidepressiva greifen.
    3 Monate kann das schon dauern.
    Du merkst auch nichts im Bewußtsein und bist auch nicht plötzlich glücklicher,
    als hättest du einen Rausch. Vielmehr sollen sie die Abwärtsspirale bei einem
    depressiven Schub dämpfen. Du stürzt im Prinzip nicht mehr so sehr ins
    Bodenlose.

    Ich empfehle Dir mal ein bißchen zu googlen. Es gibt viele Foren und noch viel
    mehr zu lesen.

    Grüße
    mc