Nasenscheidewand

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  • Nasenscheidewand

    Ich hab bei mir die Nasenscheidewand Operieren lassen.

    Kleiner Tip für den Rest der Welt:

    Ich kann keine Empfehlung aussprechen.
    1. Ihr bekommt nach der OP ca. 10 cm lange Tampon´s in die Nase rein, dazu Siliconeinlagen auch ca. 10 cm lang.
    2. Ihr werdet bis ca. 3 Wochen brutale Schmerzen an, um und in der Nase haben.

    Hat noch jemand Erfahrungen damit ???

    lasst die Leute die meinen sich was gutes zu tun nicht dumm sterben.

    MfG Spid3r
  • Was erwartest du von einer OP wenns nicht gerade darum geht dir eingewachsenen Zehennagel zu entfernen:D

    Ich hab mir vor 6 Wochen meine Kniescheibe richten lassen (versetzte Kniescheibe behoben durch Kreuzbandstraffung) war auch nicht grade witzig. 20cm lange Drainage und son Zeugs. Aber was will man machen.
    Entweder man lebt mit den Problemen bis zum Ende seines Lebens udn hat im schlimmsten Fall noch irgendwelche Folgenschäden oder man verkraftet halt mal 3 Wochen Schmerz;) Dir wird es wohl denke ich nach der OP um einiges besser gehen und das ist doch ein Vorteil. Also ich bereue nichts...
    «30 Tage auf See in einem Ruderboot, Leben von Salzwasser und Algen haben uns an den Rand der Existenz gebracht. Nun sind wir am Ende. Wir müssen die Leberwurstbrote auspacken.»
  • @spid3r

    kann es vielleicht sein das du ein Weichei bist ;)?

    Ich bin vor 8 Jahren auch an der Nasenscheidenwand operiert worden, aber an "brutale Schmerzen" kann ich mich nicht erinnern. Das einzige was etwas gedauert hatte, war bis ich wieder richtig was schmecken konnte.

    Da ist was DerBischoff hat machen lassen, etwas unangenehmer, auch von den Schmerzen her.

    Ich bin am 02.09.08 an der Achillessehne operiert worden und da ist ein kleines Malheur beim Fädenziehen passiert. Nach einer Woche hat sich die Narbe entzündet und man hat dann festgestellt das noch ein Teilfaden in der Wunde war. Also hat der Chirurg mit einem scharfen Löffel (chir. Instrument) die Narbe wieder aufgemacht, den Faden rausgeholt und die Wunde gereinigt alles ohne örtlichen Betäubung. Wiederum 1 Woche später hat ein Orthopädie im Krankenhaus die Narbe wieder zugenäht, auch wieder ohne örtlichen Betäubung. Da kann man sagen das sind/waren Shmerzen.

    Trotzem wünsche ich euch gute Besserung und immer daran denken: Es gibt immer noch was schlimmeres (natürlich auch in meinem Fall).
  • Nabend zusammen,

    muss ich so leider bestätigen, habe die Geschichte auch schon hinter mir, auch wenn es schon einige Jahre her ist. Hat zwar nicht zwingend mit der Nasenscheidewand zu tun, aber die OP war totaler Müll, da ich nach der OP sogar noch eine Bluttransfusion (!) bekommen habe und fast verblutet wäre.

    Die Schmerzen der Tamponage (beim Entfernen bzw. der Ziehung!) werde ich mein Leben nicht mehr vergessen - absolut heftig! Die Tage davor konnte ich überhaupt nicht schlafen und wollte mir das Ding im Badezimmer schon selber ziehen, da ich das Elend nicht mehr ertragen konnte. Dann kam der Schlächter (anders kann man die ganzen Rahmenumstände der OP kaum bezeichnen!) und zog mir das Ding aus der Nase. Hardcore! Echt Hardcore! Dazu hatte ich dann noch einen Blutsturz und bin direkt ohnmächtig zusammengesackt - zum Glück lag ich eh schon im Bett. Decke, Bett, Arzt und Schwestern alle schön voll Blut. Was ein Spaß... für alle Beteiligten!

