Fachhochschulreife (FHR)

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  • Fachhochschulreife (FHR)

    Hallo liebe Community,

    ich bin momentan in der 12. Klasse eines allgemeinen Gymnasiums in Hessen. Da ich einfach genug von der Schule habe und ich dort auch nicht wirklich glücklich bin, werde ich voraussichtlich nach der 12 abgehen und ein einjähriges Praktikum anstreben. Danach bekomme ich die Fachhochschulreife anerkannt.

    Ich wollte jetzt einfach mal fragen, ob es sehr ausschlaggebend ist, was man für Noten hat? Ich höre immer wieder, dass es die Leute nur noch interessiert, dass man den Abschluss hat.
    Das Problem ist, dass ich wirklich sehr unfaire Lehrer habe, die einen schlecht bewerten.
    Ich war auch schon bei den Lehrern und habe mich beschwert. Hat wenig gebracht.
    Mein derzeitiger Durchschnitt sind knapp 8 Punkte. Also eine 3.
    Ich habe vor, nach dem Praktikum Architektur studieren zu gehen. Bislang wurde jeder angenommen und der NC wurde vernachlässigt.

    Da ich auch gesundheitlich nicht so fit bin und diese Schule einfach das allerletzte ist, ich die falschen Leistungskurse gewählt habe und einfach nicht mehr kann, habe ich natürlich nicht so klasse Noten.

    Ich wollte einfach mal hier anfragen, ob man auch gute Chancen hat, wenn man jetzt eine Fachhochschulreife mit bspw. 7,5-8 Punkten hat? Ist ja so im 3er Bereich.

    Habe manchmal extreme Zukunftsängste und mache mir immer Sorgen um meine weitere Laufbahn.

    Wenn ihr mir helfen könnt, wäre das echt riesig.

    Viele Grüße
    Kenchi
  • Hallo,

    also an deiner Stelle würde ich versuchen noch das eine Jahr durch zu ziehen. Wenn du doch immer lernst und alles kannst können die Lehrer dich auch nicht schlecht bewerten, es sei denn du hast natürlich nicht richtig gelernt und eine schlechte Note geschrieben. Aber zieh das eine Jahr durch das Studium wird auch nicht leichter und wenn du immer gleich den Kopf in den Sand steckst kannst du ein Studium sowieso vergessen. Such dir, wenn du den Stoff nicht verstehst, jemanden der die Sachen erklärt. Und auf die Sache das der NC nicht beachtet wird würde ich mich nicht verlassen. Wenn du pech hast und sich gerade in dem Jahr in dem du mit dem Studium anfangen willst sich zu viele anmelden, werden die auch nach dem NC auswählen - wie sonst auch.

    Also Kopf hoch und das eine Jahr noch DURCHHALTEN !!!!!!!!!!!!!!

    Gruß
    Hiring
  • Ich will ja die 12 noch zu Ende machen. Ich werde allerdings nicht mehr in die 13 gehen. Meine Frage war lediglich, ob sehr auf die Noten geachtet wird oder ob es eher relevant ist, dass man den Abschluss vorzuweisen hat?
  • Fachabitur bekommt (entschuldige den Ausdruck) heute jeder Depp. Es wird doch immer leichter seinen Abschluss zu bekommen und natürlich wird dann der Arbeitgeber bei 100 Bewerbern auf 2 freie Stellen zunächst mal nach den Noten schauen. Wenn du erstmal deine Ausbildung hast und Berufserfahrung gesammelt hast dann wird wohl der Arbeitgeber auf eher auf, falls vorhanden, dein Arbeitszeugnis schauen.
  • Bei der Studienplatzvergabe solltest du mit ner 3,0 am unteren Ende der Skala sein. Also mit glück sollte es klappen. Such dir am besten ne kleine FH mit wenig bewerbern dann erhöhen sich deine Chancen schonmal. Und nach dem Studium wird kaum noch jemand nach deinen FHSR Noten fragen. Also kopf hoch!
  • na klar sind die noten relevant fürs studium.
    es gibt unis die eigentlich keinen NC haben, aber für FHR schüler schon.

    wenn du genau weisst das du einen platzt an der uni bekommst, dann mach das jahr praktikum und geh danach studieren.

    ich studier an der fh-gießen ;)
  • Ich möchte, wie gesagt, Architektur an der FH Frankfurt studieren. Ist eine ziemlich gute FH und die letzten 4 Jahre wurden alle angenommen, die sich beworben hatten.
    Und FH ist ja total anderes als Schule. Ich meine, man wählt sich ja einen Studiengang aus, der einem gefällt und was man später vielleicht mal machen möchte. Jetzt in der Schule hat man so viele Fächer, wo man eben mal keine guten Noten schreibt, da meist das Verständnis fehlt.

