Todesstrafe - pro & contra

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  • Todesstrafe - pro & contra

    Aus dem Vorspann zu diesem Forum: "... , es gibt auch noch andere Dinge über die es zu reden lohnt. Sei es Dinge die in der Welt passieren. Hier passt es hinein."

    Zum Beispiel das Thema "Todesstrafe". Nachdem es in anderen Bereichen bereits heftig diskutiert wird (im "Politikforum" können Forumsanfänger nicht mitdiskutieren) stelle ich hier die Frage:

    Todesstrafe ja oder nein; bei welchen Verbrechen (bitte begründen)?

    Nebensächlich: Am 15 März 1952 wurde mein jüngerer Bruder von dem bayerischen Metzgerlehrling Walter Dippl geschlachtet (und portioniert). Die Polizei mühte sich nicht besonders ab (war ja nur ein Ausländerbengel; meinem Vater und mir (!) – damals 8jährig – wurden allerdings zwecks Identifikation die Fleischbrocken präsentiert). Als Dippl mit Alois Hollerauer einen Eingeborenen auf gleiche Weise tötete, wurde er kurz darauf verhaftet und verurteilt.


    Falls ich mit dieser Themeneröffnung gegen Regeln des Forums verstoße: Bitte schließen!
  • Ja kann man gut drüber Reden.

    Todesstraffe ja wenn:
    - Beweislage mehrmals geprüft und von unabhängigen Richter auch akzeptiert
    - z.B bei Massen mördern, Raubüberfällen mit Toten,

    Todesstrafe nein wenn:
    - Beweislage nicht eindeutig, somit ein Unschuldiger verurteilt wird
    - Warum jemanden mit seinen eigenen Waffen schlagen

    Man könnte soeine Diskusion auch mit Pro und Kontra fortführen
    Gibt die Todesstrafe den Hinterbliebenen dann ein Gutes gefühl sind Sie dann dadrüber froh das man den Verurteilten genau so Bestraft hat und Ihm das Leben genommen?

    Und hat die Todesstrafe in den USA etwas an den Verbrechen geändert? Nein die passieren trotzdem und ist nicht abschreckend wie es angenommen wurde.
    LG Melvin

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Melvin () aus folgendem Grund: Was geändert

  • Beim Thema Todesstrafe bin ich etwas Zwiegespalten, einerseits gibt es durchaus Verbrechen bei denen ich es befürworten würde:
    Todesstrafe ja wenn:
    -Beweislage mehrmals geprüft und von unabhängigen Richter auch akzeptiert
    -z.B bei Massen Mördern
    Todesstrafe nein wenn:
    -Beweislage nicht eindeutig, somit vll. ein Unschuldiger
    Andererseits war es auch schon oft so das erst viele Jahre später sich rausgestellt hat das jemand Unschuldig war, also denke ich es ist ziemlich schwierig und wer will damit Leben also ich möchte weder darüber Entscheiden müssen noch ein Todesurteil fällen, denn:
    Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben
    wenn die Person psychische Probleme hat...vllt. könnte er/sie geheilt werden

    Aber wie gesagt es gibt durchaus Verbrechen da bin ich Definitiv dafür.
    Nicht nur bei Massen Mördern sondern vor allem bei Vergewaltiger Kindermörder

    Anderer seits ist es gegen die Menschenrechte und eine Abschreckung wird überhaupt nicht erzielt!
  • Ich bin FÜR die Todesstrafe, wenn auch nur bedingt.
    +Menschen die anderen Menschen ihr Leben nehmen, haben kein Recht darauf.
    +Menschen die das Leben eines anderen zerstört haben, haben meiner Meinung nach auch kein Recht darauf.
    +Auch unter 18-jährige sollten zur Rechenschaft gezogen werden.
    Nun die Bedingungen :
    -> derjenige muss schuldig sein.
    -> selbst wenn er Reue zeigt, dass hätte er sich vorher überlegen müssen
    -> es darf KEINE notwehr gewesen sein
  • Hallo Liebe Gemeinde :)

    Es hat keiner das Recht einen Meschen zu töten !!!!!
    leider wird dieses ja nicht gemacht ! weil auf dieser Welt ein Menschenleben nur noch
    in € oder Dollar umgerechnet wird :(

    Jeder Mensch hat das Recht Menschenwürdig behandelt zu werden !!
    Deshalb würde Ich auch einen Serienmörder , der es selber auch zugegeben hat .
    Nicht auf den elektrischen Stuhl setzten !!. Sondern Lebenslang ... und das heißt auch Lebenslang !!!! also dann bis zum Tot , unter menschenwürdigen Bedingungen einzusperren . Das kostet natürlich auch wieder Geld , würden da welche behaupten :)
    Ich Glaube auch , dass der Mensch wie er im Moment existiert noch lernen muß !!! und das solche Fragen über Leben und Tot
    noch nicht zuende gedacht sind . Weil ich auch an höhere , andere Dimensionen Glaube , und dort wird auf einer anderen Art oder Weise Gerechtigkeit geführt . Sozusagen ........... Gott hat nur das Recht zu urteilen !



    Gruß

    Heinz

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heinz ()

  • Klar das mit der beweislage ist schon nicht immer ganz so einfach
    wie gesagt wurde schon einige unschuldige hingerichtet.
    aber zb bei vergewaltigugn von kinder usw wo es durch genprobe
    nahezu 100% sicher ist das er es war dann kann man über todesstrafe nachdenken
    lg tommy
  • Ich finde es meines Erachtens nach krank, sich darüber überhaupt den Kopf zuzerbrechen!!!

    Jeder Mensch hat ein Recht auf LEBEN, auch wenn er solch derart grausame Verbrechen begangen hat...

    In meinen Augen sind "Menschen" die für die Todestrafe sind, nicht viel mehr wert, als die Verbrecher selber.
    Im Endeffekt würde man mit der Todesstrafe genauso handeln und im übertragenen Sinne auch ein Verbechen begehen...

    Oder ist es da etwa kein Verbrechen, nur weil es durch ein Gesetz geschützt ist??

    Eine Begründung, brauche ich hier nicht anzuführen, weil die zuvor genannten Sätze Begründung genug sind...

    Gruß Stoni
    :eek:
    [COLOR="Navy"]Früher war ich shizophren, heute gehts uns Beiden gut![/color]
    [Uploads] [COLOR="Blue"][Profil][/color] [COLOR="Lime"][Blacklist][/color]
  • Stonedman schrieb:


    Jeder Mensch hat ein Recht auf LEBEN, auch wenn er solch derart grausame Verbrechen begangen hat...


    Erzähl das mal den Eltern mißbrauchter und ermordeter Kinder. Wie erst jüngst wieder in den Medien zu sehen die kleine Kardelen aus Paderborn.


    Stonedman schrieb:


    Oder ist es da etwa kein Verbrechen, nur weil es durch ein Gesetz geschützt ist??


    Korrekt....wenn es um diese kranken Bestien geht die sich an Kindern vergehen würde ich es als absolut legitim ansehen wenn der Staat diese hinrichtet.

    Sowas hat keinerlei Rechte.

    Mag sein das meine Haltung in dieser Sache krass ist....aber so sehe ich das.

    Wie man sieht schreckt zwar auch die Todesstrafe mögliche Täter nicht ab, aber die die es gemacht haben bekomme keine Chance mehr das wieder zu tun. Wie oft sind solche Viecher schon rückfällig geworden?? Viel zu oft.

    Heiko
  • Die Ahndung der eingangs erwähnten Verbrechen:

    Walter Dippl, jugendlicher Mörder von zwei Kindern, bekam 10 Jahre Jugendgefängnis (Höchststrafe) und anschließend lebenslängliche Sicherheitsverwahrung. Nachdem er etwa zwei Jahre lang als "Freigänger" das Leben außerhalb der Gefängnismauern kennen lernen durfte, wurde er – so die Angabe eines meiner Schüler (Beamter der Staatsanwaltschaft) – um 1995 als alter Mann aus der JVA entlassen.

  • Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben

    Ja, genau DAS ist der springende Punkt.
    Wird durch einen Anderen Menschen aber dieses Recht eingeschränkt bzw. sogar verwehrt hat dieser "einschränkende" Mensch das Anrecht auf ein solches Leben verwirkt.

    Es geht schliesslich um Prävention und um die Möglichkeit ALLEN Menschen ein gerechtes Leben zu ermöglichen.
    Und bei extremen Ausmaßen wie Vergewaltigung, Massenmord u.Ä. sind, zum Schutze der Allgemeinheit, Todesstrafen ein Mittel zum Zweck.

    Menschen für immer wegzusperren ist noch ein grösserer Humfug, denn er lebt dann auf Kosten der Allgemeinheit weiter, also wird er durch das System welches er versuchte stark zu beeinträchtigen, seien es nun Einzelne Personen, oder eine Gesellschaftsgruppe, am Leben gehalten und versorgt. :ööm:

    Betrachtet man die Tötung eines solchen Idividuums als Verbrechen an sich, muss man auch die Wegsperrung dieses als starke Einschränkung seines Lebens betrachten und man wird wiederrum zum "Verbrecher".
    In Relation betrachtet ist der Schaden des Wegsperrens also größer, als der des Ausschaltens.


    "An eye for an eye will make the whole world blind."


    "Maybe if we all become blind, we learn to see what is important for us"
    Rush Kennedy
    Bevorzugte: puck8, Big Dunker, t0b1, CrYstaLX, Kriss Kross, Tiger22, Abu N.
  • Eine grausame Geschichte, was in deiner Familie geschah.................es tut mir Leid.

    Schon das Begriff ' Strafe ' ist falsch. Das beinhaltet dass über einen Rache ausgeübt wird. Stattdessen sollte Opferschutz im Vordergrund stehen.
    Das heißt, zukünftige potentielle Opfer sollten von Verbrechen geschützt werden.

    Jemand , der für die Gemeinschaft so gefährlich ist, muss davon entfernt werden.
    Und für immer, damit die unschuldige Menschen im Sicherheit leben können.
    Aber!;
    weil das menschliches Leben unantastbar ist, bleibt nur lebenslange ( nicht 20-25 Jahre ! ) Entfernen von dem bisherigen Umfeld, und zwar so, dass ähnliches verbrechen nicht ausgeübt werden kann. Also im Deutsch : Knast auf einer Insel, für immer.

    Gruß, Luisy

    PS : Maze & muesli : Mir ist jetzt klar geworden, was ist der Unterschied zwischen Britney Spears und Mahatma Gandhi.


    PPS: @ Maze : ;) schon, aber ich war etwas zu langsam .
    Klar, Kennedy hat Recht gehabt, doch meiner Meinung nach das auch wichtig ;

    "Wie kann ein Staat, der die gesamte Gesellschaft repräsentiert und die Aufgabe hat, die Gesellschaft zu schützen, sich selbst auf die gleiche Stufe stellen wie ein Mörder?"

    Kofi Annan,
    Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) am 20.12.2000 in New York anläßlich der Überreichung einer weltweiten Petition gegen die Todesstrafe mit 3,2 Millionen Unterschriften
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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Luisy ()

  • Wenn lebenslänglich Gefängnis wenigstens lebenslänglich wäre, wäre das mMn eine Alternative - wenn die Bedingungen im Knast noch ein härter wären sogar eine "faire" den Opfern gegenüber (Jeder will Vergeltung)
    Und: Ich glaube, dass jeder der gegen die Todesstrafe ist, seine Meinung nochmal überdenken würde, wenn o.g. mit seinen Kindern geschehen würde.

    Und: Kein Mensch hat das Recht über das Sterben eines anderen Menschen zu entscheiden - aber das macht die Dinge nicht einfacher ;)
  • Todesstrafe? NEIN, niemals! Wenn, dann nur auf Wunsch des Täters.

    Ich habe da letztens einen Film gesehen, bei dem Menschen unschuldig zu 25 Jahren Haft verurteil wurden. Stellt euch nun mal vor ihr wisst, dass ihr nichts getan habt, aber absolut nichts machen könnt um euch da raus zu helfen.
    Eine Gefängnishaft bis zum Tod wäre wesentlich sinnvoller. Ich selbst würde JEDEM den Tod wünschen, der aus reiner Lust jemanden vergewaltigt und anschliessend ermordet. Aber da würde ich ihn lieber selbst "verprügeln", als zu hoffen, dass er keinen Freispruch kriegt.
    Oft ist es doch ein eigener Hass, den Richter nicht haben und neutral entscheiden müssen oder sogar sollten.
    Dass Du nun selbst Angehöriger eines Opfers bist, tut mir leid. Das auch noch auf eine solche Weise mit zu bekommen, könnte ich wohl nicht verkraften. Aber dennoch bin ich gegen diese "mittelalterlichen" Urteile
  • CommiXV schrieb:

    Wenn lebenslänglich Gefängnis wenigstens lebenslänglich wäre, wäre das mMn eine Alternative ...
    Eine Alternative zu was?

    CommiXV schrieb:

    ... - wenn die Bedingungen im Knast noch ein härter wären sogar eine "faire" den Opfern gegenüber (Jeder will Vergeltung) ...
    Ein Glück offenbar für jede zivile Gesellschaft, das nicht jeder „Jeder“ ist.

    CommiXV schrieb:

    Und: Ich glaube, dass jeder der gegen die Todesstrafe ist, seine Meinung nochmal überdenken würde, wenn o.g. mit seinen Kindern geschehen würde.
    Es fällt mir ein bisschen schwer, das zu schreiben, trotzdem: Mein Vater hat viele Menschen sterben gesehen, er hat als einziger unserer Sippe (Großfamilie?) die deutschen KulturZentren überlebt, er war – obwohl sein Kind auf widerwärtige Art getötet wurde, gegen Todesstrafe. Allerdings war er, wie auch ich, Atheist. Nebenbei: Den Christen wird doch das Töten – ich glaube, es ist der § 5 in deren Satzung - verboten (merkwürdig, wie viele Menschen in Ländern, in denen religiöse Fundamentalisten regieren [z. B. USA, Saudi Arabien, Iran], „legal“ ermordet werden).
    Man kann also durchaus Opfer im Sinne von Hinterbliebener sein, ohne sich in Rachephantasien zu ergehen.
    Wärst Du derjenige, der dem legal zu ermordenden die Garotte (katholisches Spanien) langsam zudreht, ihn auf dem elektrischen Stuhl röstet (christliche USA) oder mit Steinwürfen tötet (islamistisches Saudi Arabien)? Würdest Du dies ebenso – wie der kranke Mörder – geniessen?

    CommiXV schrieb:

    Und: Kein Mensch hat das Recht über das Sterben eines anderen Menschen zu entscheiden - aber das macht die Dinge nicht einfacher ;)
    Hohe Erfolgsquote einer gut ausgebildeten (und bezahlten) Polizei sind die beste Prävention. Strafen können nicht abschrecken, weil jeder Täter davon überzeugt ist, derjenige zu sein, der nie angeklagt wird. Wer krank ist, gehört weggesperrt. Letzten Endes haben diese Kranken immer noch die Möglichkeit, ihren Neigungen beim Militär (evtl.) ungestraft nachzugehen.
  • HeikoAP schrieb:

    Erzähl das mal den Eltern mißbrauchter und ermordeter Kinder.
    Heiko

    persönlichen Gefühlen darf keine Beachtung geschenkt werden..

    Ich bin absolut gegen die Todesstrafe. Worin liegt der Vorteil der Todesstrafe gegenüber einer wirklich lebenslangen (d. h. nicht zeitlich begrenzten) und ausbruchssicheren Sicherheitsverwahrung?

    Viele Amerikaner benutzen, auch wenn man's hier in Deutschland kaum glauben will, den Kostenpunkt als Argument. 'wir können die doch nicht ihr ganzes Leben lang durchfüttern.' - ein Blick auf die Fakten wurde hier nicht geworfen, denn in Staaten mit der Todesstrafe wird sehr viel mehr Geld für Menschen, die dem mord schuldig gesprochen wurde, ausgegeben.
  • Wie ich bereits sagte bin ich zwiespältig, schon deshalb weil bei unserem Rechtssystem ich nicht erkennen kann, das sie wirklich Bestraft werden.
    Oftmals kommen Vergewaltiger, Kindermörder und schänder kommen meist nach einigen Jahren raus, wenn man sie überhaupt erwischt und machen munter weiter, Tatsache ist doch das nur ein schwindend geringer Teil nicht wieder Rückfällig wird.Opfer wenn sie Überleben und die Hinterbliebenen kommen meistens nur schwer wenn überhaupt darüber hinweg
  • Pro:
    - es wird sichergestellt, daß dieser Mensch nie wieder ein Verbrechen begehen kann => die Gesellschaft wird effektiv geschützt

    Contra:
    - wer hat das moralische Recht, jemand anderen zu töten?
    - es gibt Justizirrtümer
    - es macht das Verbrechen nicht ungeschehen und dient (v.a. in den USA) nur voyeuristischer Rachebefriedigung

    Gruß
    Tobi
  • Hallo Leute,
    ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich auch zu diesem Thema zu äußern.
    Ich bin defintiv für die Todesstrafe!
    Es gibt meiner Ansicht nach eine Grenze, wo ein Mensch als Mensch zu bezeichnen ist und wo er zur Kreatur wird, vor der die restliche Welt zu schützen ist. Eine Grenze, ab der das Recht, zu leben, nicht mehr gewährt werden darf. Es gibt den Opfern sicher in den meisten Fällen keinen Trost, wenn der Täter tot ist, auf jeden Fall aber die Gewißheit, daß von ihm nie wieder eine Gefahr ausgehen wird.
    Ich bin für lebenslange Haft im Sinne des Wortes, aber nicht für Mörder. Wer einen Menschen vorsätzlich tötet, hat selbst sein Recht
    auf Leben verspielt.
    Das Argument, daß die Todesstrafe abschreckt, halte ich, wie in anderen Post´s schon dargelegt, ebenfalls für falsch. Aber sie schützt Dich, mich, Deine Frau und Deine Kinder vor Bestien.
    Ich vertrete nicht die Meinung von joungster, daß Soldaten Kranke und Mörder sind, als Ausländerkind sollte er froh sein, daß es z.B. amerikanische und sowjetische Soldaten gab, sonst würde er wahrscheinlich nicht geboren sein, weil Adolf seine Vorfahren im KZ umgebracht hätte.
    Gruß und schönen Abend noch!
    freemanIII
  • freemanIII schrieb:

    ... Das Argument, daß die Todesstrafe abschreckt, halte ich, wie in anderen Post´s schon dargelegt, ebenfalls für falsch. Aber sie schützt Dich, mich, Deine Frau und Deine Kinder vor Bestien.
    Nun ist es jedem – auch einem Analphabeten – klar, warum es in den USA so wenig Gewalt(verbrechen) gibt!
    - Vielleicht erklärt es trotzdem nicht so ganz, warum der Anteil der Farbigen und der weißen Unterpriviligierten nicht nur in der Gewaltkriminalität, sondern auch in der Hinrichtungsquote überproportional hoch ist. Könnte dies ein gesellschaftliches Problem sein? -

    freemanIII schrieb:

    ... Ich vertrete nicht die Meinung von joungster, daß Soldaten Kranke und Mörder sind, als Ausländerkind sollte er froh sein, daß es z.B. amerikanische und sowjetische Soldaten gab, sonst würde er wahrscheinlich nicht geboren sein, weil Adolf seine Vorfahren im KZ umgebracht hätte. ...
    Du solltest versuchen, Texte zu lesen und zu verstehen, bevor Du Meinungen unterstellst, die so nicht geäußert wurden (gegebenenfalls von einem „Ausländerkind“ vorlesen und erklären lassen)!

    Ganz nebenbei: Ich war Soldat, ich war im Krieg (nein, nicht auf der Seite der Völkergemeinheit). Und trotzdem würde ich mich nicht in jedem Fall mit einem Kranken und Mörder vergleichen, auch wenn ich einige Soldaten (zumeist der Gegenseite) als solche er- und überlebt habe.
  • Stonedman schrieb:

    Jeder Mensch hat ein Recht auf LEBEN, auch wenn er solch derart grausame Verbrechen begangen hat...

    In meinen Augen sind "Menschen" die für die Todestrafe sind, nicht viel mehr wert, als die Verbrecher selber.


    Interessante Argumentationstechnik. Du bist gegen die Todesstrafe, weil Du ja sagst, daß alle Mensche gleich viel Wert seien, denn ein jeder habe das Recht auf Leben, was auch korrekt ist. Gleichzeitig verwendest Du dasselbe Stilmittel, welches Du bei den Todesstrafenbefürwortern noch so angeprangert hast, und beschimpfst die Befürworter der Todesstrafe, die genauso wie Du ein Recht auf freie Meinung haben, als Menschen "2. Klasse" :confused:. Interessant.


    Linda