    Des Weiteren wurde mir das Zäpfen im Rachenraum entfernt und durch mangelhafte "Verabeitung" tropfte immer wieder Blut in den Magen und ich habe mich alle paar Stunden übergeben müssen. Ganz großes Tennis!

    Zudem hat mir die OP gar nichts gebracht, außer dem Arzt, der die Kohlen dafür bekommen hat. In meinen Augen absolut unnötig und überflüssig, der Ergebnis steht für mich in keinem Verhältnis zu den Schmerzen und dem Aufwand (OP, Absaugen danach etc.) der dahinter steckt. Von daher -zumindest aus meiner Sicht- nicht zu empfehlen...

    Und natürlich gibt es immer noch schlimmere Sachen, aber alle Schmerzen sind Scheiße. Und was jetzt mehr o.weniger schmerzt ist doch müßig, oder!? Die Korrektur der Nasenscheidewand habe ich damals total unterschätzt, leider. Und den Fehler würde ich heute nicht mehr machen.

    Auf jeden Fall wünsche ich allen "Schmerzpatienten" hier gute Besserung!!!

    :)
  • Ich bin vor 10 Jahren und 2 jahre später auch an der Nasenscheidenwand operiert worden,...furchtbar...hat es beim 2ten mal komplikationen gegeben..
    Hohes fieber 2 wochen lang ..bekammen es nicht runter...
    Heute habe ich an der Nase mehrere narben und ist auch etwas entstellt...

    Nie wieder!!!
  • Mahlzeit!
    Ich habe ne Nasenscheidewandbegradigung vor etwa eineinhalb Jahren machen lassen.
    Zur Vorgeschichte:
    Ich habe, so lange ich denken kann, eine dermaßen schiefe Nasenscheidewand gehabt, dass ich beim Schlafen oder beim Sport nur durch den Mund genug Luft bekommen habe. Bei Erkältungen war die Nase sofort komplett dicht. Durch das rechte Nasenloch habe ich nie, selbst bei absolut "freier" Nase, Luft bekommen.

    Die OP lief komplikationslos und ich hatte danach noch eine Woche Krankenhausauffenthalt zur Nachsorge. Aufgewacht bin ich nach der OP mit Riesenzinken, dick eingewickelt in Verband. Okay, hatte ich erwartet.
    In der ersten Nacht bin ich aufgewacht, weil mir sauschlecht wurde.
    Bin dann zur Nachtschwester, die sich sehr nett um mich gekümmert hat. Sie lie sofort los und besorgte ein paar von diesen Papp-Nierenschalen, von denen ich dann auch zwei randvoll gekotzt habe. Es läuft halt während der OP eine gewisse Menge Blut den Rachen runter und Blut im Magen animiert den Körper zum Erbrechen. Ich war schon erschrocken, denn es sah aus, als ob ich die beiden Schalen komplett mit Blut gefüllt hätte. War aber wenig Blut mit viel Magensaft. Whatever.
    Meine beiden Zimerkollegen hatten dieses Problem nicht.
    Während der ersten 2 bis drei Tage hatte ich schon permanent Schmerzen in der Nase. Nachts bin ich deswegen auch aufgewacht, aheb mir dann Tabletten von der Nachtschwester geholt und konnte weiterschlafen.
    Der Schmerz ist aber eher sehr störend als wirklich unerträglich. Vielleicht kennt der eine oder andere es, wenn man Kopfschmerzen hat, dann abends ins Bett geht, und wieder mit Kopfschmerzen aufwacht: Es ist eher sehr störend als das man den Schmerz nicht aushält.
    Nach 3 Tagen wurde die Tamponade der Nase entfernt, etwas unangenehm, aber eher ein seltsames als ein schmerzhaftes Gefühl. Es wird halt ein großer Fremdkörper aus der Nase gezogen.
    Ich konnte atmen. So richtig! Tief und ohne Probleme! Wahnsinn!
    Die nächsten 4 Tage bestand die Nachsorge nur darin, morgens untersucht zu werden und dann mit einen Sauger durch die Nasenlöcher behandelt zu werden. Dauert nicht lang, ist aber störend. Es tut nicht weh, treibt einem aber die Tränen in die Augen, weil es sehr kribbelt und kitzelt.

