Was haltet Ihr von der Grippeimpfung

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  • Die Grippeimpfung ist eine vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung einer Influenza-Erkrankung („echten Grippe“) , die nicht mit einem banalen „grippalen Infekt“ (einer Erkältung) verwechselt werden darf.

    nachzulesen bei Wikipedia.org

    Für mich als Busfahrerin wäre eine solche Impfung empfehlenswert,
    doch sie wirkt nur bei einer echten Grippe, da das Serum speziell gegen diesen Virus hergestellt wird.
    Ich habe mich nicht impfen lassen, beuge mit vitaminreicher, gesunder Ernährung vor und gehe viel an die frische Luft.
    Und habe für meine Schnupfenkinder im Bus immer Tempo's und Hustenbonbons dabei.
    Auch desinfiziere ich regelmäßig alle Haltegriffe und Armlehnen und auch Lenkrad und Schaltung,
    dadurch wird die Ansteckung vermindert.

    Darauf zu achten ist, daß man zum Impfzeitpunkt gesund ist.
    Auch sollte man nicht gegen Hühnereiweiß allergisch sein.
    Allergiker sollten sich vorher genau erkundigen, welche Nebenwirkungen auftreten können.


    Gruß Buswusel :lego:
    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

    Abraham Lincoln
  • hey

    ich würde dir raten davon gebrauch zu machen
    ich hab mich die letztes jahr auch impfen lassen und bin nicht krank geworden und habe das dieses jahr wiederholt.also kann das nur empfehlen

    mfg lohminio
  • also ich muss dir abraten davon, ich hab mich 2007 impfen lassen, danach lag ich 1 woche im krankenhaus und 2 wochen noch zuhause flach.

    ich bekamm die volle grippe, mein körber versagte, seit dem halte ich sehr grossen abstand von dem zeug, auch mein doc. hat mir geraten mich nie mehr grippe impfen zu lassen.

    lg mugy
  • Da stimme ich meinem Vorposter zu und ergänze seine Liste noch einmal um Berufstätige, die viel mit grippeanfälligen Personen zu tun haben. (Kindergärtner, Lehrer, Ärzte, etc.)

    Für mich macht sie keinen Sinn, da die Mortalitätsrate für Menschen in meinem Alter ja quasi nicht vorhanden ist.
  • Also, ich finde, es kam bisher noch nicht so klar heraus, worum es eigentlich geht. Die Grippeimpfung taugt überhaupt nicht für die so genannten grippalen Infekte, d.h. den ganz normalen Erkältungsschnief, den man sich überall einhandeln kann und der mit den üblichen Mittelchen oder von selbst wieder abklingt und verschwindet.
    Die Grippeimpfung ist gegen die Virus-Grippe, die weit über eine Erkältung hinaus geht und die für anfällige Menschen, also gerade ältere Leute, gefährlich und lebensbedrohlich sein kann.
    Mein Doc hat mir auch die Impfung empfohlen, obwohl ich nicht so gefährdet bin. Es kann aber schon sein, dass die Impfung ziemliche allergische Reaktionen hervorruft, wie in einem der vorigen Posts beschrieben.
    Ich meine, man sollte sich auf jeden Fall von seinem Arzt beraten lassen, ob man sich impfen lassen soll oder nicht. Dann ist es durchaus sinnvoll, obwohl es auch keine Garantie gibt, dass man aufgrund von Mutationen der Virus-Grippe-Stämme vielleicht doch einen anders gearteten Virus erwischt.

