Datenverlust der Berliner Landesbank

  • Allgemein

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Datenverlust der Berliner Landesbank

    Datenverlust der Berliner Landesbank

    Samstag 13. Dezember 2008, 09:42 Uhr



    Der Verlust zehntausender Kreditkartendaten der Berliner Landesbank stellt nach Einschätzung des Datenschützers Thilo Weichert alle bisherigen Datenskandale in den Schatten. Dies sei nach dem derzeitigen Stand ein "unglaublicher, einzigartiger" Fall, was vor allem die Qualität der Daten betreffe, sagte der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein der "Berliner Zeitung". Die Informationen stammten offenbar aus Datensätzen, die eigentlich höchsten Sicherheitsstandards unterliegen müssten.

    Besonderen Grund zur Sorge gebe, dass auch die PIN abhanden gekommen seien."Damit könnten die Kreditkartenkonten bis zum maximalen Kreditrahmen leergeräumt werden", sagte Weichert.

    Der "Frankfurter Rundschau" waren nach eigenen Angaben detaillierte Kreditkartenabrechnungen von zehntausenden Bankkunden in ganz Deutschland zugespielt worden. Die Zeitung berichtete in ihrer Samstagsausgabe, von dem Datenmissbrauch sei die Landesbank Berlin (Xetra: 802322 - Nachrichten) (LBB) als größter Kreditkartenvergeber Deutschlands betroffen.

    Die Bankdaten stammen aus diesem Jahr, viele Auflistungen bilden die Einkäufe der Kunden im August 2008 ab, wie die Zeitung weiter berichtete. Betroffen seien unter anderem Kreditkarten der Berliner Landesbank selbst sowie Karten, die über den ADAC und den Internethändler Amazon ausgestellt worden seien.