    Nach den Krankenhaus musste ich die Nase noch einige Wochen regelmäßig mit einer von der Apotheke angemixten Tinktur aus einer pipettenflasche behandeln. So eine Art Nasensalbe.
    Und die rechte Nasenschleimhaut musste sich daran gewöhen, jetzt dem Luftstrom ausgesetzt zu sein. Es fülte sich im rechten Naseflügel an, als würde man sehr kalte Luft einatmen. Hat ein paar Wochen angehalten, wurde aber immer besser.

    Jetzt, nachdem die Sache schon eine ganze Zeit her ist, würde ich es wieder machen, frag mich sogar, warum ich es nicht viel früher habe machen lassen. Das GEfühl, richtig Atmen zu können und morgens nicht mit trockenem, gereiztem Hals aufzuwachen, nicht mehr zu schnarchen und bei der kleinsten Erkältung nah am Ersticken zu sein ist herrlich!

    Traut euch, wenn ihr Probleme mit der Nasenscheidewand habt! Es ist eine Woche unangenehm und dann für Immer gut.

    Gruß
  • OP, aber was genau gemacht wird ist der Unterschied

    Hallo. Ich hatte diese Jahr im August meine Nasen-Scheidewand-OP. Bei mir War es ein Ambulanter eingriff. Mein HNO-Arzt wollte mich nach Stuttgart rein schicken (Wohne im Randgebiet) Meine Freundin meint aber, in RT ist eine Gute Ärztin, die es Ambulant macht. (in Stuttgart wäre es Stationär). Also nach RT und noch ein mal Untersucht und richtig aufgeklärt worden. Bei mir war es eine schlechte Belüftung der Nebenhöhlen. Meine Scheidewand wurde begradigt (nur der Knorpel) und die Muscheln VERKLEINERT, nicht entfernt! Ich hatte kaum schmerzen. Nach 2 Tagen Tamponade raus, nach einer Woche die Schienen. Und nach zwei bis drei Wochen alles OK. Schnauben noch nicht so, aber wurde auch schnell gut.
    Wenn am Knochen gearbeitet wird oder werden muß ist es denke mal die Hölle. Deshalb kann man es nicht pauschalisieren. Bei mir war die OP gut (habe meinen Narkosenfacharzt auf Empfehlung genommen), kein erbrechen, keine Schmerzen.
    Und das Ergebnis ist auch super. Seit dem kaum schnupfen und keine Nasennebenhöhlenentzündungen. Und wenn Schnupfen, dann 2-3 mal Nasenspülung und der Schnupfen ist weg.
  • Also ich habe auch das Problem, dass meine Nasenscheidewand Krumm ist, dazu kommt aber noch, dass meine Nase aufgrund eine Bruches schlecht zusammengewachsen und dadurch noch kruemmer ist.
    Ich habe vor mich innerhalb des nächsten Jahres operieren zu lassen.
    Mein eines Nasenloch fuehrt kaum luft. Und ich bin erstmal dankbar fuer das was ihr geschrieben habt, es wundert mich jedoch dass nich alle diese langen Tampons hatten.