    VG
    rempo
  • Ich halte gar nichts von Impfungen. Grippeimpfung ist völlig nutzlos, wenn nicht sogar schädlich. Dem einzigen den das was nutzt ist dem Arzt (verdient 35 €) und der Pharma-Mafia. Im übrigen werden Impstoffe mit Quecksilber, Formaldehyd und Aluminiumhydroxyd versetzt. Einfach mal einen Blick in den Beipackzettel werfen. Für Interessierte empfehle ich das Buch "Impfen das Geschäft mit der Angst" von Dr. Buchwald. Hier wird sehr anschaulich anhand von Statistiken die Risiken und der umstrittene Nutzen einer Impfung aufgezeigt. Allerdings muss man nach dem Buch etwas suchen. Offiziell nicht mehr erhältlich, gelegentlich bei ebay oder so noch zu haben
  • Also ich pers. habe mich noch nie gegen Grippe impfen lassen und hatte aber auch (seit dem es diese Impfung gibt) glück, nur eine leichte, bis keine grippe gehabt zu haben....

    Aber wie schon gesagt wurde, wenn man sehr viel mit anderen/fremden Menschen zu tun hatte, sollte man das schon machen
  • nicky39 schrieb:

    Ich halte gar nichts von Impfungen. Grippeimpfung ist völlig nutzlos, wenn nicht sogar schädlich. Dem einzigen den das was nutzt ist dem Arzt (verdient 35 €) und der Pharma-Mafia. Im übrigen werden Impstoffe mit Quecksilber, Formaldehyd und Aluminiumhydroxyd versetzt. Einfach mal einen Blick in den Beipackzettel werfen. .....


    Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen!
  • Eine Impfung finde ich nur für für gefährdete Personen empfehlenswert, sprich alte Leute und Kinder.
    Mein Ex-Arbeitgeber hat die Impfung immer gratis für alle Angeboten und ich habe das nie gemacht! Die machen das ja eh nur mit dem Profit im hinterkopf!
    Und zuviel impfen ist eh Müll, so werden die Viren immer mehr Imum gegen die Wirkstoffe!
  • Ach du Schande. Geballtes Unwissen der Impfgegner.

    Taucher4Ever:
    Ich möchte mal bitte eine Impfung sehen beid er nur der Profit im Hintergrund steht. An alle Leute die sich auf garkeinen fall impfen lassen wollen:
    tetanus? (Wundstarrkrampf)
    Gebärmutterhalskrebs?
    Diphterie?

    Na? Schonmal Wundstarrkrampf gehabt? Leute, nciht-Impfen ist das so mit Abstand dümmste was es gibt -.-
    Unser gemeinsames Leben heißt Offenheit, Herzlichkeit, Freundschaft, Mut zum Widerstand und der Glaube, dass es immer besser wird.
    Wer so offen ist, muss Fragen stellen, kann lebensverachtende Verhältnisse nicht akzeptieren sondern muss sich wehren, muss kämpfen gegen die, die das Leben verachten und die, die davon profitieren!
  • Geballtes Wissen von einem der alles glaubt was ihm der Onkel Doktor denn so sagt und was in der, von der Pharmaindustrie gesponserten, Zeitung steht. Eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs kostet 500,-Euro und es gibt schon eine Reihe von Todesfällen im Zusammenhang mit dieser Impfung. Diese stehen, so der liebe Onkel Doktor, natürlich nur in einem zeitlichen nicht jedoch in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung. Von Profitsucht kann man hier auf gar keinen Fall reden! Es hilft manchmal im Leben etwas weiter über den Tellerand zu schauen und nicht nur die Apotheken-Zeitschrift zu lesen. Übrigens lassen sich die meisten Ärzte selbst nicht impfen. In Deutschland gibt es pro 5500 Einwohner 1 Impfschaden! Das verschweigt natürlich der liebe Herr Doktor, der nur unser bestes will (unser Geld!?) Diese Herren haben früher auch behauptet: Contergan ist völlig unbedenklich.
  • Nun ich hatte schon mal eine echte Grippe (also nicht eine banale Erkältung).
    Morgens ist die Welt noch in Ordnung, innerhalb weniger Stunden verschlechtert sich dann Dein körperlicher Zustand immens.
    Unerträgliche Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber > 40 Grad, körperliche Schwäche, extremes Krankheitsgefühl. Und da keiner meiner Familienmitglieder, genau wie ich damals, gegen Grippe geimpft war, steckte ich auch alle an.
    Habe mehrere Wochen gebraucht um mich von der Grippe zu erholen (auch weil ich weitere chronische Erkankungen habe).
    Nun, ich lege keinen Wert mehr darauf so eine schwere Virusinfektion noch einmal zu bekommen.
    Übrigens der Impfstoff kostet maximal 15 Euro und für eine Impfung bekommt ein Arzt maximal 50 Cent.
    Viele interessante Informationen über Impfungen allgemein und über Grippe gibt es hier:
    Wie viel Impfung muss sein? - Quarks & Co - WDR Fernsehen
    Sendung vom 18. Oktober 2005 - Quarks & Co - WDR Fernsehen
    Schade das die Video-Beiträge nicht mehr online sind, die waren wirklich gut gemacht.

