Afroamerikaner Praesident in USA aber was waere...

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  • Afroamerikaner Praesident in USA aber was waere...

    würdet ihr einen Deutsch eingebürgerten Türkisch stämmigen in Deutschland zum Bundeskanzler wählen 78
    1.  
      Ja, würde ich (15) 19%
    2.  
      Nein, auf keinen Fall (46) 59%
    3.  
      Mir wäre das egal (17) 22%
    ...wenn ein Deutsch eingebürgerter Türkisch stämmiger in Deutschland zum Bundeskanzler gewählt wird. ??

    Kann ja vorkommen, was dann ?? würdet ihr das auch begrüßen, wie jetzt die meisten in USA und anderswo, au diesem Planeten ?

    Diese frage würde mich brennend Interessieren, wie ihr darüber denkt,denn wir freuen uns ja das Obama durch seine Präsidenten Stellung die USA und die Minderheitsrechte ändert, könnte das eventuell ein Türkisch Stämmiger Bundeskanzler/in hier auch ?

    Denn immerhin gibt es 5 Türkisch stämmige Abgeortnete im Bundestag (laut Wikinewes.de).
    IslamOnline.net: Fünf islamische Abgeordnete im neuen Bundestag ? Wikinews

    Was meint ihr , wäre das unmöglich, oder würde sich dadurch die Deutsche Politik sich gewaltig verändern ? Meiner Meinung nach,
    würde das nichts im geringsten hier etwas verändern , ich würde ihn oder sie genauso betrachten wie ein Bundeskanzler die Merkel,Schröder heissen , solange sie gut regieren können .

    lg,nedal

    Edit:// Habe die frage leicht umformuliert und bitte euch trotzdem Sachlich darüber zu Diskutieren.

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von nedal () aus folgendem Grund: Präfix umgestellt

  • Hi,

    das ist durchaus möglich, natürlich.
    Sofern dieser Mensch die entsprechenden Voraussetzungen hat, Bildung, Wissen, Erfahrung und den Eindruck macht, dass er es könnte, wo soll das Problem sein?

    Um es mit meinem Sarkasmus und meiner Verachtung für Politiker zu sagen: Ob ein Politiker nun in der Türkei oder in Deutschland geboren ist, ich bin sicher das macht bei der Korrumptheit, Verderbtheit und der Machtgier keinen Unterschied. Ein türkischstämmiger Deutsche wird dieses Land genauso für seine persönlichen Ziele und die seiner Geldgeber benutzen, wie jeder andere auch.

    Allerdings haben die Menschen Obama nicht gewählt, weil er schwarz ist, sondern weil McCain zu grosse Ähnlichkeit mit Bush hat und nach diesen 8 katastrophalen Jahren der Buschregierung selbst die Amerikaner wussten, dass sich etwas ändern muss.

    Wenn Du also fragst: Kann .... ja, er kann
    Wird? Vermutlich in der nächsten Zeit nicht, einfach weil wir nicht weit genug unten sind und die Unterschiede in unseren Parteien so gering sind, dass sich ein Schritt über die eigenen Ressentiments für viele Bürger nicht lohnt.

    PS: Deine Umfrage ist bereits beendet???
  • Afroamerikanischer Präsident und Deutsch eingebürgerter Türke als Bundeskanzler, das sind für mich wie ein linker und ein rechter Schuh. Man kann einen linken Schuh auch nur mit Problemen an einem rechten Fuß tragen - oder gar nicht.

    Theoretisch wäre es natürlich möglich, das ein d-Türke auch Bundeskanzler wird.
    Ich habe zwar nicht gegen Türken und andere Ausländer, aber begrüßen würde ich so einen Schritt nicht und auch nicht vor Freude rumspringen.

    Bei so einer Konstellation hätte ich immer Bedenken, dass dann die Islamisierung in Deutschland ungeahnte Fortschritte macht.
    Ob nun einer evangelisch, katholisch oder einer anderen Glaubensrichtung angehört ist mir vollkommen wurscht - solange man mich damit in Ruhe lässt.