    Nun meine Frage dazu, wer hatte denn so n ewig langes Tampon ding in der Nase, und wer nicht? Gruss drag
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  • Ich hatte lange Tampons drin.
    Bei mir gabs aber Komplikationen.
    Ich war 4 Tage nach der OP draußen,2 Tage danach gabs eine starke Nachblutung, obwohl ich immer schön eingecremt hatte etc.
    Musste nochmal ins Krankhenhaus. Bekam wieder so Tampons.
    Als diese dann rausgenommen wurden,legte ich mich schlafen.Ich wachte auf, hustete ganz leicht und das Blut floss nur so aus der Nase.

    Nochmals OP:(

    Fast meine schlimmsten Tage im Leben:(
  • Hallo,
    Ich trage mich auch mit dem Gedanken meine Nasescheidenwände begradigen zu lassen zu lassen (wurde mir von meinem HNO empfohlen) weil ich auf der rechten Seite zu wenig luft bekomme.
    Aber wenn ich das so lese wirds mir ganz anderst:confused:
    Gruß

    dk1000
  • Nach einer Nebenhöhlenoperation-da muss etwas verpfuscht worden sein-bekam ich durch das linke Nasenloch kaum noch Luft, beim Einatmen zog sich der Nasenflügel an. Nachdem ich mich mehrere Monate damit rumgemüht hatte, unterzog ich mich einer erneuten OP. Dabei wurde in der Nase ein Stück Knochen weggemeißelt und der Nasenflügel mit diesem Knochen stabilisiert. Die Beschwerden wurden durch diese OP deutlich reduziert. An grausige Schmerzen kann ich mich jedoch nicht erinnern, in den ersten Tagen sollte man Die Nase eben so putzen, wie es die Fussballer auf dem Sportplatz tun.
    Gruß
    schmucki
  • Hallo zusammen,

    man sollte meinen, dass die halbe Ärztewelt aus Pfuschern besteht. Ich habe in den 13 Posts 5(!) Mal von Komplikationen oder Pfusch gelesen.
    Deswegen möchte ich mal an alle, die eine "Nasenscheidewand" vor sich haben, apellieren:

    Nicht jeder zweite oder dritte wird kaputtoperiert!!!

    Ich habe das auch mal machen lassen (müssen), weil ich schlecht Luft bekam, andauernd Nasenbluten hatte und mich regelmäßige Kopfschmerzen plagten.
    Schiefe Nasenscheidewand war die Diagnose, daher schlecht Luft und Nasenbluten, und die Nebenhöhlen waren zu.
    Also ab unters Messer und gerade machen! Was danach kam, war eher unangenehm als brutal schmerzhaft, weil man mit dem Kopf eher mal schnelle Bewegungen macht, und dadurch dann mit einem stechen daran erinnert wird, das man eine frische OP-Wunde hat. Ist aber nichts, was man nicht überleben kann.
    Unangenehm war dann das Ziehen der Tamponaden und später das entfernen der Gummistopfen in den Nebenhöhlen. Geht aber nach 5 Minuten vorbei, das fiese Gefühl.
    Die anschließende Nachsorge mit "schnupfen" von Nasensalbe, aufpassen beim schneutzen und so weiter ist Gewöhnungssache.

    Dewegen möchte ich dann auch Halycon zitieren:

    Halycon schrieb:

    Das GEfühl, richtig Atmen zu können und morgens nicht mit trockenem, gereiztem Hals aufzuwachen, nicht mehr zu schnarchen und bei der kleinsten Erkältung nah am Ersticken zu sein ist herrlich!

    Traut euch, wenn ihr Probleme mit der Nasenscheidewand habt! Es ist eine Woche unangenehm und dann für Immer gut.



    Genau so kann ich auch meine Erfahrung bestätigen. Ich habe jetzt Ruhe. Und hätte ich es früher gewusst, hätte ich es früher machn lassen.