    Ich bekomme das schon hin. Ich gebe das halbe Jahr mein Bestes und am Ende einfach überall noch ein Referat.
  • sorry, aber über deinen letzten post musste ich doch etwas lächeln. auch wenn du deinen wunsch studiengang hast, sind da nicht nur fächer die dir gefallen, glaube mir. du hast überall noch ein bißchen von etwas drin was du vllt nicht magst. in welchen fächern bist du den schlecht? du hast ja nur nen schnitt von 3-. würde ich sagen ist schon kritisch. im studium wird nicht alles leichter. Und nur an den Lehrern liegt es bestimmt nicht, dass man so schlecht ist. wenn du in mathe alles richtig gerechnet hast ist das fakt. und wenn du dich in deutsch oder so schlecht behandelt fühlst musst du ggf mal zum stufenleiter oder so. wenn der lehrer es begründet liegt es auch nicht nur an dem. ich weiß nicht was bei architektur im studium alles dran kommt und in welchen fächern du besser oder schlechter bist.
  • Also rückblickend auf meine Schulzeit kann ich nur sagen:
    durch stupides auswendig lernen und rausko*z*n schaffst Du locker 13pkte durchschnitt.. Die Guten/Besten Schüler verstehen nur schneller und können sich Inhalte leichter merken. (die lesen ein Text 1mal und können den Auswendig, und Du musst den 10x lesen...).Trotzdem schafft man auch als "Dummer", selbst als der ewiger Verlierer des Systems, als der immer gemobbte, locker Zweistellig bis knapp sehr gut!

    JA, im Studium kräht kein Hahn mehr nach Deinen schulischen Leistungen.
    (wenn Du mal genommen wurdest)
    Aber sie sind ein Indiz für Deine weitere Karriere. Ohne Motivationschub, wirst Du Dein Niveau halten. Und soweit ich mich entsinn, sehen die Arbeitsplatzaussichten für Architekten nicht sehr rosig aus. Somit solltest Du, um Dich von der Masse zu differenzieren, im Studium auf jedenfall Gas geben.
    Hiring hat es bereits treffend formuliert:
    Wie soll der Personaler Wissen, dass Du eigentlich der optimale Mann/Frau bist? Er misst Deine Leistungsbereitschaft und Deinen Einsatz dort wo Du ihn scho mal zeigen hättest können: in der Schule!

    Und der ewige Praktikant wird nur belächelt.

    Es gibt immer den leichten und DEN Weg. Wähle nicht den leichten!!!
    Du wirst es bereuen! Heulend im Bett zu sitzen, weil Du die Wand der Sackgasse anstarrst, kann nicht das Ziel sein.
    Nimm Dir nicht die Möglichkeiten, die Du hast, wenn Du nicht auf Zielgeraden einbrichst, sondern durchläufst. Sollte dir Architektur nicht liegen, dann wird eine Umorientierung Dir sehr schwer fallen.
    Frag doch mal die Berufsberatung, des Arbeitslosenamts. Die sind da sehr kompetent. Speziallisierter und aktueller als ein Kommentar hier (inkl. meinem :D).

    Hast Du denn schon das Praktikum sicher?
    Sollte für eine aussagekräftige Anlage in einer zukünftigen Bewerbung deutlich länger als 6 Wochen sein. Mind. 3 Monate. Idealer 6.

    Ich empfehle Dir:
    Kämpfe und beiß Dich durch. Später wird Dir auch nichts geschenkt werden.
    Die schriftl. Noten zählen mehr als mündl.. Auch wenn Deine Fächerwahl nachträglich als schlecht ergeben hat, dann wähle nochmal neu und wiederhol oder löffel Deine Suppe mit Würde aus!
    Hock Dich auf Deine 4 (5?!?) Buchstaben und lern einfach den Müll auswendig...
    In Deiner Situation solltest Du Dich nicht mit fragen nach dem Warum und Wieso verzetteln.
    Augen zu und durch.

    Achso, solltest Du dann einen Job (nach dem Studium) gefunden haben, wird bei einem weiteren Job wechsel keiner mehr nach deinem Abi-, Uni-Abschluss fragen :) hast Du allerdings n blöden Chef (parallelen zu Lehrern?) geräts Du schnell ins Karriereabseits.

    und JA, Noten sind wichtig für den Einstieg. Deine Noten sind nur ein Eintrittsticket in die Firmen Deiner Wahl. Hast Du Vitamin B brauchst Du keine Noten, ABER:
    soziale Intelligenz (Kompetenz).
    Dies in Verbindung mit Deinem Wissen ist der Schlüssel zum Erfolg.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Entscheidung. Wäge ab und steh dazu.
    Ein nachträglicher Abschluss über Abendschulen ist übelst anstrengend!!!
    Hier könnte auch was sinnvolles stehen ... z.B. ein Bier