    Das würde ich bei einem Türken, auch wenn er deutsch eingebürgert ist, nicht sehen.

    Auch wenn es inzwischen schon deutsch-türkische Abgeordnete gibt sehe ich aber noch keine Gefahr darin, daß sich einer von diesen zur Wahl zum Bundeskanzler stellen kann.

    Interessant wäre der Gedanke aber schon, würde mich mal interessieren, wie unsere Parteilobby sich dann verhalten würde.



    Mein Zitat - nicht als Ausländerfeindlichkeit gedacht, denn es gibt hier viele und gute Menschen.

    Gott schütze uns vor Regen, Unwetter und einen deutsch-türkischen Bundeskanzler
  • Grundsätzlich absolut dagegen.
    Allein die Idee halte ich für rassistisch. Als ob ein Nichttürke nirgends wo Türken im Land sind an der Macht sein dürfte.

    "6 Türkisch stämmige Abgeordnete"
    Super. Was sind deren Arbeitsschwerpunkte?
    Türkischer Lobbyismus? Diskriminierung von Nichttürken? Zuschanzen von öff. Geldern an ihre "Brüder"?

    Ausländerfeindlichkeit

    nicht vergessen:
    Dazu gehört auch
    Feindlichkeit gegen Ausländer (von Inländern und Ausländern)
    Feindlichkeit der Ausländer (gegen Inländer oder andere Ausländer, zB Türkei vs. Kurden und Armenier)

    Achja, über Obama freue ich mich nicht. Die Wahlmotive waren so gut wie alle rassistisch.
    Schwarze und Latinos haben ihn gewählt weil sie ihn und keinen Weißen wollten. Gaben sie offen zu.
    Obama hatte bei diesen Gruppen die absolute, bei den Weißen war es umgekehrt.
  • Miraculix schrieb:


    Achja, über Obama freue ich mich nicht. Die Wahlmotive waren so gut wie alle rassistisch.
    Schwarze und Latinos haben ihn gewählt weil sie ihn und keinen Weißen wollten. Gaben sie offen zu.
    Obama hatte bei diesen Gruppen die absolute, bei den Weißen war es umgekehrt.


    Das ist so nicht richtig. Sicherlich gab es eine Menge davon. Aber es kommt auch darauf an, aus welchen Medien Du Deine Informationen beziehst.

    So kommen in seriösen Sendern und Medien auch all die zur Sprache, die (egal ob schwarz, weiss, braun, gelb, grün oder was auch immer) Obama gewählt haben, weil sie der Ansicht sind, dass das Land einen Wechsel brauchte. Die der Ansicht waren, dass man nach den letzten 8 Bush-Katastrophenjahre weit weg muss, von allem, was mit ihm zu tun hat.

    Er hat die jungen Wähler aktivieren können. Wähler, die eine Zukunft suchen. Das diese ihnen ein (weisser) McCain nicht geben würde, sondern eben den Kurs der Republikaner (Kriege, mehr für die Reichen, weniger für die Armen, nichts für soziale Belange) weiterführen würde, hat mit Rassismus nur so viel zu tun, als dass man daran sieht, wie sehr gerade die Schwarzen, Latinos etc. unter der absoluten Zukunftslosigkeit und dem Rassismus leiden, die das Bushregime mit Vehemenz betrieben hat und weiter betreiben wird, so lange sie die Möglichkeit haben.
  • Medien... In der Frage... die üblichen Verdächtigen, also ARD, ZDF und in Ö ORF.
    Und ja, natürlich sind vor allem solche Leute, wie Du sie beschreibst zu Wort gekommen, die glauben jetzt wirds ein neuer Kennedy. Wundert mich auch nicht, daß vor allem diese Klienten zu Wort kommen. Man muß ja in Europa den Glauben schüren, daß Bush nur ein Phänomen war und nicht systemimmanent.

