Thunar NTFS-Platten einbinden

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  • Thunar NTFS-Platten einbinden

    Moin, moin...

    Habe mir mal Geubuntu runtrgeladen, eine der wohl optisch besten Distros im Linuxbereich. gefällt mir alles ganz gut, nur - Ich bekomm es net auf die Reihe meine NTFS-Partitionen einzubinden. oder ich bin zu blöd und find sie nicht. Unter Ubuntu (Nautilus) gabs die noch ganz praktisch rechts angezeigt, nun hab ich die garnet mehr.

    Desweiteren wünsche ich mir in der linken Leiste die Möglichkeit weitere Orte (Verknüpfungen hinzuzufügen. Die wären zB der papierkorb und die NTFS-Partitionen. Meine extrene NTFS-Platte hat er gemountet und automatisch eingehängt, die find eich auch in der linken Leiste. Wie hänge ich den Rest dort ein? (Linux liegt auf Partition Nr 2, SWAP auf Nr. 4 oder 4. Der Rest ist NTFS-Partitionen (XP, Backup, ect...)
    Unser gemeinsames Leben heißt Offenheit, Herzlichkeit, Freundschaft, Mut zum Widerstand und der Glaube, dass es immer besser wird.
    Wer so offen ist, muss Fragen stellen, kann lebensverachtende Verhältnisse nicht akzeptieren sondern muss sich wehren, muss kämpfen gegen die, die das Leben verachten und die, die davon profitieren!
  • Morgen,


    so wie ich das hier lese versuchst du eine HDD unter einer GUI zu mounten. Da ich Debianuser bin, arbeite ich fast ausschließlich mit Konsole, aber selbst die sollte sich ja unter Ubuntu aufrufen lassen.

    Hier vielleicht erst mal ein paar Grundlegende Befehle fürs mounten:

    Quellcode

    1. *
    2. /dev/hda
    3. Primary Master, Beispiel: 1.Festplatte
    4. *
    5. /dev/hdb
    6. Primary Slave, Beispiel: 2.Festplatte
    7. *
    8. /dev/hdc
    9. Secondary Master, Beispiel: CD-Brenner/CD-Laufwerk
    10. *
    11. /dev/hdd
    12. Secondary Slave, Beispiel: DVD-Laufwerk
    Alles anzeigen


    Was musst du wissen und was muss vorher erledigt werden?

    1.Welche Partition?

    Erstmal muss oder sollte man wissen welche Partition von der Festplatte gemountet werden soll. /dev/hda steht für die erste Festplatte an sich, gibt aber nicht die Partition an. In der Regel hat man nur eine einzige Partition, wenn Linux parallel installiert wurde auch mal 2 oder 3. Die erste Partition ist /dev/hda1, die zweite /dev/hda2, die dritte /dev/hda3. Die Zahlen hinter hda müssen nicht streng aufsteigend sein, es kann auch sein dass die erste Partition /dev/hda1 und die zweite /dev/hda5 ist. /dev/hda1 soll in unserem Beispiel die richtige Wahl sein, wer es aber nicht weiß oder nicht geduldig genug ist das durchzuprobieren, der kann folgendes eingeben: fdisk -l /dev/hda

    Quellcode

    1. Platte /dev/hda: 40.0 GByte, 40020664320 Byte
    2. 255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 4865 Zylinder
    3. Einheiten = Zylinder von 16065 * 512 = 8225280 Bytes
    4. Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id Dateisystemtyp
    5. /dev/hda1 * 1 3647 29294496 b Win95 FAT32
    6. /dev/hda2 * 3648 4865 9783585 83 Linux


    Es erscheint eine Tabelle an der man sehr schön ablesen kann welches Gerät es denn nun sein soll, /dev/hda1 wird bestätigt.

    2.Welches Dateisystem?

    Welches Dateisystem hat meine Partition, die ich mounten möchte? In der Tabelle lässt sich schon ablesen, dass es sich um FAT32 handelt. Ein Partitionsprogramm wie "cfdisk" kann Informationen über die Partionierung und die Dateisysteme geben. "cfdisk /dev/hda" zeigt wie erwartet FAT32 an. Unter Linux wird das Dateisystem FAT16 und FAT32 lapidar als "vfat" bezeichnet.
    Hier noch eine kleine Liste über die Bezeichnung für die Dateisysteme:
    FAT16/FAT32: vfat, NTFS: ntfs, Ext2: ext2, Ext3: ext3, ReiserFS: reiserfs, XFS: xfs, HPFS: hpfs, JFS: jfs, CD (ISO 9660): iso9660
    Eigentlich ganz einfach. "vfat" ist die richtige Bezeichnung für unser Beispiel. Wenn sie nicht wissen, welches Dateisystem ihr Gerät hat, wählen sie auto, Linux versucht dann das Dateisystem automatisch zu erkennen.