    Noch einen schönen 2.ten -Sonntag, hoffentlich ohne Grippe.

    Es grüßt Medicus911
  • Rosenrot schrieb:

    Ach du Schande. Geballtes Unwissen der Impfgegner.

    Na? Schonmal Wundstarrkrampf gehabt? Leute, nciht-Impfen ist das so mit Abstand dümmste was es gibt -.-


    lese mal den thread genau durch-du kommst vom thema ab.
    hier gehts um grippe impfung und nicht um impfungen die jeder mensch haben sollte--und dazu zählt die grippeimpfung nicht!!!!!
    bis auf die genanten risikogruppen.

    reinhardrudi
  • @nicky39:
    Zitierst du nur aus deinem Buch oder kannst du deine Behauptungen auch belegen?

    Edit: Ach du Schande. Ich habe mal Excerpts aus dem Buch gelesen, sowie mir einige von Buchwalds Thesen zu Gemüte geführt. Der Mann ist in höchstem Maße unseriös und bedient sich statistischer Tricks zur Aufrechterhaltung seiner Thesen.

    Ich zitiere ihn hier mal:
    "In der Dritten Welt ist sicher vieles anders als bei uns; Kultur,
    Zivilisation und Wohlstand. Wahrscheinlich sind nicht nur die dortigen
    Länder in ihrer Gesamtheit unterentwickelt, möglicherweise sind dies auch
    die Nervensysteme der Neugeborenen und der Kleinkinder.

    Vielleicht liegt es daran, dass Impfungen so komplikationslos vertragen
    werden, wie von Herrn Ehrengut geschildert. Vorsichtig möchte ich jedoch
    erinnern, dass die Nebenwirkungen meist erst nach vielen Jahren an das
    Tageslicht kommen. Trotz zunächst noch bestehender kindlicher Unreife der
    Gehirne unserer Kinder, scheinen diese im Gegensatz zu den Gehirnen der
    Kinder der Dritten Welt doch hoch entwickelt zu sein, um auf
    Impfungen entsprechend zu reagieren."


    Quelle: Gerhard Buchwald "Gedanken zu Publikationen eines Impfgegners"
    Naturheilpraxis 1989; 5: 5-10

    --------------------------------------------------------------------------

    Dr.med. G. Buchwald:

    "Zur Erklärung zunehmender Dummheit und zunehmender Gewaltkriminalität
    brauchen wir nicht die ausgefallendsten Theorien heranziehen, denn die
    Lösung liegt auf der Hand: Intelligenzverlust führt zur Kriminalität.
    Um es deutlich zu sagen: Ursachen dieser Entwicklung sind die Impfungen.
    "

    Quelle:Anita Petek-Dimmer. Rund ums Impfen AEGIS Verlag 2004 G. Buchwald.
    Nachwort zur 1.Auflage Seite 177

    Nun ausführliche Äusserungen zu Buchwald und seinen lächerlichen Behauptungen:

    Buchwald zentrale These von der Nutzlosigkeit der Impfungen entspringt den ersten Kapiteln zur Pockenimpfung. Dort wird bereits ausgeführt, dass die Pockenimpfung nicht vor der Krankheit schützt und somit auch nicht zur weltweiten Ausrottung der Pocken beigetragen haben kann.
    Begründet wird die These damit, dass es Impfversager gibt. Also Personen, die trotz Impfung erkranken und die offensichtlich durch die Impfung keine Immunität gegen die geimpfte Krankheit erworben haben. Es ist ja nun keineswegs so, dass die seriöse Literatur die Existenz von Impfversagern bestreitet . Welcher Prozentsatz der Geimpften keine Immunität entwickelt, ist bei den einzelnen Impfstoffen durchaus unterschiedlich, aber es ist in der Regel bekannt.

    Und doch baut sich die Buchwaldsche Argumentation dieser simplen Tatsache auf:
    1. es gibt Impfversager,
    2. also sind nicht alle Geimpften gegen die Krankheit immun,
    3. also schützt die Impfung nicht,
    4. also nützt die Impfung nicht,
    5. also ist die Impfung unnötig.

    Dass der Schritt von 2. zu 3. völlig unsinnig ist - denn der weitaus größere Teil der Geimpften ist ja durch die Impfung geschützt - scheint vielen Buchwald-Jüngern bis heute nicht aufzufallen. Es gibt einige, die im Internet und anderswo bekannt geben, dass sie deswegen nicht an einen Impfschutz "glauben".

    Die Schwachstelle in der Argumentationskette wird durch eine Verhältniszahl verschleiert, die so interpretiert wird, als ob die Erkrankung vor allem ein Problem von Geimpften ist oder in gleichem Maß ein Problem von Geimpften wie Nicht-Geimpften ist. Dem (an solche Tricks nicht gewöhnten) Leser muss es dann so vorkommen, als ob die Impfung tatsächlich nichts bewirkt.

    Es geht dabei um das Verhältnis von geimpft Erkrankten zu ungeimpft Erkrankten.

    Buchwald analysiert Pockenausbrüche in der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt dürfte der allergrößte Teil der Bevölkerung gegen Pocken geimpft gewesen sein. Die Ausbrüche blieben auch stets begrenzt und die Krankheit verbreitete sich nicht weiter in der Bevölkerung.

    Bei Ausbrüchen in einer weitgehend durchgeimpften Population sind naturgemäß die Impfversager die Gruppe, die stark von Ansteckung betroffen sein wird. So überrascht es nicht wirklich, dass es bei Buchwalds Nachkriegs-Pockenausbrüchen auch so ist.

    Aber natürlich kann man daraus nicht schließen, dass die Impfung insgesamt nichts genützt hat.

    Die zweite Säule der Buchwaldschen Argumentation sind statistische Zeitreihen. Mit ihnen soll gezeigt werden, dass Impfungen nicht am Rückgang der Krankheits- oder Todesfälle beteiligt sind.

    Beispiel 1: Den Bruch in der Zahlenreihe weg-leugnen.

    Im ersten Kapitel gibt es eine Abbildung der Pockentodesfälle von 1816-1930 (S.25).

    Auf den ersten Blick erkennt man, dass nach der Einführung des Reichimpfgesetzes von 1875 die Pockenfälle dauerhaft auf ein sehr niedriges Niveau gesunken sind. Die Zeitreihe ist eindeutig zweigeteilt: links starke Schwankungen auf hohem Niveau (selten unter 2000 Tote pro Jahr), rechts zwei kleinere Epidemien bei insgesamt niedrigem Niveau (im Mittel vielleicht 50 Tote pro Jahr, ist aber bei dem Maßstab nicht wirklich ablesbar). Also offensichtlich ist um 1875 herum etwas passiert, dass die Pockentodesfälle dramatisch und dauerhaft sinken ließ.

