Rheumatische Erkrankungen

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  • Rheumatische Erkrankungen

    Hallöchen,

    wer kennt sich mit rheumatischen Erkrankungen (Gelenk- und/oder Knochenrheuma) ein wenig aus. Welche Ernährung ist bei rheumatischen Erkrankungen gesund und sinnvoll und welche Medikamentation verspricht den größten Erfolg?

    Fragen über Fragen. Vielleicht hat der eine oder andere eine Antwort

    LG Mara27
  • Hallo Mara :)
    Ich mache gerade eine Ausbildung zur PTA, und da haben wir vor kurzem Rheuma durchgenommen.
    Speziell ernähren brauch man sich nicht, denke ich, und bei den Medikamenten kommt es auch drauf an, ob man evtl. andere Krankheiten, wie Bluthochdruck oder so hat.
    Bei Rheuma ist es eigentlich immer gut, wenn man sowas nimmt, wie Diclofenac oder Ibuprofen, damit die Entzündung und die Schmerzen erstmal für kurze Zeit weg sind.
    Ich bin leider kein Arzt, deswegen kann ich nicht so viel dazu sagen :D
    Am besten ist es, man informiert sich in der Apotheke, die können immer gut beraten :)
    Liebe Grüsse :)
  • Hallo Mara,
    ein kleiner Tipp in Sachen Ernährung bei Rheuma, es ist sehr sinnvoll, vegetarische Sachen sowie Fisch und Geflügel zu essen, wird in den Rheumakliniken meist auch praktiziert. Bei den Medikamenten solltest Du Dich beim Rheumatologen genau beraten lassn, da die Nebenwirkungen nicht ohne sind und viele erst probieren müssen, welches Medikament ihnen am besten bekommt. Ansonsten Kopf hoch, man kann sich ganz gut mit Rheuma arrangieren, aber eine guter Rheumatologe ist da Pflicht.
    Viele Grüße
    Dreamhexy


    :lol::lol::lol:
  • MetalKind schrieb:


    Bei Rheuma ist es eigentlich immer gut, wenn man sowas nimmt, wie Diclofenac oder Ibuprofen, damit die Entzündung und die Schmerzen erstmal für kurze Zeit weg sind.
    Ich bin leider kein Arzt, deswegen kann ich nicht so viel dazu sagen :D
    Am besten ist es, man informiert sich in der Apotheke, die können immer gut beraten :)
    Liebe Grüsse :)
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    BITTE?!:eek:

    ...immer gut, wenn man sowas nimmt wie Diclo....?
    Das meist Du hoffentlich nicht ernst, oder?:gelb:

    Für beide o.g. Wirkstoffe (Diclo und Ibuprofen, genauso wie deren Verwandte) gibt es zahlreiche Kontraindikationen (Gründe, warum diese jeweils nicht oder nur sehr kurzzeitig - einige Tage- eingenommen werden sollten).
    Gerade bei Rheuma, wenn denn diese Diagnose gesichert ist, ist aber meist eine längerfristige Behandlung erforderlich, für die diese Stoffe ("NSAR"s) nicht die beste Wahl sind, da sie schwerwiegende Nebenwirkungen haben können.
    Gerade im Bereich der Behandlung rheumatischer Krankheiten (Rheuma ist ja eine Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von Krankheiten) gab es in den letzten Jahren deutliche Fortschritte, die allerdings- wie so oft, viele Jahre brauchen, bis sie auch beim letzten Dorfarzt angekommen sind.
    Die sinnvollste Empfehlung erscheint mir daher, sich an einen spezialisierten Arzt - einen Rheumatologen zu wenden, der dann die individuell am besten geeignete Behandlung entwickeln kann.
    Ein paar Hinweise mag man hier finden:

    Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e. V. - Diagnose Rheuma
    ... wenn auch die dortigen Angaben zu den NSAR relativ antiquiert sind, da gibts einige neue Erkenntnisse.

    HTH
    bernie15
  • Hallo Mara,
    Erstmal wünsche ich Dir gute Besserung.
    Ich habe auch rheumatische erkrankung nämlich Morbus Bechterew. Ich würde Dir eine Klinik vorschalgen, was sich Europaweit bekann ist.
    "St. Josef Stift, in Sendenhors"
    Dieses Krankenhasu hat sich für Rheumatologie spezialisiert!!!!
    Als ich zum erstenmal in der Klinik war, und ich Bewegungseinschränkungen hatte, sagte mir der Oberarzt :" Höre mal mein Junge, man muß eiserne Wille haben, dadurch kannst alle Krankheiten besiegen" Bis zu dem Zeitpunkt hatte starke Schmerzmitteln eingenommen, sogar jahrelang und dadurch ich Magenprobleme bekam.
    Ich habe inzwischen gelernt mit Schmerzen um zugehen und ich benötige keine Schmerzmitteln mehr, obwohl ich weiterhin Schmerzen habe.

    Vielleicht hilft Dir auch weiter...

    Ich wünsche Dir alles gute
  • Hallo Mara,

    auch ich bin von dieser sch... geplagt, aber nicht nur ein wenig.

    Geh´in eine Apotheke oder schau im Internet nach Traumeel S, kosten
    250 stück Tabletten ca. 20 EURO.

    Dies ist ein Homöopathisches Schmerzmittel.
    Ich komme sehr gut damit zu recht.

    Servus und gute Besserung
  • Ich hatte 5 Jahre lang Gelenk Rheuma...und seit 5 Jahren bin ich so zu sagen clean...
    In der Zeit hab ich viel oliven öl getrunken...meistens zusammen mit salat...ein halbes Glas am Tag...

    Ich glaube das hat mir viel geholfen! oliven öl ist sehr gesund..
    Und Frische Fisch...ess am besten viel fisch!
  • Hallo alle zusammen,

    konnte mich leider längere Zeit nicht melden, da es mir besch... ging.

    Nun zu euren Antworten

    Metalkind:
    Diclo- und Ibu fallen flach, da außerdem Allergiker und Asthmatiker bin. Darf keine NSAR's nehmen. Im Allergieausweis eingetragen. 2 x wurde ein Versuch der Schmerztherapie gestartet und musste wegen den Allergien als nicht therapierbar fallen gelassen werden.

    Dreamhexy:
    Fleischesser bin ich nicht, 1 x in der Woche Rindfleisch oder Geflügel reicht mir. Esse viel Obst, Gemüse, Salat und Fisch. Mit den Beschwerden ist überhaupt nicht gut leben, erschwerend hinzu kommt, dass ich zahlreiche Lebensmittelallergien habe und seit 11 Jahren keinen Dickdarm mehr aufgrund Familiäre poli posis Coli, keinen künstlichen Ausgang aber seit dem immer Durchfall. Dürfte eigentlich nur bedingt Obst essen. Doch ich habe mich mit dem Durchfall arangiert. Einen guten Rheumatologen habe ich mittlerweile.

    heidi08:
    Es liegt nicht an seelischen Ursachen, die seelischen Probleme kamen erst mit zunehmender Erkrankung und zunehmenden Einschränkungen der Lebensqualität. War im Sept./Okt. zur psychosomatischen Reha ind Manderscheid. Es war der Horror pur. Sollte mindestens 4 Wochen bleiben, doch nach 3 Wochen warf ich das Handtuch und bat darum nach Hause zu fahren. Nichts wurde getan, man war auf sich alleine gestellt und es ging mir richtig mies. Habe zu Hause fast 8 Wochen gebraucht, um wieder so hergestellt zu sein wie ich gefahren bin. Diese Klinik kann ich keinem empfehlen.

    Derbederr:
    Lt. Ärzten sollte ich 150-200 mg Valoron am Tag nehmen, damit ich mit den Schmerzen halbwegs gut zurecht komme, doch bei 100 mg/tgl. habe ich bereits "Nein Danke" gesagt. Ich war zugedröhnt und total unfähig irgendetwas zu machen oder aufzunehmen. Das kann es nicht sein. Nehme nur noch wenn gar nichts mehr geht bis zu 40 Tropfen über den Tag verteilt, die Wirkung hält zwar nicht lange an aber sie helfen relativ schnell, so daß man zwischen durch eine leichte Linderung verspürt. Bin eigentlich ein Gegener solcher Schmerzmittel. Und Klinik oder Reha kommt schon gar nicht mehr infrage.

    Onkelgirli: Traumeel S hatte ich zu Beginn der Beschwerden, doch mit Zunahme der Beschwerden half das nicht mehr.

    metfan:
    In meiner Küche gibt es fast ausschließlich nur Ölivenöl und fr. Fisch mind. 3 x in der Woche schon wegen meinem Mann, der hatte im März 08 noch keine 50 Jahre alt, ohne jegliche Vorwarnung einen schweren Herzinfarkt. Nie ernsthaft krank, kein hoher Blutdruck, kein Cholesterin, kein Übergewicht und gar nichts. Es war auch nicht viel an der Essenszubereitung zu verändern, da ich schon immer auf gesundes Essen geachtet habe.

    Habe dank meines alten Hausarztes (bin 07/08 wieder zu ihm gewechselt - 62 Jahre alt) mittlerweile einen sehr guten Rheumatologen. Denn als der alte Herr meine Finger sah, veranlaßte er sofort ein Knochenzintigramm. Keiner der s. g. Fachärzte kam auf diese Idee. Global hieß es, sie müssen damit leben, sie wissen ja Arthrose blabla. Rheuma könne ich nie im Leben bekommen, da ich ja immer Kortison nehmen müsse. Trugschluss - falsche Diagnose!
    Nach erfolgtem Zintigramm und weiteren Untersuchungen durch den Rheumatologen kam die Diagnose. Knoch- und Gelenkrheuma in weit fortgeschrittenem Stadium, hinzu starke Arthrose an der LWS und eine instabile WS (war bereits vorher bekannt) HWS wurde vor 2 J. operiert, stand kurz vor dem Rollstuhl und Polyarthritis. Habe dann 6 Wochen Kortisontherapie machen müssen, um die Entzündungen einzudämmen, da alle Gelenke im Körper entzündet waren und seit nun 5 Wochen läuft eine Therapie mit dem Medikament Arava. Dadurch leide ich zwar unter Nebenwirkungen wie Haarausfall, Kopfschmerzen, erhöhte Leber- und Entzündungswerte, Übelkeit und Erbrechen, bleiernde Müdigkeit und Kraftlosigkeit (ähnlich wie bei einer Chemo, weil das Medikament zu dieser Gruppe gehört und auch bei Krebspatienten ein gesetzt wird). Aber es ist alles noch im Rahmen des erträglichen und eine leichte Besserung ist bereits in meinen Kniegelenken eingetreten.
    Aber ohne diese Therapie würde ich in ein paar Jahren zu einem fast bewegungslosen schwerstpflegebedürftigen Menschen mutieren. Da geht ja gar nicht. Wie lange es dauern wird bis ich wieder einigermaßen gut leben kann mit einer geringen Basisdosis, dass bleibt noch abzuwarten. Ich habe mich erst einmal auf 3-5 Jahre eingestellt. Dann gehe ich zwar auf die 60 zu, doch auch in dem Alter kann man noch vieles machen.

    LG Mara27:):):)
  • Meine Oma hat seit 40 Jahren Rheuma und hat schon an die 20 Operationen hinter sich. Trotzdem führt sie ein ganz anständiges Leben mit mittlerweile fast 80 Jahren. Lass dich also nicht unterkriegen.

    Mit Leflunomid (=Arava) hast du ja schon ein neueres Medikament, das ganz gut wirkt. MTX war jahrelang die Standardtherapie, kann aber nicht ein Leben lang eingenommen werden wegen Lebertoxizität. Cortison gehört auch zu den Standardmedikamenten. (Bitte Cortison niemals selber absetzen, immer die Dosis vom Arzt ausschleichen lassen, da bei sofortigem Absetzen sonst deine Nebennierenrinde schlapp macht!!!). In der akuten Phase halte ich NSARs wie z.B. Arthrotec (=Diclofenac + Magenschutz) ebenfalls angebracht, falls keine Kontraindikationen vorliegen. Im Zweifelsfall immer alles mit dem Arzt besprechen!!!!
  • Da krieg ich die Kriese, wenn ich euer auswendig gelerntes hypothetisches Schulmedizineinmaleins lese. Um wirklich zu wissen, was los ist, solltet ihr mal eine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und beim Dr. Hamer lernen gehn. Er hat halt nur den Nachteil, dass man mit seinem Wissen keine Millionen machen kann. Wenns nach ihm ginge, dann könnten die ehemalige IG-Farben und deren Abkömmlinge allesammt dicht machen und keiner müsste mehr mit Chemotherapie hingerichtet werden. Bitte keine PN diesbezüglich, denn ich hab es nicht entdeckt aber es gibt genügend Hinweise im Internet.
  • Und ich kriege die Krise, wenn ich dein ständiges Loblied auf Herrn Hamer lese.
    Junge, wach auf!
    Hamer ist ein Blender!
    Und seine "Wissenschaft" ist nicht das Papier wert, auf das sie traurigerweise gedruckt wird.

    Leute, bevor ihr sowas glaubt, beherzigt den meiner Meinung nach einzigen vernünftigen Ratschlag von levigne, und recherchiert im Netz. Dann wird schnell klar, wes Geistes Kind Hamer und sein Jünger levigne sind.