MONSTER-TUT AVI²DVDR by CCS

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  • MONSTER-TUT AVI²DVDR by CCS

    ich möchte jetzt mal ein sehr schönes tut vorstellen:

    Quelle

    MONSTER-TUT AVI²DVDR by CCS
    In letzter Zeit häufen sich etwaige Releases, die - meist mit XviD codiert - darauf verzichten, möglichst viel auf einen CD-Rohling zu "quetschen". Vielmehr gehen einige Groups (so u.a. deity, Diamond u.a.) dazu über, die Tonspuren unverändert vom Original (der DVD) zu übernehmen und dem fertig codierten Stream beizufügen. Das Resultat ist ein blitzsauberer DVDRip (als AVI) mit lupenreinem AC3 5.1-Sound, meist in 448 kbit-Qualität! Solche Releases kommen demzufolge auf mind. 2 Rohlingsgrößen daher und man kann den beigelegten NFO-Files die relevanten Infos entnehmen:



    Wie aber mache ich nun aus dem MPEG4-Stream inkl. AC3 ne schicke DVDR, welche ich mir gemütlich am heimischen (Großbild)TV reinziehen kann? Die erforderlichen Schritte sind innerhalb dieses Tutorials einzeln beschrieben. Es werden alle erforderlichen Software-Pakte (zumeist Freeware) benannt. Natürlich wird es immer verschiedene Wege geben, ans Ziel zu gelangen - ich beschreibe hier den meinen, welcher mir immer das gewünschte Ergebnis beschert hat. Und...wer weniger Handarbeit leisten wkll, kann das alles im Prinzip auch mit DVD2SVCD erreichen.

    Die hier gemachten Ausführungen unterstellen, daß das Ausgangsmaterieal von NTSC (mit 23.976 Builder pro Sekunde oder auch frames per second- fps) auf PAL (mit 25 fps) gebracht werden soll. Wer der Überzeugung ist, alles im Ausgangsmaterial (also NTSC) zu belassen (was ohne weiteres geht, sofern DVD-Player und TV dieses Format ohne weiteres abspielen können...), kann dies auch getrost tun. Ich will hier nur aufzeigen, daß neben der Formatumwandlung von AVI -> MPEG-2 dieses ebenfalls in einem "Abwasch" mit erledigt werden kann!
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  • PART 1: VirtualDubMod...ein wahrer Alleskönner

    Schritt 1: Mergen der beiden AVI-Streams...


    VirtualDubMod starten (deshalb, weil VirtualDub nicht mit AC3-Files umgehen kann...) -> FILE: Open Video File [1.CD laden] -> FILE: Append Segment [2. CD 'dranhängen']



    Man kann selber noch schnell checken, ob der Übergang zwischen den beiden Einzel-AVIs sauber vollzogen wurde, indem man den Film genau an dieser Stelle z.B. mit -> PFEILTASTE rechts in Echtzeit durchlaufen läßt... ;) im allgemeinen sind diese AVIs aber sauber - ohne Überschneidung - geschnitten....

    Schritt 2: Extrahieren der AC3-Tonspur sowie Abspeichern der Bildspur...

    -> STREAMS: Stream List -> DEMUX [AC3-File speichern]



    anschließend auf -> DISABLE, um die Tonspur beim nun folgenden De-Muxen der Bildspur nicht mitzunehmen...-> OK -> FILE: Save as [Name für AVI eingeben und -> OK]...AVI (ohne TON!) wird weggeschrieben... WICHTIG: beim Speichern darauf achten, daß der AVI-Stream im Modus -> DIRECT STREAM COPY gespeichert wird (ansonsten wird VDubMod versuchen, den Stream neu zu coden...und das dauert ein wenig...)

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  • PART 2: Der Ferrari unter den Codern...CinemaCraftEncoder...der CCE

    Die Ausgangsbasis für das Umwandeln des MPEG4-Streams in einen Standard-konformen MPEG2-Stream ist in Teil 1 geschaffen worden. Der nunmehr vorliegende AVI-Stream dient uns als Input für das weitere Vorgehen...Re-Coden mit dem CCE unter Zuhilfenahme eines Frameserver (AVISYNTH).

    Schritt 1: Vorbereiten zum Coden - Schreiben des AVISYNTH-Skriptes...


