Bevölkerungsumfrage zum Thema "Wirtschaftsordnung in Deutschland"

  • Allgemein

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Bevölkerungsumfrage zum Thema "Wirtschaftsordnung in Deutschland"

    Hallo Community,
    Hierbei handelt es sich um ein Schulprojekt, besser gesagt um eine Gruppenaufgabe in unserem Volkswirtschaftslehreunterricht.
    Wir, sechs Schülerinnen und Schüler des Fachgymnasiums für Wirtschaft der BBSBL Burgdorf-Lehrte, möchten hier eine Meinungsumfrage zum Thema "Wirtschaftsordnung in Deutschland" durchführen.

    Das Thema ist unsere Wirtschaftsordnung in Deutschland. Einige Fragen beziehen sich insbesondere auf den aktuellen Konflikt zwischen den Prinzipien der freien Marktwirtschaft und der staatlichen Förderung von insolventen Banken.

    Fragen, Kommentare aber auch Erläuterungen und Erklärungen bezüglich der Fragen und eurer Antworten können gerne hier im Thread geposted werden.
    Die Umfrage dauert eine Woche, wird also am Mittwoch, 12.11.08 enden.

    Wir würden uns über eine hohe Beteiligung freuen und hoffen, dass auch hier im Thread vielleicht die ein oder andere Diskussion ensteht.

    Mit freundlichen Grüßen und viel Spaß beim Beantworten :)

    Anastasia, Kim-Shi, Sina, Jonas, Nils und Malte


    Umfrage
    (Für die Umfrage muss der Pop-Up-Blocker deaktiviert sein!)

    1. Wie beurteilen sie ihren eigenen sozialen Status
    Antworten

    2. Ist das deutsche Modell der sozialen Marktwirtschaft überhaupt noch sozial?
    Antworten

    3. Sollte der Staat entgegen den Prinzipien der freien Marktwirtschaft
    momentan noch mehr in das Wirtschaftsgeschehen, insbesondere ins
    Finanzwesen eingreifen?
    Antworten

    4. Ist die freie Marktwirtschaft weltweit am Ende? (Finanzkrise)
    Antworten

    5. Gewinne werden privatisiert - Verluste sozialisiert. Stimmt diese Aussage?
    Antworten

    6. Welche der grundlegenden Bedingungen für eine freie Marktwirtschaft ist für sie die wichtigste?
    Antworten

    7. Widerspricht der Staat nicht durch die intensive Unterstützung der Banken den Prinzipien der freien Marktwirtschaft?
    Antworten

    8. Sollte die Macht der Gewerkschaften bei Tarifverhandlungen angesichts der drohenden Rezession durch den Staat begrenzt werden?
    Antworten
  • In der gestrigen Rede von Angela Merkel fiel wieder einmal der Satz: "Wir haben jetzt eine Wirtschaftskrise"!"

    Das ist RICHTIG.
    Wer hat sie uns denn nun gebracht? Bisher wurde diese Frage bewußt umgangen.
    Sie ist uns nicht von Gott beschert - fällt auch nicht wie Regen vom Himmel.

    Für Wirtschaftskrisen/Rezessionen gibt es Gründe/Ursachen. Wenn diese Krisen in der freien, nicht sozialen, Marktwirtschaft eine Gesetzmäßigkeit darstellt, dann scheint an der Marktwirtschaft etwas nicht zu stimmen.

    Manager erhalten teilweise Millionen an Gehältern, werden aber nicht zur Rechenschaft gezogen - schließlich hat man je auch seine Politiker, die für entsprechen gesetzlichen Grundlagen sorgen. Denke, sie sind einfach überbezahlt für den Job, den sie gemacht haben.

    Es waren Politiker, egal von welcher "Volkspartei" die Deutschland in den letzten Jahrzehnten in einem Schuldenchaos und geführt haben und somit einen Anteil an dieser Wirtschaftskrise haben.
    Sieht so das Wohl der Bevölkerung aus, für das sie eigentlich gewählt wurden.

    Im 21. Jahrhundert steigt die Armutsgrenze in Deutschland - hier zeigt sich das größte Versagen der Politik.

    Wirtschaft und Politik läßt sich auch nicht trennen - denn die Wirtschaft hat die Politik doch voll im Griff.
  • Naja, so ganz neutral sind die Fragen ja nicht, durch die Art der Fragen und der möglichen Antworten sind die Möglichkeiten begrenzt. Es gibt nicht nur schwarz und weiß sondern auch eine Menge Grautöne.


    MAn kann z.B. nicht alle Selbstständigen und Arbeitgeber über einen Kamm scheren. In der Finanzwirtschaft wird viel zu viel verdient (Managergehälter) aber bei den selbstständigen Handwerkern usw. sieht das ganz anders aus.

    Die sozialen Absicherungssysteme sind für die Leutz, die überhaupt nichts tun, meiner Meinung nach ausreichend. Aber andererseits wird in manchen Bereichen in den unteren Lohnstufen viel zu wenig verdient.

    Was soll man dann z.B. antworten, wenn die Frage lautet, ob die sozialen Sicherungssysteme ausreichend sind? Wenn ich nein sage, kommt noch Jemand auf die Idee und meint, dass ich meine, die Hartz IV Empfänger sollten mehr bekommen. WEnn ich ja sage, dann kommt Jemand auf die Idee und meint, ich meine, das die Leutz in allen Bereichen genug verdienen.
  • "Wirtschaftsordnung in Deutschland"

    Hallo !
    Die schlechte Wirtschaftslage ist eindeutig hausgemacht und dem aktuellen
    Wirtschaftssystem zuzuordnen .

    Einer Finanzwirtschaft die sich ihre Gesetze selber nach dem Maximalprofit
    zuschneidet,ist die totale Pleite vorausbestimmt.
    Eiene Unterstützung durch die amtirende Regierung ist natürlich Voraussetzung.
    Das soziale System bleibt dabei auf der Strecke und wird nur noch notdürftig
    als Feigenblatt untersützt . -kevimatt-