    Das Szenario halt ich aberfür unwahrscheinlich. Falls aber doch, wir werden sehen wie die Quoten auf betandwin darauf stehen, daß die Amtszeit 2 Jahre dauert. Ist zwar makaber aber nicht unwahrscheinlich.
    Ich halte es mit Noam Chomsky, entweder auch Obama wird ein Kriegsverbrecher oder er wird erschossen.
  • Miraculix schrieb:

    Man muß ja in Europa den Glauben schüren, daß Bush nur ein Phänomen war und nicht systemimmanent.


    Was die Medien angeht, habe ich Dir eine PN geschickt :). Nicht ganz Europa ist so, die Unterschiede in der Berichterstattung sind teilweise schon immens.

    Ja, und wer glaubt, dass das Bushregime ein bedauerliches Phänomen ist, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Der glaubt auch, dass er in der Bildzeitung die volle Wahrheit liest ;)

    Heute morgen wurde übrigens auf irgendeinem deutschen Sender exakt diese Frage gestellt (türkischer, bzw. türkischstämmiger Bundeskanzler). Mir fehlte leider die Zeit, den Beitrag zu verfolgen, aber ich glaube, der Grundtenor war: Nein, im Moment nicht.

    Tja, Dinge sind immer in Ordnung, so lange sie dem Nachbarn passieren.....
  • Mein Gott wenn ich das schon lese ...

    Ich habe für ja gestimmt ;). MIr ist es egal, ob der Kanzler aus Deutschland, der Türkei oder aus Lampukistan kommt. Er muss nicht meiner Nationalität angehören, sondern meine Meinung im Bundestag vertreten. Warum soll das ein Deutscher besser können, als ein Türke?

    Wenn ein türkischstämmiger Kanzlerkandidat den Islamismus in Deutschland fördern will, seine "Brüder" Geld zustecken will, dann vertritt er nicht meine Meinung und daher wähle ich ihn dann auch nicht.

    Schwarze und Latinos haben ihn gewählt weil sie ihn und keinen Weißen wollten. Gaben sie offen zu.


    Und was soll da der Obama machen? Zu denen hingehen und sagen, wählt mich nicht?

    Obama hatte bei diesen Gruppen die absolute, bei den Weißen war es umgekehrt.


    Dann wäre Obama nicht der nächste Präsident in den USA... Soviel ich weiß liegt der Bevölerkunsanteil der Afroamerikaner bei rund 15 %, der Anteil der Weißen bei 70-75 %. Obama gewann aber mit eindeutiger Mehrheit, d. h. viele Weiße haben Obama gewählt.

    MfG
  • Bitte es waren die offiziellen Statistiken.
    Obama bei den Weissen knapp um die 37%, bei Schwarzen und Latinos abolut vorne (über 60%)
    Die Wahlbeteiligung war um die 65%, daher ist der Bevölkerungsanteil nicht so das Problem. Gab es eben mehr weisse Nichtwähler.

    EDIT: Sind bei Deinen 70% vielleicht die Latinos /Hispanics dazugerechnet - die solltest bei der Lagerbildung abziehen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Miraculix ()

  • nedal schrieb:


    ...
    Ich selbst würde es begrüßen, denn dadurch würde hier mal ein anderes Wind wehen, was jetzt gerade ist, die Ausländerpolitik würde sich ändern und man müsste nicht dumme Fragebögen ausfüllen, was ein gebürtiger deutscher selbst nicht wüsste zu beantworten.
    ...





    Ich habe mit "Ja, würde ich" abgestimmt, aber "Mir ist es egal" wäre auch sehr zutreffend!

    Wenn der deutschstämmige Türke bereits die deutsche Nationalität besitzt, dann ist er Deutscher (ansonsten nicht) und sollte alle Rechte und Pflichten eines Deutschen erhalten !!! Er sollte somit auch die Möglichkeit bekommen mal Bundeskanzler zu werden.