    Nich zucken...ein Avisynth-Skript ist lediglich ein kleines, textbasiertes Skript, welches die zu vollziehenden Schritte pro Frame definiert. Dies können z.B. Größenänderungen am Bild oder auch die Frame-Anzahl selber sein (wir haben es hier meist mit NTSC-Quellmaterial zu tun, welches mit 23.976 frames per second gecodet wurde). Ein Frameserver macht im Grunde nichts anderes, als jeden Frame einer Filmspur entsprechend den Vorgaben zu manipulieren. Diese manipulierten Frames werden dann vom CCE zu MPEG2 codiert.

    Nehmen wir unser Beispiel...NTSC-Quellmaterial, welches im Format 2.35:1 codiert wurde und nun zu PAL (25 fps) auf 720*576 Bildpunkte zu bringen ist. Um dieses umzusetzen, benötigen wir den Frameserver Avisynth, ein entsprechendes Skript und anschließend den CCE.

    -> Start EDITOR (der von XP....) -> folgende Zeilen eingeben...

    LoadPlugin(LW:..\mpeg2dec2.dll) #lädt die erforderliche MPEG-DLL [DEC, DEC2 oder DEC3]
    AVISource(LW:..\TEST.avi) #gibt die Quelle des AVI-Streams an
    AssumeFPS(25) #macht aus den 23.976 fps 25 fps (die Laufzeit des Films wird kürzer!!!)
    BicubicResize(720,336,0.6) #Verfahren, mit welchen re-codiert wird sowie die Bildpunkte für den eigentlichen Film
    AddBorders(0,120,0,120) #fügt ober- und unterhalb des eigentlichen Streams schwarze Balken hinzu...zu den Größen, s.u.

    Dieses Textfile nun als -> *.AVS -> SPEICHERN...es wird als Eingabe für den CCE benötigt.

    EXKURS: Aspect Ratio...


    Die Aspect Ratio (= Darstellungs-Verhältnis von Höhe zu Breite) eines Filmes ist eine Wissenschaft für sich ;) . Dennoch werde ich - ganz kurz - versuchen, die für unsere hier benötigten Zwecke eine Erläuterung darzureichen. Filme auf DVD gibt es in verschiedenen Formaten: 1.33:1, 1.66:1, 1.85:1, 2.35:1 und 2.40:1 sind wohl die gängigsten. Das berühmte 4:3 (1.33:1) kennt wohl jeder...gerade ältere Disney-Filme nutzen dieses Format. Ab 1.66:1 geht das eigentliche 16:9-Format los (hier 16:10), wobei 1.85:1 und 2.35:1 die am meisten genutzten Darstellungs-Formate sind. Soll heißen, die Höhe eines Bildausschnittes verhält sich zu Breite dieses Ausschnittes wie eben 1:2.35 (d.h. das Bild ist 2.35-fach breiter als seine Höhe).

    Nun ist in unserem konkreten Fall - wie aus der NFO zu sehen - der Bildausschnitt 640*272, was einem Verhältnis von 1:2.3529...also 1:2.35 entspricht. Diese Widescreen-Verhältnis wollen wir natürlich weitestgehend auch für unsere DVDR nutzen; also müssen wir innerhalb des Avisynth-Skriptes dafür sorgen, daß dieses Ansichtsverhältnis - projeziert auf die DVD-Standardbildgröße von 720*576 Bildpunkte - auch so umgesetzt wird. Würde man einfach das Bild zu 720*576 umwandeln lassen, würde der Effekt ein wahres Fuerwerk an "Eierköpfen" und langezogenen Gesichtern sein - das Ansichtsverhältnis wäre verhunzt! Also muß nun herausgefunden werden, welches Verhältnis - bezugnehmen auf 720*576 - zu wählen ist. Dazu teilt man einfach die 720 durch 2.35 und erhält einen Wert um 306. Der resultiernde Wert sollte durch 8 teilbar sein und für ein optimales Bild sorgen. Natürlich wird man am Anfang etwas friemeln, um den richtigen Wert hinzubekommen...mein Ausgangwert ist für alle 2.35:1-Streifen -> 336. Man kann das fertige Avisynth-Skript z.B. auch in VirtualDubMod laden und dann durch vor- und zurückspulen erkennen, ob das gewählte Ansichtsverhältnis so OK ist.
    Wir wissen jetzt, daß 336 Bildpunkte in der Höhe den Bildbereich markieren; das Bild hat aber eine Gesamthöhe von 576 Bildpunkten, weshalb der Rest mit schwarzen Balken aufzufüllen ist: 576-336 = 240, diese geteilt durch zwei (oben/unten) macht -> 120 Bildpunkte gehen für die schwarezn Balken drauf!

