Wpa

  • Frage

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  • Habe neulich einen Artikel über so einen professionellen Hacker auf der CeBit gelesen. Da behauptet der eiskalt, es wäre kein problem für einen Hacker ein wpa-gesichertes netzwerk zu knacken!
    Habs darauf selbst mal mit Backtrack an meinem Netzwerk versucht...
    und siehe da: Pustekuchen!
    Das sog. Knacken des Passworts beschränkt sich auf erraten des Passworts aufgrund von Passwortlisten....
    ziemlich dämlich, wer ein Passwort wie "Hans" oder "Auto" o.ä. wählt...

    und ich hab schon panik bekommen :ätsch:
  • Stimmt völlig! Selbst die "Chopchop" Attacke ist relativ harmlos. Nach heutigem Wissensstand reicht WPA mit einem 64 ZufallsZeichen Passwort vollkommen aus.
    Ausser die NSA steht vor Deinem Haus - aber die gehen eher durch die Türe als durchs Netzwerk ;)
  • 10.000-mal schneller mit Hilfe der Grafikkarte
    Der Sicherheitsaspekt bei einer kabellosen Internet-Verbindung (WLAN) ist seit jeher ein heftig diskutierter Bereich. Wer aktuell eine kabellose Verbindung ohne VPN-Tunnel benutzt, dem wird häufig zu einer WPA2-Verschlüsselung geraten. Einer Gruppe von IT-Sicherheitsexperten ist es nun gelungen, eine Methode zu entwickeln, um WPA2-Passwörter wesentlich schneller zu "cracken". Als maßgeblichen Faktor dafür wurde ausgerechnet der technische Fortschritt von Grafikkarten angegeben.

    In dem veröffentlichten Bericht ist die Rede davon, dass WLAN nun ein wirklich ernst zu nehmendes Sicherheitsproblem, trotz der modernen Verschlüsselungsverfahren, hat. Eine Gruppe von russischen Sicherheitsforschern ist zu dieser Erkenntnis gelangt. Sie haben sich im Rahmen der Untersuchung der Technik modernster NVidia Grafikkarten bedient und konnten somit die "Passwort-Wiederherstellung" um das 10.000-fache beschleunigen. In ihren Augen ist es nun amtlich, dass sowohl WPA und WPA2 nicht mehr ausreichen, um eine kabellose Verbindung zu sichern.


    Besonders weitreichend könnten die Gefahren für Unternehmen sein, in denen eine kabellose Internetverbindung für die Übertragung von Unternehmensdaten verwendet wird, heißt es. Wer bislang noch keine gesicherte Verbindung mittels VPN-Tunnel verwendet hat, sollte dies gründlich überdenken und die Verwendung eines Selbigen ernsthaft in Betracht ziehen.

    "Es handelt sich um einen Durchbruch hinsichtlich der Brute-Force Entschlüsselung von WiFi-Signalen. Unsere Beobachtungen und die tiefgehenden Experimente beweisen, dass man sich besonders als Firma nicht mehr auf die momentan gängigen Verschlüsselungsstandards verlassen kann. Eine Tatsache, die gewiss auch für Privatpersonen relevant sein dürfte. Unsere Empfehlung ist klar der Griff zu einer vollständig verschlüsselten VPN-Verbindung. Nur so kann eine WLAN-Verbindung ausreichend geschützt verwendet werden", sagte David Hobson von Global Secure Systems.

    Die Brute-Force Entschlüsselung von WPA/2 durch das sogenannte "Parallel Processing" habe in der Vergangenheit den theoretischen Horizont des Möglichen dargestellt. In manchen Ausnahmefällen sei dieses Verfahren in Kreisen der Regierung angewendet worden. Durch die fortgeschrittene Technik der Grafikkarten von NVidia hat sich diese Thematik allerdings grundsätzlich verändert. Von nun an soll es auch auf einem Standard-Heimrechner möglich sein, die Entschlüsselung in Rekordzeit zu vollziehen. Die Empfehlung der Experten ist die Verwendung eines VPN-Tunnels, sowohl in Unternehmen als auch bei Heimanwendern.
    [COLOR="Navy"]Früher war ich shizophren, heute gehts uns Beiden gut![/color]
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  • Das obige ist zwar richtig, aber es nützt wenig, wenn man zum Knacken eines WPA Schlüssels statt 1 Milliarde Jahre nur 100 Millionen Jahre braucht.
    Und so ungefähr verhält es sich mit der Ankündigung dieser Firma (die eigentlich ja nur ihre Entschlüsselungssoftware an den Mann kriegen will und keineswegs WPA knacken möchten).