    Viele Grüße
    Cy_Clone
  • Nabend zusammen,

    demnächst werde mir auch das OP-Messer an meine Nasenscheidewand legen lassen. Die schlechten Rezessionen erkläre ich mir damit, dass bekannter Maßen Personen mit negativen Erfahrungen ihren Frust raus lassen (hoffe ich zumindest).
    Für die anstehende Operation möchte ich aber noch mehr Informationen zusammentragen:

    - Informationen allgemein
    - Gute Krankenhäuser/Personal (in Niedersachsen?)
    - Urlaub (Sonderurlaub oder sowas in der Art?)
    - Welche Kosten?
    - und auch wichtig: was hättet ihr anders gemacht??!!

    Ich hoffe, mir wird hier geholfen ;o)
  • localHorst2k schrieb:

    Nabend zusammen,

    demnächst werde mir auch das OP-Messer an meine Nasenscheidewand legen lassen. Die schlechten Rezessionen erkläre ich mir damit, dass bekannter Maßen Personen mit negativen Erfahrungen ihren Frust raus lassen (hoffe ich zumindest).
    Für die anstehende Operation möchte ich aber noch mehr Informationen zusammentragen:

    - Gute Krankenhäuser/Personal (in Niedersachsen?)


    sorry, k.A., da nicht meine Gegnd :confused:

    localHorst2k schrieb:


    - Urlaub (Sonderurlaub oder sowas in der Art?)


    Nach der OP kannst (und solltest) du dich vom HNO-Arzt (oder später vom HA) krank schreiben lassen, bis du wieder einsatzfähig bist. Das kann, wie in diesem Thread ja schon anklang, durchaus unterschiedlich sein, s. Bericht von ambulanter OP vs. diverse Horrorstories.

    localHorst2k schrieb:


    - Welche Kosten?


    Wenn medizinisch Indiziert (=begründet), dann sollten die Kosten vollständig von der Kasse übernommen werden - naja, bis auf die typ. Zuzahlung pro Tag, bei stationärer Behandlung.

    localHorst2k schrieb:


    - und auch wichtig: was hättet ihr anders gemacht??!!


    Wenn ich die Horrorgeschichten so sehe:
    Warum wurde gegen die Schmerzen nichts ausreichendes unternommen?

    Wenn der Patient dem Arzt (oder auch dem Pflegepersonal) nicht _deutlich_ äußert, dass er Schmerzen hat, die er nicht tolerieren kann/mag, dann kann das zu ... Mißverständnissen führen.
    Und dass einem Pat. _bewußt_ eine adäquate Schmerzbehandlung verweigert wird, mag ich nicht recht fassen, stellt übrigens eine Körperverletzung dar(!)

    Also: bei der Visite, oder jedem anderen Gespräch deutlich auf Probleme, Schmerzen etc. hinweisen. Nein, der Arzt weiß das nicht automatisch, da Menschen in ähnlicher Situation durchaus sehr unterschiedlich reagieren / fühlen können.
    Am besten bereits beim Vorgespräch schon klären, was ist, wenn...

    HTH
    bernie15
  • hallo zusammen,


    meine OP liegt jetzt knapp 3 wochen zurück und bisher kann ich mich absolut nicht beschweren. ich bekomme wesentlich mehr luft als davor, kann gut schlafen und wache nicht mehr mit trockenem mund auf.

    die OP selbst und der Tag danach war entsprechend.
    d.h. die tamponaden sind sicher extrem unangenehm und ich bekam nachts kein auge zu aber als sie am nächsten morgen entfernt wurden ging es mir sofort besser. es kam auch bisher keine nachblutung. schmerzen, schwellungen oder ein blaues gesicht waren ebenfalls nicht der fall.
    danach war ich noch 5 tage im krankenhaus wo jeden tag abgesaugt wurde. am letzten tag kamen die silikonplatten raus welche die scheidewand stabilisierten. dabei sind ein paar fäden in der nase geblieben welch ein paar tage später beim HNO-Arzt entfernt wurden. Dieser ist durchaus zufrieden mit dem ergebnis.

    nach dem krankenhausaufenthalt war ich noch 2 wochen krank geschrieben. d.h morgen darf ich wieder ran.

    unterm strich kann ich den ganzen aufwand durchaus empfehlen.

    mfg
  • Nasennebenhölen OP - Eine kleine Horrorgeschichte

    Hallo zusammen,
    dann will ich euch auch mal berichten was bei mir abgegangen ist.