    Konstatieren wir: 720 Bildpunkte breit, 336 Bildpunkte für den Film, jeweils 120 Bildpunkte für die schwarezn Balken....diese Werte sind im Avisynth-Skript einzutragen.

    Schritt 2: Parametrisieren des CCE...

    Der CinemaCraftEncoder gilt nicht umsonst als der Codierer schlechthin. Gerade im MPEG2-Umfeld gibt es zZ nichts besseres! Der CCE kommt in verschiedenen Ausführungen daher: als sog. BASIC-Version, als OFFLINE-CODER (CCE SP) und als Echtzeit-ONLINE-Coder (CCE PRO)....Die Basic-Version für $ 49,- sollte eigentlich für unsere Zwecke ausreichend sein...allerdings kann man nicht anmhr als 2 Durchläufe beim Kodieren machen! Bis zu 9 sog. Passes sind nur mit der Vollversion möglich!

    Es empfiehlt sich, einzelne Profile (oder TEMPLATES) anzulegen, um die Einstellungen für das Re-Coden nicht jedes Mal wieder von Hand machen zu müssen. Es hat sich bei mir bewährt, zumindest für die Rekodierung von AVIs ein Template vorzuhalten, in dem die wichtigsten Parameter bereits gesetzt sind (so u.a. Anzahl Durchläufe, GOPs, etc.). Nachdem das AVS-File erfolgreich gespeichert wurde, kann dieses per Drag'n'Drop in den CCE gezogen werden (ich verwende hier die Version 2.50.01...es gibt inzwischen weitaus neuere...mit den einen oder anderen Feinheiten).



    Die oben zu sehenden Werte sind natürlich individuell einstellbar und man sollte schon dazu übergehen, diese den eigenen Bedürfnissen entsprechend anzupassen. Die hier aufgezeigten Werte sind lediglich Vorschlagswerte und werden vielleicht nicht allen Konvertierungen gerecht. Diese Zusammesnstellung habe ich als Template ("16:9 - 3pass VBR") abgespeichert , so daß sie mir immer wieder zur Verfügung steht (ist im übrigen selbstverständlich auch für DVDRips zu verwenden).

    Schritt 3: Einfügen des Skriptes und Starten des Re-Codens...

    Per Drag'n'Drop nun das AVS-File in den CCE ziehen -> rechte Maustaste -> EDIT: Bitrate AVG...muß angepaßt werden...und zwar wird diese folgendermaßen berechnet: ausgehend von der "richtigen" Größe einer DVD - nämlich 4.38 GB oder 4.482,27 MB oder 4.7000.000.000 bytes - wird als erstes der erforderliche Platz der Tonspur(en) kalkuliert....und dies selbstverständlich in Abhängigkeit der Laufzeit des Streifens (mögl. Sekunden-genau!)...unterstellen wir eine Laufzeit von 111 Minuten und 26 Sekunden, werden dafür - bei einer Tonspur von 448 kbit/Sekunde (Kilobit nicht Kilobyte!) - genau 383.401.984 Bytes benötigt - also ca. 380 MB. Bei einer zweiten Tonpur mit 448 kbit/S entsprechend das Doppelte! Diese 383.401.984 Bytes werden nun von der DVD-Größe - also 4.7000.000.000 Bytes - abgezogen...es verbleiben 4.316.598.016 Bytes für das Bildmaterial. Man sollte allerdings in Betracht ziehen, daß ein gewisser sog. "Muxing-Overhead" einberechnet werden sollte, also ein wenig Platz reserviert werden sollte, der als Overhead für das Zusammenführen von Bild- und Tonspur (= muxen) dient. Verschiedenste Quellen gehen hier von 20 - 100 MB aus. Ich für meinen Teil beweg mich eher an der unterern Grenze, nämlich 20 MB. Diese sind also ebenfalls abzuziehen...es verbleiben 4.296.118.016 Bytes für einen Streifen, der eine Laufzeit von 111'26" hat...also 6.686 Sekunden.... ergibt dies dann (gerundet) 645.617 Bytes pro Sekunde Bildmaterial bzw. 5.044 kbit/Sekunde...oder man nimmt einen BitrateCalculator...der tut es auch...noch nen Hinweis: Bitte nicht zu knapp berechnen und jedes Byte aus dem DVD-Rohling rausquetschen....dann alles -A> SPEICHERN und einen Namen -> JOB.ECL vergeben...-> rechte Maustaste -> ENCODE...nun öffnet sich ein zweites Fenster, welches den Fortschritt des Kodierens zeigt (zuerst wird ein Info-File erzeugt - JOB.VAF - erst anschließnd wird der eigentliche Streifen re-codiert)...dies kann - je nach Rechnerleistung und Anzahl bzw. Art der Parameter des Avisynth-Skriptes - mehrere Stunden dauern...ansprechende Werte (= Speed) für einen AMD Athlon XP 1.600+ sind im Bereich zwischen 0.85 und höher zu finden ;) (soll heißen, daß der Film bei 1.0 in Echtzeit - also 25 fps - re-codiert wird; die anderen Werte entsprechend)....bei 4 Durchläufen (VAF + 3pass) sollte also mind. mit ca. 4-facher Filmlänge als Kodierzeit gerechnet werden.