    Aber warum sollten wir einen deutschstämmigen Türken als Bundeskanzler begrüßen?
    Es kommt auf die Qualitäten des Politikers an und nicht auf seine Herkunft!
    Ich hoffe wir fangen nun nicht alle an Minderheiten zu bevorzugen der Minderheit wegen.

    Von mir aus kann er aus der Pampa stammen, solange er die deutsche Staatsbürgerschaft hat, einen gewissen Bildungsgrad aufweist und meine Interessen vertritt würde ich ihn wählen.

    (Lieber einen nicht in Deutschland geborenen Deutschen an die Macht wählen als Frau Merkel an der Macht zu lassen. Erinnert mich irgendwie an Obama und die Republikaner in den USA, weniger eine Rassenfrage als vielmehr eine nackte Verzweiflungswahl der Amis.)
  • chubach schrieb:


    (Lieber einen nicht in Deutschland geborenen Deutschen an die Macht wählen als Frau Merkel an der Macht zu lassen. Erinnert mich irgendwie an Obama und die Republikaner in den USA, weniger eine Rassenfrage als vielmehr eine nackte Verzweiflungswahl der Amis.)


    Genau das sehe ich (leider) hier noch nicht. Denn wie Du bin ich der Meinung, dass ein Teil der Stimmen nicht FÜR Obama, sondern GEGEN McCain/Palin, aber vor allem GEGEN BUSH abgegeben wurden. Aus Verzweiflung, purer Angst um die Existenz (und gerade bei den unteren Bevölkerungsschichten auch ums Leben - von Job, Gesundheit, Geld etc. mal abgesehen, wer weiss, wem der Wahnsinnge als nächstes den Krieg erklärt hätte. Richtung Russland hatte er ja schon gedroht. Und da es immer erst mal die Schwarzen bzw. die untersten Bevölkerungsschichten sind, die eingezogen und verheizt werden....)

    Aber genau dieser Verzweiflungsdruck geht den Deutschen völlig ab. Weil wir nicht mal durch 16 Jahre Kohlkriminalität so verzweifelt waren, dass die Wahlen so eindeutig ausgefallen wären wie jetzt die in den USA.
    Es gibt keine Partei, die (zumindest im Augenblick) einen Ausblick auf wirkliche Veränderungen in Deutschland bietet oder propagandiert. Ein türkischstämmiger Bundeskanzlerkandidat wäre für viele Deutsche schlimmer als Merkel. Weils ja der Bildzeitung grundsätzlich nicht um politische Inhalte sondern um den Ort auf der Geburtsurkunde geht.

    Engelskrieger schrieb

    leute sind wir doch mal ehrlich. wenn ein türke in der brd an die "macht" kommt,(.....)

    Ist nicht möglich, das Bundeskanzleramt kann nur von einem(r) Deutschen bekleidet werden. Jemand, der in der Türkei geboren ist, aber einen deutschen Pass hat, ist vor dem Gesetz ein Deutscher.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kayleigh ()

  • Kayleigh schrieb:



    Ist nicht möglich, das Bundeskanzleramt kann nur von einem(r) Deutschen bekleidet werden. Jemand, der in der Türkei geboren ist, aber einen deutschen Pass hat, ist vor dem Gesetz ein Deutscher.



    egal ob er vor dem gesetzt (welches für die ersten 1000 leute in deutschland ausgelegt ist) deutscher ist oder net. meinst das wird die "andersdenkenden" abhalten den ausländich eingedeutschten mitbürger abzuknallen???

    das wage ich zu bezweifeln
  • @topic: Der Vergleich zwischen einem türkischstämmigen deutschen Kanzlerkandidaten und Herrn Obama in den USA ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. So etwas ist völlig unsinnig, vor allem wenn er dazu dienen soll, scheinbare Parallelen zu legitimieren.

