Volle Kontrolle im Computerraum?!

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  • Volle Kontrolle im Computerraum?!

    Hallo Leute,

    ich hoffe, ich habe das richtige Forum erwischt, denek ich mal :)

    Ich beschreibe mal mein Anliegen:

    Und zwar haben wir in der Schule (Gymnasium) auf unseren Schul-Computern in den Computerräumen das Programm "italc client". Das ist ein Programm, welches den Bildschirminhalt zeitgetreu aufnimmt und speichert.

    Meine Frage ist nun: Was haltet ihr davon? Gibt es nicht auch irgendwo noch einen Datenschutz?

    Ich mein, dass Pornoseiten, Spielseiten, etc. in der Schule nicht zugänglich sind, dass man nichts runterladen und installieren kann, ist für mich verständlich und auch legitim. Das ist bei uns auch der Fall.

    Und jetzt ist da so ein Programm drauf, was all unsere geschriebenen Dokumente speichert und die Lehrer / Schulleitung ohne Probleme auswerten lässt? Es geht ja auch darum, dass man sich auch mal per E-Mail ein Dokument oder Präsentation nach Hause schicken will. Es geht doch niemanden an, aus wievielen Zeichen mein Passwort besteht?! Oder seht ihr das anders?

    Zu mal man in einer Schule ja auch nie wissen kann, wer denn wirklich alles das Admin-Passwort kennt und sich somit einen Zugriff auf private Daten verschaffen kann.

    Es ist für mich einfach unverständlich, da wir keinen "Mist" mehr bauen können, da bei uns sämtliche Seiten mit "Fun", "Porn" und all dem gesperrt sind.

    Würde mich über ein paar Meinungen sehr freuen, wie ihr dem Thema gegenüber steht.

    Grüße

    Neutron
  • Tja, das sind irgendwelche 0815-Admin-Super-1337. Man könnte das ja wesentlich effizienter machen. Linux drauf, eingeschränkte Rechte, nen Paketfilter und Schluss und aus. Da benötigt man lange nicht so viel Zeit zur Auswertung oä. für mich hat das was mit Vertrauen zu den Schülern zu tun. Ich hab es an unserer Schule gesehn. Wir haben experimentell 5 PCs mit Ubuntu ausgestattet, da lief es prima. Niemand suchte nach Pornos, spielte oä. man machte seine Aufgaben und konnte anschließend noch was übers OS lernen...
    Unser gemeinsames Leben heißt Offenheit, Herzlichkeit, Freundschaft, Mut zum Widerstand und der Glaube, dass es immer besser wird.
    Wer so offen ist, muss Fragen stellen, kann lebensverachtende Verhältnisse nicht akzeptieren sondern muss sich wehren, muss kämpfen gegen die, die das Leben verachten und die, die davon profitieren!
  • Siehs mal so:
    Schule ist ein Ort, an dem man lernen soll, und nicht irgendwelche faxen, sprich Fun-Sites Mail und Messenger.

    Außerdem kostet es der Schule einiges, um dir das zu bieten.

    Andererseits: Im Rahmen des Datenschutzes geht das meiner Meinung nach etwas zu weit, was die Schule macht. Mal abgesehen, die Schule darf solche Sachen sozusagen nicht auswerten, sollte es der Fall, wäre das schon ein arger Eingriff in die Privatsphäre.

    Einziges was du tun kannst, wäre halt den Computer halt für solche Sachen nicht zu nutzen.

    greetings beatman
    [COLOR="Magenta"]Bin ab 2.9. erstmal nicht online. "umzug"[/color] => Beachtet mein Blog.
    User helfen Usern: die FSB-Tutoren!(Zum Chat) mit den Tutoren
    Haltet euch an den Ehrencodex hier im Board
  • beatman schrieb:


    Andererseits: Im Rahmen des Datenschutzes geht das meiner Meinung nach etwas zu weit, was die Schule macht. Mal abgesehen, die Schule darf solche Sachen sozusagen nicht auswerten, sollte es der Fall, wäre das schon ein arger Eingriff in die Privatsphäre.


    Also ich würde mal sagen, Sie darf es schon!!! Was ich mit meinem Rechner bzw die Schule mit IHREN Rechnern macht ist doch Angelegenheit der Schule...

    Sie stellt die Rechner lediglich zum lernen zur Verfügung, das heißt nicht das die Rechner in den Besitz der Schüler übergehen und somit auch der Datenschutz auf keiner rechtlichen Basis greifen kann...

    Damit will ich sagen, wenn ein Firmenchef der Meinung ist, er muss die Rechner überwachen, darf er dies genauso tun, wie die Schule... schliesslich sind es die Rechner der Firma bzw. der Schule...