    Nach dem Kodieren schließt sich der Kontrollmonitor des CCE - sofern kein Fehler aufgetreten ist! Nachdem die Bildquelle nunmehr auf 25 fps im richtigen Format (720*576) gebracht wurde, wenden wir uns im nächsten Schritten den anzupassenden Audio-Spuren zu.
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  • PART 3: Anpassen der Audiospuren...AC3 at its BEST!

    Eigentlich müßte man an den Tonspuren überhaupt nixchts verändern - liegen sie doch bereits im gewünschten AC3-Format (und hoffentlich auch in "echtem" 5.1-Raumklang) vor...wenn da nicht der kleine Makel wäre, daß die Bildspur nunmehr auf 25 fps läuft, die Tonspuren aber noch auf 23.976 fps eingestellt sind. Aber auch dieses stellt kein wirkliches Problem dar. Die Differenz zwischen 23.976 und 25 beträgt lediglich 4%, weshalb ein simples Anheben der Frameanzahl pro Sekunde (ohne permanenten Ausgleich der Geschwindigkeit) mit Hilfe von BeSweet bzw. der AC3Machine möglich ist. Diese beiden Tools können u.a. unter Doom9.net - The Definitive DVD Backup Resource (einem wahren Mekka für Cineasten-Coder...) gezogen werden. Erst BeSweet installieren und anschließend die AC3Machine dazupacken, da diese lediglich eine GUI-Ooberfläche darstellt und die BeSweet-Engine für die Kodierung nutzt.

    Schritt 1: Einstellungen in AC3Machine...

    Nich zucken...ein Avisynth-Skript ist lediglich ein kleines, textbasiertes Skript, welches die zu vollziehenden Schritte pro Frame definiert. Dies können z.B. Größenänderungen am Bild oder auch die Frame-Anzahl selber sein (wir haben es hier meist mit NTSC-Quellmaterial zu tun, welches mit 23.976 frames per second gecodet wurde). Ein Frameserver macht im Grunde nichts anderes, als jeden Frame einer Filmspur entsprechend den Vorgaben zu manipulieren. Diese manipulierten Frames werden dann vom CCE zu MPEG2 codiert.



    Wichtig hierbei sind v.a. -> CHANNEL MODE auf 5.1 -> BITRATE auf Ausgangswert (also hier 448) -> CHANGE FRAME RATE FROM 23976 TO 25000 sowie -> SET SAMPLING RATE TO 48000 (dem Standard von DVD...sollte allerdings bereits so sein, da die Tonspur ja OHNE Re-Kodierung von der DVD gerixxt wurde) ...schick ist auch ein Log-File zu generieren, um im Fehlerfalle einen Anhalstpunkt zu haben.

    Schritt 2: Recoding der AC3-Spur...

    Wenn alle Parameter gesetzt sind auf -> GIVE ME AC3! klicken und Kaffee kochen gehen...