    Auslöser war ein Schnupfen, der nicht enden wollte - auch nicht nach gabe von Antibiotikum.
    Also zum HNO-Doc. Der machte ein Ultraschall meiner Nebenhöhlen und sagte mir gleich, das es nach OP riecht. Aber er wollte vorher noch ein CT machen. Verdacht bestätigte sich, beide Nebenhölen waren total zu und mit Polypen bewachsen. Also klare Sache: OP. Neben dem Ausräumen der Nebenhöhlen, wurde auch noch die Scheidewand etwas korrigiert und die Muscheln etwas verkürzt.
    Als ich nach der OP wach wurde, konnte ich mein rechtes Auge nicht mehr öffen und hatte dazu noch nen Coolpack/Kühlbrille drauf. Was war geschehen? Während der OP hat man eine Aterie verletzt. Das Blut lief dann schön in die Augenhöhle. Da man mir aber mein rechtes Auge lassen wollte (wie nett) hat man einen ca. 3cm langen Schnitt am Ende des Auges an der Nasenseite gemacht, damit das Blut ablaufen konnte und es zu einer Druckentlastung kam. Erstmal geblieben ist nen kapitales Veilchen - für so ca ne Woche.

    Das Entfernen der Tamponande fand ich nicht schlimm - allerdings ist schön auch was anderes...aber man kann es überleben:D
    Das Absaugen und die Nasenspülungen waren ebenfalls ok.

    Nachdem ich dann wieder zu Hause war, ist mir die Narbe an der Nasenseite "abgefallen". Sprich es hatte nur ne oberflächliche Heilung stattgefunden. In der Tiefe der Wunde war nix passiert...Also musst diese nochmals genäht werden-ambulant-und danach hatte ich wieder nen blaues Auge da der Doc schön seine Hand auf meinem Augen abgelegt hatte während des nähens.
    Die aufgegangen Naht - das habe ich dann später von meinem HA erfahren- ist wohl auf zu frühes Duschen nach der OP zurück zuführen. MIr hatte man gesagt ich darf duschen, hatte bei der AUssage aber wohl meine Naht am Auge aus dem Auge verloren - macht ja nix....
    Nach ca. einer weiteren Woche zu Hause habe ich unstillbares Nasenbluten bekommen. Hey ist ne lustige Sache, wenn das Nachts passiert und dein ganzes Bett ausschaut wie in einem schelchten (blutigen) Splatterfilm.
    Also wieder KKH und OP um die Blutung zu stillen. Und natürlich wieder Tamponade. Zum Glück hat die sich aber am 2. Tag nach der OP in meinen Rachen verabschiedet...schönes Gefühl... Aber dann war ich sie los. Und das KKH mich auch.

    Fazit:
    Ich habe seit der OP keinen richtig fiesen gemeinen Schnupfen oder Erkältung mehr gehabt. Auch mein Heuschnupfen ist deutlich besser geworden.
    Wenn ich dies aber in Relation zu dem setze, was mir alles während und nach der "kleinen OP" so alles geschehen ist, würde ich mir lieber wieder regelmäßig die Nase schnäuzen bzw. mit meinem Doc alle nichtoperativen Behandlungsmöglichkeiten durchsprechen und ausprobieren. Aber das ist meine persönliche Meinung.
    Und jede ärztliche Einschätzung ist wertvoller, da individuell erstellt, als mein ganzes Geschreibsel hier.
    Und ich wünsche jedem/jeder die diese OP vor sich haben alles Gute! Die meisten laufen ja auch wirklich ohne Komplikationen ab.