    Wenn man die Situation schon vergleichen wollte und zudem einigen der hier angeführten 'Argumenten' Glauben schenkt, dann müsste der amerikanische Präsident bisher eigentlich immer ein Indianer gewesen sein, der nun um die Vormachtstellung in seinem eigenen Land kämpfen muss, weil es ihm die bösen Weißen (und noch böseren Schwarzen) wegnehmen wollen.

    Aber lassen wir die USA mal beiseite und konzentrieren uns auf die BRD. Natürlich würde sich etwas drastisch ändern, wenn es einen türkischstämmigen Kanzler gäbe, auch wenn es gar nicht so sehr an ihm selbst liegt. Allein die Tatsache, daß er gewählt würde, wäre ein Indiz dafür, daß sich bereits etwas geändert hat.

    Wenn ihr schon Parallelen ziehen wollt, dann bitte auch die richtigen. Früher war es undenkbar, daß eine Frau gewählt wurde. Schließlich gehörte die Frau an den Herd (wenn man sie nicht gerade in den Rüstungsfabriken und als Rotkreuzhelferinnen, später dann für den Wiederaufbau benötigte). Mittlerweile gilt es als normal, daß sich Frauen politisch engagieren und auch nach Posten und Pöstchen streben (nicht nur nach Quote).

    Mittlerweile sind wir so weit, daß wir zum ersten Mal hier in Deutschland eine Kanzlerin haben - und was ist passiert? Macht Frau Merkel jetzt Frauenpolitik?

    @Miraculix: Deine Äußerungen täuschen nicht darüber hinweg, daß dein Gedankengut selbst durch und durch rassistisch ist. Du bist aus rassischen Gründen grundsätzlich gegen eine Kanzlerschaft ohne Ansehen der Person, und genau das ist rassistisch. Ebenso unterstellts du türkischstämmigen Deutschen grundsätzlich türkischen Lobbyismus und Feindlichkeit gegen alles und jeden und auch das ist rassistisch.

    Außerdem ist es in keiner Weise zulässig, aus der Politik des türkischen Staates gegenüber Kurden und Armeniern grundsätzlich auf die Einstellung eines deutschen Kanzlers zu schließen, auch wenn dieser türkischer Abstammung ist. Ich z.B. bin 'deutschstämmiger Deutscher', teile aber durchaus nicht alle Ansichten unserer jetzigen Regierung.

    Man sollte die Dinge beim Namen nennen, auch wenn die Wahrheit unbequem ist. Es tut mir leid, Miraculix, aber egal wie man es dreht und wendet, deine Äußerungen sind einfach durch und durch rassistisch.

    Die Unterstellung, daß Obamas Wahlmotive (wohl im Gegensatz zu denjenigen aller anderen) so gut wie alle rassistisch wären, ist eher trivialer Natur. Es lohnt nicht wirklich, sich hier darüber auszulassen.

    Gruß Konradin
  • zur Umfrage:

    Ich habe eine Meinung und meine dass die Umfrage in dieser Form etwas verfälscht wird.


    Hier die aktuelle Umfrage:

    1. Ja, würde ich
    2. Nein, auf keinen Fall
    3. Mir wäre das egal

    Punkt 1 und 3 würde ich hier gleichsetzen!
    Punkt 1 ist irreführend, da man 'normalerweise' die Person wählt und nicht seine Herrkunft.


    Besser wäre:

    Kann ich mir vorstellen
    Kann ich mir niemals vorstellen
    Ich habe keine Meinung dazu
  • Ich habe mit 3. "Mir wäre das egal" gestimmt. Denn die Herkunft eines Politikers ist mir egal, wenn er die Politik macht, die ich gut finde. Zu einem gewissen Teil sollte der Politiker auch das Land repräsentativ vertreten können. Aber das ist wohl klar.

    Ich würde ihn nicht nur wegen der Herkunft wählen, oder nicht wählen. Das finde ich beides unsinnig.

    Allerdings denke ich, dass man das Beispiel...

    nedal schrieb:

    ...wenn ein Deutsch eingebürgerter Türkisch stämmiger in Deutschland zum Bundeskanzler gewählt wird. ??