    Anmerkungen: BeSweet ist ziemlich CPU-intensiv (permanent über 90%) und es kann schon mal ne Stunde oder so dauern, bis ein 5.1 AC3-File re-codiert wurde...also nicht ungeduldig werden!
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  • PART 4: Die Struktur der DVD erstellen...Authoring mit DVDMaestro...

    Nachdem wir unsere Assets (sprich Bild- und Tonmaterial) nunmehr in der erforderlichen Form vorliegen haben, können wir uns daran machen, aus den Einzelteilen eine schicke DVD zu basteln.

    Schritt 1: Prinzipien der DVD-Struktur...

    Über die Einzelheiten zur Struktur und zum generellen Aufbau einer DVD will ich an dieser Stelle nichts verlieren...es gibt reichlich ausführlichste Informationen zu diesem Thema. Stellvertretend seien hier die folgenden genannt: Stefan Urich's EDV-Tipp sowie die Deutsche DOOM9-Seite. Auch möchte ich nicht in aller Tiefe auf die Besonderheiten des hier vorgestellten (Profi)Tools DVDMaestro eingehen. Auch hierfür existieren hervorragende Tutorials und sonstige Dokumentationen, welche auch wissbegierigen Interessierten alle erforderlichen Ansätze darstellen. Folgende kann ich empfehlen: Spruce DVDMaestro - Getting something out of it, Spruce DVDMaestro - more advanced details page sowie den Maestro-Guide auf DOOM9.DE.

    Schritt 2: Laden der Einzelteile...

    Nachdem man sich mit den Besonderheiten des Authoring-Programmes auseinandergesetzt hat (ein wenig TRIAL-AND-ERROR gibt es immer...), können nun per -> RECHTSKLICK in den -> ASSETS alle erforderlichen Bestandteile der zukünftigen DVD geladen werden (.M2V = Bildspur(en), .AC3 = Tonspur(en) und etwaige Menübilder á la BMP etc.). Nachdem alles geladen wurde, mit der Maus per -> DRAG'N'DROP die Bildpur in díe Timeline ziehen und loslassen...anschließend dasselbe mit der/den Tonspur(en) [achtet darauf, daß Bild- und Tonspur dieselbe Länge haben!] ...That's it!

    Schritt 3: Ein wenig Navigation gefällig?


    Ich baue mir eigentlich immer nen paar Menü-Pics, um ein zumindest ein Gerundgerüst an Navigation zu haben; dieses Grundgerüst besteht aus nem Start-Screen, einer Chapter-Auswahl und - sofern erforderlich - einer Sprachauswahl. Diese Menü-Pics (Screens) erstelle ich zZ mit Fireworks im Format 720*576 (PAL!) bzw. 720*480 (NTSC!). Zu den Menüs müssen dann noch sog. SUB-Pictures konstruiert werden, damit anschließend eine Navigation innerhalb der DVD möglich ist. Die SUB-Pictures sind eigentlich nichts anderes als ein Ausschnitt der DVD-Elemente, welche auswählbar sein...also meist der Text. Deshalb wird den SUB-Pics eine für DVDMaestro "auswählbare" Farbe zugeordnet; ich nehme meist BLAU (#0000FF) oder ROT (#FF0000).

    MENUE und -> SUB-MENUE

    Die beiden PICs erstellen und in DVDMaestro ebenfalls in die Assets -> HOCHLADEN...achtet darauf, daß die Pics mögl. als 24bit BITMAP (= BMP) vorliegen; ich lade meine PNG (= Format von Fireworks) immer nochmal in M$ Paint hoch und speichere sie als BMP....dann auf MENUE -> DOPPELKLICK (es öffnet sich...); anschließend wieder per DRAG'N'DROP zuerst das Menü und anschließend das Sub-Menü in die Arbeitsfläche ziehen; nun werden die eigentlich Navigationselemente erstellt....mit der Maus einfach um die Textelemente (also zB 1401 Treehouse of Horrors XIII) eine Box ziehen...jetzt sollte der ausgewählte Bereich bereits farblich unterlegt sein! Entsprechend mit den anderen Elementen verfahren -> danach im Register XXX auf -> AUTO ASSIGN klicken, um den Buttons eine Navigationsreihenfolge (automatisch) zu verpassen...kann man natürlich auch händisch machen...mit viel Aufwand! Die Farben der Navigation kann man mit Hilfe der -> FARBSCHEMATA auswählen