    Nur ist es schon geil ratlose Ärzte zu erleben. Ist ein tolles Gefühl als Patient. Insbesondere AIPler und Assistenzärzte... ab Stationsarzt wird es dann schon besser lol

    Gruß
    Luemmel33:read:
    [FONT="Comic Sans MS"]Sei auch du ein Lümmel,
    im Verkehrsgetümmel.
    [/FONT]
  • Hi,

    heutzutage müsste aber etwas sanftere Methoden geben, als noch vor >10 Jahren. (Laser usw).

    Meine OP liegt nun ca. 13 Jahre zurück.
    Habe jahre lang Nasenspray gebraucht um richtig Luft zu kriegen.

    Grund:
    Polypen sind nachgewachsen, obwohl ich sie als Kind entfernt bekam.
    Nasenscheidewände sehr verengt.

    OP:
    Scheidewände bergadigt, Knorpel entfernt, Polypen verödet, Nasenfensterung, also eine Voll OP !
    KH Aufenthalt 1 Woche, Nachsorge 3 Wochen

    Die Geschichte mit den Tamonagen kann ich bestätigen. Es waren keine Schmerzen (das Ziehen), aber das abartigste was ich je erlebt habe.
    Nachdem die erste Tamponage gezogen wurde, lag ich auch kurze Zeit "bewusstlos" im Stuhl. :D
    Es hatte sowas von "Gehirn mit rausziehen".
    Danach halt 3 Wochen täglich Absaugen, auch sehr unangenehm gewesen.

    Fazit:
    Die ersten 1-2 Jahren bekam ich wesentlich besser Luft. Heute ist es wieder so wie es mal war --> Nasenspray, Nasensalbe, ausgetrocknete Schleimhäute, Luftnot (durch die Nase).

    Ich soll nun erneut die Nasenmuscheln gelasert bekommen, was ich aber dankend ablehnte :tata:
  • Naja, hatte früher auch mal schlecht Luft bekommen, dann hatte ich mich zu ner Nasenscheidewand-OP entschlossen. Da dachte ich: Hey, läßte den Zinken noch gleich begradigen. Super, also festentschlossen den angeblich besten Arzt in meinem Bundesland aufgesucht (und den Teuersten), mich operieren lassen. Das Resultat war super nur nach nem halben Jahr bekam ich immer schlechter Luft, irgendwann gar keine mehr und dann hab ich 1 Jahr lang jeden Tag Nasentropfen genommen.

    Ich also zu dem HNO meines Vertrauens und er meinte, der Arzt hätte echt Mist gebaut, bei mir sei in der Nase alles vernarbt ... quasi außen hui und innen pfui. Und dafür hatte ich 5.300 Tacken privat hingelegt.

    Jedenfalls hab ich mich nochmals unters Messer gelegt (bei meinem HNO), war 3 Wochen krankgeschrieben, hatte auch Tampons in der Nase, aber kaum Schmerzen. Das ist mittlerweile ein 3/4 Jahr lang her und ich krieg wieder richtig gut Luft.

    Mein HNO meinte dann noch, ich solle das Nasenspay meiden wie der Teufel das Weihwasser. Nasentropfen is echt ein Teufelszeug.

    An den ersten Arzt, der alles verbockt hat, ist leider nicht ranzukommen. Diese Privatkliniken sind so super abgesichert, da hat man keine Chance.

    Nunja, ich kann jedenfalls jedem nur zur Vorsicht raten. Auch wenn man sich gründlich und noch gründlicher über den Arzt informiert, ist es doch in gewisser Weise immer ein Glücksspiel.

    Viele Grüße

    BusDeath
  • Wenn ich das so lese, sollte ich mir das nochmal überlegen mit meiner OP. Hab mir beim Fußball die Nase gebroche, schief zusammen gewachsen und jetzt soll die die Nasenscheidewand operiert werden. Ist es wirklich so schlimm?