    ...nicht wirklich mit der Wahl eines Farbigen in den USA vergleichen kann. Die Farbigen in den USA sind ein fester Bestandteil der US Geschichte und das vom Anfang an (Die Geschichte der Indianer steht jetzt mal aussen vor).

    Die gemeinsame Geschichte von Türken und Deutschen ist doch eher kurz und unbedeutend. Also damit meine ich eine gemeinsame Geschichte hier in Deutschland. Oder habe ich die entsprechenden Seiten in den Geschichtsbüchern übersehen?

    Ach ja, jemand, der in den USA eingebürgert wurde, dürfte auch nicht US Präsident werden. Siehe Arnie. Und ein Türke in der zweiten Generation (oder mehr), der sich eher als Deutscher sieht, als als Türke, könnte ich mir sehr wohl als Bundeskanzler vorstellen, wenn seine Politik gut für Deutschland ist.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sumisu () aus folgendem Grund: mir ist noch was eingefallen

  • Dafür haben die meisten Deutschen zu viel schlechte Erfahrung mit Türken gemacht. So ungefähr: "Der Türke kommt nach Deutschmannland, weil es hier Sozialhilfe gibt und der Türke nicht arbeiten muss. Sozialschmarotzer...".
    Das mag schon sein, ABER eben nicht bei allen, leider werden solche Vorurteile viel zu stark auf einen Landsmann generalisiert. In Deutschland wäre das noch nicht möglich. ;)
  • Kayleigh schrieb:

    Tja, Dinge sind immer in Ordnung, so lange sie dem Nachbarn passieren.....


    Da steckt was wahres drin und ja ,ich hatte mir schon vor dem Starten von meinem Thread bereits gedacht, das diese Vorstellung ein Alptraum für einige sein wird.

    Aber durchaus sehe ich diese Möglichkeit in etwa 10~15 Jahren auf uns zukommen , denn dann wird es nicht mehr heißen , wir sind Deutsche,Holländer oder Italiener etc. dann heißt es nur, wir sind Europäer und Deutschland wird nur ein Bundesland dieser sein und das ganze wird dann heißen "United Staats of Europa" , wo wir dann auch einen Präsidenten haben werden.

    Ich bin nicht Nostradamus der Prophezeiungen und Voraussagen kann , aber ich denke wir sind nicht weit davon , denn wenn wir uns mal umschauen, was ist denn noch "Deutschland" außer der Bundesflagge ?

    Ich denke, wir sollten nach vorne schauen und die Vergangenheit hinter uns lassen denn so kommen wir weiter , ich denke auch das Obama der erste beispiel dafür ist, das diese Vorstellung in Europa auch möglich werden kann.

    lg,nedal
  • Afroamerikaner Praesident in USA aber was waere...

    Hier klingt für mich unterschwellig ein wenig Rassendiskriminierung durch.

    B O ist ein Amerikaner - nur mit dunkler Hautfarbe. Alle "weißen" Amerikaner stammen aus unterschiedlichen Ländern - die Vorfahren durchweg Einwanderer.

    Die "schwarze Bevölkerung" in den USA wurden als Sklaven nach AMERIKA importiert - als billige Arbeitskräfte.
    Noch heute hat ein Teil der Bevölkerung die Rassendiskriminierung nicht überwunden. Umfragen zur Wahl von BO haben das wieder deutlich gezeigt.

    Das nun die "farbige" Bevölkerung sich in der Mehrheit für einen Präsidenten wie BO entscheidet - ist doch nur nachvollziehbar. Denn er ist auch in dieser Bevölkerungsgruppe Hoffnungsträger.
    Aber auch die Gruppe des Kapitals hat so ihre Hoffnungen und Wünsche.

    BO hat ein schweres Amt übernommen - ich wünsche und hoffe nur, er zerbricht nicht daran.
    Es gibt für diesen Mann keine absolute Sicherheit.