    Und da die Angestellten bzw. die Schüler nur dran arbeiten sollen, also entweder Firmeninterne Sachen erledigen oder damit lernen, kann auf keiner rechtlichen Basis ein Datenschutz greifen... wozu auch? Firmenintern = sowieso Chefsache... und beim Lernen genauso = Schulsache...

    Also das ist meine Meinung dazu... ich lass mich auch gerne eines Besseren belehren...
    [COLOR="Navy"]Früher war ich shizophren, heute gehts uns Beiden gut![/color]
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  • Ich betreue an unserer Schule das Netzwerk mit und weis das solche Lizenzen nicht billig sind. Wir benutzen zurzeit in allen Räumen Inspector Webfex sowie User-Monitor. Letzterer wird nur bei Tests und Schularbeiten verwendet damit auch wirklich keiner schummeln kann.

    Ich kann zwar deinen Standpunkt verstehen, da dies auch lange Zeit meiner war, aber letztenendes habe ich eingesehen das Privates nunmal nichts in der Schule zu suchen hat ;). Wenn wir mal im Internet surfen dürfen dann check ich meine gewissen Games-Seiten ab oder guck hier ins Board, aber Emails und sonstige Social Networks rufe ich nur zuhause ab.

    Auf unserer Schule hält es der Administrator bzw. die Lehrer so das zwar alles mitgeloggt wird, aber ausnahmslos nur eingesehen wird wenn der Verdacht einer Straftat besteht (hatten schonmal mehrere Scherzkekse die Droh-Emails verschickten) oder wenn jemand beim schummeln erwischt wurde. Ansonsten interessiert das eigentlich die Herrschaften recht wenig was wir so machen^^.

    mfg w0nk
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    FSK 18 : Jeder kriegt das Mädchen ...[/SIZE]
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  • Naja, der Schul- PC ist dafür da, dass man sich stundenlang mit MS Word und Excel langweilt und mehr nicht ;) Ok, auf einem Gymnasium ist das ganze vllt. etwas anspruchsvoller.....
    Ich denke eher, dass die Schule einen weitaus harmloseren Grund für das Programm hat, als die privaten Daten von Schülern auszuspionieren. Nämlich zur Abschreckung.

    Wahrscheinlich wissen die Lehrer nichteinmal, wie sie die Daten auswerten können. Außerdem ist das ja auch arbeitszeit. Und Lehrer haben doch eh kein Bock darauf sich mehr mit Computern zu beschäftigen, als sie müssen ^^

    Und wie schon geschrieben, mach deine privaten Sachen an deinem eigenen Rechner. Fällt zwar manchmal schwer, aber so ersparst du dir den ganzen Ärger ;)
  • Neutron schrieb:

    Meine Frage ist nun: Was haltet ihr davon? Gibt es nicht auch irgendwo noch einen Datenschutz?


    Halte ich persönlich gesagt für übertrieben. Da schießt die Schule eindeutig zu weit, wenn Sie alles aufzeichnet. Nicht mal an der Uni hatten wir damals solche Methoden, oder aber es gab sie und wir wußten nichts davon :(. Jedenfalls konnten die dort, wenn jemand Mist gebaut hat den Verantwortlichen auch so herausfinden.
    Wenn Du Glück hast, vielleicht äußert sich hobbyesel noch zum Thema, er kann das sicher mit am besten beurteilen ;).


    Stonedman schrieb:

    Damit will ich sagen, wenn ein Firmenchef der Meinung ist, er muß die Rechner überwachen, darf er dies genauso tun, wie die Schule... schließlich sind es die Rechner der Firma bzw. der Schule...


    Also dagegen gibt's doch schon Urteile, daß eine verdachtsunabhängige 24/7-Überwachung der Mitarbeiter nicht erlaubt ist. Stichproben ja. Unangekündigt, ebenfalls ja. Aber nicht 24/7. Oder hat sich da in den letzten Jahren wieder etwas geändert?


    Neutron schrieb:

    Und jetzt ist da so ein Programm drauf, was all unsere geschriebenen Dokumente speichert und die Lehrer / Schulleitung ohne Probleme auswerten läßt? Es geht ja auch darum, daß man sich auch mal per E-Mail ein Dokument oder Präsentation nach Hause schicken will. Es geht doch niemanden an, aus wie vielen Zeichen mein Paßwort besteht?! Oder seht ihr das anders?


    Na zoom mal mit Deiner "Kamera" etwas raus und sieh Dir das große Gesamtbild an :D. Ich sage nur Vorratsdatenspeicherung. Der Staat weis mehr über Dich, als Dir lieb ist.

    Das Problem ist, und das ist immer noch nicht entschieden, ob eine verdachtsunabhängige Speicherung auf Vorrat verfassungsgemäß ist. Ich vermute mal, daß das Bundesverfassungsgericht (leider) dahingehend urteilen wird, daß man speichern darf, aber erst die Auswertung der Daten als Eingriff in die Privatsphäre angesehen wird. Und wenn das geschieht, ich weiß nicht, für mich klänge das dann nach einen Paradigmenwechsel. Bisher war eine lückenlose Überwachung, z.B. in der Firma verboten. Mit so einem Urteil könnte man bei sowas natürlich wieder ansetzen fürchte ich.


    Linda
  • Neben den prima Ausführungen von linda,
    die ich bis zum letzten Absatz auch teile ;)
    - Ich vermute beim BVerfG eher eine Zustimmung in NUR sehr eng begrenzten Fällen ;)
    gebe ich hier noch mal meinen Extrasenf dazu.

    w0nk schrieb:

    Ich kann zwar deinen Standpunkt verstehen, da dies auch lange Zeit meiner war...

    Mmmh, ich teile nicht nur Neutron's Standpunkt,
    sondern würde ihn auch voll unterstützen bzw. notfalls auch verteidigen ;)
    Warum also Du jetzt nicht mehr, wOnk :ööm: ;)

    Es liegt ja auch in der Verantwortung der Schule,
    welches "Werkzeug" sie den Schülern für den Unterricht zur Verfügung stellt.
    Niemand würde sich ja wohl wirklich wundern,
    wenn z.B. im Physikunterricht Wasserpistolen für Versuche ausgegeben würden und dann,
    eher nicht im Sinn des Unterrichtziels ;),
    damit auch wild herum gespritzt würde, oder? :D
    Mmh, vllt. gibt's ja noch bessere Beispiele ;)

    Insofern frage ich mich,
    wie u.a. auch rosenrot, hier auch ernsthaft,
    warum
    kein vernünftigeres, zudem kostengünstigeres BS, wie z.B. Ubuntu oder andere an Linux angelehnte BS'es,
    mit klar definierten und eingeschränkten Userrechten bzw. auch entsprechend ausgewählter Software,
    die einen eventuellen Missbrauch weitgehend ausschließen könnten,
    bei Euch nicht verwendet werden?

    Eine rein zur Kontrolle von Leistungsabfragen installierte Software muss doch nebenbei auch nicht permanent überall (mit)laufen,
    sondern könnte genauso gut auch punkt- bzw. zeitgenau jederzeit zusätzlich aktiviert werden.

    Diese ganze Entwicklung, eben auch an heutigen Schulen, läuft mir all zu sehr in die Richtung einer langsamen Gewöhnung an verschiedenste Überwachungsprozeße,
    die eigentlich weder unseren gesetzlichen Datenschutzrichtlinien,
    noch unseren Grundrechten entsprechen.

    Also...
    Hinterfragt und kritisiert dies durchaus mal an Euren Schulen,
    macht vllt. sogar inhaltliche Projekte daraus,
    und versucht selbst - und evtl. zusammen mit den Lehrern - heraus zu finden,
    bis wohin so etwas auch in Eurem Sinn sinnvoll,
    und ab wo es eindeutig, auch gesellschaftlich, falsch ist ;)

    lg
    muesli

    PS. @ Neutron ---> Ein tolles und ganz wichtiges Thema aus dem Schulalltag :)
    Orwell lässt grüßen :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von muesli ()

  • w0nk schrieb:

    aber letztenendes habe ich eingesehen das Privates nunmal nichts in der Schule zu suchen hat ;).


    Tja gute Frage warum^^. Hatte ein paar ausgiebige Gespräche mit ein paar Lehrern bzw. Administrator und ich denke das ist immer so ein zweischneidiges Schwert.

    Auf der einen Seite ist es eben so wie ich finde, dass Privates eben nichts in der Schule zu suchen hat und man sich aufs Lernen konzentrieren sollte. Damit dies von der Schule gewährleistet werden kann setzt man eben auf solche tools.
    Wo die Grenzen sind ist zu diskutieren, ich denke aber man sollte auch klar abgrenzen zwischen nur mitloggen bzw. überwachen und wirklich kontrollieren und auswerten.
    Denn dabei wären wir wieder beim Sicherheitsaspekt.
    Wir hatten zb. wie oben beschrieben einmal den Fall, dass ein paar Scherzkekse von den Schulcomputern aus Droh-Emails verschickt hatten - samt der Logs konnten die ausgeforscht werden. Weiters kann auch nachverfolgt werden wenn zb. jemand das Passwort eines Kollegen weis und missbraucht und Dokumente und dergleichen löscht oder Mist baut.

    @muesli

    Zur Frage mit dem Betriebssystem. Das liegt rein an der verfügbaren Software. Professional Planner, Photoshop, Flash, Dreamweaver, WinLine, etc. sind bei uns im Unterricht fester bestandteil, wenn es die Programme für Linux geben würde, wären wir denke ich schon längst umgestiegen. Haben auch erst dieses Jahr die ersten Computer bekommen die mit Vista laufen - hatten vorher XP.

    Seit diesem Schuljahr betreue ich ja das Schulnetz mit - wie beschrieben und jetzt lerne ich so ein großes Netzwerk (~ 200 Computer) erst richtig kennen - und hassen :D. Ich kanns nur aus meiner Erfahrung erzählen - da muss in allen Räumen der Pc laufen - da kann man sich keine Ausfälle leisten.
    Wartung halten wir in etwa so, wir benutzen Norton Ghost - erstellen ein fix-fertiges Image samt Software und das wird übers Netzwerk an alle Pcs geschickt sollte etwas nicht laufen. So kann man innerhalb kurzer Zeit viele Computer funktionstüchtig machen oder updaten - ich weis nicht ob bzw. wie das bei Linux möglich wäre.

    mfg w0nk

    btw, finde das auch ein sehr gutes Thema :)
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  • Auch ich finde diese Art der Überwachung zumindest sehr stark übertrieben, wenn nicht gar unzulässig.

    Stonedman schrieb:

    Was ich mit meinem Rechner bzw die Schule mit IHREN Rechnern macht ist doch Angelegenheit der Schule...

    Falsch. Die Klassenräume gehören auch der Schule und dennoch bestimmt die Schule nicht selbst, was dort stattfindet. Sie haben sich an die Vorgaben des Schulamts und des Kultusministeriums zu halten und können Unterricht nicht nach eigenem Belieben stattfinden lassen oder auch nicht.

    Ebensowenig ist der Vergleich mit einem Firmen-PC angebraucht. Übrigens ist selbst dort eine Rundumdieuhr-Überwachung keineswegs die Regel, um es einmal übervorsichtig zu formulieren. Der Vergleich hinkt schon deswegen, weil der Schüler sich von genau spezifizierten Ausnahmen abgesehen frei und ungezwungen im Internet bewegen soll, um den praktischen Umgang damit zu üben und Informationen zusammenzutragen, welche er für die unterschiedlichsten Projekte benötigt.

    Jedenfalls halte ich es für außerst bedenklich, wenn nicht gar für unzulässig, wenn (z.B. EMail-)Passwörter ausgespäht werden. Zumal in den Schulen immer mehr Ein-Euro-Jobber in die Rolle von Schul-Admins gedrängt werden, deren Fluktuation im Gegensatz zu deren Erfahrung naturgemäß recht hoch ist. Der Personenkreis, der dann mithilfe gewisser Software letztendlich bequem Passwörter ausspähen kann wächst quasi ins Unermeßliche.

    Dem sollte man eindeutig einen Riegel vorschieben.

    Gruß Konradin
  • Ach die Schulechner sind so schlecht aufgebaut....bei uns war es ein leichtes Adminstatus zu bekommen und solche Clients abzuschalten, wobei die Schule bei uns alles über den server laufen lässt und sachen so trotzdem rausfinden kann nur dann man da auch wieder verschleiern wer man(n) ist ;)
  • Konradin schrieb:


    Falsch. Die Klassenräume gehören auch der Schule und dennoch bestimmt die Schule nicht selbst, was dort stattfindet. Sie haben sich an die Vorgaben des Schulamts und des Kultusministeriums zu halten und können Unterricht nicht nach eigenem Belieben stattfinden lassen oder auch nicht.



    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Die Schule hat verschiedene Vorgaben, wieviel Tische, Stühle und welchen Unterrichtsstoff, der Rest darüber hinaus, ist und bleibt aber Sache der Schule... ebenso wie die Rechnerüberwachung!!!
    Wobei dann hier wieder differenziert werden muss, da die installierte Software, wahrscheinlich schon aus Lizensgründen auch vorgegeben ist...


    Konradin schrieb:


    Ebensowenig ist der Vergleich mit einem Firmen-PC ?angebraucht?. Übrigens ist selbst dort eine Rundumdieuhr-Überwachung keineswegs die Regel, um es einmal übervorsichtig zu formulieren. Der Vergleich hinkt schon deswegen, weil der Schüler sich von genau spezifizierten Ausnahmen abgesehen frei und ungezwungen im Internet bewegen soll, um den praktischen Umgang damit zu üben und Informationen zusammenzutragen, welche er für die unterschiedlichsten Projekte benötigt.


    Warum sollte der Vergleich hinken, dass die Schüler sich nicht frei bewegen können hat auch keiner behauptet!!!

    Sollen Sie ja auch und können sie ja auch, das setze ich mal voraus wenns ums Lernen geht... hier war aber die Rede vom Datenschutz und der ist insofern nicht gegeben, weil die Schüler keine privaten Dinge am Schulrechner erledigen sollen...

    Dennoch kann die Schule hier eine Überwachung installieren, frei nach ihrem Ermäßen... weil so gesehen auch keine Rund-um-Uhr Überwachung zutrifft, sondern allenfalls nur 45 min pro verschiedene Klasse...

    also ist hier rechtlich, keine Basis, eine Datenschutzrichtlinie zu verlangen... man kann eher noch dagegen argumentieren, weil sich die Schule vor Straftaten etc. schützen muss und dafür verantwortlich ist, was übrigend auch wahrscheinlich vorgegeben wurde vom Kultusministerium...

    Und zum Schluss nochmal zu den Ausspähen der E-Mail Passwörter: Wer keine privaten Dinge am Schul-PC unternimmt, braucht auch keine Angst vorm ausspähen zu haben... ich möchte drauf wetten, dass vorher ein Wisch unterschrieben werden musste, wo dies schon explizit drin steht und verboten ist... somit wäre die Überwachung sogar legitimiert...

    Und um Linda und Rest noch mal die Sache mit dem Firmen-PCs ans Herz zu legen... auch hier ist eine Überwachung legitimiert wurden... siehe folgendes Zitat..
    Der Chef darf die Arbeit seiner Angestellten am PC sowie deren E-Mails überwachen ...Voraussetzung ist, dass eine private Nutzung strikt verboten ist!!!! (Wenn sie teilweise erlaubt wurde, darf NICHT überwacht werden!!) Das ist ein feiner Unterschied im Vertragswerk!
    ABER
    dazu muss er eine ganze Reihe von Hürden überwinden:
    1. Ein Datenschutzbeauftragter in der Firma oder von ausserhalb ist für die Einhaltung der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen verantwortlich und dafür einzusetzen.
    2. Jeder Mitarbeiter muss über die Überwachung und deren Umfang informiert werden, und muss eine Einverständniserklärung unterzeichnen. Nur unter diesen und noch weiteren Bedingungen wäre eine Überwachung legitim.


    um nochmal auf die Schule zurückzukommen...
    Was glaubst was das für ein Wisch ist, der entweder am Anfang des Schuljahres oder jeweils zur Unterrichtsstunde unterschrieben werden muss...

    Im Endeffekt, bin ich auch ein strikter Gegner von sämtlicher stattfindenter Überwachung... nur leider kann man alle Dinge irgendwie aushebeln und wie Muesli schon sagte, es ist eine beängstigende Entwicklung die da schon von Kleinauf stattfindet...
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  • Meine Meinung zu dem Thema ist dieser:

    Die Privatssphäre geht die Schule nicht an !
    Ausserdem hat der Threadersteller doch geschrieben, dass die Inet Seiten wie z.B. Spieleseiten eh schon ohne dieses ,,Abguckprogramm'' gesperrt sind...also ist dieses Überflüssig
    Die PC's sind in der Schule dafür da, Grundkenntnisse darüber zu lernen oder was halt im Unterricht durch genommen wird...
    Ich weiß nicht, wozu also die Schule wissen will was Schüler Fritz am PC macht...
    ich dachte immer Schule und Vorratsdatenspeicherung passen nicht zusammen...

    mfg
    Spanky

    EDIT: Ausserdem müsste die Schule dann auch in den Klassenräumen Videokameras bzw. Aufnahmen machen über den Unterricht (also die Schule will ich sehn, die in den Klassenräumen Kameras hat)
  • Ich kenne diese Geschichte nur aus der Berufsschule für IT'ler. Dort wurde INIS eingesetzt und man wurde zu Anfang darüber aufgeklärt, dass Bildschirme, Webseitenzugriffe etc. mitgeloggt werden.

    Das wir darüber aufgeklärt wurden mussten wir schriftlich festhalten.

    Damit ist die Schule rechtlich auf der sicheren Seite, denn eine Datenschutzrechtliche Verletzung der Privatsphäre und der informationellen Selbstbestimmung liegt nur dann vor, wenn der betroffene NICHT über die Überwachung informiert wurde.

    Ich finde es auch in Ordnung, wenn man bedekt was heut zu Tage an schulen getrieben wird und was für Leute mit was für Ideen da rumsitzen. Bei uns wurden damals 2 Neo-Nazis von der Schule verwiesen, wegen verbreitung rechtsextremen Gedankengutes via Email von der Schule aus.
  • Hi,

    unser Admin hat gar keine Probleme. Man kann mehr oder weniger alle Seiten besuchen. (Ob man Pornoseiten auch besuchen kann, weiss ich nicht :D)! Aber man kann z.B. auf meebo.com gehen und sich dort bei MSN / ICQ einloggen.
    Als jedoch letztens jemand etwas installiert hat, fragt mich nicht was, kam der Admin rein, und meinte, wer installiert hier dies das? Also irgendwie wird der Admin das schon überwachen.

    Bei uns ist es wohl so ziemlich das Gegenteil als bei dir :P
  • Linda schrieb:

    Wenn Du Glück hast, vielleicht äußert sich hobbyesel noch zum Thema, er kann das sicher mit am besten beurteilen .


    Vielen Dank für die Blumen. Leider muss ich sie zurückgeben ...

    So viel Ahnung hab ich leider auch nicht ...

    - - -

    Das den PC in der Schule betrifft:

    Naja ... zunächst mal ist Schulrecht Länderrecht. Man müsste wissen, in welchem Bundesland der Spaß spielt.

    Jedes Bundesland hat auch ein Landesdatenschutzgesetz, was das Verhältnis von Daten und Bürgern zu Behörden regelt.

    -> aber in fast allen Landesdatenschutzgesetzen steht das gleiche wie im Bundesdatenschutzgesetz

    Eine Schule ist auf jeden Fall eine Behörde ... auch wenn es sich komisch anfühlt ^^

    Deswegen würde ich spontan mutmaßen, dass das Landesdatenschutzgesetz auch greift. Aber die einzelnen Bestimmungen kenn ich nun nicht.

    Wenn man dazu überlegt, dass -vergleichbar im Arbeitsrecht unter zwei privaten Bürgern (Chef und Lohnesel) eine Überwachung nur unter ganz engen Grenzen möglich ist - nämlich z.B., wenn eine private Nutzung völlig ausgeschlossen wurde ... und ein konkreter Verdacht besteht ... könnte dies dem Datenschutz entgegen stehen ...

    Ich kann es aus dem Stand auch nicht sagen ... aber nach meinem Gefühl überwiegt hier nicht das Interesse des Bürgers an seiner Privatssphäre - weil er ja weiß, dass eben diese an der Schule nicht zwingend in Form von Daten bei vorgelagertem explizitem "Hinweis/Verbot" gewährleistet werden muss ... quasi analog zum Arbeitsrecht ...

    Aber das kann man mit guten Argumenten bestimmt auch anders sehen!

    - - -

    Darüber hinaus halte ich es von der Schule auch für total übertrieben ... totaler Quark ...

    Und völlig klar ... nur weil nach meiner vorsichtigen oberflächlichen Einschätzung der Bürger/Schüler keinen Anspruch auf privaten Datenschutz im Unterricht hat - heißt das natürlich nicht, dass dies für sämtliche Daten/Überwachung gilt.

    -> ich meine wirklich nur die getippten Worte am Rechner während des Unterrichts!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hobbyesel ()

  • Stonedman schrieb:

    Und um Linda und Rest noch mal die Sache mit dem Firmen-PCs ans Herz zu legen... auch hier ist eine Überwachung legitimiert wurden... siehe folgendes Zitat..


    Stimmt, jetzt wo Du es sagst. Wenn es heimlich und gegen das Wissen der Angestellten über einen längeren Zeitraum geschieht, dann ist es auf jeden Fall rechtswidrig. Irgendwie hatte ich die Heimlichkeit wohl stillschweigend vorausgesetzt :D

    Mal kurz Offtopic: Gibt's eigentlich Firmen, die einem sagen: "Hier, unterschreib. Dein gesamter Arbeits-PC ist voller Spionageprogramme, wehe Du machst Unfug." Könnte jetzt aus dem Stehgreif keine benennen.


    @hobbyesel: Es ist immer wieder erfrischend etwas von Dir zu lesen. Daß Schulen Behörden sind, das hört sich in der Tat komisch an. Wußte ich bis dato auch noch nicht. Man lernt nie aus ;)


    Linda
  • linda schrieb:

    Stimmt, jetzt wo Du es sagst. Wenn es heimlich und gegen das Wissen der Angestellten über einen längeren Zeitraum geschieht, dann ist es auf jeden Fall rechtswidrig. Irgendwie hatte ich die Heimlichkeit wohl stillschweigend vorausgesetzt :D

    Linda


    Hatte ich ja auch schon geschrieben.
    Und im Falle einer Behörde wie der Schule greift das Landesdatenschutzgesetz.
    Zusätzlich ist die Schule verpflichtet nicht nur die Verbreitung von Missetaten der Schüler zu verhindern, sondern auch zu verhindern, dass sie "Schaden" nehmen.

    Im Kontext bedeutete das bei uns, dass den Schülern zwar das Chatten erlaubt war (Pause!) aber dass zum Schutz überwacht und mitgelesen wurde!

    auch dafür mussten schüler/eltern vorher gegenzeichnen
  • manchmal bzw es soll ja vorkommen das selbst die betreuenden Lehrer mit der Software nicht ganz firm sind. Bei uns ist es schonmal vorgekommen das unser Lehrer das Passwort für den PC raum nicht mehr wusste und dann ein schüler alles freigeschalten hat. Manche dieser Systeme sind auch sehr einfach zu umgehen. Bei uns musste man nur ne bestimmt DLL löschen dann wars wider ein ganz normaler PC ohne kontrolle.
  • PRO FILER schrieb:

    Bei uns musste man nur ne bestimmt DLL löschen dann wars wider ein ganz normaler PC ohne kontrolle.




    Damit hast du dann ganz einfach mal deftig die Benutzerordnung verletzt, da bin ich mir sicher. Für solche Aktionen ist die Schule in der Lage den Schüler zu suspendieren.

    Das gilt ebenso für Spielchen wie Remote-Herunterfahren von PC's oder das durchsuchen von Lehrerverzeichnissen.

    Jungs, mal Spass bei Seite. Grad in der Berufsschule rate ich JEDEM die Finger von den Kisten zu lassen und wirklich nur das zu machen was erlaubt ist. Sonst droht euch ein Ausschluss und ihr habt somit KEINEN ABSCHLUSS.

    Zusätzlich drohen bei entsprechenden Manipulationen auch Strafanzeigen.
    Das sollte JEDEM bewusst sein.
  • Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten, habe mir sie alle durchgelesen und stelle fest, dass in unserer Schule das Thema doch mal mit Lehrern und Schulleitung diskutiert werden muss.

    Erstmal zu folgendem Beitrag, den ich nicht so stehen lassen möchte:

    Xbelt schrieb:

    es ist ein kostenloser Service der Schule, den sie nicht anbieten muss.
    Also finde ich darf sie auch machen was sie will, denn es zwingt dich niemand die pc's zu verwenden


    Sie muss ihn nciht anbieten, gut - mag sein - wird jedoch von der Behörde Hamburgs gewünscht. "Mich zwingt niemand die PCs zu verwenden" - Wenn wir Unterricht im Computerraum haben, dann findet der Unterricht eben dort statt - ich kann mich ja schlecht weigern. Die Computer spielen mit die größte Rolle in unsrer Gesellschaft und in der späteren Arbeitswelt - dass man Schüler, die vielleicht keinen PC zu Hause haben, eben in der Schule auf dieses Medium vorbereitet, finde ich echt gut.

    Und jetzt nochmal allgemein:

    Das Problem liegt ja auch gar nicht darin, dass Präsentationen über den Ersten Weltkrieg gespeichert, bzw. mitgeloggt werden. Es geht vielmehr darum, dass es einfach eine Aktion der Administratoren (Lehrer, insgesamt 2) sind, die ich nicht nachvollziehen kann. Wir können auf unseren PCs in der Schule kein MSN ICQ, etc benutzen, keine Spieleseiten besuchen, selbst Google Bilder ist in einigen Suchergebnissen eingeschränkt. Und jetzt ein solches Programm, was den Bildschirm quasi ständig filmt? Ich weiß nicht wofür!

    Zum anderen muss gesagt werden, dass wir vor ca. 2 Jahren einen neuen Schulserver bekommen haben. Seitdem wurden Seitenzugriffe stark eingeschränkt, was ich auch absolut unerstütze. Im Computerraum soll man Arbeiten und Lernen - und nicht Spielen. Dieses Programm ist auch erst seit geraumer Zeit drauf. Völlig unscheinbar, wir wurden nicht über dieses Programm informiert! Es lässt sich nicht öffnen oder nicht erkennen, was es für ein Programm ist, bis man es dann bei Google eingibt.

    In finde es einfach nur Schwach, dass man kein Vertrauen in die Schüler hat. Bei uns gibt es keine Vorfälle von Extremismus, Gewalt-Emails oder Ähnlichem. Ab und zu spielte man auch mal Spiele, geht nun nicht mehr - völlig in Ordnung.

    Aber das nun Passwörter von allen möglichen Seiten (sei es schuelerlexikon, Duden, E-Mail..etc) ausgespäht werden, geht meiner Meinung nach zu weit.

    Es wird Zeit, dass über dieses Thema gesprochen wird. Wir haben im Unterricht Zeit, die uns für solche Themen eingeräumt wird. Ich werde das Schulsprecherteam mal ansprechen und in der Klasse eine Diskussion eröffnen. Vielleicht lässt sich ja dann ein Weg finden, mit dem beide Seiten leben können.

    Grüße

    Neutron
  • Neutron schrieb:

    ...wir wurden nicht über dieses Programm informiert!

    Genau das ist ein sehr wichtiger Punkt,
    der Dir/Euch auch einen massiven Ansatzpunkt für eine Diskussion bzw. einen Einspruch bietet !

    Stimme mit Dir auch über andere von Dir genannte Punkte überein :),
    und möchte Dir aber auch noch zusätzlich folgendes Argument mit geben :D

    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
    Lenin

    Nicht immer ist es ja didaktisch und vor allem pädagogisch richtig,
    sich dies bzgl. nach Lenin zu richten :D
    Von (verfassungs)rechtlichen Verstössen hier mal ganz abgesehen ;)

    lg
    muesli

    PS.
    Vorschlag

    Sprich die beiden Admins/Lehrer direkt auf Deine Bedenken an,
    argumentiere dabei sachlich und konstruktiv,
    und verweise auf Diskussions- bzw. Klärungsbedarf
    Und erst bei unbegründeten, strikten Weigerungen bzgl. einer Rücknahme etc.
    mache dann Widerstand evtl. mit anderen Schülern mobil :)

    Edit bzgl. linda
    ;)
    Ist vmtl. erstmal sogar der bessere Vorschlag,
    die SMV ((Schülermitverwaltung) Nennt man das noch so? ;) ) einzuschalten

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von muesli ()

  • Neutron schrieb:

    Aber das nun Paßwörter von allen möglichen Seiten (sei es schuelerlexikon, Duden, E-Mail..etc) ausgespäht werden, geht meiner Meinung nach zu weit.


    Ich dachte der Admin filmt nur den Bildschirm ab? Wenn Du Dein Paßwort eingibst, sieht der nur xxxxx und er weiß, wieviel Zeichen Dein Paßwort hat.

    Eine Alternative zu mueslis Vorgehensweise wäre es, wenn Du die Schülersprecher, Schülermitverwaltung oder wie immer die auch bei euch heißen darauf ansprichst. Die könnten das auch der Schule gegenüber kommunizieren, dafür sind sie gewählt worden. Da Du hier aber vermutlich mehr Ahnung von der Sache hast, wäre es geschickt, wenn Du bei der Sitzung mit dabei bist.


    Offtopic:

    RinTinTigger schrieb:

    Damit hast du dann ganz einfach mal deftig die Benutzerordnung verletzt, da bin ich mir sicher. Für solche Aktionen ist die Schule in der Lage den Schüler zu suspendieren.


    Holla! Da hat sich ja ganz schön viel geändert, seit wir damals die ersten "Gehversuche" im Computerraum unserer Schule machten :D. Wobei man sagen muß, wir waren vielleicht 3x im Jahr dort, wenn's hoch kam. In einem Jahr hatten wir Einführung in die Basic-Programmierung, da waren wir über 3 Wochen regelmäßig im Computerraum.
    Bei uns war seinerzeit Windows 3,1 oder 95 drauf, der Server war damals der Lehrerrechner im Computerraum und die 15 Schüler-PCs teilten sich eine ISDN-Leitung. Da kam Freude auf. :D

    Einige Computercracks, die eh schon programmieren konnten, haben sich von daheim irgendwelche 3D-Shooter auf Diskette mitgebracht, kopiert und teils sogar während des Unterrichts gespielt und keinen hat's gestört. Jugendgefährdende Spiele? Soetwas sah man damals ganz locker, der Lehrer hat angeblich sogar des öfteren mit den Computercracks selbst nach Unterrichtsschluß gezockt.
    Und dann gab's da noch die 08/15 Scherze wie die Rechner umzukonfigurieren. Bildschirmauflösung ändern, Monitor mit 60Hz versorgen, usw. Hatte damals auch keinen großartig gestört. Die Schüler haben die Lehrer geneckt, und die Lehrer haben zurückgeneckt. Größere Zwischenfälle gab's bei uns eigentlich nie. Naja, das waren noch Zeiten :D. Geht heute alles nicht mehr. Bei uns waren damals aber auch keine wichtigen Daten auf den PCs und jeder wußte wie weit er gehen durfte, was noch Spaß und was Ernst war.

    So, nun bin ich leicht abgeschwiffen :D. Sorry.


    Linda