    3.Mountpoint/Einhängpunkt?
    Tja, welcher soll’s denn sein? Man kann sich aussuchen welchen Einhängpunkt man wählen möchte. Sinnig wäre es vielleicht ihn "windows" oder sowas zu nennen, kann aber wie gesagt frei beliebig sein. Ich entschließe mich für /mnt/windows. Falls dieses Verzeichnis noch nicht existiert müssen wir es erstellen: "mkdir /mnt/windows" sollte reichen. Damit haben wir ein ganz normales Verzeichnis, eine Art ’Container’. Diesen nennt man Mount- oder Einhängpunkt.

    Damit hätten wir nun alles geklärt. Mit dem Befehl "mount" können wir nun erstmals versuchen unsere Partition einzuhängen. Nochmal: Partitionsgerät ist /dev/hda1, Dateisystem FAT32 (als "vfat" bezeichnet) und unser Einhängpunkt soll "mnt/windows" sein. Der Syntax von mount lautet wie folgt:

    Quellcode

    1. mount -t Dateisystem Gerätedatei Einhängpunkt


    Das "-t" steht für Type. Jetzt müssen wir nur noch unsere Daten eingeben. Kommt also dieser Befehl zustande:

    Quellcode

    1. mount -t vfat /dev/hda1 /mnt/windows


    bei unbekannten Dateisystem auch:

    Quellcode

    1. mount -t auto /dev/hda1 /mnt/windows oder
    2. mount /dev/hda1 /mnt/windows


    Ubuntu befehle können allerdings etwas abweichen, wobei die mount-Geschichten meist die selben sind.
  • Ok, mit

    Quellcode

    1. fdisk -l -u
    bekam ich folgenden Konsolenoutput:

    Quellcode

    1. Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    2. /dev/sda1 * 63 409609304 204804621 7 HPFS/NTFS
    3. /dev/sda2 409609305 522257084 56323890 83 Linux
    4. /dev/sda3 522257085 976768064 227255490 f W95 Erw. (LBA)
    5. /dev/sda5 522257148 616397984 47070418+ 7 HPFS/NTFS
    6. /dev/sda6 624671523 727085834 51207156 7 HPFS/NTFS
    7. /dev/sda7 727085898 976768064 124841083+ 7 HPFS/NTFS
    8. /dev/sda8 616398048 624671459 4136706 82 Linux Swap / Solaris


    Diese Zeile

    Quellcode

    1. /dev/sda3 522257085 976768064 227255490 f W95 Erw. (LBA)

    stimmt nicht ganz, sda3 ist eine erweiterte Partition mit weiteren sekundären Partitionen "drinnen"

    Bei

    Quellcode

    1. mount -t auto /dev/sda1 /mnt/windows oder
    2. mount /dev/sda1 /mnt/windows

    sagt er mir das der Einhängepunkt mnt/windows nicht vorhanden sei. Wie kann ich diesen erstellen oder sogar diesen Fehler umgehen? Und wenn ich das geschafft habe, wo finde ich dann die Partition in Thunar?

    EDIT:
    hurra, jetzt hat es geklappt :). Nun muss ich nur noch ordner für die Partitionen erstellen (unter /mnt). Wie kann ich die Partitionen automatisch bei Start mounten lassen?

    Automatisch mounten tut er.
    Und nun die verrückte Frage:
    Wie UNMOUNTE ich das Laufwerk wieder? Der Befehl lautet ja "umount", ich habe die sda1 (XP-Partition) blöderweise genau ins mnt-Verzeichnis gemountet. Das ist natürlich Müll, wie bekomm ich sie da wieder raus?
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    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Rosenrot ()

  • Wie du bereits geschrieben hast über "unmount"

    Und dann halt deine HDD hinter her geschoben

    also

    Quellcode

    1. unmount /dev/sda1 /mnt/[B]name[/B]


    Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe
    falls nen fehler drin ist sorry.....muss ich morgen noch mal drüber schaun...ist schon a bissle spät :D
  • Morgen,


    Gott was habe ich gestern Abend für nen Müll geschrieben. Der korrekte befehl zum unmounten lautet natürlich

    Quellcode

    1. umount /dev/festplatte


    oder

    Quellcode

    1. umount /einhängepunkt


    Damit solltest die die Platte raus bekommen. Sollte es nicht der Fall sein, versuch sie mal manuell raus zu löschen aus dem Verzeichnis.

    Gruss
  • Rosenrot schrieb:


    Diese Zeile

    Quellcode

    1. /dev/sda3 522257085 976768064 227255490 f W95 Erw. (LBA)

    stimmt nicht ganz, sda3 ist eine erweiterte Partition mit weiteren sekundären Partitionen "drinnen"


    Ich versteh nicht was dort nicht stimmen soll? W95 Erweitert (LBA) ist nunmal der paritionstyp für erweiterte partitionen.

    Zum mounten muss der mountpoint auch existieren, sprich wen du irgentwas nach /mnt/windows mounten willst, musst du vorher einen ordner erstellen mit mkdir /mnt/windows.

    Und wegen ntfs mounten würde ich dir ntfs-3g raten, das ist wesentlich besser als der kernel support von ntfs weil es stabiler ist und vollen schreib support bietet ;)