    Warum so viele aus dem Kapitalbereich den Wahlkampf von BO so massiv unterstützt haben ist noch nicht klar. Aber ohne Hintergedanken, gibt man keine Millionen an Spenden aus.
  • Charlo schrieb:

    Afroamerikaner Praesident in USA aber was waere...

    Hier klingt für mich unterschwellig ein wenig Rassendiskriminierung durch.


    Sorry Carlo , aber dein Satz wie dieser "Gott schütze uns vor Regen, Unwetter und einen deutsch-türkischen Bundeskanzler" nähert sich an einer Diskriminierung eher als wie mein Titel im Thread.

    Ich finde Obama als Afroamerikaner zu bezeichnen nicht Diskriminierender als wenn ich geschrieben hätte "Ein schwarzer als Präsident in USA aber was wäre.."

    Die Hautfarbe ist für mich bedeutungslos ,weil ich da keine Unterschiede mache und sehe.

    Es sollte hier auch nicht über Obama diskutiert werden ,sondern wie das wäre wenn, wenn hier auch ein türkisch - stämmiger im Bundeskanzler stuhl sitzen würde , bzw. zu Wahl stehen würde.

    Das was Konradin geschrieben hat , liegt doch auch an der Tatsache das man sich dagegen gewehrt hatte und jetzt aber eine geworden ist.
    Zitat von Konradin:Mittlerweile sind wir so weit, daß wir zum ersten Mal hier in Deutschland eine Kanzlerin haben - und was ist passiert? Macht Frau Merkel jetzt Frauenpolitik?


    Ja genau, was ist passiert ?? nämlich nichts !! wir haben es angenommen, also denke ich das wir einen Deutschen annehmen werden müsten, den sein Ursprung aus der Türkei kommt.
    Obama ist wohl Amerikaner , aber soweit ich mitbekommen habe lebt seine Oma in Kenia , aber das ist ja nicht das Thema , sondern welche Argumente spricht dagegen, das hier ein Türkisch stämmiger Deutscher kein Bundeskanzler werden kann ,oder zur Wahl stehen könnte ,das allein ist die frage.

    Es ist schwer darüber Gedanken zu machen, aber warum ?? , können wir nicht damit leben, wenn unser Kanzler ein türkischen Namen hat oder ist es uns wichtiger wie er die Politik macht.
    Und wieso sollte ,wenns so weit wäre , er (wie oben erwähnt) seinen Brüdern Geld zukommen lassen??
    Vielleicht weil wir immer noch mit Vorurteilen leben ?!?

    lg,nedal
  • nedal schrieb:


    Und wieso sollte ,wenns so weit wäre , er (wie oben erwähnt) seinen Brüdern Geld zukommen lassen??
    Vielleicht weil wir immer noch mit Vorurteilen leben ?!?lg,nedal


    Hier hab ich nun wirklich lachen müssen. Natürlich leben wir mit Vorurteilen, alle, jeden Tag, auch Du.
    Ein Mensch, der behauptet, keine Vorurteile zu haben, der lügt.

    Und zum Thema. Ja, wir haben Vorurteile. Mir persönlich wäre ein Bundeskanzler mit türkischem Name völlig schnurz, sofern wir damit endlich wieder einen bekämen, der sich um das Land und die Menschen, die hier leben bemüht und nicht um Macht, Profit und "Einträge ins Geschichtsbuch". Da das mehr als unwarscheinlich ist... will ich ihn genauso wenig wie jeden anderen, der sein Amt missbraucht/

    Ein Grossteil der Bevölkerung ist aber durch die herrschende Medienpolitik, durch Panikmache, einseitige Berichterstattung etc. verunsichert, was jegliche Zugehörigkeit zum Islam betrifft. Das wird automatisch mit Islamisierung, Gewalt, Terror verbunden. Insofern hat die Politik ihr Ziel erreicht. Und das wird einem Politiker mit türkischem Namen, der ein höheres Ziel anstrebt als simpler Abgeordneter oder evtl. Minister für Kommunikation und Integration von und mit ausländischen Bürgern (jaja, ich weiss, dass es den (noch) nicht gibt) erheblich erschweren.