    Nun müssen den einzelnen Menüpunkten noch die erforderlichen Filmchens (oder auch Kapitel...wenn es denn welche gibt) zugeordnet werden -> RECHTE MAUSTASTE auf das Menu Menüelement -> MOVIES -> zB MOVIES_01...und das für alle Elemente! Das korrekte Manövrieren innerhalb der DVD kann (bzw. sollte!) vorab getestet werden...dazu einfach auf der DVDMaestro-Leiste den relevanrten Button bedienen...

    den ganz rechten Button benutzen, um die richtigen Navigationseinstellungen zu testen!

    Wenn alle Einstellungen (richtig) vorgenommen wurden, kann die eigentliche DVD (VOBs etc.) erstellt werden.

    Schritt 4: Compiling...

    Es muß ausreichend Platz auf einer Festplatte bereitstehen (nämlich so an die 4.38 GB oder mehr ), damit die erforderlichen Dateien erstellt werden können. Der DVD-Standard sieht zwingend ein File-Struktur vor, in der alle Filmrelevanten Dateien sich im Ordner -> VIDEO_TS befinden müssen! Ein Standalone DVD-Player verfügt (leider) über keinerlei Intelligenz, weshalb auch keine erweiterte Suche möglich wäre. Findet der Standalone im Verzeichnis VIDEO_TS nicht die erforderliche Datei (VIDEO_TS.IFO) wird die DVD nicht abgespielt...man hat einen schicken "Coaster" erzeugt....zudem kommt noch hinzu, daß neben der Ordner-Struktur noch die physikaliche Struktur der DVD passen muß - also die Anordnung, welches File auf welcher Spur der DVD liegen...aber dies sollte die Brenner-Software im Griff haben!

    der zweite Button von rechts "kompiliert" die DVD in das vorgesehene Verzeichnis...

    Nunmehr ist die DVD auf Platte existent...und kann mit Hilfe einer (halbwegs ausgereiften) DVD-Brenn-Software auf einen Rohling gebrannt werden. Auch dies ist eine Wissenschaft für sich ;)

    Schritt 5: Testen...

    Im Interesse eines funktionierenden Produktes (nämlich der DVD), sollte man sich angewöhnen, die auf Platte liegende DVD nunmehr kurz anzustesten. Es wäre doch zu schade, wenn man erst am Standalone erkennt, daß die Kapitelsprünge nicht funzen oder die Tonspur doch nicht synchron ist. Also, nehmt PowerDVD oder WinDVD und öffnet die DVD auf Platte...

    Nu die DVD auf Herz und Nieren überprüfen!

    Wenn alles zu eurer Zufriedenheit abläuft, kann die Struktur mit RecordNowMAX geb(r)annt werden....
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  • PART 5: Und nu ab zum Toasten...RecordNowMAX

    Den fertig kompilierten DVD-Streifen gilt es nun abschließend auf einen Rohling zu bringen...bei dem aktuellen Chaos hins. der zur Verfügung stehenden Formate (+ / - / RAM) und den Eigenheiten sowohl der Brenner, als auch der Rohlinge und zu guterletzt natürlich auch der Abspielgeräte (Standalones - SA) ist dies nicht unbedingt ein leichtes Unterfangen...und leider auch immer wieder mit Kosten verbunden, wenn man mal wieder haufenweise sog. Coasters (= zerschossene Rohlinge) produziert hat....ABER: Auch das bekommt man mit der Zeit in den Griff.
    WICHTIG: Es gibt leider nicht die Kombination aus Brenner, Rohling, SA und Brennsoftware...jeder muß dies für sich selbst austesten! Die hier von mir aufgezeigten Bestandteile haben sich bei mir nunmehr bestens bewährt - deshalb kann ich diese hier so nur empfehlen.

    Noch was zu Nero BurningROM: Die SW ist natürlich sehr verbreitet und seit der Version 5.5.9.x wohl auch in der Lage, DVDs zu brennen. Jedoch hört man immer wieder (von allen Seiten), daß mit Nero gebrannte DVDs nicht in jedem SA abspielbar sind. Meine Erfahrungen mit Nero was das Thema DVD angeht, sind ebenfalls sehr schlecht! Ich kann es deshalb nicht zum Erstellen von DVDs empfehlen!

    Schritt 1: Einstellungen...

    Nach Installation des Proggies (zzgl. der neuesten Brenn-Engine) sollten zuerst einige Optionen festgelegt werden.



    Schritt 2: Ein kurzes Wort zu Rohlingen...


    Rohlinge sind so ein Thema....die ursprünglich - zum Teil sehr großen - Preisunterschiede sind eigentlich passé...DVD+R und DVD-R kostet im Prinzip dasselbe. Allerdings sollte hierbei auch auf Qualität geachtet werden. Ich hab anfangs immer Rohlinge von Intenso verwendet, da mir diese im Umfeld VCD/SVCD einen sehr guten Dienst geleistet hatten. Leider war das mit den DVD+R ein Trugschluß - die Ausschußquote lag so c.a. bei 20%...ziemlich teuer auf die Dauer!



    Seitdem ich zu Verbatim und Phillips gewechselt bin, kann ich auf all meinen drei SA (Mustek V-562, Panasonic A-160 und Pionee DV454) jede gebrannte DVD+R sehen - sogar auf dem nunmehr 4½ Jahre alten Panasonic, der zuvor jeden Dienst mit selbstgebrannten DVD+R verweigerte! Also, scheinbar doch eine Frage der Qualität... :)


    Schritt 3: Und ab geht die Post....

    Einfach über -> DATA einne neuen Job erzeugen und die beiden Verzeichnis (s.o. aus dem Kompilieren von DVDMaestro) AUDIO_TS und VIDEO_TS in den Arbeitsbereich per - DRAG'N'DROP ziehen [WICHTIG: Die oben benannten Einstellungen...v.a. TAO closed und UDF with Joliet!!!] Danach auf den schicken roten Button -> KLICKEN...und es wird gebruzzelt.... ;)

    WICHTIG: DATA Disc erstellen....

    Einfach auf den Button klicken ....und los geht's!

    Bitte nicht ungeduldig werden...das Brennen von DVDs dauert so seine Zeit...bei 2-fach ca. 20-25 Minuten, bei 4-fach entsprechend schneller ;) Nocn nen Hinweis...auch wenn heutzutage alle Brenner über Mechanismen verfügen, die verhindern (sollen), daß der zu brennenende Datrenstrom abreist, so sollte auf übermäßiges Arbeiten beim Brennen im Interesse des Ergebnisses verzichtet werden...

    Schritt 4: Ein abschließendes Wort zur Kompatibilität...


    Gerade das Format DVD+R steht ja im Ruf, nicht allzu kompatibel mit vielen DVD Standalones zu sein; dies kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Meine ersten Anfänge mit meinem Ricoh MP-5125A verliefen ziemlich schnell im Sande, weil es mir einfach nicht gelang, die wieder beschreibbare DVD+RW in meinem Panasonic oder Mustek (das muß man sich mal vorstellen...der spielt eigentlich so alles ab, was sich dreht!) zum Laufen zu bringen! Selbst diverse Tutorials sowie detaillierte Anfragen in ausgewiesenen Insider-Boards (...hehe...) halfen nicht weiter. Beide Player weigerten sich einfach, sprich sie waren/sind wohl inkompatibel!

    Dieses kann u.a. mit Hilfe eines kleinen Tools (DVD+R Bitsetter) umgangen werden, welches dem Player vorgaukelt, er spiele eine DVD-ROM ab...Zumindest dieser Eingriff sicherte mir das Abspielen von DVD+RW auf meinem Mustek ab. Andere Träger (DVD+R) bzw. der Panasonic verweigerten bei DVD+R einfach weiterhin ihren Dienst! Bei DVD-R hingegen lief alles...how sad!a

    Der erste SA, der wirklich alles abspielte, war der Pioneer DV-454....der hatte weder mit DVD+R/W noch mit DVD-R/W und/oder Bitsetting Probleme. Hin und wieder versagte er allerdings bei der Verwednung von Intenso-Rohlingen seinen Dienst...also bin ich Verbatim und Phillips gewechselt...und siehe da: no more problems! Der Mustek spielt übrigens immer noch keine DVD+R ab, sodnern nur DVD+RW bwz. DVD-R/W....
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