    Aber für Buchwald ist das "eine geschickte, optische Täuschung". Das Impfgesetz von 1875 kann es nicht gewesen sein, weil nämlich bereits die Zahl für 1874 nach den sehr hohen Zahlen der drei Vorjahre schon wieder auf 3345 abgesunken war.

    Man fragt sich da schon: versteht der Mann den Unterschied zwischen kurzfristigen Schwankungen (die ja für eine Infektionskrankheit wie Pocken, Polio oder Masern bei natürlichem Verlauf nicht gerade untypisch sind, und die von mir aus auch dem Rücktransport der französischen Kriegsgefangenen in ihre Heimat zuzuschreiben sein mögen) und einem _dauerhaft veränderten_ Muster?

    Dieser Trick wird später bei der Polioimpfung auch wieder angewandt (S.125):
    Hier sind zwar keine langen Zeitreihen verfügbar, aber zwischen 1950 und 1960 schwanken die Erkrankungen um die 4000 herum, nach der Einführung der Schluckimpfung 1961 fallen sie dauerhaft bis zum Ende der Zeitreihe 1995 auf ein Niveau irgendwo zwischen Null und 50.

    Selbst wenn man dann - wie Buchwald - darauf herumreitet, dass die vor-1962 Zahlen aufgrund einer fehlenden Meldepflicht nur geschätzt sind, diesen _Bruch_ muss man doch sehen!

    Weit gefehlt: der Leser wird stattdessen damit verwirrt, dass das Auf- und Ab der (geschätzten) vor-1962 Zahlen an den Impfstoff Virelon geknüpft wird. Von dem wir aber gar nicht erfahren, in welchem Umfang der überhaupt in Deutschland eingesetzt wurde.

    Und dann noch eine echte Lüge: "Als 1961 die Schluckimpfungen langsam begannen, waren die Todesfälle bereits erheblich zurückgegangen. Die Schluckimpfung kann daher nicht, wie immer behauptet wird, die alleinige Ursache des Rückgangs der Poliomyelitis-Todesfälle gewesen sein." S.125

    Die Todesfälle waren aber 1961 kein bisschen zurückgegangen: aus der Grafik ersichtlich stiegen sie von ca.180 im Jahr 1958 auf über 200 im Folgejahr und in den beiden Jahren danach - 1960 und 1961 auf weit über 300. Erst im Jahr 1962 sanken die Zahlen auf ca. 80 Todesfälle, um von da an immer unter 50 zu bleiben.

    Da hilft es auch nicht, dass Buchwald den Pfeil für die Schluckimpfung in der Grafik in das Jahr 1962 mogelt, obwohl er im Text schreibt, dass die Impfung 1961 eingeführt wurde.

    Auch hier gilt also wieder (ähnlich wie bei den Pocken): um das Jahr 1961 herum muss irgendetwas passiert sein, dass die Polio-Erkrankungs- und -Todesfallzahlen dauerhaft (und nicht nur für ein paar Jahre) dramatisch sinken liess. Die zufällig ebenfalls im Jahr 1961 eingeführte Schluckimpfung darf es - zumindest für Buchwald - nicht gewesen sein.

    Beispiel 2: Der "sowieso" exponentiell fallende Trend

    Ein weiterer statistischer Trick baut auf den allseits bekannten exponentiellen Wachstums- und Schrumpfungskurven auf. Wenn man über eine bestimmte Zahlenreihe einen exponentiellen Schrumpfungstrend legen kann, dann kann man annehmen, dass die Zahlenreihe früher oder später gegen Null geht. Jetzt muss man also nur noch durch ein geeignetes Zeitfenster die Erkrankungszahlen so hinzutrimmen, dass sie zu einem exponentiellen Schrumpfungstrend passen. Dann hat man schon (fast) bewiesen, dass die Krankheiten von selber aussterben.

    Bei Diphtherie, Tetanus und Masern bedient sich Buchwald dieses Tricks.
    Zeitfenster ist die deutsche Nachkriegszeit, meist ab ca. 1960, teilweise auch ab 1949. Wir sehen sehr schön fallende Zeitreihen; die Impfungen haben offensichtlich kaum einen Einfluss auf diesen Trend (für Diphttherie und Tetanus werden Massenimpfungen zwischen 1970 und 1980 angegeben, für Masern ein Impfbeginn 1976).

    Allerdings sehen wir vor allem Todesfallzahlen. Das ist eine kleine, aber feine Einschränkung, weil auf die Todesfälle ja die (intensiv-)medizinischen Versorgung und die allgemeinen Gesundheitslage einen viel stärkeren Einfluss haben, als auf die Erkrankungszahlen.

    Auch zur Auswahl des Landes und des Zeitfensters könnte man viel schreiben.

    US-Masernzahlen zum Beispiel hätten gegenüber den von Buchwald gewählten den Vorteil, dass sowohl Todesfälle als auch Erkrankungszahlen verfügbar sind und zwar seit Beginn des Jahrhunderts und unbeeinflusst von Kriegs- und Flüchtlingsdramen. Kein Wunder, dass man dort dann den Einfluss von Verbesserungen in medizinischer Versorgung und Lebensbedingungen von dem Einfluss der Impfungen sehr wohl trennen kann.

    Und dass sehr wohl sieht, dass sich erstere lediglich auf die Maserntodesfälle und nicht auf die Maserzahlen auswirkten. Und dass die Verbesserung der Lebensbedingungen die Maserntodesfälle zwar dramatisch senkte, ein "Sockel" von ca. 500 pro Jahr aber blieb, der erst durch fast vollständige Ausrottung der Masern per Impfung beseitigt wurde.

    Aber Buchwald hat sich nun mal - sicher aus rein patriotischen Gründen - für die BRD entschieden.

    Allerdings sieht man auch da, dass die Impfungen offensichtlich sehr wohl zum Rückgang der genannten Krankheiten beigetragen haben. Wenn man zum Beispiel bei Tetanus statt der Todesfallzahlen, die Erkrankungszahlen ansieht, dann ist ganz deutlich, dass die von Buchwald so gescholtenen "Massenimpfungen" zwischen 1970 und 1980 einen sehr kräftigen Einfluss hatten. Zwischen 1962 und 1970 ein Mittelwert von ca. 110 Fällen pro Jahr, kein ersichtlicher Trend; 1970-1980 dann ein stark fallender Trend, Mittelwert in diesem Zeitraum ein Mittelwert von ca. 50 Fällen pro Jahr, 1980-1990 ein Mittelwert von ca. 20 Fällen pro Jahr, leicht fallender Trend.

    Ziel dieses Textes ist es nicht, dich zu bekehren, nicky39, denn Menschen, die derleich Behauptungen unreflektiert übernehmen, sind in der Regel nicht belehrbar. Ziel meines, zugegeben langen, Textes ist es, andere Forenmitglieder davon abzuhalten, Buchwalds Ergüsse zu glauben.

    Ach, und noch was zu deiner falschen Behauptung, Impfstoffe seien mit Schwermetallen versetzt:
    Schwermetalle in Impfstoffen
    Das quecksilberhaltige Schwermetall Thiomersal wurde früher als Konservierungsstoff bei Impfstoffen verwendet. Seit dem Jahr 2000 wird bei der Gratis-Impfaktion nur noch mit thiomersalfreien Impfstoffen geimpft, eine diesbezügliche Sorge ist also unbegründet.
    Übrigens: Wer Quecksilber vermeiden will, sollte besonders auf seine Zähne achten und ohne Amalgam-Plomben auskommen.

    Formaldehyd & Aluminiumhydroxid
    Formaldehyd ist völlig aus der Produktion der modernen Impfstoffe herausgenommen worden. Es war auch nicht als Wirkungsverstärker eingesetzt, sondern wurde zum Inaktivieren (Abtöten) der Krankheitserreger verwendet und dann wieder in vielen Reinigungsschritten entfernt. Heute wird auf Formaldehyd bei der Herstellung von Impfstoffen verzichtet.
    Übrigens: Formaldehyd kommt in geringen Mengen im menschlichen Organismus als Stoffwechselzwischenprodukt vor, unser Körper kann also damit umgehen.
    Aluminiumhydroxid wird tatsächlich noch als Wirkungsverstärker bei inaktivierten Impfstoffen (also solchen, die keine vermehrungsfähigen Erreger enthalten) verwendet. Es ist in der verwendeten Dosierung absolut ungiftig und verursacht nur einen lokalen Gewebsreiz. Dadurch bleibt der Impfstoff länger im Gewebe und es werden mehr weiße Blutkörperchen stärker und länger "angelockt". Damit hat sich Aluminiumhydroxid als Verstärker so bewährt, dass eine sogenannte Grundimmunisierung (das sind 3 Dosen desselben inaktivierten Impfstoffes innerhalb eines Jahres) einen jahrelangen (z.B. gegen FSME 3-5 Jahre) bis jahrzehntelangen (z.B. gegen Hepatitis A) Schutz gewährt. Ohne dieses "Adjuvans" (Hilfsstoff) müssten zum Erreichen eines länger anhaltenden Impfschutzes mehr Stiche "ertragen" werden. Und man ist natürlich bemüht, die für einen Impfschutz notwendige Zahl von Einzelimpfungen so niedrig wie möglich zu halten. Es ist klar, dass die für eine Impfung verwendete, relativ geringe Menge des abgetöteten Erregers das Immunsystem nicht ähnlich stark stimulieren kann, wie eine Infektion mit dem sich vermehrenden Erreger. Wenn also aus Sicherheitsgründen nur mit abgetöteten Erregern oder mit Teilen dieser Erreger geimpft werden kann, muss eine solche "inaktivierte Impfung" mehrmals wiederholt werden, bis genug Abwehrstoffe für einen sicheren Schutz gebildet sind. Und da hilft das Aluminiumhydroxid die Zahl der für den Schutz notwendigen Einzelimpfungen zu verringern.
    Als neueres Adjuvans (Wirkungsverstärker) wird z.B. Squalen verwendet, eine ölige Substanz, die dem natürlichen Vitamin E nachgebildet ist.
    (impfwissen.at)


    Und selbstverständlich zahlt mir die "Impf-Mafia" Tausende von Euro, damit ich das hier schreibe. Ist doch klar.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Halycon ()

  • Kurz noch ein Argument an alle "nur Risikogruppen sollten sich impfen lassen".

    Sucht mal bitte nach dem Begriff "Herdenimmunität". Man muss einen gewissen Durchsatz in der Bev. erreichen, damit alle sicher sind.

    An die "Verschwörungsgläubigen": Hirn einschalten! Impfen ist der grösste Fortschritt der Medizin überhaupt gewesen und die Idee viel logischer als viele Medis, die heutzutage so verabreicht werden (und eher zufällig funktinieren)
  • Mag sein das die Grippeimpfung nur für einen bestimmten Teil der Bevölkerung wirklich nötig ist. Jedenfalls lass ich mich seit 3 jahren immer im herbst vom Betriebsarzt gegen Grippe impfen und hatte seitdem nichtmal mehr eine erkältung. Ich will nicht behaupten das es wirklich zusammenhängt jedenfalls war es bei mir so.
    Allgemein bin ich schon überzeugt das Impfungen wichtig und wirkungsvoll sind, vorallem gegen Hep, Tropenkrankheiten aber auch Tetanus Diphterie Polio.
    wer nicht kotzt trinkt nicht am limit!