    Aber es gibt ja immer auch positive Beispiele:

    Es gibt in Rotterdam einen Bürgermeister ( und Staatssekretär für Arbeit und Soziales in Den Haag), der sowohl Holländer als auch Marokkaner ist (man muss dazu wissen, dass die Holländer die Marokaner am meisten verabscheuen). Da die Holländer ein etwas anderes Wahlsystem haben als wir, kam für viele diese Ernennung sehr überraschend. Und der Artikel gibt nicht wirklich wieder, was hier so los war, als es bekannt wurde.
    ABER: So langsam beruhigen sich die Gemüter wieder und der Mann kann seine Arbeit tun.
    Rotterdams Bürgermeister ist Marrokaner
  • Hi,
    grundsätlich möglich ja. Bin zwar nicht gegen ausländer, gibt nette, und nicht so nette (:D) aber das würde ein paar probleme aufwerfen. Wenn jetzt dieser bundeskanzler die einwanderungsvorschriften lockert, kommen "noch" (wie gesagt bin nicht gegen ausländer) mehr türken etc. nach Deutschland.
    Glaub aber wird nicht passieren... vor allem weil dann die terrorgefahr auf den bundeskanzler um ca. 100% steigt, durch nazis und so :D
    achja, und mir wärs insgesamt eigentlich egal, solange der/die jenige nich so daherkommt wie merkel, is ja schlimm -.-
    außerdem sollte er deutsch "gut" beherschen, ganz kleiner dialekt geht ja noch aber wenn man dann so presserede hält wo der ganze satz eigentlich keinen sinn ergibt, kommt das für mich nich so gut
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  • shuttle222 schrieb:

    . Wenn jetzt dieser bundeskanzler die einwanderungsvorschriften lockert, kommen "noch" (wie gesagt bin nicht gegen ausländer) mehr türken etc. nach Deutschland.

    Es mag ja sein, dass unser Rechtssystem nicht das Beste ist. Aber ein Bundeskanzler kann weder das Einwanderungsgesetz lockern, noch bestimmten Gruppen mehr Geld zuschanzen etc.

    Das sind grundsätzliche Änderungen, die mit Mehrheitsentscheid diverse Gremien und Zuständigkeiten zu durchlaufen haben.

    Welcher Partei sollte denn der potentielle Kandidat angehören, um Bundeskanzler zu werden UND solche Änderungen durchzupeitschen????? Selbst bei den Linken, die in absehbarer Zeit sicherlich nicht in der Position sind, den Bundeskanzler zu stellen, ist dieses Szenario doch nur schlecht vorstellbar
  • nedal schrieb:

    Ich bin nicht Nostradamus der Prophezeiungen und Voraussagen kann , aber ich denke wir sind nicht weit davonl


    Ich habe mich mal selbst zitiert , den nach den neuesten berichten zu folgen , ist es also doch möglich, denn der erste schritt ist doch dann damit gemacht.
    Mit dem Europaabgeordneten Cem Özdemir wollen die Grünen erstmals in der deutschen Geschichte einen türkischstämmigen Politiker zum Parteichef wählen.
    Quelle: WEB.de / Nachrichten


    Wie bereits erwähnt würde ich das für gut finden , den man soll nicht dran denken woher derjenige kommt, sondern wie sein Politik ist und das sollte Maßgebend sein, meiner Meinung nach.

    Es ist schade, das man bei solchen fragen gleich die Gardine am Fenster zuzieht und lieber sich mit der frage "wer stand hinter Obama" beschäftigt. :rolleyes:


    lg,nedal

    PS:Bei solchen Vermutungen sollte ich öfters mal Lotto spielen,langsam bekomme ich Angst vor mir selbst, das viele Sachen zutreffen :eek: