Server für Daheim

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  • Server für Daheim

    Hallo, Leute!

    Ich bräuchte mal einen Rat von euch Elite-Leuten :D
    Und zwar geht es um folgendes:

    Ich möchte bei mir daheim einen Server aufstellen, der vorerst mal nur als Fileserver arbeiten soll. Allerdings hab ich da ein paar bedingungen an den ;)

    • Der Fileserver muss mit NTFS umgehen können, weil ich auch Dateien verwalten möchte, die größer sind (BluRay-Rips, etc.)
    • Der Server soll von einem anderen PC im Netzwerk bedient werden können (muss bei Gott nicht grafisch sein), der mit Fedora läuft
    • Ich möchte mittels einem Programm auf die Dateien zugreifen, welches wie eine Art Filmdatenbank aufgebaut ist (der Sinn dahinter: Alle User im Netzwerk sollen so einfach wie möglich zum Filmschauen kommen)
    • Der Fileserver soll auch von Außen, aber nur für wenige Leute zugänglich sein (VPN !?!)
    • Die Einrichtung vom Server soll recht einfach sein, damit ich schnell damit klarkomme ;)


    Welches Server-System könnt ihr mir empfehlen? Dachte erst an einen WinServer, aber ich bin mir nicht sicher, wie gut und zuverlässig das Ganze dann rennt.
    Außerdem möchte ich natürlich nicht, dass der Server auf der Liste von bösen Filesharer landet, die meinen Port21 (oder gar einen fieseren) nutzen ;)
    Was mich auch angesehen hat, wäre das Eisfair-Projekt. Hat jemand Erfahrung damit? (Wäre dann auch einfacher, mit Fedora zu kontrollieren, oder?) Vor allem wegen der Dateigröße mache ich mir Sorgen!

    Für den Server selber sollte ich wohl nicht so viel an Hardware brauchen, oder? Will es aus dem ganzen alten Zeugs hier zusammenschrauben :) 1-2 MHz, 512 oder 1024 MB RAM, und viiiele Festplatten sollten doch genügen, oder?

    Ob die Clients für den Fileserver Windows oder irgendeine Linux-Distribution verwenden, kann ich noch nicht genau sagen. Müsste ich da was beachten?

    Sicherheitstechnisch würde der Server in mein Netzwerk eingebettet, dass via Router und Kabelmodem am Internet hängt. Sicherheitstips?

    Und da wir schon dabei sind (ich habe mich noch überhaupt nicht mit dem Thema beschäftigt): VPN
    Wie ich einen VPN-Client benutze, weiß ich, aber wie mache ich die Gegenseite? Habt ihr da schnell eine Seite auf Lager (außer google :p), die ihr mir Empfehlen könntet.

    Das wars erstmal.

    Lg
    RamsesV
  • Servus,
    wenn du Fedora benutzt hast du ja anscheinend zumindest etwas Anhung von Linux. Warum dann nicht Linux als Betriebssystem für den Server. Windows geht natürlich genauso, Linux ist aber wenn dus ohne grafische Oberfläche installierst (z.B. Ubuntu Server) sicherlich ressourcenschonender.
    Warum unbedingt NTFS? Bin jetzt kein Dateisystemexperte, aber ich wüsste nicht dass z.B. ext3 oder andere OS Dateisysteme Probleme mit großen Dateien haben.
    Zum Thema Fileserver: Im LAN kannst entweder Samba (wenn Windows Clients vorhanden sind) oder natürlich FTP verwenden. Den FTP Server kannst auch fürs Internet verwenden, da brauchst du kein VPN dazu. Halt paar user erstellen und Gastzugang verbieten, evtl. SSL einschalten, dann kommen nur noch Leute mit Logindaten drauf.
    Sicherheit: Dein Router hat sicher ne Firewall -> alles was rein will wird geblockt. Nur den einen FTP Port (am besten nicht den Standard Port sondern irgendnen anderen verwenden) auf dein Server forwarden. Wenn dort auf dem Port ein vernünftiger und vernünftig konfigurierter FTP Server installiert ist kann eigentlich nix passieren.
    Hardware: Für nen reinen Fileserver reicht des schon aus. Falls du übers Netzwerk streamen willst bin ich eher skeptisch, bin ich mir nicht sicher ob das so ein Rechner packt.

    Grüße,
    mpx2k
    Sir, interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.
    Herbert George Wells
  • Alternative wäre ein Windows betriebssystem.
    dazu eignen sich am besten server versionen.
    dann packste fuer das fernsteuern einen vnc client drauf.
    der pc wird an den router angeschlossen. dann bauste n vpn tunnel auf, und nur n paar user koennen drauf zugreifen.
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  • mpx2k schrieb:

    Linux ist aber wenn dus ohne grafische Oberfläche installierst (z.B. Ubuntu Server) sicherlich ressourcenschonender.


    Bin zwar immneroch am überlegen, aber eine Linux-Distribution gefällt mir immer besser...

    mpx2k schrieb:

    Warum unbedingt NTFS?


    Hab mich versucht schlauer zu machen. Scheint kein Problem zu sein!

    mpx2k schrieb:

    Gastzugang verbieten, evtl. SSL einschalten


    Wenn das echt genug ist... Würde mich bei einem VPN, glaub ich, sicherer fühlen... aber ist halt unpraktischer. Außerdem ist FTP ja für den Austausch von Daten auch konzipiert, nicht? *grübel* :D

    mpx2k schrieb:

    vernünftig konfigurierter FTP Server


    Tja. Diese Überlegung war unter anderem ein Grund, warum ich diesen Threads aufgemacht hab ;)

    mpx2k schrieb:

    Falls du übers Netzwerk streamen willst bin ich eher skeptisch.


    Also ich denk mal fürs Streamen brauch i a) ein schnelles Netzwerk und b) einen großen RAM zum zwischenspeichern, oder? Der Prozessor sollte ja nicht allzu beansprucht werden. Was vielleicht zu überlegen wäre, sind Festplatten, mit hoher Lesegeschwindigkeit fürs Streamen !?

    @ drag: Danke für deine Antwort, aber diese Version scheint mir etwas unzweckmäßig und unnötig kompliziert.

    Lg
    RamsesV
  • Naja du musst halt FTP über SSL, also FTPS (NICHT !! SFTP) verwenden. Das ist sicher.

    Streaming belastet übrigens sehr wohl den Prozessor. Je nachdem wie du streamst muss der nämlich live den Codec umwandeln. Hab das grad mal mit VLC getestet, der lastet zeitweise einen Kern von mein Core 2 Duo (3,5 Ghz) aus...
    Sir, interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.
    Herbert George Wells
  • Okay, wenn ich den Server den Codec umwandeln lasse, brauche ich dafür bei den Clients keine Resourcen!?! (Also "keine" ist hier dann relativ, aber weniger...) Heißt, es würde sich mehr rentieren, den Codec live umwandeln zu lassen, als jeden Client selber... *laut nachdenk*

    Danke erstmal, mpx2k!!
  • Hallöchen und gleich mal mein erster Betrag. :)

    Hier mal "kurz" die Eckdaten meines "Home"-Servers.

    Board:
    EP-EPOX D3VA

    RAM:
    2 GB CL2 ECC (4x 512MB)

    CPU:
    2x Intel PIII (1000/256/133/1.75V SL52R)

    Anbindung:
    per Kabel Deutschland

    OS:
    openSUSE Linux 11.0

    laufende Dienste:
    vsFTP
    NFS-Server
    - kernelbasiert wegen 2 GB-Grenze für dbox zur Aufnahme
    - zur Freigabe zum Streamen von MP3 und/oder Videos für die dbox
    Apache Webserver (über DynDNS erreichbar)
    openVPN (für Tunnel über Internet)
    openSSL (für Zertifikatserstellung usw. z.B. für openVPN)
    unrealIRCD mit Anope-Services
    SAMBA (für lokale Freigaben)
    Hylafax

    Irgendwas hab ich bestimmt vergessen. ;)

    Läuft ohne Probleme und das Einrichten für das Grundsystem geht verhältnismäßig schnell von statten. Einzig das Einrichten von openVPN hatte mich etwas mehr Zeit gekostet. Ist halt alles kein Klicki-Bunti wie bei Windows, was ich eben gewohnt bin.

    Was du für Clients benutzt ist mehr oder weniger egal. Bei Win95/98/ME solltest du darauf achten, daß die Maschinenkonten bei SAMBA eingetragen sind. Ebenfalls kann es zu Problemen beim Kennwort mit der Verschlüsselung geben. Ansonsten haste bei 2000/XP keine Probleme, da du Freigaben ja mit Benutzer und Kennwort herstellen kannst.

    Zur Distribution kann ich nichts sagen, da jeder selbst wissen muß, was er da nimmt. In meinem Fall war es eben openSUSE, da ich mit Mandriva und Fedora das ein oder andere Problem beim Einrichten bzw. teilweise schon beim Installieren hatte. Was genau, kann ich jetzt auch nicht mehr sagen, da daß schon wieder ein paar Jährchen her ist. :)

    Wegen dem Codec-Umwandeln, würde ich eher die clientseitige Version vorziehen, da somit der Server weniger belastet wird. Klingt logisch, da ja bei mehreren Streams die Serverlast ansteigt und somit auch die Wiedergabe bei den Clients in´s Stocken gerät. Da belaste ich lieber die Clients.

    Anleitungen zu den verschiedenen Themen gibt es viele und auch viele verschiedene.

    Seiten die ich dir empfehlen könnte, wären:

    Online-tutorials.net - TUTORIAL, QUELLCODE, SECURITY, LINUX
    //Forenlinks entfernt

    Wenn du linuxspeziefisch bei google suchen willst, verwende einfach <Linux> - Google-Suche als Suche.



    So. Jetzt hab ich zwar viel geschrieben, aber wohl wenig gesagt. :D

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Broken Sword () aus folgendem Grund: //Forenlinks entfernt =&gt; an die Regeln halten!

  • also für deine "anforderungen" an den Server würde es die Windows Home Server Variante tun. Die hat Windows Server 2003 unter der Haube, ist aber wirklich >>sehr<< einfach zu bedienen. Nach der Installation kannst du über die so genannte Homeserver Connector Software von jedem Rechner im Netzwerk die Einstellungen am Server ändern. Außerdem kannst du sogar Automatische Backups für deine Rechner machen Lassen. Mediaserver (streaming) ist auch schon drin UND - wenn man eine Legale Version hat - kann man Problemlos auf den Server übers Internet zugreifen. Infos gibts bei MS aber eine gute zusammenfassung der Features gibt es hier: Windows Vista Beta / Longhorn
  • Erstmal vielen, vielen Dank für alle eure Antworten! Leider kann ich derzeit an dem "Projektchen" nicht arbeiten, da ich etwas im Prüfungsstress und Geldnöten bin. Es gab einige sehr aufschlussreiche Posts hier und ich denke, ich kann mich so viel leichter Entscheiden!

    Sobald ich genau weiß wie ich es anstelle, poste ich es natürlich, damit ihr wisst, wie ich mich entschieden habe. Wenn die Mods bis dahin schließen wollen hab ich nichts dagegen ;)

    Lg
    RamsesV
  • also,
    mein server hat folgenden inhalt:
    intel server mainboard
    2x Core 2 Duo Xeon mit 3GHz
    16GB Ram
    Raid 5 System mit 6 Platten
    64-bit OS

    zu einer ähnlichen konfiguration rate ich dir auch, denn gerade als fileserver wird das ding unter ziemlich großer last stehen, Raid 5 wegen datensicherheit und austauschbaren platten, viel prozessorleistung, wenn mal mehrere zugreifen und viel ram zum auslagern von daten

    persönlich hab ich mich für windows 2008 server entschieden, weil man da auch gut mit dem remotedesktop rankommt.. team viewer ist nicht das beste werkzeug dafür
  • Welches Server-System könnt ihr mir empfehlen? Dachte erst an einen WinServer, aber ich bin mir nicht sicher, wie gut und zuverlässig das Ganze dann rennt.

    Typisches Vorurteil. Mein gehouster Windows XP SP2 Server und mein HomeServer mit Server03x64 laufen beide höchst stabil. Nach 9 Monaten Dauerbetrieb gabs dann leider mal ein Stromproblem im Rechenzentrum -.-

    Ich habs zwar selber noch nicht getestet, aber das könnte GENAU das sein, wonach du suchst:
    Openfiler &mdash; Openfiler Homepage

    VPN würde ich über deinen Router machen... ggf. nen kleinen WRT54GL zulegen... oder wenn dessen Performance nicht reicht 'nen dedizierten intel atom-basierten rechner mit endian oder whatever heranziehen...

    MfG, Thomas
  • also ich habe bei mir (komme übrigens auch aus innsbruck ;) ) freenas laufen. das erfüllt eigentlich alle deine anforderungen. nur bei dem ding mit der filmdatenbank bin ich mir nicht sicher. aber das müsste sicher auch irgendwielösbar sein. das ding kann auch sehr viele dienste laufen haben unter anderem ein webserver. damit müsste das mit der filmdatenbank auch irgendwie lösbar sein. hab ein paar screenshots gemacht damit du weist was du dir drunter vorstellen kannst ;)

    webinterface im browser:


    hier die dienste die das ding kann:


    solltest du weitere infos brauchen einfach anschreiben :)

    lg, dewey